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Top Artikel aus unserer Stadtteil Aktuell


Feste sind nach wie vor kaum möglich - Brunnenfest und Martinimarkt sind abgesagt

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Corona ist noch nicht vorbei und damit leider auch noch nicht die ....

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Rund 3000 Quadratmeter werden neu gestaltet - Spielplatz wird aufgewertet

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Der Bagger steht schon bereit: Am „kleinen Spielplatz“ in der ....

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Mini-Festival rund um die Villa Berg - Klein, fein, im Freien

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Der Kultursommer im Park ist geschrumpft, aber immerhin vier ....

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Königsbäck möchte loslegen - Warten auf Genehmigung

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Wochenlang ist nichts passiert: Der ehemalige Feinkostladen und ....

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„Hörbild“ im Park der Villa Berg - Der Geist der verflossenen Zeit

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Eine Villa zu bauen kostet Geld, das war auch schon vor 200 Jahren ....

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Gablenberger Blog - News, Infos und Tipps aus Stuttgart Gablenberg

Jubiläum im Naturfreundehaus Fuchsrain - Das Eigenleben bewahren

Die Naturfreunde Stuttgart- Osten bestehen seit 107 Jahren. In der Hochphase hatte der Verein fast 500 Mitglieder. Inzwischen ist die Zahl auf 125 gesunken. Der Verein leidet, wie viele andere auch, unter dem zunehmenden Alter der langjährigen Mitglieder. Um dennoch weiter zu bestehen, haben die Verantwort lichen beschlossen, unter das Dach der Naturfreunde Stuttgart zu schlüpfen, die 900 Mit glieder zählen, darunter viele junge, wie Ulrich Petri berichtet. Gemeinsam mit dem langjährigen Vorstand Günther Frank und Wolfgang Hohmeier wurde im Leitungsteam überlegt, wie man dennoch das Eigenleben bewahren kann. Nun sind die „Ostler“ eine unselbständige Teilgruppe der Naturfreunde Stuttgart. An ihrem Programm hat sich nichts geändert, außer, dass es Teil des mehr als 60seitigen Programmhefts ist, in dem die Orts- und Stadtteilgruppen in Stuttgart gemeinsam ihre Aktivitäten ankündigen.

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Neue Ausstellung beginnt am Sonntag – ohne Vernissage - Super, voll! Tankstellen-Schau im MUSE-O

Die Tankstellen der Schwabengarage, auf beiden Seiten der Cann - statter Straße, im Jahre 1949

Kaum jemand, der kein persönliches Verhältnis zu einer Tankstelle, zu „seiner“ Tankstelle hätte. Seit rund 100 Jahren gibt es solche Stationen im Stuttgarter Osten. MUSE-O erzählt deren Geschichte. Geöffnet ist die Schau ab dem 6. September.

Wer die Ausstellung im Alten Schulhaus Gablenberg betritt, der „fährt“ geradezu in eine Tankstelle. Ein elegantes Dach überspannt die Szenerie, scheinbar einer Station der 1950er-Jahre entlehnt. Man „rollt“ vorbei an originalen Zapfsäulen der verschiedenen Epochen und Marken, entdeckt einen knallroten Vorkriegs-Ölwagen. Ein Gasolin- Tankwart begrüßt den Fahrer oder die Fahrerin – halt, nein, es ist bloß seine elegante Uniform. „Super oder normal? Voll machen? Und Öl nachschauen?“ Die prächtigen Großexponate stammen aus der Privatsammlung des Stuttgarter Tankstellen-Enthusiasten Andreas Bayer. Einige Informationstafeln erzählen die Geschichte und die Entwicklung der Tankstelle in den letzten 100 Jahren.

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Kultursommer 2020 am Lukasplatz bis 13. September - Gemeinsam gegen das Ungeheuer

Kultursommer in Stuttgart

Der Start war fulminant. Unter blitzblauem Himmel mit strahlender Abendsonne als natürliche Beleuchtung hatte der Kultursommer 2020 am Lukasplatz Anfang Juli Premiere. Drei sehr unterschiedliche Theater im Stuttgarter Osten hatten sich entschlossen, bis Mitte September gute Unterhaltung unter freiem Himmel zu bieten. Jedes Wochenende wird seither der idyllische Platz zwischen Lukaskirche und neuem Gemeindehaus zur Freilichtbühne mit abwechslungsreichem Programm. Julianna Herzbergs La Lune bietet Chanson-Abende, Lyrik und Theater, Michael Kunze mit dem Tredeschin unterhält Kinder und Erwachsene mit Figurentheater und Hannes Eimerts Dein Theater spielt Stücke des Ensembles.

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In Gablenberg werden wieder die Kurbeln gedreht - Drehorgeltreffen zum Zweiten

Als Gablenberg das letzte Mal durchgedreht hat, war das Publikum begeistert: Mehr als 30 Leierkastenmänner und -frauen aus ganz Deutschland hatte Organisator Gerhard Lewert im Oktober vor zwei Jahren zusammengetrommelt. Sie spielten mit ihren faszinierenden und auch optisch reizvollen Musikautomaten die Gablenberger Hauptstraße hoch und runter und hatten nebenbei jede Menge zu erzählen.

