Als Begleitveranstaltung zur Briefmarkenausstellung „Stuttgart gezähnt“ (bis 31. Oktober) gibt es am Samstag, 9. Oktober, 17 Uhr, den Vortrag „Werthaltiges und damit nachhaltiges Sammeln“.

Briefmarkensammler – das liegt in der Natur der Sache – beschäftigen sich vorwiegend allein im legendären „stillen Kämmerlein“ mit ihren meist gezackten Schätzen aus Papier. Das hat Vorteile: Niemand macht einem Vorschriften und sagt, was man tun oder lassen soll. Jeder kann nach seiner Fasson glücklich werden. Das hat aber auch Nachteile: Wer ohne Vereinskollegen in seiner Nähe eine Sammlung aufbauen will oder wer im Alter an Verkauf oder Vererben denkt, muss gewisse Grundregeln beachten, um Enttäuschungen zu vermeiden. Der Philateliemarkt ist ein tückisches Gelände voller Fußangeln. Neben redlichen Anbietern tummeln sich dort auch zweifelhafte, die Sammler hinters Licht führen. Wer sich nicht auskennt, läuft Gefahr, Fehler zu begehen. So mancher Schnäppchenjäger hat aus Unwissenheit Geld in vermeintliche Gelegenheiten investiert, die gar keine waren. Um mehr Klarheit zu schaffen, laden der Württembergische Philatelistenverein Stuttgart 1882 e.V. (WPhV) und MUSE-O zum Vortrag „Werthaltiges und damit nachhaltiges Sammeln“ ein. Der Referent, Dr. Johannes Feifel, ist Vorsitzender des WPhV und sammelt seit frühester Jugend selbst. Er gilt als kritischer Kopf, der sich nicht scheut, hinter die Kulissen der Branche zu blicken und Sammlern durch klugen Rat ihren Spaß am Hobby zu bewahren.

Zutritt zu Vortrag und Ausstellung haben aus Corona- Schutzgründen nur Genesene, Geimpfte und tagesaktuell Getestete. Zudem gelten die üblichen Hygienevorschriften. Eintritt € 2 Euro (zusammen mit der Ausstellung). Weitere Infos: www.muse-o.de.