Gemütliches Ambiente ist Goldi Zizek wichtig. Foto: aia Das Beste von der Steiermark bis Schwaben

In der Weinstube Träuble bekommt man einen Schwäbischen Wurstsalat, Kässpätzle, Gaisburger Marsch oder einen Zwiebelrostbraten - aber auch Speisen wie Wirsingwickel, Backhendl oder Topfenstrudel. Denn Wirtin Zlatka Goldi Zizek, die selbst am Herd steht, hat Wurzeln in der Steiermark, lebt aber schon lange unter Schwaben. Folglich verschmelzt sie, wie sie selbst sagt, das Beste aus beiden Küchen und bietet außerdem Weine aus beiden Ländern. So finden die Gäste alte und öfter mal auch neue Lieblingsspeisen zwischen sauren Kutteln und Kaiserschmarrn, zwischen dem begehrten Ochsenschwanzragout und Vanilleeis mit Kürbiskernöl. Oder im Chefschnitzel, einer echten Spezialität des Hauses: Ans Cordon Bleu angelehnt, besteht es aus einer gefüllten Schweinsroulade mit Sesam-Kürbiskern-Kruste.
Alles ist frisch und selbst gemacht, immer mit dem Grundsatz vor Augen, "eine richtige Weinstube" zu bleiben. Denn eine solche und nichts anderes gehört ins historische Träuble, das scheint nicht nur der fröhliche Kerl mit Weste und Weinglas auf einem Bild in der Gaststube zu bestätigen. Es war auch Familie Krämer wichtig, den Hauseigentümern, die das Gebäude saniert und das Mobiliar restauriert haben. "Die Leute wollen Gemütlichkeit und gute Weine", sagt Goldi Zizek, die im Stadtteil bestens bekannt ist. Seit 35 Jahren kennt sie Gablenberger und die Gablenberger kennen sie, vor allem vom Vereinsheim der SKG, wo sie lange in der Küche und im Service gearbeitet hat. Jetzt hat sie die Perspektive gewechselt und muss feststellen, wie schwer es ist, gutes gastronomisches Personal zu finden. Deshalb macht die Chefin derzeit das meiste alleine, was auf Dauer kaum zu schaffen sein wird. Aber, sagt sie, "irgendwann kriegen wir das in den Griff".
Die Öffnungszeiten im Träuble:

Gemütliches Ambiente ist Goldi Zizek wichtig.     Foto: aia