Die gute Nachricht für alle Fans der Leierkastenmusik: Es gibt dieses Jahr eine Neuauflage. Am Samstag, 26. September werden zwischen dem Schulhof in der Pflasteräckerstraße und dem Schmalzmarkt wieder die Kurbeln gedreht und die Pfeifen tönen, einzeln oder auch synchron. Die Drehorgelspieler und -spielerinnen beginnen um 11 Uhr, gegen 16 Uhr erfolgt der gemeinsame Abschluss auf dem Schmalzmarkt oder eventuell auf dem Schulhof in der Pflasteräckerstraße. Und wie gehabt soll danach auch noch ein Kirchenkonzert in der Petruskirche stattfinden. Das hatte letztes Mal bei den Zuhörerinnen und Zuhörern tiefen Eindruck hinterlassen. „Davon reden alle noch“, sagt Gerhard Lewert.

Aufgrund der Corona-Beschränkungen dürften derzeit 63 Plätze in der Kirche besetzt werden; vielleicht ändert sich das aber noch bis zum Termin im September, so dass mehr Publikum in diesen Genuss kommt. Veranstalter ist auch in diesem Jahr wieder MUSE-O.

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Tauschplan für Sammler - Gerüstet für die Nach-Corona-Zeit

Wenn ein Briefmarkensammler sich dazu entschließt, den Abendtermin des Vereins zum Tauschen wahrzunehmen, steht er jedes Mal vor derselben Frage: Welche meiner Alben, die doppelte Briefmarken enthalten, nehme ich heute mit, um abzugebende Exemplare gegen welche einzutauschen, die mir noch fehlen?

Wenn es gut läuft, trifft er viel leicht zufällig einen Kollegen, der beispielsweise den postfrischen bundesdeutschen Wohlfahrtssatz von 1949 gegen die beiden Bach-Marken von 1950 eintauschen will, die beide mit dem gleichen Preis im Katalog stehen. Dann kann ein Deal daraus werden. Oft ist es jedoch so, dass der eine gerade Rot-Kreuz-Blocks „Französische Zone“ dabei hat und der andere Motivmarken „Komponisten alle Welt“ und beide wenig oder nichts anzubieten haben, was der andere sucht. Um hier eine Verbesserung herzustellen, führt der Württembergische Philatelistenverein Stuttgart 1882 e.V. (WPhV) nach der coronabedingten Pause den dauerhaft gültigen WPhV-Tauschplan ein, der so funktioniert:

Für jeden Monat des Jahres ist jeweils ein deutsches und ein ausländisches Sammelgebiet als Schwerpunkt festgelegt, von denen Tauschmaterial mit gebracht werden soll. Damit wird erreicht, dass jeder Tauschfreund gezielt nur noch wenig Tauschmaterial mitzubringen braucht, und nicht mehr auf Verdacht seinen ganzen Bestand in schweren Koffern anschleppt. Diese Regelung ist unkompliziert und bringt wesentliche Vorteile. Doch es besteht kein Zwang, alles Material ist willkommen. Nur nicht zu jeder Zeit. Nach wie vor kann mit Kollegen anderes individuell vereinbart werden, um zum Tausch zu kommen.

Der Tauschtreff des WPhV findet jeden zweiten Mittwoch im Monat (außer August) um 19 Uhr in den Räumen von MUSE-O, Gablenberger Hauptstraße 130, statt. Die Jugendgruppe kommt an denselben Tagen um 17.30 Uhr zusammen. Gäste sind stets willkommen. Wann es nach Corona weitergeht, war bei Redaktionsschluss allerdings noch offen.

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Noch bis zum 2. August im MUSE-O: Ausstellung „Stein für Stein – Menschen ihren Namen wiedergeben“

Museumsausstellung zu NS-Opfern

Die mehr als 20jährige Arbeit der Initiative Stolperstein Stuttgart-Ost ist der Anlass für die Ausstellung „Stein für Stein – Menschen ihren Namen wiedergeben“ im Alten Schulhaus Gablenberg. Sie gibt einen Überblick über die seitherigen Aktivitäten der Initiative und stellt die Opfergruppen der Nationalsozialisten sowie stadtteilbezogen Einzelschicksale vor.

Auf mehreren Bild/Text-Tafeln erhalten die Besucher einen Überblick über die verschiedenen Opfergruppen. Anhand ausgewählter Einzelschicksale wird die Brutalität verdeutlicht, mit der das NS-Regime gegen politisch Missliebige, gegen Minderheiten und gegen Kranke vorging.

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Vorgeschmack auf ein „Haus für Musik und mehr“ - Kultur im Park noch vor dem Umbau

Es wird noch einige Zeit dauern, bis die Villa Berg saniert ist und den Betrieb als „Haus für Musik und mehr“ aufnimmt. Aber wichtige Weichen werden jetzt gestellt. Und ein Kunst- und Kulturprojekt im Freien, rund um die Villa, soll möglichst noch dieses und auch nächstes Jahre schon mal einen Vorgeschmack auf später geben.

Der Gemeinderat hat im Doppelhaushalt 2020/21 immerhin 50 000 Euro bereitgestellt, mit denen das Kunst- und Kulturprojekt im Park der Villa Berg finanziert werden soll.

Konzept und Organisation möchte die Stadt in die Hände von Kulturschaffenden geben, die sich beim Kulturamt um diese Aufgabe bewerben können. Das hat MUSE-O, der gemeinnützige Museumsverein Stuttgart-Ost, bereits getan. Denn er könnte dabei seine Veranstaltungserfahrung, vor allem aber die zahlreichen Kontakte zu Künstlerinnen und Künstlern im Stuttgarter Osten nutzen. Dass gerade sie zum Zuge kommen sollen, ist für Ulrich Gohl, den stellvertretenden Vorsitzenden von MUSE-O und Kurator der Ausstellungen im Alten Schulhaus, wichtig: „Da gibt es einige, die derzeit dringend auf ein paar Hundert Euro Gage angewiesen sind“.

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