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Königsbäck möchte loslegen - Warten auf Genehmigung

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Neue Ausstellung beginnt am Sonntag – ohne Vernissage - Super, voll! Tankstellen-Schau im MUSE-O

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Gablenberger Blog - News, Infos und Tipps aus Stuttgart Gablenberg

Wartehäuschen soll verschönert werden

Der Museumsverein MUSE-O hat beim Verfügungsfonds „Soziale Stadt Gablenberg“ 1000 Euro für die Bemalung des Buswartehäuschens bei der Alten Schule beantragt und bewilligt bekommen. Das Wartehäuschen soll einen farbigen, spannenden Akzent setzen, in der Hoffnung, dass es dann – wie sich an anderen Stellen gezeigt hat - in Zukunft nicht mehr beschmiert wird. MUSE-O hat den im Stuttgarter Osten ansässigen Künstler Peter Koseck um verschiedene Entwürfe für die Fläche gebeten. Julia Dehli von der Stadtverwaltung bemüht sich derzeit um die Genehmigung, was keine ganz einfache Aufgabe ist. Denn bei dem Wartehäuschen haben sowohl die Stadt als auch die SSB und die EnBW mitzureden. „Wir warten jedenfalls darauf, loslegen zu können“, sagt der Vorsitzende Peter Metzler. In der nächsten Ausgabe von „Ihr Stadtteil aktuell“ können wir das hoffentlich vermelden und werden auch den ausgewählten Entwurf vorstellen.

Vorstand gewählt

Bei der Jahreshauptversammlung des Museumsvereins berichtete der stellvertretende Vorsitzende Ulrich Gohl von den Aktivitäten im Jubiläumsjahr 2015: Bei insgesamt drei Ausstellungen hatte MUSE-O an 100 Tagen geöffnet, komplett durch ehrenamtliche Aufsicht betreut. Ausstellungsthemen waren die Glockengeschichten „Ich hör was läuten“, „Made in S-Ost. Produzierende Betriebe im Stuttgarter Osten von den Anfängen bis heute“ und „Lurchi, Fritzle und die lila Kuh. Zoologie der Werbetiere“.

Im vierten Jahr schon eine feste Größe, brachte die Lesungsreihe „Text & Extra“, veranstaltet zusammen mit der Ostend-Buchhandlung, sechs Termine, die zwischen 20 und 60 Personen anlockten. Nach wie vor fungierte MUSE-O als offizieller Veranstalter der Langen Ost Nacht. Dank intensiver Pressearbeit erschienen im Jahr 2015 an die 100 Artikel in den verschiedensten Printmedien. Außerdem verzeichnete und verzeichnet der Newsletter, von Vorstandsmitglied und Webmaster Michael Kunert jeweils aktuell zusammengestellt, steigende Abonnentenzahlen und wird intensiv gelesen.

Vorstand und Beirat wurden an diesem Abend neu gewählt. Das Team besteht größtenteils aus bereits bekannten Engagierten, deren tolle Arbeit der Vorsitzende Peter Metzler hervorhob. Er freute sich ebenso über Neuzugänge wie Birgit Bellinger.

Das sind die aktuellen Vorstandsmitglieder: Vorsitzender Peter Metzler, Stellvertretender Vorsitzender Ulrich Gohl, Kassier Sebastiano Barresi, Schriftführerin Ursula Krause-Scheufler. Beisitzer/innen: Walter Böhm, Egmont Burkhardt, Alla Deringer, Heide Drüsedau, Michael Kunert, Winfried Linse, Birgit Bellinger (neu), Patricia Kuhn und Thomas Rudolph (beide Kassenprüfer).

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Corinna Bader „stylt“ seit 30 Jahren Hunde

Pflegeprogramm für den besten Freund

Wanda hat Geduld wie ein Engel. Die Hündin, eine Kreuzung aus Australian Shepard und Pudel, lässt sich bürsten, duschen, shampoonieren, wieder abduschen, föhnen und anschließend die Haare schneiden, ohne einen Mucks zu machen. Schließlich wurde sie quasi in einen Hundesalon hineingeboren: Seit 30 Jahren arbeitet ihr Frauchen Corinna Bader selbständig mit R22;Julchens HundesalonR20; im Hinterhaus der Bergstraße 22.

