Da ich seit ca. 15 Jahren Hunde ausführe und schon einmal in einem Leserbrief vergebens an Hundebesitzer und Hundebegleiter appelliert habe, ihrer Verantwortung nachzukommen, versuche ich es noch einmal. Dieses Mal möchte ich aber Eltern und Verantwortliche für die Kehrwoche ansprechen: Zeigen Sie Courage und sprechen Sie die verantwortlichen Hundebesitzer/ Führer auf ihre Verantwortung an, gegebenenfalls erstatten Sie Anzeige. Die Ausrede „ich zahle ja Hundesteuer“ greift auf Gehwegen nicht, denn diese liegen in Verantwortung der Kehrwoche und gegen ihre Verunreinigung durch Hundekot kann geklagt werden, auch über eine Strafgebühr. Verschiedene Städte haben sogar eine eigene Kontrollstaffel. Bedauerlicherweise sind es gerade Besitzer von kleinen Hunden, welche es mit ihrer Verantwortung nicht so genau nehmen. Ob wohl man schon in den ersten Stunden einer Hundeschule Gesetz und Pflichten (Hundekottüte) lernt. Es ist kein Kavaliersdelikt, wenn Wohnung und Teppich nach Hundekot riechen und verunreinigt sind. Was mich und alle verantwortungsvollen Hundebesitzer/Führer am meisten ärgert: Durch ein paar verantwortungslose, angebliche Hundeliebhaber kommen wir alle in Verruf. Ich spiele schon mit dem Gedanken, die Hinterlassenschaften dieser Lieblinge den Besitzern vor ihre eigene Haus türe zu legen, als Erinnerung an ihre Verantwortung! Hunde sind wie alle Lebewesen kein Spielzeug, sondern bedürfen der Verantwortung, es sollte selbstverständlich sein, dieser Verantwortung gerecht zu werden, um eines friedlichen Miteinanders willen! Ich werde alle Verletzer darauf ansprechen, tun Sie das auch! Klaus Rurländer, Gablenberg