Gablenberger Flohmarkt.

Endlich ein Sommertag! Die Stimmung war entspannt und fröhlich beim Gablenberger Flohmarkt. Daran änderten selbst die zwei ebenso heftigen wie kurzen Regengüsse nichts. Im Getümmel an den Ständen konnte man Stunden verbringen und vom selbstgehäkelten Teddybären bis hin zu edlem Schmuck einfach alles finden. Unsere Fotostrecke zeigt einige Impressionen vom Flohmarkt.

Einen unschönen Aspekt mussten die Organisatoren des Flohmarktes vom Handels- und Gewerbeverein Gablenberg allerdings feststellen: Unter den Flohmarktverkäufern waren einige, die ohne Anmeldung und ohne zu bezahlen einfach einen Stand neben anderen aufbauten. Auch wer auf eigenem Grund verkauft, so zum Beispiel geschehen im Bereich Gablenberger Hauptstraße 114, nutzt die Organisation und die Öffentlichkeitsarbeit des Handels- und Gewerbevereins, und zwar im Gegensatz zu allen anderen zum Nulltarif. Dabei ist der Preis von sechs Euro für den laufenden Standmeter ohnehin ausgesprochen günstig. Übrigens muss man sich zum Beispiel auch bei Hofflohmärkten, die ja per se auf dem eigenen Grundstück stattfinden, vorher anmelden und Gebühr bezahlen.

Im kommenden Jahr werden die Veranstalter deshalb gezielt ein Augenmerk auf Verkäufer haben, die sozusagen als Trittbrettfahrer von all jenen profitieren, die korrekt ihren Beitrag leisten.

Freundinnen beim Schmuckkauf: Petra, Sabine und Ulla nehmen sich die Zeit, die es dafür eben braucht, einschließlich kritischem gegenseitigem Beäugen. Bei Corina Wolfsturms Ketten aus Lava und Koralle werden sie fündig.Freundinnen beim Schmuckkauf: Petra, Sabine und Ulla nehmen sich die Zeit, die es dafür eben braucht, einschließlich kritischem gegenseitigem Beäugen. Bei Corina Wolfsturms Ketten aus Lava und Koralle werden sie fündig.Bild von:Ait Atmane Jesus mit dem verklärten Blick gen Himmel stand zum Verkauf: Anna hatte das Bild mit dem hübschen Goldrahmen, das sie vor Jahren in Mulhouse gekauft hatte, dabei. Im Zweifelsfall sei auch der Rahmen schön, meinte sie. Jesus mit dem verklärten Blick gen Himmel stand zum Verkauf: Anna hatte das Bild mit dem hübschen Goldrahmen, das sie vor Jahren in Mulhouse gekauft hatte, dabei. Im Zweifelsfall sei auch der Rahmen schön, meinte sie. Bild von:Ait Atmane "Wir haben schon ganz gut verkauft, das war alles voll hier", zeigt Fabian auf das schon deutlich geschrumpfte Angebot am Stand, an dem er mit Fiona, Antonia und Tobi zusammen verkaufte. Aber die Discokugel mit integrierter Beleuchtung wollen die vier unbedingt noch loswerden: "Die kriegen Sie für 50 Cent!""Wir haben schon ganz gut verkauft, das war alles voll hier", zeigt Fabian auf das schon deutlich geschrumpfte Angebot am Stand, an dem er mit Fiona, Antonia und Tobi zusammen verkaufte. Aber die Discokugel mit integrierter Beleuchtung wollen die vier unbedingt noch loswerden: "Die kriegen Sie für 50 Cent!"Bild von:Ait Atmane Hier wird eine Remington-Schreibmaschine von 1928 in der Stofftasche verstaut. Nicht nur als Dekostück, sie soll tatsächlich zum Einsatz kommen. "Ich ärgere mich immer über meinen PC, der ständig stecken bleibt", sagte die Käuferin, die sich damit auch ein Stück Entschleunigung kaufte. Denn mit der Schreibmaschine heißt es richtig nachdenken, bevor man einen Satz beginnt. Martin Hofferbert (rechts) freute sich, dass das gute Stück seines Schwiegervaters tatsächlich noch einmal in Aktion treten darf. Hier wird eine Remington-Schreibmaschine von 1928 in der Stofftasche verstaut. Nicht nur als Dekostück, sie soll tatsächlich zum Einsatz kommen. "Ich ärgere mich immer über meinen PC, der ständig stecken bleibt", sagte die Käuferin, die sich damit auch ein Stück Entschleunigung kaufte. Denn mit der Schreibmaschine heißt es richtig nachdenken, bevor man einen Satz beginnt. Martin Hofferbert (rechts) freute sich, dass das gute Stück seines Schwiegervaters tatsächlich noch einmal in Aktion treten darf. Bild von:Ait Atmane Vera Kirchhübel schneidet nicht in die ausgedienten Büchern, die sie zu Dekostücken verarbeitet. Vera Kirchhübel schneidet nicht in die ausgedienten Büchern, die sie zu Dekostücken verarbeitet. Bild von:Ait Atmane "67, 68, 69, 70!" 70 Singles hat Frank (links) ausgesucht. Er sammelt und hört die schwarzen Scheiben, die wieder voll im Trend liegen. Nach einigem Feilschen wird er sich mit Verkäufer Peter handelseinig. Der hat schließlich an die 800 Schallplatten dabei. "67, 68, 69, 70!" 70 Singles hat Frank (links) ausgesucht. Er sammelt und hört die schwarzen Scheiben, die wieder voll im Trend liegen. Nach einigem Feilschen wird er sich mit Verkäufer Peter handelseinig. Der hat schließlich an die 800 Schallplatten dabei. Bild von:Ait Atmane