Es gibt fast nichts, was es auf dem Flohmarkt nicht gibt – hier steinerne Reichtümer.

Es gibt fast nichts, was es auf dem Flohmarkt nicht gibt – hier steinerne Reichtümer.     Archivbild: aia

Ausgedient, aber noch gut: Was zu Hause nur noch ein Schattendasein fristet, kann anderen Menschen Freude machen. Gemäß diesem Grundsatz wird nicht nur in Stuttgarter Wohnungen, Häusern und Garagen derzeit aussortiert. Auch viele Beschicker von außerhalb, die den Gablenberger Flohmarkt schätzen, machen derzeit „klar Schiff“. Denn am Samstag, 1. Juli erobern bei einem der größten Flohmärkte in der Stadt an die 200 Stände die Gablenberger Hauptstraße samt dem Schmalzmarkt und dem Schulhof in der Pflasteräckerstraße.

Diesem Tag fiebern Schnäppchenjäger und Freunde nostalgischer Dinge schon lange entgegen. Ob Kleidung, Hausrat, Spielzeug oder Werkzeug, ob Bücher, Schmuck, Schallplatten oder Antiquitäten – die Auswahl ist nahezu unerschöpflich. Und alles, was angeboten wird, kommt aus Privathand, denn Gewerbliche sind nicht zugelassen.

Da man erfahrungsgemäß sehr viel Zeit auf dem Flohmarkt verbringen kann, werden die Besucher natürlich auch verpflegt, dieses Mal an drei Stationen: Auf dem Schmalzmarkt, auf dem Schulhof in der Pflasteräckerstraße und auf halber Strecke im Bereich Sammler Eck Harnisch warten Verpflegungsstände auf Hungrige. Außerdem haben einige Gastronomen geöffnet.

Am 1. Juli heißt es Raritäten entdeckenDer Markt dauert von acht bis 16 Uhr, der Aufbau der Stände ist frühestens ab sieben Uhr möglich. Die Flohmarktbeschicker werden gebeten, sich bei der An- und Abfahrt rücksichtsvoll zu verhalten und vor allem den Busverkehr nicht zu behindern. Achtung: In die Pflasteräckerstraße kann im Bereich des Schulhofs nur von der Gablenberger Hauptstraße aus eingefahren werden, sprich: Einfahrt von oben, Ausfahrt nach unten.

Besuchern wird empfohlen, mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen: Die Buslinien 42 und 45 bringen sie an den Haltestellen Libanonstraße und Gablenberg mitten ins Geschehen.

Veranstalter des Flohmarktes ist der Handels- und Gewerbeverein Gablenberg. Alle, die sich noch kurzfrisitg mit einem Stand anmelden möchten, können sich an Jürgen Wegst wenden, der bestimmt eine Lücke findet: Betten Wegst, Gablenberger Hauptstraße 41, Montag bis Freitag jeweils von 9 bis 13 Uhr und von 15 bis 18 Uhr. Der laufende Meter Standplatz kostet sechs Euro.