MUSE-O sucht Exponate für die nächste Ausstellung

Nach dem Spiel, so heißt es unter Trainern, sei bereits wieder vor dem Spiel. Das nehmen sich auch die MUSE-OAusstellungsmacher zu Herzen und bereiten die Ausstellung vor, die dem „Arbeiter-Fußball“ folgen soll. Sie bleibt im Banne des runden Leders – und benötigt noch Leihgaben.

Bis zum 18. August ist im Alten Schulhaus in Gablenberg die Ausstellung über den organisierten Arbeitersport, besonders den Arbeiterfußball, zu sehen.

Bereits ab Anfang September wird eine weitere Ausstellung folgen, die sich ebenfalls mit einem Aspekt des beliebtesten Sports der Deutschen befasst und doch ganz anders ist. Während beim Arbeiterfußball die historische Dimension im Vordergrund steht, wird in der Folgeschau vor allem tatsächlich gespielt. Am Tischkicker, am Tipp-Kick-Brett, aber auch mit dem Joystick können sich die Besuche rinnen und Besucher vergnügen. Einige Texttafeln werden erläutern, wie sich diese „Spiele rund ums Fußballspiel“ entwickelt haben. In Vitrinen sollen ältere und neuere Fußballspiel-Spiele zu finden sein. Und hier benötigen die MUSE-O-Kuratoren noch Hilfe. Zwar haben sie schon ein Playmobil-Stadion, Fußball- Quartette, ein WM-Monopoly und andere Stücke erworben, aber noch hat es Platz für weitere Schmuckstücke. Wer hat noch ein uraltes Tipp-Kick (vor 1940), wer hat das Quartett mit Uwe See ler nicht weggeworfen, wer stellt für zwei Monate sein besonderes Fußball-Gesellschaftsspiel, ob taufrisch oder schon ein bisschen verratzt, zur Verfügung? Angebote bitte per Mail an ausstellungen@museo. de, am besten mit einem Foto und den Maßen. www.muse-o.de.