Keine Autos, dafür viele Menschen: die Gablenberger Hauptstraße mal ganz anders.

Der Osten ist gesellig und genießt: Während der Langen Ost Nacht fanden unzählige spontane und verabredete Begegnungen statt. Entspannte Stimmung, flanierende Menschen, Kultur, Musik und kulinarische Schmankerl an allen Ecken und Enden sorgten für ein sinnliches Erleben. Auch Bezirksvorsteherin Tatjana Strohmaier rühmte bei der Eröffnung auf dem Schmalzmarkt den besonderen Charakter dieses Festes. Überall waren Entdeckungen zu machen, von Hip-Hop-Musik über faszinierende Tänze aus aller Welt bis hin zu Wasserfarbenkunst und internationaler Küche. Würstchen vom echten Holzkohlegrill machten einige Besucher ebenso glücklich wie eritreische, indische oder türkische Küche. Alles hat gepasst, einschließlich des Wetters, das – trotz kurzer Regenschauer - besser hielt als erwartet.

Ein Tänzchen für den Herrn ganz persönlich: Bseisa zeigte ihr Können nicht nur auf der Bühne am Ostheimer Marktplatz, sondern mischte sich auch unters Publikum.Ein Tänzchen für den Herrn ganz persönlich: Bseisa zeigte ihr Können nicht nur auf der Bühne am Ostheimer Marktplatz, sondern mischte sich auch unters Publikum.Bild von:Ait AtmaneNatürlich ist ein solches Fest immer eine technische und organisatorische Herausforderung. Die Organisatoren freuen sich ganz besonders darüber, dass das große Straßenfest vollkommen friedlich ablief. Das ist nicht zuletzt der umsichtigen und vorausschauenden Arbeit der Polizei – namentlich Edgar Rummel und seinem Team – zu verdanken. Auch der Ordnungsdienst der Deutschen Jugend aus Russland hat zum guten Verlauf beigetragen. Sebastiano Barresi vom Handels- und Gewerbeverein Stuttgart-Ost versorgte das ganze Fest mit Strom und war mit dem Ohr am Telefon und einsatzbereiten Händen überall, wo es klemmte. Uwe Kansy brachte dagegen, ebenfalls ehrenamtlich, Wasser überall hin, wo es gebraucht wurde. Peter Metzler als Vorsitzender des Vereins MUSE-O und des Handels- und Gewerbevereins Gablenberg sah zusammen mit Colyn Heinze, der mittlerweile studiert, aber seine Erfahrung aus dem Vorjahr einbrachte, bis zum frühen Morgen nach dem Rechten. Die beiden diesjährigen Absolventinnen des Freiwilligen Sozialen Jahrs, Anna Pinnow und Cassandra von Stachelsky, hatten in den Wochen davor das Fest vorbereitet. Das Bezirksrathaus Bad Cannstatt hatte dankenswerterweise einen Teil der Arbeitszeit der beiden für die LON zur Verfügung gestellt. Und ohne den Bezirksbeirat, der wieder die Schirmherrschaft übernommen und das Fest finanziell bezuschusst hat, wäre das Ganze ohnehin nicht

Diese Damen und Herren im Hof der Gärtnerei Krämer ließen sich von ein paar Regentropfen nicht aus dem Konzept bringen.Diese Damen und Herren im Hof der Gärtnerei Krämer ließen sich von ein paar Regentropfen nicht aus dem Konzept bringen.Bild von:Ait Atmane Federleicht bewegte sich die Tänzerin von der Tanzschule Natalie über die Bühne in der Gablenberger HauptstraßeFederleicht bewegte sich die Tänzerin von der Tanzschule Natalie über die Bühne in der Gablenberger HauptstraßeBild von:Ait Atmane Kulinarisches aus aller Welt – hier aus Eritrea – bot geschmackliche Entdeckungen.Kulinarisches aus aller Welt – hier aus Eritrea – bot geschmackliche Entdeckungen.Bild von:Ait Atmane „Wir haben einen Logenplatz!“, freute sich Ingrid Engel (Zweite von links), die mit ihren Freundinnen aus Jugendtagen von einer Bank aus das Geschehen auf der Bühne verfolgte. „Wir haben einen Logenplatz!“, freute sich Ingrid Engel (Zweite von links), die mit ihren Freundinnen aus Jugendtagen von einer Bank aus das Geschehen auf der Bühne verfolgte. Bild von:Ait Atmane Selbst mitmachen konnte man an vielen Stellen – beim Taekwondo, beim Tischtennis oder am Handballtor. Selbst mitmachen konnte man an vielen Stellen – beim Taekwondo, beim Tischtennis oder am Handballtor. Bild von:Ait Atmane