Querung der Gablenberger Hauptstraße

Es wird vorerst keinen Zebrastreifen in der Gablenberger Hauptstraße auf der Höhe von Aldi geben. Der Fußgängerüberweg, immer wieder gewünscht jetzt vom Büro Gablenberg 33 erneut angefragt, wird von den Behörden beim derzeitigen Stand in der Gablenberger Hauptstraße abgelehnt. Denkbar sei allenfalls eine provisorische Mittelinsel, so Thomas Hoffmann vom Tiefbauamt der Stadt.

Ein Zebrastreifen komme nur dort infrage, wo mindestens 50 bis 100 Fußgänger pro Stunde queren und 200 bis 300 Fahrzeuge pro Stunde fahren, nennt Hoffmann als Voraussetzung. Die querenden Menschen wurden noch nicht gezählt, der Autoverkehr liegt in diesem Bereich auf jeden Fall in der geforderten Höhe – wahrscheinlich sogar höher, sodass die Behörden schon wieder eine Fußgängerampel vorziehen.

Es kommt aber noch ein weiterer Aspekt hinzu, weshalb man die Zahlen nicht im Detail zu erheben braucht: Man sei „bei der Einrichtung neuer Fußgängerüberwege vom Regierungspräsidium angewiesen, einen Mindestabstand von 200 Metern zur nächsten benachbarten Lichtsignalanlage nicht zu unterschreiten“, erklärt Hofmann. Die Stelle für den angestrebten Zebrastreifen liegt aber mittig zwischen den beiden Ampeln an der Libanonstraße und der Pflasteräckerstraße, die einen Abstand von 210 Metern zueinander haben. Folglich wäre ein Zebrastreifen nur jeweils rund 100 Meter entfernt. Auch wenn kein Mensch 200 Meter Umweg laufen wird, um auf die andere Straßenseite zu gelangen, ist das also zu nahe.

Denkbar sei bis zur angestrebten Umgestaltung der Gablenberger Hauptstraße, deren Zeitpunkt noch ungewiss ist, allenfalls „eine Mittelinsel als Provisorium“, so die Auskunft aus dem Tiefbauamt. Ob sich die Gegebenheiten dafür überhaupt eignen, werde derzeit untersucht, ebenso wie die damit verbundenen Kosten.