Die verkleinerte Form der großen Party im Osten am letzten Juli-Samstag musste sich wegen Corona auf drei Bühnen beschränken. Aber dort, am SSB-Depot, im Hof des Kulturwerks und auf dem Schmalzmarkt, kam durchaus Partystimmung auf.

„Es war wirklich sehr gut besucht, das hatten wir gar nicht erwartet“, berichtet Julianna Herzberg, die Leiterin des Theaters La Lune, dessen Trägerverein der Veranstalter der Langen Ost Nacht war. Dass alles reibungslos verlief, schreibt sie auch der guten Kooperation mit der Agentur KMR zu. Auch der Finanzplan sei aufgegangen. Kleine Sitzgruppen aus Palettenmöbeln prägten das Bild in Ostheim beim SSB-Depot. Die Mobile Jugendarbeit und das Jugendhaus Ostend erfuhren großen Zulauf an Tischkicker, Torschusswand und Basteltisch. Auch auf der Bühne ging es bei den Auftritten von Bseisa und ihrer Show Dance-Group und den Jazz-kids vom Turnerbund Gaisburg bewegt zu. Und als Djane Franziska Schadel auflegte, wurde vor der Bühne auf dem Asphalt getanzt.

Essen, trinken, tanzen waren auch im Kulturwerk angesagt, das den Bogen von Schlagersängerin Michaela Zondler über Ethnoklänge bis hin zum 70er-Jahre Rock schlug.

Auf dem Schmalzmarkt bestimmte nachmittags Rockmu sik die Stimmung, bevor um 20 Uhr das Theater La Lune eine Stunde lang zur Reise in 80 Tagen um die Welt einlud. An allen Bühnen war der Zutritt begrenzt. Die Plätze waren schnell vergeben, zumindest der musikalische Teil des Programms kam aber auch außerhalb des Bauzauns, an.

Bezirksvorsteherin Charlotta Eskilsson besuchte zusammen mit dem Ehrenamtlichen-Team für die Lange Ost Nacht, Bezirksbeirätin Ingrid Schwerdtfeger, Wolfgang Umland vom Theater La Lune und Bezirksbeirat Bernhard Herp, alle drei Bühnen. Sie freue sich über das tolle Programm und die vielen fröhlichen Menschen, sagte sie und dankte allen, die dazu beigetragen hätten: „Fürs nächste Jahr hoffen wir selbstverständlich, dass wir wieder das traditionelle Straßenfest veranstalten und so auch das 20-jährige Jubiläum feiern können.“