Die Ausstellung „Made In Stuttgart-Ost“, zweiter Teil, ist zwei Wochen länger als geplant, bis zum 30. Oktober, zu sehen. Dann muss sie weichen, damit die Zeit für den Aufbau der Krippenausstellung nicht zu knapp wird.

Wer also noch in die Industriegeschichte des Ostens und der gut 40 weiteren Firmen und Betriebe, die das Rechercheteam zusammengestellt hat, eintauchen möchte, sollte sich sputen.

Von der Saftwürstchendose über silberne Salz- und Pfefferstreuer und eine alte Bierflasche

bis hin zu Eisenbahn-Modellhäuschen und einer Unterhose gibt es eine Menge zu entdecken. Die einzelnen Objekte sind mit Kurztexten versehen, an den Wänden zeigen Fotos Einblicke ins Arbeitsleben der Menschen damals und Ansichten der Firmengebäude.

Mittlerweile ist auch ein Buch von Kurator Ulrich Gohl erschienen, das sehr ansehnlich im quadratischen Format und hochwertig gestaltet die beiden Teile der „Made In“-Ausstellung zusammenfasst: mit 90 Firmenportäts, 279 Seiten Umfang und fast 300 Abbildungen bietet es einen reichen Schatz an Informationen.

Der fest gebundene Band ist zum subventionierten Preis von 22 Euro im Buchhandel und direkt bei MUSE-O erhältlich.

Ulrich Gohl, Made in S-Ost. Produzierende Betriebe im Stuttgarter Osten von den Anfängen bis heute. Stuttgart, Verlag im Ziegelhaus, 2016. ISBN 978-3-925440-44-1. 22 Euro.