Marilda Philipp macht drei Monate Pause: Winterpause, Coronapause, wie immer man es nennen will. Sie hat ihr Modeatelier Ka-Rio-Ka in der Gablenberger Hauptstraße bereits geräumt und einem Zwischenmieter überlassen, will aber im Februar auf jeden Fall wiederkommen.

In den vergangenen Monaten war es still, in ihrem Geschäft wie auch draußen auf der Straße. Zuerst der Lockdown, dann die Wiedereröffnung, aber monatelang eine Bau stelle vor der Tür. Die Bau stelle ist jetzt beendet und der „Lockdownlight“ würde es erlauben, das Geschäft zu öffnen. Aber angesichts der verhaltenen Stimmung möchte die Modedesignerin lieber aufs kommende Frühjahr setzen und im Februar mit neuer Energie loslegen. Per Internet und Online-Shop zu verkaufen passt eher nicht zum Konzept von Ka-Rio-Ka, wo jedes Stück ein Unikat ist. „Ich finde, meine Mode muss man anprobieren und sich im Laden umschauen“, sagt Marilda Philipp.

Sie hofft, dass sich die Lage 2021 normalisiert und wieder mehr Leben in die Gablenberger Hauptstraße kommt. Die Zwischenvermietung an DHL hilft ihr, die Zeit zu überbrücken: „Das war für mich eine gute Option“, sagt sie und freut sich auf ein Wiedersehen im Frühjahr.