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Gablenberger Blog - News, Infos und Tipps aus Stuttgart Gablenberg

Südkorea zu Gast

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: PolitikVeröffentlicht: Freitag, 22. February 2019 07:33
Zugriffe: 197

Filmteam interessiert sich für Handwerkstradition

Was sucht das südkoreanische Staatsfernsehen in Stuttgart- Gablenberg? Und welche Antworten findet es bei Metzler Schönes Wohnen? Davon kann Familie Metzler eine Geschichte erzählen, denn im November haben die Filmleute aus Asien ihren Handwerksbetrieb besucht und einen Tag lang gefilmt. Das Material floss in eine Dokumentation über mittelständische Unternehmen und Strukturen in Europa ein, die mittlerweile in Südkorea ausgestrahlt wurde.

Einen Zusammenschnitt der Stuttgarter Episode kann man auf der Facebook-Seite von Metzler Schönes Wohnen sehen – stark gekürzt auf knapp zwei Minuten, aber dennoch eindrucksvoll: Es ist schon kurios, die vertrauten Geschäftsräume mit koreanischen Schriftzeichen beschriftet zu sehen und Metzlers im O-Ton zwischen den asiatischen Reportern zu hören.

Insgesamt umfasst die gedrehte Doku in zwei Folgen mehr als eineinhalb Stunden. Das Filmteam hat dafür Italien, Frankreich und Deutschland besucht. Es ging den mittelständischen Strukturen nach, die auch für die deutsche Wirtschaft typisch sind und gerade in Krisenzeiten stabilisierend wirken. Auch das Genossenschaftswesen war ein zentrales Thema.

Südkorea selbst hat ganz andere Strukturen: Es hat in den 60er-Jahren als einer der sogenannten „Tigerstaaten“ ein gewaltiges Wirtschaftswachstum erlebt und sich vom armen Agrarstaat zum Hochtechnologie-Land entwickelt. Heute zählt es zu den wichtigsten Wirtschaftsnationen der Welt, mit Unternehmen wie LG, Samsung oder Hyundai und einem Schwerpunkt auf der Batterieproduktion für die E-Mobilität. Auch die Akademikerquote ist eine der höchsten weltweit. Doch das Land hat die Erfahrung gemacht, dass internationale Wirtschaftskrisen seiner stark von einzelnen Großkonzernen abhängigen Wirtschaft zusetzen. „Monopolartige Industrien sind anfällig gegenüber wirtschaftlichen Schwankungen“, sagt Mathias Metzler und stellt dem das Genossenschaftsmodell als leistungsstarken Zusammenschluss vieler kleiner, eigenständiger Betriebe gegenüber.

Genau da lag auch das In teresse der Filmleute. Sie sprachen zunächst beim badenwürttembergischen Genossenschafts verband vor, der die „Südbund eG“, den Zusammenschluss von rund 580 Betrieben der Raumausstatterbranche, als beispielhaft aussuchte. Das südkoreanische Filmteam war in deren Zentrale in Backnang zu Gast und wollte darüber hinaus Mitgliedsbetriebe kennenlernen. Die Wahl fiel auf Metzler Schönes Wohnen als ein Familienbetrieb mit Tra di tion, auch in der Genos sen schaft: „Wir sind schon seit 1936 Mitglied“, sagt Mathias Metzler. Bei einem zweiten Betrieb in Heidelberg kam es nicht bis zum Dreh, weil die Südkoreaner auf der Anfahrt im Stau zu viel Zeit verloren.

