Gablenberger Flohmarkt

Der Gablenberger Flohmarkt ist der Klassiker unter den Trödelmärkten. Bei Kaiserwetter lockte er wieder zahlreiche Besucher auf die große Flaniermeile entlang der Gablenberger Hauptstraße zwischen Schmalzmarkt und dem Schulhof in der Pflasteräckerstraße. Auf 1000 Meter Standfläche konnte an insgesamt fast 220 Ständen gestöbert und gefeilscht werden. Das Angebot reichte von Kleider und Spielsachen, über Bücher, Porzellan, Haushaltswaren und Schmuck bis zu Kleinmöbel. Bei 30 Grad Celcius waren sogar ein Paar Skier im Angebot, ein brünettes Haarteil wartete auf die neue Besitzerin und die Christbaumständer sind in wenigen Monaten wieder der Hit.

Ein prima Plätzchen hatten zwei Frauen in der Baulücke neben der Apotheke gefunden. Die Teilnahme am Flohmarkt gehört einfach dazu und sie genießen die einmalige Atmosphäre, die entsteht, wenn nur Privatleute verkaufen. Nachbarn kommen vorbei zum Plausch, man kennt sich. Auf dem Schmalzmarkt reihte sich Tisch an Tisch, der Verkauf florierte und manchmal gab es nach einem netten Gespräch sogar etwas geschenkt. „Gsälzmacherin“ Heidi Hutten locher hatte vor dem Friseur in der Gablenberger Hauptstraße einen Schattenplatz für ihre Marmeladengläser gefunden. 15 verschiedene Sorten hat sie im Angebot. „Alles bio“ – aus Obst, um das sich keiner kümmert. Peter Glatzel verkaufte auf dem Schulhof Honig aus Gablenberg. 15 Völker hat der Hobbyimker zwischen Plettenberg und Waldheim.