Kann das heute überhaupt noch jemand bedienen? Ein echtes Grundig-Tonband aus den 60er-Jahren hatte Klaus Meier, hier mit Schwägerin Gabriele Ettenbacher, ausgegraben. Es wäre auf jeden Fall auch als Deko-Stück ein Renner.  

Bunter als beim Gablenberger Flohmarkt geht’s nicht. Das war auch dieses Jahr so, am 1. Juli ging es zwischen Schmalzmarkt und Pflasteräckerstraße farbenfroh und lebendig zu. Flohmarktbesucher und –beschicker hatten gleichermaßen Spaß an den vielen Dingen, die es zu entdecken gab und an Gesprächen im Getümmel. Mit nahezu 250 Ständen waren so gut wie alle der vorher sorgfältig angezeichneten Standplätze belegt. Das Wetter hielt, die Stimmung war entspannt und der Umgang miteinander freundlich.

Matthias Simone und Dores Vicente hatten den Nachlass der Mutter dabei, denn alles aufheben geht nun mal nicht. Für die Sammler von Rosenthal-Porzellan, Zink-Geschirr und mehr erwies sich das als großes Glück. 

Die beiden besten Freundinnen Leona (links) und Cassi hatten kräftig aussortiert, zwei Wochen lang sei „Baustelle“ in ihren Zimmern gewesen, sagten sie. Ob Holzkasse, Bücher, Spiele oder ein „Knochenkarle“ aus Kunststoff: „Das kommt jetzt alles raus“, verkündeten sie. Die größte Sorge der Mädchen, die sich durchaus als harte Verhandlungspartnerinnen zeigten, war: „Wir machen die Preise viel zu niedrig.“

Auch Schönheiten und Hoppelhasen standen zum Verkauf.