So hatten Metzlers einen spannenden Tag mit ihren Gästen, die sich wider Erwarten garnicht für touristische Highlights oder weltbekannte Unter nehmen wie Daimler und Porsche interessierten. „Die hatten den Auftrag, kleinere Betriebsstrukturen zu filmen“, sagt Mathias Metzler. „Große Industrie haben sie ja.“ Das Modell der Genossenschaften, die nicht für den eigenen Profit, sondern für ihre Mitglieder wirtschaften deren Verhandlungsposition stärken, habe sie fasziniert, sagt Metzler: „Dass da nicht der Konzernboss am Ende der Kette steht, sondern wieder an die Gemeinschaft verteilt wird.“ In Metzlers Näherei in der Gablenberger Hauptstraße wur de ebenso gedreht wie im Geschäft, auch eine Kundin wurde interviewt. Aber auch die lange Tradition des Familienunternehmens sprach die Gäste an, von den alten Fotos waren sie begeistert. So kam es, dass schließlich sogar ein Bild vom Großvater Walter Metzler im koreanischen Fern sehen zu sehen war.

 

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MUSE-O-Aufruf: „Mein Ding“

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: AktionVeröffentlicht: Dienstag, 12. February 2019 13:32
Zugriffe: 1126

Die ganz persönliche Bindung zum Osten

Für ihre neue Ausstellung haben sich die Macher vom Museumsverein Stuttgart-Ost etwas Besonderes einfallen lassen: Sie wollen möglichst viele Ostlerinnen und Ostler zum Mitmachen bewegen. Wie das geht?

Das Thema der geplanten Ausstellung lautet zweideutig: „Mein Ding“. Ja, es gibt hier viele, die „ihr Ding“ machen. Im MUSE-O soll es aber wirklich um konkrete Dinge, um Sachen, Objekte, Exponate gehen. Die Kuratoren fordern die Bewohnerinnen und Bewohner des Stuttgarter Osten auf, sich doch bitte diese beiden Fragen zu stellen: „Was verbindet mich mit dem Stuttgarter Osten?“ und „Was verbinde ich mit dem Stuttgarter Osten?“ Für die Antwort soll ein ganz bestimmtes Ding stehen, das die Leihgeber dann den Ausstellungsmachern für die Dauer der Schau von rund zwei Monaten zur Verfügung stellen.

Was könnte das sein? Ein begeisterter Fußballspieler eines hiesigen Vereins könnte beispielsweise einen wichtigen Wimpel anbieten. Besitzt noch jemand die Schultüte von der Einschulung in eine Schule des Ostens? Vielleicht ist es aber auch die Bademütze des „Leuze“, die eine wichtige Verknüpfung mit dem Stadtbezirk symbolisiert, oder die Speisekarte des Lieblingslokals. Der Fantasie sind fast keine Grenzen gesetzt.

Mit diesem Aufruf wendet sich MUSE-O an alle Bewohnerinnen und Bewohner des Stuttgarter Ostens, ob jung oder alt, ob alteingesessen oder erst kürzlich hierher gekommen, egal, welche Farbe der Pass hat. Schön wäre es natürlich, wenn alle Stadtteile des Ostens vertreten wären, also Berg, Ostheim, Gaisburg und Gablenberg, aber auch der Stöckach, die Uhlandshöhe, die Gänsheide und der Frauenkopf. Darüber hinaus sollen sich auch diejenigen aufgefordert fühlen, die zwar nicht hier leben, aber eine Verbindung mit dem Osten haben. Im Stadtbezirk leben rund 50 000 Menschen; wenn nur jeder Tausendste bei der Ausstellung mitmacht, sind es schon 50 Dinge, die ein Kaleidoskop des Ostens eröffnen.

Für die Präsentation, so die derzeitigen Überlegungen, werden die MUSE-O-Leute in ihren Räumen flache Regale aufbauen, in welche die eingereichten Exponate gestellt werden. Zu jedem Stück soll es eine ganze kurze Beschreibung der Leihgeberin oder des Leihgebers geben, außerdem die Geschichte zum Objekt: „Warum ist genau dies mein persönliches Stück Osten?“

Wer ein passendes „Ding“ hat, möge es bitte dem Museumsverein über die Mailadresse ausstellungen@museo. de anbieten. Die Kuratoren freuen sich besonders, wenn ein Foto und Größenangaben dabei sind.

