Mit gefüllten Taschen und fröhlichem Gesicht verließen viele Kunden den Schnäppchenmarkt R11; wo sonst bekommt man so hochwertige Markenware zu so günstigen Preisen? Längst nicht alles, was am letzten Januarsamstag in der Schulsporthalle an der Pflasteräckerstraße angeboten wurde, waren Restbestände für den Abverkauf. Die Einzelhändler hatten auch ganz aktuelle Ware dabei, denn sie wollen mit dieser Aktion einen Impuls zur Belebung des Stadtteils geben und einen besonderen Service für die Kunden bieten.

R22;Das ist alles Originalware zu Sonderpreisen, alles aus dem aktuellen BestandR20;, versicherte Christa Galautz, die aus ihrer Kosmetikecke Gablenberg Düfte, Schnellschönmacher, Fruchtsäure-Produkte und mehr dabei hatte R11; zu Preisen, die etwa bei 50 Prozent der normalen lagen. Entsprechend deckten sich viele Kundinnen und Kunden ein, wie auch bei Schuh Schäfer, wo es hochwertige Lederschuhe für Preise um die 50 Euro gab. Bei Jürgen Wegst vom Bettengeschäft in der Gablenberger Hauptstraße waren unter anderem die Decken gefragt. R22;Ich hatte schnell ein paar größere Sachen verkauftR20;, sagte er, der auf seinem Tisch mit den Schildern R22;Kunden die diesen Artikel gekauft habenR30;R20; R22;R30;kauften auchR20; humorvoll auf Internet-Käufe Bezug nahm.
Doris Nothnagel von R22;allaboutdreamsR20; brachte gleich mehrere Brautkleider R22;an die FrauR20;. R22;Wir sind zufrieden und kommen nächstes Jahr gerne wiederR20;, sagte sie. R22;Uns hat es richtig Spaß gemacht.R20; Über Facebook möchte sie nächstes Mal verstärkt Werbung machen, um mehr jüngere Paare und Familien zu erreichen.

Zum ersten Mal dabei waren Kleider und Schuhe von KA-RIO-KA & Chamäleon HighHeels: Auch die Designer-Stücke waren zu Sensationspreisen zu bekommen, allerdings R22;nur heuteR20;, wie Inhaberin Elke Hertig betonte. Ute Schwarzkopf-Binder, die mit ihren Knopfringen am selben Stand vertreten war, fand neue Fans. So probierte Kundin Gaby Reimig mit Ausdauer, bis sie das perfekte Exemplar fand und war dann sehr glücklich darüber. Ne?e Noyan von Feinkost Çerez hatte bei ihrem zweiten Mal auf dem Schnäppchenmarkt den Stand deutlich vergrößert. R22;Hier kaufen ganz viele Leute ein, die sonst nicht so in den Laden kommenR20;, sagte sie. Viele hätten die Gelegenheit genutzt, zu fragen, was sich zum Beispiel hinter dem orientalischen Frühstück in ihrem Café verbirgt.

Auch für andere vertretene Einzelhändler sind die Gespräche und der Austausch, der sich in der Sporthalle ergibt, ein wichtiger Aspekt des Schnäppchenmarktes. So waren die meisten mit dem Tag ganz zufrieden, auch wenn der große Vormittagsansturm dieses Mal ausblieb.