Corinna Bader ihrerseits ist mit Hunden groß geworden. R22;Wir hatten immer PudelR20;, erzählt sie. Pudel gehen regelmäßig zum R22;FriseurR20;; mit selbigem war die Familie aber irgendwann nicht mehr zufrieden. Worauf Corinna Bader damals dem R22;JulchenR20; selbst die Haare schnitt. R22;Das sah furchtbar ausR20;, gesteht sie R11; und ließ sich deshalb damals vier Monate lang in einem Hundesalon ausbilden. So kam es, dass die Sport- und Gymnastiklehrerin am 1. Juni 1986 einen eigenen kleinen R22;Salon JulchenR20; eröffnete.

Mittlerweile hat sie Hunde aller Größen, vom Chihuahua oder dem Mini-Malteser bis hin zum Rottweiler oder Riesenschnauzer in ihrer Badewanne gehabt. Auch aggressive Vierbeiner waren schon dabei. R22;Das ist das Schönste, wenn man sie doch in den Griff kriegtR20;, sagt Bader, R22;immer ohne Gewalt!R20; Gewalt ist bei ihr absolut tabu. Bei bissigen Tieren bittet sie Halter oder Halterin darum, einen der Maulkörbe aus ihrer Schublade anzulegen. In der Regel habe sie aber R22;ganz arg liebe HundeR20;. Es kam auch schon mal vor, dass einer sich aufführte wie ein Wilder R11; und dann lammfromm wurde, als Herrchen den Raum verlassen hatte. Grundsätzlich dürfen die Halter entscheiden, ob sie dabei bleiben oder ihr Schätzle nach ein bis eineinhalb Stunden wieder abholen.
Viele schöne Erlebnisse haben sich im Lauf der Jahre angesammelt, sagt Corinna Bader, für die Hunde einfach R22;eine extreme BereicherungR20; sind und viel Lebensqualität geben. Eine ihrer Kundinnen schaffte sich mit 84 Jahren einen Hund an, was für einiges Kopfschütteln in ihrer Umgebung sorgte. Als der Pudel starb, war das Frauchen 96 und noch immer topfit.
Der Salon Julchen hat viele Stammkunden, manche kommen von auswärts. Im Winterhalbjahr ist es etwas ruhiger, im Frühjahr kommt wieder mehr Kundschaft. Die Zahl der Hundesalons in Stuttgart sei zwar stark gestiegen, sagt Corinna Bader, die der Hunde aber auch. Sie gehört mit ihrem kleinen Salon im Hinterhof und mit Preisen zwischen 35 und 50 Euro zu den günstigeren Anbietern. Bei einer Behandlung gehört alles dazu: das Zupfen der Ohrhaare, das Rasieren zwischen den Zehenballen oder das Furmieren, also das Auskämmen vom dichten Unterhaar, wie man es bei manchen Rassen macht. Dafür verwendet die Fachfrau spezielles Werkzeug für Hunde. Bei den Schnitten bietet sie klassische Rasseschnitte, geht aber ebenso auf Wünsche ein. R22;Ich höre mir ganz genau an, was der Kunde willR20;, sagt sie. R22;Das ist sehr individuellR20;. Damit fährt sie seit 30 Jahren gut und bedankt sich bei all ihren Kunden für die gute Zusammenarbeit, die sie gerne noch einige Jahre fortsetzen möchte.

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Hospiz in der Stafflenbergstraße

Bis zum Ende Lebenszeit

R22;Auch wenn man scheinbar nichts mehr tun kann, kann man doch noch unheimlich viel tunR20;, sagt Elisabeth Kunze-Wünsch. Die Theologin spricht von der Zeit vor dem Tod eines Menschen. Seit August des vergangenen Jahres leitet sie das Hospiz in Stuttgart. Dort geht es nicht nur darum, ein Sterben in Würde zu ermöglichen, sondern auch um die Erfüllung der letzten Lebensmonate.