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Drei Vereine und ihr „Baby“

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: SportVeröffentlicht: Montag, 11. February 2019 13:28
Zugriffe: 1389

Stärkung des Jugendfußballs auf der Waldebene

Aus drei mach eins: Das gilt zwar nicht für den SV Gablenberg, die Spvgg Stuttgart- Ost und den 1. FV Stuttgart 1896, aber für ihre Fußballjugend. Die drei Vereine bleiben eigenständig bestehen, gründen aber einen neuen, gemeinsamen Jugendverein auf der Waldebene Ost. Der Kooperationsvertrag dafür wurde am 25. Oktober unterschrieben, derzeit regeln die Vereine die Formalitäten und arbeiten aus, wie die Verschmelzung der Jugend genau vor sich gehen soll. Ab dem Sommer werden dann die Jugendmannschaften gemeinsam trainieren und spielen. Eigentlich sei es ganz schnell gegangen, den neuen Verein aus der Taufe zu heben, sagt Ute Mowlai, die als Geschäfts führerin der Spvgg Stuttgart-Ost und Betreuerin der Fußballfrauen an den Vorbereitungen mitgewirkt hat. „Wir waren uns alle einig, dass das der richtige Weg ist, den wir da einschlagen.“ Ziel sei, die Jugend arbeit zu bündeln, zu stärken und damit auch erfolgreicher zu machen. Ein Vorstandstrio, das sich aus Personen der drei „Mut tervereinen“ zusammensetzt, soll den Jugendverein führen. Die Satzung steht bereits, weitere formale Dinge werden derzeit geregelt. Ob längerfristig weitere Abteilungen aus den Ursprungsvereinen unter das neue Dach wechseln wollen, sei momentan noch offen. Für denkbar hält Mowlai das durchaus, aber nicht für zwingend. Zunächst gehe es jedenfalls ausschließlich um die Fußballjugend.

Fackellauf zur Begrüßung Die betroffenen Jugendfußballerinnen und -fußballer und deren Eltern sind am Samstag, 26. Januar um 17.00 Uhr zu einer Fackel wanderung eingeladen, mit der der Jugendverein begrüßt und benannt werden soll. Ein Name wurde nämlich bereits gefunden, ist aber bis zu diesem Termin noch geheim. Treffpunkt ist am 26. Januar an der Stadtbahnhaltestelle Wangener-/ Landhausstraße. Von dort bewegt sich der Fackelzug gemeinsam durch den Wald hoch zum Sportplatz der Spvgg auf der Waldebene Ost.

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Über Israel und Palästina

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: TippsVeröffentlicht: Sonntag, 10. February 2019 07:30
Zugriffe: 385

Literarische Wanderung durchs Krisengebiet

Er wohnt im Stuttgarter Osten; fast so gut wie hier kennt er sich aber im Nahen Osten aus, speziell in Israel und in Palästina: der Politologe und Autor Martin Schäuble. Sein Vortrag in der MUSE-O Lesereihe „Text & Extra“ findet am Freitag, 22. Februar um 19 Uhr statt.

Seinem Thema hat sich der 40-jährige gebürtige Lörracher auf ganz unterschiedliche Weise genähert: wissenschaftlich im Rahmen seine Promotion, in der es um Dschihadisten ging, touristisch, denn für seinen Reisebericht „Zwischen den Grenzen“ durchquerte er Israel und Palästina von den Golan-Höhen bis zum Roten Meer zu Fuß und per Anhalter, schließlich auch im Gespräch mit Zeitzeugen für ein Buch über den Nahost- Konflikt.

Der Abend im MUSE-O wird sich zwischen Lesung und Vortrag bewegen; gelesene Texte und erläuternde, erzählende Passagen wechseln einander ab. Fotos, groß per Beamer an die Wand geworfen, runden das informative und unterhaltsame Bild ab. Schäuble schreibt auch recht erfolgreiche Romane, zum Teil unter dem Pseudonym Robert M. Sonntag. Vielleicht ist an diesem Abend ja auch daraus der eine oder andere Passus zu hören.

