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Pläne für die großen Blumenbeete - Sitzflächen statt Hundeklo

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Noch bis zum 2. August im MUSE-O: Ausstellung „Stein für Stein – Menschen ihren Namen wiedergeben“

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Gablenberger Blog - News, Infos und Tipps aus Stuttgart Gablenberg

Noch bis zum 2. August im MUSE-O: Ausstellung „Stein für Stein – Menschen ihren Namen wiedergeben“

Museumsausstellung zu NS-Opfern

Die mehr als 20jährige Arbeit der Initiative Stolperstein Stuttgart-Ost ist der Anlass für die Ausstellung „Stein für Stein – Menschen ihren Namen wiedergeben“ im Alten Schulhaus Gablenberg. Sie gibt einen Überblick über die seitherigen Aktivitäten der Initiative und stellt die Opfergruppen der Nationalsozialisten sowie stadtteilbezogen Einzelschicksale vor.

Auf mehreren Bild/Text-Tafeln erhalten die Besucher einen Überblick über die verschiedenen Opfergruppen. Anhand ausgewählter Einzelschicksale wird die Brutalität verdeutlicht, mit der das NS-Regime gegen politisch Missliebige, gegen Minderheiten und gegen Kranke vorging.

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Vorgeschmack auf ein „Haus für Musik und mehr“ - Kultur im Park noch vor dem Umbau

Es wird noch einige Zeit dauern, bis die Villa Berg saniert ist und den Betrieb als „Haus für Musik und mehr“ aufnimmt. Aber wichtige Weichen werden jetzt gestellt. Und ein Kunst- und Kulturprojekt im Freien, rund um die Villa, soll möglichst noch dieses und auch nächstes Jahre schon mal einen Vorgeschmack auf später geben.

Der Gemeinderat hat im Doppelhaushalt 2020/21 immerhin 50 000 Euro bereitgestellt, mit denen das Kunst- und Kulturprojekt im Park der Villa Berg finanziert werden soll.

Konzept und Organisation möchte die Stadt in die Hände von Kulturschaffenden geben, die sich beim Kulturamt um diese Aufgabe bewerben können. Das hat MUSE-O, der gemeinnützige Museumsverein Stuttgart-Ost, bereits getan. Denn er könnte dabei seine Veranstaltungserfahrung, vor allem aber die zahlreichen Kontakte zu Künstlerinnen und Künstlern im Stuttgarter Osten nutzen. Dass gerade sie zum Zuge kommen sollen, ist für Ulrich Gohl, den stellvertretenden Vorsitzenden von MUSE-O und Kurator der Ausstellungen im Alten Schulhaus, wichtig: „Da gibt es einige, die derzeit dringend auf ein paar Hundert Euro Gage angewiesen sind“.

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Stein für Stein

MUSE-O jetzt wieder geöffnet

Die neue Ausstellung „Stein für Stein. Menschen ihren Namen wiedergeben“ erinnert an die Opfer des Nationalsozialismus im Stadtbezirk und würdigt die Arbeit der Initiative Stolperstein Stuttgart-Ost. Sie konnte bisher wegen der Corona-Pandemie nicht eröffnet werden, doch nun ist es so weit: Unter Einhaltung strenger Sicherheitsregeln haben (wenige) Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, die Präsentation anzuschauen.

MUSE-O folgt den Empfehlungen des Museumsbundes, die sich auch das Stuttgarter Kulturamt zu eigen gemacht hat. Daraus ergibt sich, dass sich nur jeweils vier Besucherinnen oder Besucher gleichzeitig in den MUSE-O Ausstellungsräumen aufhalten dürfen. Es steht Desinfektionsmittel für die Hände zur Verfügung, Plexiglasscheiben schützen die ehrenamtlichen Kassenführenden. Außerdem sollen die Gäste, wie beim Einkauf, einen Mund-Nasen- Schutz tragen. Und noch andere Regeln sind zu beachten. So ausgestattet kann man sich dann den Bild-Text-Tafeln widmen, die einen Überblick über die verschiedenen Opfergruppen des NS-Regimes bieten. Anhand von ausgewählten Einzelschicksalen wird die Brutalität gezeigt, mit der die Nazis und ihre Helfer gegen politisch Missliebige, Minderheiten und Kranke vorgingen – gegen alle, die nicht zur so genannten „Volksgemeinschaft“ gehören sollten. Das Besondere an der Ausstellung ist, dass es der Projektgruppe gelungen ist, Exponate vor allem in Privatbesitz zu entdecken, die mit den vorgestellten Menschen in unmittelbarer Beziehung stehen: Arbeiten von er mordeten Künstlerinnen etwa, aber auch Alltagsgegenstände aus dem Besitz von Verfolgten.

