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Top Artikel aus unserer Stadtteil Aktuell


Verbot von Großveranstaltungen verlängert - Kein Flohmarkt in diesem Jahr

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Jetzt steht es fest: Der Gablenberger Flohmarkt kann dieses Jahr ....

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Pläne für die großen Blumenbeete - Sitzflächen statt Hundeklo

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Die drei erhöhten Pflanzbeete im Bereich der Schrägparkplätze an ....

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Noch bis zum 2. August im MUSE-O: Ausstellung „Stein für Stein – Menschen ihren Namen wiedergeben“

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Die mehr als 20jährige Arbeit der Initiative Stolperstein ....

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Ein Leben im Flug - Mittwochs ist Mauersegler-Kino im MUSE-O

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Manche Stammgäste fiebern dem Starttermin Mitte Juni mehr entgegen ....

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Kein Kavaliersdelikt - Blumen aus Pflanztrögen geklaut

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Mit den Händen und einem guten Auge hat das Garten-, Friedhofs- und ....

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Gablenberger Blog - News, Infos und Tipps aus Stuttgart Gablenberg

Der Honig wartet - Bienenprojekt an der Gablenberger Schule

Viele Kinder haben Angst vor Bienen. Und manche haben die Chance hautnah zu erleben, dass die Insekten friedlich sind und leckeren Honig herstellen. Lehrerin Daniela Liva hofft, dass sie in den kommenden Wochen mit ihren Schülerinnen und Schülern noch Honig schleudern kann. Wegen der coronabedingten Schulschließung musste das Bienenprojekt an der Grund- und Werkrealschule Gablenberg einige Wochen lang ruhen.

Am Bienenstock im unteren Schulhof an der Pflasteräckerstraße herrscht reger Flug verkehr. Auch die Waben im Inneren sind gut gefüllt, weiß Daniela Liva, die regelmäßig nachschaut: Jetzt wäre die ideale Zeit, um Honig zu schleudern. Ein bisschen warten kann das aber noch. „Ich ziehe es raus bis zum Schluss“, sagt die Hobby- Imkerin. „Ein kleiner Funken Hoffnung ist noch da, dass im Juni nach Pfingsten die Kinder in die Schule kommen – das wäre toll“. Die Honig schleudern in der Schulküche stehen jedenfalls bereit. Für die Kinder ist es ein eindrucksvolles Erlebnis, den selbstgeschleuderten Honig zu verkosten und etwas mit nach Hause zu nehmen, wie überhaupt das ganze Projekt sehr motivierend sei: raus aus dem Klassenzimmer, den Jahreslauf erleben, „lernen direkt“.

Fasziniert von ihrem Bienenvolk zu Hause, hat Daniela Liva im vergangenen Jahr mit der fünften Klasse, in der sie Naturphänomene unterrichtete, das Thema praktisch aufgegriffen und einen Bienenstock aufgestellt. Gleichzeitig wurden auf einem der Hochbeete im Schulhof Wiesenblumen für die Insekten eingesät. Neben den „Fünfern“ haben auch Zweitklässler schon die emsigen Tiere besucht. Und die Lehrerin weiß, dass manche der Kinder in den vergangenen Wochen gern am Schulhof vorbeigegangen sind und zumindest mit Abstand den Bienen zugeschaut haben.

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Endlich wieder Tiere besuchen - 20 Kinder dürfen gleichzeitig auf den Aki

Fünf Wochen lang gab’s auf dem Aktivspielplatz (Aki) Raitelsberg wegen der Corona-Verordnung keinen offenen Betrieb. In dieser Zeit ist zwar eine Menge auf dem Gelände passiert und digital kommuniziert worden. Aber all das kann das Leben vor Ort nicht ersetzen, zieht Andreas Pohl, Vorsitzender des Trägervereins, Bilanz. Er freut sich wie alle Beteiligten darüber, dass wieder Leben auf dem Platz ist.

Ein paar Wochen sind eine lange Zeit für ein Vorschulkind, das noch sprachliche Lücken hat. Sie sind eine lange Zeit in einer kleinen Wohnung und besonders, wenn die Stimmung in der Familie angespannt ist. Andreas Pohl hatte deshalb schon eine Woche nach der Schließung dem Jugendamt ein Konzept vorgelegt, um möglichst schnell wenigstens für einige Besucher den Platz öffnen zu dürfen. Der Vorschlag sah unter anderem vor, den Aki in vier Bereiche aufzuteilen (Garten, Werkstatt und Spielfläche, Kleinkindbereich, Fußballfeld und Feuerstelle), die dann jeweils für zwei Stunden von einer Familie genutzt werden könnten. Ein festgelegter Zeitplan und die Mitarbeiter vor Ort würden dafür sorgen, dass das ohne Berührungspunkte zwischen den Familien abliefe. Mundschutz und Handschuhe wären ebenfalls Pflicht.