Israel und Palästina. Vortrag und Lesung von und mit Martin Schäuble aus seinen Büchern zum Thema. Eine Veranstaltung in der MUSE-O-Reihe „Text & Extra“. Freitag, 22. Februar, 19 Uhr. Eintritt: 5 Euro. MUSE-O, Gablenberger Hauptstraße 130, 70186 Stuttgart
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Aus Gablenberg ins Stadtarchiv

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: PolitikVeröffentlicht: Donnerstag, 07. February 2019 14:00
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Schlienz-Nachlass jetzt online recherchierbar

Die Zusammenarbeit von MUSE-O mit dem Stadtarchiv Stuttgart bei den überlieferten Bildern der Gablenberger Fotografen Schlienz sen. und jr. hat nun ihren erfolgreichen Abschluss gefunden.

Ab 1909 arbeitete in Gablenberg der Fotograf Adolf Schlienz. Ab 1914 hatte er sein Atelier in der Gablenberger Hauptstraße 67. Im Jahre 1933 übergab Schlienz das Geschäft an seinen Sohn Hans, der es bis 1984 betrieb. In diesen vielen Jahren fotografierten die beiden viele Familienfeiern von der Taufe bis zum Begräbnis, dokumentierten örtliche Vereinsfeste und hielten Ansichten von Gablenberg mit der Kamera fest.

Nach Schließung des Betriebs 1984 wurde der fotografische Nachlass zerstreut. Ein beträchtlicher Teil davon kam 2016 ins MUSE-O, der Verein vermittelte den Bestand ans Stadtarchiv. Dort wurden die rund 2 500 Bilder digitalisiert, und MUSE-O zeigte wichtige Teile davon 2017 in seiner Ausstellung „Dorf photographen“.

Inzwischen ist die Aufar beitung im Stadtarchiv komplett abgeschlossen. Die Bilder und Unterlagen bilden dort den Bestand „1101 Fotoatelier Schlienz Gablenberg“. Über die Seite des Stadtarchivs www.stuttgart.de/stadtarchiv sind sie jetzt jederzeit recherchierbar.

Wer Interesse an den Bildern hat, kann sie sich im Stadtarchiv in Bad Cannstatt zu den normalen Öffnungszeiten vorlegen lassen. Auch Abzüge sind möglich.

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Im Archiv gestöbert

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: NewsVeröffentlicht: Dienstag, 05. February 2019 07:45
Zugriffe: 244

Was den Stadtteil vor knapp 40 Jahren umtrieb

Bevor es „Ihr Stadtteil aktuell“ gab, legte der Handels- und Gewerbeverein (HGV) Gablenberg den „Einkaufstreff“ als monatlich erscheinendes Magazin auf. Der HGV Stuttgart- Ost publizierte dagegen das „Magazin“. Im Jahr 2005 haben sich beide mit „Ihr Stadtteil aktuell“ zusammengetan. Wer in den Archiven stöbert, staunt: darüber, wie sich bestimmte kommunalpolitische Themen über die Jahrzehnte durchziehen – aber auch über die vielfältigen Einkaufsmöglichkeiten, die der Stadtbezirk vor knapp 40 Jahren aufwies.

November 1979: Der erste „Einkaufstreff“ erscheint, herausgegeben von der Fachgruppe Werbung des Handels- und Gewerbevereins Gablenberg. Der HGV lädt die Bürger zu einem Infoabend auf der Waldebene Ost ein: Der Verein möchte sich vorstellen, auch kommunalpolitische Themen sollen diskutiert werden. Außerdem finden sich in dieser Ausgabe Geschichten und Gedichte aus Gablenberg, Sportergebnisse, ein Zwiebelkuchenrezept und viele An zeigen. Darunter sind vier Modegeschäfte allein in der Gablenberger Hauptstraße, von der „Jeans Box“ bis zum Herrenausstatter, ein weiteres in der Wunnensteinstraße. Auch ein Spielwarengeschäft, Textilwaren, eine Tankstelle, ein Radsporthaus und ein Radiofachgeschäft sind vertreten. Schreibwaren, Optiker, Apotheken und Metzgerei gibt es auch damals ebenfalls. Als Konstanten finden sich einige Geschäfte, die heute noch bestehen und regelmäßig annoncieren: Schuh Schäfer, Schuhmacher Schlosser, die Gärtnerei Krämer, Metzler Schönes Wohnen und das Bettengeschäft Wegst.

