Grün im Stadtbezirk

Es blüht wieder vor der Petruskirche. Zu verdanken ist das Edeltraud Maier und ihrem Partner Ulrich Austinat, die sich entschlossen haben, die Blumentröge vor der Kirche zu pflegen. Die beiden Beetpaten haben zunächst vor Ostern Unkraut und Wildwuchs – auch im Garten der Petruskirche, der jetzt wieder einen sehr schönen Anblick bietet – entfernt. Daraufhin wurden die Pflanztröge, die von Einzelhändlern ge pflegt werden sollen, vom Garten-, Friedhofs- und Forstamt mit Geranien, Tagetes und anderen Blumen bestückt. In den vergangenen Jahren hatte das Amt das nicht getan, denn wo nicht geschaut und gegossen wird, setzen seine Mitarbeiter auch keine Pflanzen ein. Mit Gießen war das Paar dann gleich ordentlich gefordert, dafür trägt es Gießkanne um Gießkanne Wasser vom Friedhof her. „Wenn die Sonne scheint, muss man das jeden zweiten Tag machen“, sagt Edeltraud Maier. Das ist eine Menge Arbeit, neben dem eigenen Garten am Haus und verschiedenen Ehrenämtern, die beide auch noch ausüben, zum Beispiel im Vorstand von MUSE-O. Aber sie konnten die ungepflegten Pflanztröge „einfach nicht sehen“, wie sie sagen, und denken auch an Bienen und andere Insekten. Über Unterstützung würden sie sich freuen – und auch ein paar andere Pflanztröge in der Gablenberger Hauptstraße könnten etwas Zuwendung gut vertragen.

Staudenbeete an der Mittelallee

Die Mittelallee der Ostendstraße, zwischen Taxihalt und Wagenburgstraße, zieren seit kurzem neun neue Pflanzbeete. Sie sind leicht erhöht, mit Cortenstahl eingefasst und mit Stauden bepflanzt, die sowohl Trockenheit als auch Schatten vertragen – zum Beispiel Storchschnabel, Akelei oder Nachtviole. Eingepflanzt haben sie die Auszubildenden des Garten-, Friedhofs- und Forstamtes, bezuschusst wurde das Ganze aus dem Budget des Bezirksbeirats.