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Volltanken und Öl nachschauen

MUSE-O fragt: Super oder Normal?

Eine der nächsten Ausstellungen im MUSE-O wird sich mit den Tankstellen in Stuttgart-Ost befassen. Die Recherchen laufen. Wer hat dazu Informationen und vielleicht sogar mögliche Exponate?

Beim Museumsverein laufen die Vorbereitungen für zukünftige Ausstellungen, auch wenn derzeit keine genaue Terminierung möglich ist. Fix und fertig aufgebaut ist ja die Stolperstein-Ausstellung „Stein für Stein“, die eröffnet werden wird, sobald dies mit Rücksicht auf den Gesundheitsschutz möglich ist. Danach soll es dann um die gute alte „Tanke“ gehen.

Die ersten Automobilisten bezogen ihren Sprit noch in Litergebinden in der Apotheke. Später standen die Zapfsäulen einsam am Straßenrand, bevor dann richtige Tankstellen, oft mit Werkstatt, die Fahrer mit Benzin und anderen Betriebsmitteln versorgten. „Volltanken und Öl nachschauen“ war in jenen Tagen eine übliche Aufforderung an den Tankwart. Die nächste Generation stellten die Selbstbedienungstankstellen dar, die heute oft eher an Supermärkte mit angeschlossener kleiner Zapfmöglichkeit erinnern. Und wie werden die Stationen aussehen, wenn immer mehr Elektrofahrzeuge auf den Straßen unterwegs sind?

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Kleine Könige der Lüfte

Mauersegler kommen

Im Rahmen des weltweiten Shutdown wegen der Corona-Pandemie bleiben zahlreiche Flugzeuge am Boden, da die meisten Fernflüge gestrichen sind. Der frei gewordene Luftraum bleibt nicht ohne Auswirkungen auf die Zugvögel. „Ziehende Vögel können wegen des stark reduzierten Fernflugverkehrs schneller nach Hause fliegen als üblich“, hat der NABU in einem gemeinsamen Projekt mit der Universität Tel Aviv festgestellt. Ob das auch für die Mauersegler gilt, die jedes Jahr u. a. im Alten Schulhaus Gablenberg bevölkern, wird sich zeigen. Der „Mauersegler beauftragte“ Rolf Kayser von MUSE-O ist skeptisch: „Sie haben ihren Rhythmus.“ Die etwa zehn Paare kommen recht zuverlässig Ende April o der Anfang Mai, um jeweils in einer der 18 Nistboxen zu brüten.

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Balkon statt Schleyerhalle

SWR Symphonieorchester am Therapeuticum Raphaelhaus

Das berühmte Symphonieorchester des Südwest-Rundfunks füllt normalerweise große Konzerthallen in Paris, Wien, Barcelona, den Salzburger Festspielen. Doch was ist jetzt schon normal? Andere Zeiten – andere Formate: Eine Uraufführung der besonderen Art fand am 7. April am Therapeuticum Raphaelhaus statt. Diese, seit Wochen abgeschottete Einrichtung der Behindertenhilfe, liegt mitten in einem Wohngebiet im Stuttgarter Osten. Seit 50 Jahren werden dort Menschen mit den höchsten Unterstützungsbedarfen betreut, unterrichtet, gepflegt, nehmen in therapeutischen Werkstätten am Arbeitsleben teil. Abgeschottet heißt: Das Leben findet größtenteils auf den Zimmern statt. Spaziergänge sind nur einzeln möglich. Die Familien begleiten ihre Lieben mit Wohlwollen aus der Ferne. Heute Morgen standen wieder Blumen an der Eingangstür. Letztes Wochenende Kuchen.

So werden Kontakte effektiv vermieden. Und dies ist wichtig. Sehr viele Menschen, die im Therapeuticum Raphaelhaus wohnen, gehören der Risikogruppe an: schwaches Immunsystem, komplizierte Krankengeschichten. Seit die Schule und die Werkstätten geschlossen sind, helfen alle Mitarbeiter im Wohnheim mit. „Es ist ein Segen, dass unsere Kollegen uns unterstützen. Wir mussten alle Kräfte mobilisieren, um die Grundversorgung aufrecht zu erhalten. Jeder tut, was er kann. Es gilt, Dienste rund um die Uhr abzudecken“, berichtet Ulrike Hoffmann, Heimleiterin der beiden Pflegeheime.

