Verbot von Großveranstaltungen verlängert

Jetzt steht es fest: Der Gablenberger Flohmarkt kann dieses Jahr nicht stattfinden. Das Ziel „Ersatztermin am 12. September“ war zwar fest im Blick der Aktiven vom Handels- und Gewerbeverein (HGV) Gablenberg. Schließlich war das Verbot von Großveranstaltungen zunächst nur bis zum 31. August ausgesprochen. Mitte Juni kam dann die Ernüchterung: Das Verbot wurde bundesweit bis Ende Oktober verlängert. Ausnahmen sind nur unter sehr strengen Vorgaben möglich und Organisator Jürgen Wegst vom HGV kam nach reiflicher Überlegung zu dem Schluss, dass diese beim Flohmarkt kaum umzusetzen sind. So könnte zwar ausreichend Abstand zwischen den Ständen gewährleistet werden, bei den Besucherinnen und Besuchern wäre das aber schwierig. Dasselbe gilt für die Dokumentationspflicht, denn jede/r einzelne müsste benachrichtigt werden, wenn sich im Nachhinein herausstellt, dass eine infizierte Person den Markt besucht hat.

Das ist nicht machbar, denn der Flohmarkt kann ja nicht eingezäunt werden. Hinzu kommt, dass mehr Aufsichtspersonen notwendig wären, dass die Genehmigung seitens der Behörden mehr als fraglich ist, dass noch niemand weiß, ob und wie Toiletten genutzt werden können. Und selbst bei Lösung aller Probleme bliebe der Aufwand und die Zahl der Aufsichtspersonen deutlich erhöht, die Einnahmen – aufgrund der größeren Abstände zwischen den Ständen – deutlich geringer.

Das alles hat die Organisatoren vom HGV bewogen, schweren Herzens den Flohmarkt 2020 abzusagen. Wer bereits einen Platz reserviert hat, kann die bezahlten Gebühren vor Ort bei Betten Wegst, Gablenberger Hauptstraße 41, Telefon 483060, zurückbekommen. Dafür einfach während der Öffnungszeiten vorbeikommen (Montag bis Freitag von 9 bis 13 und von 15 bis 18 Uhr), und bitte unbedingt den Anmeldezettel mitbringen, sonst ist die Auszahlung nicht möglich!