Der zweite Raum dokumentiert die Arbeit der Initiative Stolperstein Stuttgart-Ost, die seit 1999 arbeitet. Auf ihre Forschungen gehen die mehr als 140 Stolpersteine zurück, die mittlerweile im Stuttgarter Osten verlegt wurden. Sie erinnern an die während der NS-Zeit vertriebenen und ermordeten Nachbarn im Stadtbezirk; Schöpfer dieser kleinen bronzenen Kunstwerke ist Gunter Demnig, der die Steine in zwei Aktionen pro Jahr selbst verlegt. Führungen, Exkursionen und das bereits geplante umfangreiche Begleitprogramm sind aus Gründen des Gesundheitsschutzes derzeit leider nicht möglich. Die Ausstellung ist eine Kooperation der Initiative in Zusammenarbeit mit MUSE-O.

Stein für Stein. Menschen ihren Namen wiedergeben. Verlängerung wahrscheinlich bis 28. Juni, geöffnet Samstag, Sonntag 14 bis 18 Uhr. Eintritt: 2 Euro, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei.

MUSE-O, Gablenberger Hauptstraße 130, 70186 Stuttgart.

 

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Gemeinsam verschönert

Die bunten Farben hellen die Stimmung auf. 25 Maikränze mit fröhlich wehenden Bändern, von den Mitgliedern des Handels und Gewerbevereins gesponsert, verleihen der Einkaufsstraße Gablenbergs ein frühlinghaftes Aussehen. Das Gartenbauamt der Stadt hat schon vorneweg die HGV-Blumentröge in der Gablenberger Hauptstraße mit farbenfrohen Pflanzen versehen.

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Alle Museen bleiben geschlossen

 

Alle Museen bleiben geschlossen: Diese Anordnung der Stadt Stuttgart gilt auch für MUSE-O. Deshalb fiel am 15. März nicht nur die Vernissage der Stolpersteine- Ausstellung aus, auch die Ausstellung selbst darf bis auf Weiteres nicht öffentlich gezeigt werden.

Sie harrt jetzt, fix und fertig vorbereitet und aufgebaut im Alten Schulhaus, aus, bis das Leben wieder seinen normalen Gang geht. „Wir müssen warten, bis wir grünes Licht von der Stadt Stuttgart bekommen“, sagt Peter Metzler, der Vorsitzende des Museumsvereins. Der Vorstand habe vereinbart, dass „Stein für Stein“, wenn es so weit ist, trotzdem wie geplant drei Monate lang gezeigt wird.

Auch eine Vernissage soll zu gegebener Zeit nachgeholt werden, ebenso das komplette Begleitprogramm, das ebenfalls verschoben ist. Wann all das möglich ist, ist momentan noch offen.

Aktuelle Informationen gibt es aber auf den Internetseiten von MUSE-O www.museo.de sowie auf www.gablenberg-online.de. Den Inhalt der Ausstellung, zu der bereits eine Pressekonferenz stattgefunden hat, möchten wir an dieser Stelle trotzdem schon vorstellen.

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Überraschender Fehldruck

Links der Fehldruck mit fehlender Inschrift.

Philatelisten entdecken Briefmarke mit Macke

Eine Briefmarke, die anders aussieht als die übrigen einer Druckauflage, gibt es eigentlich nicht. Aber manchmal eben doch. Menschliches oder technisches Versagen kann zu einem Druckfehler führen, der nicht gleich erkannt wird, wie in diesem kürzlich geschehenen Fall. Der ersten Tauschabend des Württembergischen Philatelistenvereins im neuen Jahr schien zu verlaufen wie schon zigmal zuvor; etwa ein Dutzend Sammler aus Stuttgart und Umgebung hatten sich im Haus MUSE-O in Stuttgart-Gablenberg versammelt, um einander ihre Schätze vorzustellen, zu tauschen  und zu diskutieren – scheinbar ohne besondere Vorkommnisse. Doch diesmal zeigte ein Kollege aus Sindelfingen seinem Tischnachbarn aus Ludwigsburg ein paar von ihm gekaufte Marken mit dem neu herausgegebenen heimischen Motiv „Klostergarten Sindelfingen“ der privaten BW Post.

„Da fehlt doch was“, meinte dieser nach einem kurzen Blick auf die Marken. „Kann nicht sein“, entgegnete der Sindelfinger „was soll da fehlen?“ Doch Sekunden später erkannte auch er, dass bei einem zusammenhängenden Markenpaar auf dem linken Exemplar die Inschrift „BW Post“ fehlte, während sie auf dem rechten korrekterweise drauf war. Das nennt man einen Fehldruck.

Der fehlende Aufdruck ist etwa so wie eine bundesdeutsche Postbriefmarke, auf der die Inschrift „Deutschland“ fehlt. Ob der Sindelfingen- Fehldruck eher als gewöhnliche Druckzufälligkeit zu bewerten ist oder als Rarität, wird sich zeigen, wenn sie von einem Versteigerungshaus angeboten werden sollte.

Bis auf Weiteres wird ein Markenpaar (jeweils mit und ohne Aufdruck „BW Post“) im Original und vergrößert bei den Tauschtreffs des WPhV in Stutt gart (jeden zweiten Mittwoch im Monat um 19 Uhr) im MUSE-O, Gablenberger Hauptstraße 130, von Interessenten zu besichtigen sein.

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