Teil 2 von R22;Made in S-OstR20;

Vom Ende des 19. Jahrhunderts bis in die 1950er- Jahre hinein erlebte der Stuttgarter Osten eine stürmische Industrialisierung. Firmen von nationaler und internationaler Bedeutung, aber auch heute vergessene Spezialisten produzierten hier. Noch schneller erfolgte die daran anschließende De-Industrialisierung des Stadtbezirks.
Den ersten Teil der Ausstellung über die Industriegeschichte von Stuttgart-Ost zeigte MUSE-O im Jahr 2015 als Jubiläumsschau. Nun folgt 2016 ein zweiter Teil, in dem wiederum rund 40 hiesige produzierende Unternehmen vorgestellt werden. Eine Lautenbaufirma ist diesmal ebenso dabei wie eine Rennwagenschmiede oder eine Silberwarenfabrik. Jeweils ein aussagekräftiges Exponat und ein prägnanter Text erzählen die Unternehmensgeschichte. Fotos von arbeitenden Menschen und Produktionsstätten runden das Bild ab. Vernissage dieser Ausstellung ist am Samstag, 11. Juni um 15 Uhr.
Ein Buch wird die Ergebnisse der beiden Ausstellungen zusammenfassen.
MUSE-O legt zu dieser Ausstellung ein Begleitprogramm auf. Exkursionen in den Stadtteilen, Führungen in der Ausstellung und Vorträge werden ergänzend informieren. Genaue Themen und Termine sind der Homepage zu entnehmen: www.muse-o.de.

Fotos zeigen das damalige Arbeitsleben, hier die Concordia-Bohrerei 1951. Sammlung: Hofmann
R22;Made in Ost- Produzierende Betriebe im Stuttgarter Osten von den Anfängen bis heute. Teil 2R20; R11; eine Ausstellung von MUSE-O, vom 11. Juni bis 16. Oktober.
Geöffnet jeweils an Samstagen und Sonntagen von 14 bis 18 Uhr (mit weiterführenden Informationen).
MUSE-O, Gablenberger Hauptstraße 130, 70186 Stuttgart
Eintritt: 2 Euro, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei.