Für die Standbeschicker war’s ungemütlich

Das schlechte Wetter hat dem Maimarkt einen Strich durch die Rechnung gemacht. Viele Beschicker bauten zwar trotzdem ihren Stand auf, einige packten dann aber angesichts von Regengüssen und kühlen Temperaturen vorzeitig wieder ein. Verdenken kann man es ihnen nicht – die Veranstalter vom Handels- und Ge werbeverein danken allen, die es zumindest versucht haben. Auch Bezirksvorsteherin Tatjana Strohmaier, die mit ihrer Familie den Maimarkt besuch te, sprach ihre Anerkennung aus: „Respekt allen, die sich auch bei solch widrigen Wetterumständen für den Stadtteil einbringen!“

Dazu gehörte die Ponykutsche, die unverdrossen fuhr und sich nur zwischendrin in der Einfahrt zur Aldi-Garage unterstellte: direkt unterm „Kurzparken“-Schild. In den Regenpausen drehten außerdem die Reitponys mit Kindern auf dem Rücken ihre Runden. Und das mobile Spielhaus auf dem Schmalzmarkt war mit seinem Dach zum Glück auch für alle Wetter gewappnet.

Buchstäblich heiß begehrt waren die Crêpes am historischen Citroën HY oder Heißes vom Grill. Wer kalte Speisen anbot wie der Wein- und Obstbauverein Gablenberg im Hof der Gärtnerei Krämer hatte es da schwerer. Seine Mitglieder und Gäste ließen sich trotzdem die gute Laune nicht verderben. Viele Besucher schauten sich im Inneren der Geschäfte um oder nutzten die Gelegenheit, etwas Neues auszuprobieren. Wer in der Kosmetik-Ecke vorbeischaute, beim Probetrai ning bei Bodystreet mitmachte, ein neues Paar Schuhe oder Vorhänge für Zuhause oder etwas anderes Schönes fand, für den hat sich der Tag allemal gelohnt.