Schmuddelecken und löbliche Aktionen:

Müll auf der Straße, Abfall auf Grünflächen, ungepflegte Blumenbeete – daran stören sich viele Menschen Tag für Tag und es wäre grundfalsch, sich damit abzufinden. Wir möchten deshalb den Finger immer wieder in die Wunde legen, auf solche Missstände hinweisen und gleichzeitig löbliche Aktionen hervorheben. Als Negativbeispiel unübersehbar sind die Blumenbeete vor der BW-Bank in der Gablenberger Hauptstraße, in denen sich Unkraut und Abfall ausbreiten. Die Bäume, die hier standen, hat die Stadt gefällt, weil sie krank waren. Neue Bäume zu pflanzen ist angesichts der geplanten Umgestaltung der Gablenberger Hauptstraße sinnlos, selbst wenn diese noch etliche Jahre auf sich warten lassen wird (wonach es aussieht) – denn einen Baum pflanzt man nicht vorübergehend. Warum kann man diese Beete an zentraler Stelle nicht mit Blumen, Stauden, Bodendeckern oder ähnlichem verschönern? Das Garten-, Friedhofs- und Forstamt, das eigentlich dafür zuständig wäre, ist offensichtlich nicht gewillt, aktiv zu werden – wäre dies nicht auch ein Projekt fürs Stadtteilmanagement im Büro 33 und die Projektgruppe, die sich fürs Grün im Stadtbezirk einsetzt?

Die Mitglieder des Handels- und Gewerbevereins Gablenberg gießen und pflegen bereits die runden Blumentröge entlang der Gablenberger Hauptstraße und würden sich freuen, wenn auch andere aktiv werden und zu einem schönen Gesamtbild beitragen. Aber auch ein Positivbeispiel ist an dieser Stelle zu melden: Die CDU-Bezirksgruppe Stuttgart-Ost geht am Samstag, 28. April, durch den Stadtbezirk und sammelt Müll. Ausgerüstet mit Schutzausrüstung, Zangen und mehr wird sie vom Ostendplatz bis zum Schmalzmarkt Unrat aufsammeln und circa drei Stunden  unterwegs sein. Wer den Müllsammlern begegnet, darf sie loben!

Über weitere, ähnliche Aktionen berichten wir gerne, wenn sie uns gemeldet werden.