Manche ansonsten regelmäßigen Besucherinnen und Besucher des MUSE-O überlegen jetzt, ob sie das auch in diesen Zeiten gefahrlos tun können.

Das haben die Vereinsverantwortlichen zum Anlass genommen, die wesentlichen Punkte des Sicherheitskonzepts im MUSE-O zu veröffentlichen – und damit vielleicht manche Bedenken zu zerstreuen.

Vor jedem Öffnungstag werden alle möglichen Kontaktflächen im Hause desinfiziert, also Türklinken und Handläufe, Toilettenspülungen und Wasserhähne sowie in der Ausstellung die Pads, auf denen die Filme abgespielt werden. Außerdem werden die Besucherinnen und Besucher aufgefordert, ihre Hände mit dem zur Verfügung gestellten Mittel zu desinfizieren. Im ganzen Haus herrscht Maskenpflicht.

Es werden nur maximal sieben Gäste gleichzeitig in den Museumsräumen eingelassen. Das heißt, dass rechnerisch jede und jeder über zehn Quadratmeter für sich hat, also eine Fläche von mehr als drei mal drei Metern. Die Abstandsregel ist so problemlos einzuhalten.

Nachdem die Bedeutung der Aerosolbekämpfung deutlich wurde, hat MUSE-O seine Lüftungsregeln verschärft. Ein- und Ausgangstür bleiben geöffnet, solange sich Gäste in den Räumen aufhalten. Außerdem wird mindestens halbstündig durch Öffnen von zwei günstig gelegenen Fenstern Durchzug erzeugt, der die Raumluft weitgehend austauscht.