Immer wieder beeindruckend und belebend sind die Vorführungen von Benjamin Blersch, seinen Kollegen und seinen Schülerinnen und Schülern von Jungdo Taekwondo. Schnelligkeit und Dynamik zeichneten ihre Übungen aus, Humor und Spaß gehören auch dazu. So war vor der Bühne in Ostheim zu sehen, dass beim Taekwondo auch ganz kleine Leute schon Große „abräumen“ können. Unermüdlich präsentierte die Schule aus der Rotenbergstraße ihren Sport, nach dem Auftritt in Ostheim ging’s am Standort oben in der Gablenberger Hauptstraße mit weiteren Vorführungen weiter. Dort konnten Interessierte auch verschiedene Techniken selbst ausprobieren.

Gutes Wetter, tolles Programm, beste Laune: Das alles kam auch in diesem Jahr bei der Langen Ost Nacht wieder zusammen. Die Ehren amtlichen, die sich bei Organisation, Aufbau, Moderation und mehr eingebracht haben, wurden mit der tollen Stimmung beim Fest belohnt. Ein unermüdlicher Team um Sebastiano Barresi und FSJ-lerin Meredi Saglamer sorgte dafür, dass alles rund lief und war überall zur Stelle, wo es klemmte. Großer Dank geht an alle Ehrenamtlichen, insbesondere die Bühnenbetreuer, aber auch an die Ordner, das DRK und die Polizei. Dieses Jahr musste sich die Lange Ost Nacht an ihrem angestammten Termin gegen zahl reiche andere Veranstaltungen in der Stadt, teils sogar im Stadtbezirk, behaupten.

Und dann regnete es am Vormittag des 21. Juli auch noch Bindfäden. Doch pünktlich zum Festbeginn schlug das Wetter um und war perfekt, um Kultur und Kulinarik zu genießen. Die Spanne war wieder einmal gewaltig, vom Kindertanz bis zu Irish Dance, von Schlager über Eurythmie bis zu Rock und Hip-Hop auf der Jugendbühne – und von der Roten Wurst bis zum exotischen Curry. Mit Sport- und anderen Mitmachangeboten konnten die Besucher darüber hinaus selbst aktiv werden. Auch die Bilanz der Polizei fiel positiv aus, sie verzeichnete keine Vorkommnisse über das ganz normale Maß hinaus.

„Ebru“ heißt die türkische Technik, Papier zu marmorieren. Dabei entstehen wunderschöne Bilder wie diese Tulpe, die Burhan Duran vom Verein für Integration- und Hausaufgaben gerade malt und dann mit einem Bogen Papier von der Wasseroberfläche abnehmen wird.
Wasser, ein Verdickungsmittel, natürliche Pigmentfarben und Ochsengalle sind die wichtigsten Zutaten – neben der Erfahrung. Auch Kindern, die zum ersten Mal ausprobierten, gelangen tolle Werke.
Übung macht den Meister: Ralf Michel vom 1. HHC Gablenberg lässt Andoni in die Tasten greifen – für den kleinen Mann wahrscheinlich der erste Kontakt zu einem Akkordeon.