Der Spendenaufruf für die Kindereinrichtung Karamba Basta in der Novemberausgabe war sehr erfolgreich. 15 Personen spendeten insgesamt über 4 000 Euro. Damit erreicht das Karamba Basta die geforderten Eigenmittel, um auch weiterhin eine vollständige Förderung durch das Jugendamt der Stadt Stuttgart zu bekommen. Darüber ist nicht nur Lore Abendschein, eine der drei Vorstände des Vereins, erleichtert: „Wir sind sehr froh, dass wir mit Hilfe der Spenden unsere finanziellen Sorgen für das kommende Jahr überwunden haben und so Planungssicherheit in diesen schwierigen Zeiten haben. Unser herzlicher Dank geht an alle Spender und Spenderinnen, die dies ermöglichten.“

Die Planung des Karamba-Teams für 2021 steht schon lange. Denn auch wenn die Pandemie Vorhaben sehr kurzfristig durcheinander bringen kann, ist eine planerische und konzeptionelle Grundausrichtung wichtig. So sollen das dreitägige Mitmachzirkusprojekt (voraussichtlich im September) und die beliebte Reihe „Schmalzmarkt am Freitag“ (Mai, Juni) wieder stattfinden. Geplant ist zudem ein Graffitiprojekt, das die in die Jahre gekommenen Graffitis im Durchgang zwischen Schmalzmarkt und Bergstraße durch neue „Kunstwerke“ ersetzen soll. Interessierte junge Künstlerinnen und Künstler können sich schon jetzt beim Karamba Basta melden.

In der Einrichtung hat sich in den vergangenen Monaten eine Angebotsstruktur eingespielt, die jüngere und ältere Kinder gerne annehmen. Sie sieht so aus:

  • Montag: Bewegungsspiele
  • Dienstag: Hausaufgabenhilfe (telefonische Vereinbarung)
  • Mittwoch: Theaterwerkstatt und Chill-Gruppe
  • Donnerstag: Kreatives Gestalten mit unterschiedlichsten Materialien
  • Freitag: Spiele und Bewegung draußen – so das Wetter mit tut – sonst im Karamba.

Jedes Angebot erfordert telefonische Anmeldung und besteht für maximal sechs Personen. Die Mitarbeitenden hoffen, dass sich die Situation bald normalisiert und der gewohnte, offene Betrieb wieder beginnen kann.