Buslinie auf die Waldebene soll bleiben

Die Buslinie 64, die seit Frühjahr 2017 auf die Waldebene Ost fährt und außerdem den Frauenkopf mit der Haltestelle „Stelle“ verbindet, ist wichtig und richtig. Da sind sich der Handels- und Gewerbeverein Gablenberg, die Vereine und die Gastronomen auf der Wald ebene einig. Doch die „neue 64“ läuft nach wie vor lediglich im Probebetrieb und riskiert, am Jahresende eingestellt zu werden.

Deshalb laufen zwei Aktionen zur Unterstützung der Busverbindung im Juni an. Der Handels- und Gewerbeverein Gablenberg sponsert mit Werbung die beiden schwarzen Kleinbusse, die auf dieser Linie unterwegs sind. Das hatte er schon von Anfang an angeboten, die Umsetzung zog sich aber hin. Nun wurde nach direkten Gesprächen mit der Firma Schlienz, die die Linie im Auftrag der SSB bedient, eine Einigung gefunden. Die schwarzen Neunsitzer werden von außen mit witzigen Cartoons des Zeichners Peter Ruge beklebt. Sie sind im Zuge der Aktion „Mit uns kann das nicht passieren!“, mit der der HGV Gablenberg die Kompetenzen seiner Handwerker und Einzelhandelsfachgeschäfte in den Fokus rückte, entstanden. Gleichzeitig werden in den Bussen neue Bonus-Karten ausliegen, mit denen die Fahrgäste Vergünstigungen bei Gastronomen auf der Waldebene bekommen können. Pro Fahrschein ist eine Bonus-Karte einlösbar, die  sechs teilnehmenden Lokale gewähren dafür mal Preis nach lass auf die Bestellung, mal einen Kaffee, eine Tasse Tee oder eine Runde Minigolf gratis. Mit dabei sind die Vereinsgaststätte des TB Gaisburg, die Vereinsgaststät te 1896 Tratoria Pizzeria, die Vereinsgaststätte Waldgeist 1886 (Spvgg Stuttgart-Ost), der Neckarblick, das Restaurant Pirireis (Öztavan), die Gaststätte Friedrichsruh und das Gasthaus Onkel Otto. Die gewährten Vergüstigungen sind auf der Karte aufgelistet. Hauptkriterium für den Fortbestand der Linie 64 bleibt aber, dass sie intensiver genutzt wird. Michael Harnisch als Vertreter der Vereine und Peter Metzler vom HGV Gablenberg appellieren deshalb, den kleinen Bus zu nutzen. Ob zum Sport, zu einem der Lokale, zum  Spaziergang auf der Waldebene oder bei einem Ausflug mit Kindern – die Linie fährt regelmäßig und verlässlich. Ihre Fahrzeiten sind bekannt und liegen oder hängen auch bei den Vereinen auf der Waldebene aus, sodass man sich problemlos danach richten kann. Der Erhalt dieser Verkehsverbindung ist enorm wichtig für alle, die nicht die Möglichkeit haben, mit dem Auto zu fahren.
Sie trägt zudem dazu bei, die Luftverschmutzung und die Lärmbelästigung zu verringern, ebenso wie das an Wochenenden auf der Waldebene Ost bestehende Parkplatzproblem. Besonders an schönen Sonntagen sei die gesamte Straße dort „beidseitig zugeparkt, sodass Sie nicht ausweichen können“, sagt Michael Harnisch.