Dezember 1979: In seiner zweiten Ausgabe kündigt der „Einkaufstreff“ vier verkaufsoffene Samstage im Dezember an, für die die Mitglieder Live-Musik organisieren wollen. Sie warten zudem mit Glühwein, Kaffee und Gegrilltem sowie dem Nikolaus in einer Kutsche auf. In einem Bericht ist nachzulesen, dass beim Infoabend der Durchgangsverkehr durch die Gablenberger Hauptstraße ein großes Thema war. Der HGV Vorsitzende Roland Döbele forderte den Bau eines Berger Tunnels und einer Filder auffahrt. Bezirksvorsteher Höh kündigte an, dass wie vom HGV gefordert ab Mai 1980 die Buslinie 40 bis Buchwald fahren werde. Die zweite Ausgabe des Blattes porträtiert mit der Filiale der Deutschen Bank ein HGV-Mitglied (das durch Losentscheid ausgewählt wurde) und wartet mit einer Kinderecke, einem Gutsle- Backwettbewerb für Kinder, mit Preisausschreiben, Gedichten und Geschichten auf.

Januar 1980: Die verkaufsoffenen Samstage mit ihrem Rahmenprogramm hätten „einen Hauch von Weihnachtsmarkt“ in den Stadtteil gebracht, heißt es in der Januar- Ausgabe des Einkaufstreffs. Man strebe an, einen solchen tatsächlich im Dezember zu organisieren. Der Bergertunnel solle nur zweispurig gebaut werden, mit vollständigem Anschluss an die B312 und B10, wird vermeldet. Das weckt Befürchtungen von vermehrtem Schleichverkehr in Gablenberg.

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Bruno, Antje und der Weiße Riese

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: Kunst und KulturVeröffentlicht: Sonntag, 03. February 2019 12:35
Zugriffe: 282

Ausstellung Werbemännchen und -frauchen bis 3. März

Ob Raucher oder Nichtraucher – „Best Agers“ kennen die Bezeichnung „in die Luft gehen wie ein HB-Männchen“. Sie stammt von einer der berühmtesten Werbefiguren in der Geschichte des deutschen Werbefernsehens. Gemeint ist „Bruno“, so der offizielle Name des cholerischen Strichmännchens, das zwischen 1957 und 1984 für die Zigarettenmarke HB regelmäßig explodierte, aber dank Glimm stängel jede Herausforderung im Leben spielend meisterte. Das HB-Männchen ist eine der insgesamt 100 Figuren mit Charakter, die in einer sorgfältig zusammengestellten Ausstellung im MUSE-O bis 3. März die Herzen von erwachsenen Nostalgikern ebenso höher schlagen lassen wie die von begeisterten Kindern.

Der Historiker und Kurator Ulrich Gohl hat den Marlboro- Mann und Käsebotschafterin Frau Antje aus Holland, das bereifte Michelin-Männchen und den Tchibo-Kaffee-Exper ten, den dicken Brummi und den sportlichen Trimmi im Alten Schulhaus Gablenberg nicht nur in Vitrinen gestellt. Häuserfassa den bilden den Rahmen für die augenfällige Präsentation, die damit sig nalisiert: Die sympathischen Werbeträger, von Verbrau chern in Herz und Hirn geschlossen, sind in jedem Haus. Die meisten Werbefiguren stammen aus der Sammlung Gohls, zu denen er viele Geschichten, Anekdoten und kulturhistorische Hintergrundinformationen zusammengetragen hat. Der berühmte Sarotti-Mohr wurde politisch korrekt zum goldfarbenen Sarotti-Magier, der Tchibo- Darsteller Wensley Pithey ist im wirklichen Leben Tee trinker gewesen.

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