Als Gablenberg das letzte Mal durchgedreht hat, war das Publikum begeistert: Mehr als 30 Leierkastenmänner und -frauen aus ganz Deutschland hatte Organisator Gerhard Lewert im Oktober vor zwei Jahren zusammengetrommelt. Sie spielten mit ihren faszinierenden und auch optisch reizvollen Musikautomaten die Gablenberger Hauptstraße hoch und runter und hatten nebenbei jede Menge zu erzählen.

Die gute Nachricht für alle Fans der Leierkastenmusik: Es gibt dieses Jahr eine Neuauflage. Am Samstag, 26. September werden zwischen dem Schulhof in der Pflasteräckerstraße und dem Schmalzmarkt wieder die Kurbeln gedreht und die Pfeifen tönen, einzeln oder auch synchron. Die Drehorgelspieler und -spielerinnen beginnen um 11 Uhr, gegen 16 Uhr erfolgt der gemeinsame Abschluss auf dem Schmalzmarkt oder eventuell auf dem Schulhof in der Pflasteräckerstraße. Und wie gehabt soll danach auch noch ein Kirchenkonzert in der Petruskirche stattfinden. Das hatte letztes Mal bei den Zuhörerinnen und Zuhörern tiefen Eindruck hinterlassen. „Davon reden alle noch“, sagt Gerhard Lewert.

Aufgrund der Corona-Beschränkungen dürften derzeit 63 Plätze in der Kirche besetzt werden; vielleicht ändert sich das aber noch bis zum Termin im September, so dass mehr Publikum in diesen Genuss kommt. Veranstalter ist auch in diesem Jahr wieder MUSE-O.