Das neue Format des Symphonieorchesters: Die Musiker spielen für Pflegeeinrichtungen, Seniorenheime und Krankenhäuser. Es kommen immer zwei Musiker, mehr ist nicht gestattet. Jedoch ist die Nachfrage in Seniorenheimen, Kliniken oder Einrichtungen für betreuungsbedürftige Menschen groß: „Unser Terminkalender hat sich rasch gefüllt“, erklärt Jasmin Bachmann, Organisatorin des Projektes, mit dem in dieser schwierigen und angespannten Zeit das SWR Symphonieorchester sowie der gesamte SWR, ein Zeichen unter dem Motto „FÜR EUCH DA #zusammenhalten“ setzen.

Aufgeregte Rufe vom Balkon. Im Innenhof packen die Mu siker funkelnde Hörner aus. Sobald das erste Lied angestimmt ist, wird es still. Dann, begeisterter Applaus! Die Fens ter der Nachbarhäuser sind aufgegangen, Menschen stehen auf den Balkonen und hören zu. Das neue Format findet großen An klang. Für das nächste Konzert sichern wir uns schon die Logenplätze!

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Steine in der Einfahrt

Plötzlich lagen drei Findlinge in der Hofeinfahrt und trennten sie in zwei Teile. Das wäre eigentlich Privatsache, doch zumindest einer der Steinklötze kann Fußgängern gefährlich werden. Denn der Gehweg macht hier, zwischen den Hausnummern 77 und 81 in der Gablenberger Hauptstraße, einen Knick, und der oberste Brocken liegt deshalb genau auf der Achse, der man an dieser Stelle folgt. Bei schlechter Sicht oder wenn jemand sehbehindert ist, wird er schnell zur Stolperfalle.

Die Anwohner der beiden genannten Gebäude sind keineswegs alle glücklich mit dieser Situation. „Wir fahren gar nicht mehr bis zum Haus her“, sagte uns eine Wohnungs eigentümerin, die schon mehr als 50 Jahre in einem der Häuser wohnt. Die Steine seien beim Rückwärtsfahren schlecht zu sehen, weil sie nicht hoch genug sind, und eigentlich erfordert der Verkehr auf der Gablenberger Hauptstraße die gesamte Aufmerksamkeit. Auch das Müllfahrzeug, das die Papier tonnen leert, habe schon einmal unverrichteter Dinge wieder abgedreht, weil es nicht in den Hof einfahren konnte. „Keine Ahnung, wer das gemacht hat – wir wissen von nichts“, berichtet der Friseur im Erdgeschoss. Die Polizei sei auch schon vor Ort gewesen und habe die Situation angeschaut, schließlich handelt es sich um eine Feuerwehrzufahrt.

Warum die Steine hier liegen, weiß von den Gefragten niemand. Sie vermuten, dass die Klötze auf Betreiben der Eigentümergemeinschaft im zurückgesetzten Haus 79 hier abgelegt wurden. Bestätigt wurde uns diese Vermutung aber nicht – die Hausver waltung dieses Gebäudes hat auf die Anfrage unserer Zeitung und zwei Nachfragen nicht reagiert.

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Blumentrog gegen Kirchenwand

Unfall in der Gablenberger Hauptstraße

Hoppla – da ist einer mit Schmackes rückwärts gefahren und hat einen der Blumentröge des Handels- und Gewerbevereins (HGV) Gablenberg über den ganzen Gehweg bis zur Wand der Petruskirche geschoben. Näheres zum Unfallhergang war in der Tagespresse zu lesen. Der 83-jährige Verursacher hat auf seinem weiteren Weg durch die Gablenberger Hauptstraße noch mehr Schäden verursacht, bevor er durch einen Frontalzusammenstoß gestoppt wurde. Der geschätzte Schaden beläuft sich auf rund 50 000 Euro, ansonsten ging die wilde Fahrt mit zwei Leichtverletzten noch relativ glimpflich aus.

An der Petruskirche sei zum Glück kein Schaden entstanden, berichtet Pfarrerin Katharina Roos. Die Tür hinterm Blumentrog führt zum separaten Zugang des Turmes, sie sei weiterhin benutzbar. Der Blumentrog ist mittlerweile auch am neuen Standort vom Garten-, Friedhofs- und Forstamt der Stadt frisch mit Frühblühern wie Stiefmütterchen und Ranunkeln bepflanzt worden. Er muss irgendwann an seinen Ausgangspunkt zurückversetzt werden. Beim HGV wartet man auf ein Signal seitens der Polizei oder der Versicherung, wie das Ganze weitergeht. Und wenn es dann wieder trockener wird, nehmen sich Edeltraud Maier und Ulrich Austinat, wie schon im vergangenen Jahr, der Pflege der Beete an. Sie haben, wie wir im Sommer berichteten, unzählige Gießkannen Wasser vom Friedhof zur Petruskirche verfrachtet, gegossen, Unkraut gejätet und mehr.

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