Im vergangenen Jahr hat das Stuttgarter Hospiz sein 25-jähriges Jubiläum begangen, jetzt plant es die Erweiterung: Ein Haus in der Diemershalde wurde gekauft und soll nach dem Umbau fünf von sechs Bereichen des Hospizes beherbergen. Im aktuellen Domizil in der Stafflenbergstraße wird dann ein stationäres Kinder- und Jugendhospiz neu eröffnet.

Hospiz heißt nicht nur das Gebäude, in dem der stationäre Bereich für schwerstkranke und sterbende Menschen untergebracht ist. Der Begriff R22;HospizR20; steht ebenso für ein Konzept, das es jedem Menschen ermöglichen möchte, bei möglichst großer Lebensqualität im Einklang mit sich und seinem Umfeld zu sterben. R22;Nach unserer Vorstellung ist Sterben LebenszeitR20;, sagt Kunze-Wünsch. Lebenszeit, in der man vielleicht Dinge klärt, sich Wünsche erfüllt oder einfach zur Ruhe kommt. Darum geht es im ambulanten Bereich, also bei der Begleitung zu Hause oder bei den Sitzwachen in Kliniken und Pflegeheimen ebenso wie im Hospizhaus. Für dieses Ziel arbeiten die 40 Haupt- und 300 Ehrenamtlichen des Stuttgarter Hospizes. Die Menschen sollen sich gehalten fühlen, geborgen und mit ihren Bedürfnissen ernst genommen, sagt die Hospizleiterin. Während im Krankenhaus vieles nach Leitfaden abläuft, gehe es im Hospiz um die individuellen Bedürfnisse. Und zwar nicht nur um die der Kranken, sondern auch um ihre Angehörigen: R22;Die sind uns genauso wichtig wie die Sterbenden selbstR20;, sagt Kunze-Wünsch, R22;sie leiden oft noch mehr.R20;

Sieben Gäste kann das Hospiz bis zu ihrem Tod beherbergen R11; sieben Schwerstkranke mit entsprechender Diagnose, deren Versorgung zu Hause nicht mehr möglich ist. Manche sterben schon nach Tagen, bei anderen dauert der Aufenthalt viele Monate. R22;Manche Menschen blühen hier nochmal auf und haben eine sehr gute ZeitR20;, sagt Kunze-Wünsch. Die sollen sie dann haben und auskosten, auch wenn Hospizplätze knapp sind.

Im stationären Bereich leben Bettlägerige, aber auch Menschen, die in der Wohnküche gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern essen. Sie hören Musik, lesen, beobachten Vögel, malen in der Kunsttherapie, bekommen Besuch von ihren Angehörigen. Mal sei die Stimmung aufgewühlt, mal ruhig, mal traurig, sagt Elisabeth Kunze-Wünsch. Es werde geweint, aber auch gelacht: R22;Hier wird der Tod nicht tabuisiert, das gibt eine große Freiheit.R20;

Wird ein Kind sterbenskrank, ist das ein besonderer Fall, bei dem die ganze Familie intensiv betroffen ist. Oft vereinsamen die Familien, weil ihr Freundeskreis überfordert ist und Berührungsängste hat. Sehr schwer haben es die Geschwister, die nicht nur die Krankheit von Bruder oder Schwester miterleben, sondern häufig mit ihren eigenen Bedürfnissen zu kurz kommen. Deshalb richtet sich das Angebot des Kinder- und Jugendhospizes ganz besonders an sie und an die Eltern.Wie können Ehrenamtliche solche Aufgaben bewältigen? Sie werden umfassend geschult, wozu auch Selbsterfahrung und die Auseinandersetzung mit eigenen Ängsten gehören. R22;Das ist eine Aufgabe, die man nicht einfach so mit Menschenfreundlichkeit machen kannR20;, sagt Kunze-Wünsch.       aia

Mehr Informationen und Spendenkonto auf www. hospiz-stuttgart.de.

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