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Knapp drei Monate bis zum Flohmarkt - Jetzt anmelden

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Häschen im Grün:

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Gablenberger Blog - News, Infos und Tipps aus Stuttgart Gablenberg

Viele strahlende Gesichter

Drehorgeltreffen bereitet viel Freude

Drehorgeln klingen nicht nur erstaunlich laut und harmonisch. Sie machen auch gute Laune, das hat sich beim Gablenberger Drehorgel treffen vielfach gezeigt: bei den Spielerinnen und Spielern, die beschwingt an ihrer Kurbel drehten und teilweise sogar sangen, ebenso wie beim Publikum. „Das ist so schön“, sagte eine Gablenbergerin auf dem Schmalzmarkt ganz gerührt. Dort wippte und klatschte das Publikum zu den Stücken des Mecklenburger Drehorgelorchesters, von dem insgesamt acht Männer und Frauen angereist waren. Sie spielten mehrstimmig, auch etliche moderne Stücke – darunter TNT von ACDC, ganz ungewohnt im Orgelsound. Die Instrumente waren über Funk miteinander gekoppelt, denn achtfacher Gleich klang wäre sonst kaum zu bekommen. Ausruhen konnten sich die Orchestermitglieder trotzdem nicht, weil das für die Luftzufuhr über einen Blasebalg Kurbeln zwingend notwendig ist. Bei größeren Instrumenten muss sogar deutlich schneller ge kurbelt werden.

Einige Paare entlang der Gablenberger Hauptstraße bekamen den Gleichklang auch von Hand mit dem Lochband hin, so Harald und Linde Kink aus Bad Waldsee. Wobei sie aufgrund einer anderen Übersetzung schneller drehen musste als er: „Das muss man üben!“ Michael und Edith Scheck sangen schaurige Mori taten zur Musik, ebenso wie Frithjof und Rosi Grögler, die das zuvor mit ihren Bildtafeln acht Tage lang auf dem Volksfest getan hatten.

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Hier macht die Kurbel die Musik

Mechanische Musikinstrumente im MUSE-O

Sie ist nicht zu überhören, die neue Ausstellung „Drehorgel & Co.“ im MUSE-O: Zu ihren Öffnungszeiten dürfte auch Passanten auf der Straße kaum entgehen, dass da etwas im Gange ist. Denn dieses Mal kann man die Exponate nicht nur bestaunen und Informationen dazu lesen oder hören, sondern sie auch selbst „bespielen“ – und so klang die Vernissage am 23. September zeitweise wie ein Vorgriff aufs Gablenberger Drehorgeltreffen.

Die Besucher hatten viel Freude daran, die mechanischen Instrumente, von der Plattenoder Walzenspieldose bis zum sich drehenden Weihnachtsbaumständer mit Musik, erklingen zu lassen. Mal klingen sie weich und voll, mal eher schnarrend und disharmonisch. Schon lange bevor das Grammophon Karriere machte, hatten Menschen das Bedürfnis zu Hause Musik zu reproduzieren. Dem trugen Spieldosen oder Musikautomaten, meist mit einer Kurbel zu bedienen, Rechnung. Technisch unterschieden sie sich zum einen durch das genutzte Speichermedium, wie Ulrich Gohl von MUSE-O, der auch diese Ausstellung konzipiert und zusammengestellt hat, erklärte: Auf Walzen mit Nadeln oder Krampen, auf Platten mit nach unten aufgebogenen Löchern oder Loch streifen wurden die Lieder „codiert“. Daraus musste dann wieder ein Klang generiert werden, zum Beispiel durch das Anschlagen von Metallzungen oder durch Ansaugen von Luft, die Pfeifen ertönen ließ. Im nächsten Schritt wurden ganze Instrumente automatisch gespielt, wie beispielsweise das automatische Klavier „Pianola“.

Das größte in der Ausstellung vertretene Stück ist ein „Komet“ Stand-Automat von 1898: ein ganzes Möbelstück, ähnlich wie eine große Pendel uhr, im dem nach dem Aufziehen Blechplatten mit 85 Zentimetern Durchmesser die jeweilige Melodie abspielen. Der volle, weiche Klang beeindruckte bei der Vorführung die Besucher der Ausstellung, umso mehr, als dieses in Leipzig gefertigte Stück eine echte Rarität ist – das zweite bekannte Exemplar die ser Art stehe in einem Sultanspalast auf Sumatra, berichtete Gohl. Diese Kostbarkeit darf das Publikum nicht anfassen, sonst aber fast alles in den beiden Aus stellungs räumen, mit gebührendem Respekt natürlich.

Bei der Zusammenstellung der mechanischen Instrumente waren die beiden Sammler Uwe Gernert aus Lengenfeld im Ostallgäu und Rudi Clausnitzer aus Nattheim wichtige Leihgeber. Sie informierten bei der Vernissage und führten ihre Schätze auch vor, erläuterten die verschiedenen Techniken und die Geschäftsmodelle, die es früher gab. So wurden Drehorgeln in einer Art Leasing verliehen. Impressionen aus der Welt der Drehorgelbauer und -spieler in Berlin bieten die Bilder des Fotografen Willy Römer, die im Treppenhaus des Alten Schulhauses hängen und zur Ausstellung gehören.

Drehorgel & Co. Mechanische Musikinstrumente zum Schauen, Hören und Spielen. Eine MUSE-O-Ausstellung.
Geöffnet Sa, So 14 bis 18 Uhr. Eintritt: 2 Euro, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei.
MUSE-O, Gablenberger Hauptstraße 130, 70186 Stuttgart

Aktuelle Informationen stets unter: www.muse-o.de.
MUSE-O wird institutionell gefördert vom Kulturamt der Landeshauptstadt Stuttgart.

 

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Reiche und bunte Geschichten

Autor Klaus Steinke bei Text & Extra

Der nächste Abend der MUSE-O-Lesereihe „Text & Extra“ widmet sich einem Gebäude, das zwar nicht im Stuttgarter Osten liegt, aber zahlreiche Verbindungen hierher hat: der Villa Weissenburg. Die Lesung findet am 19. Oktober um 19 Uhr statt.

Mit einem besonderen Werk und einem besonderen Autor starten MUSE-O und die Ostend-Buchhandlung in die neue Staffel von „Text & Extra“. Der Stuttgarter Klaus Steinke, im Hauptberuf Kommunikationstrainer, mit Leidenschaft Historiker, ist ein mitreißender Redner. Er versteht es, die Beziehungen seines Themas – der Villa Weissenburg – mit dem Stuttgarter Osten herauszuarbeiten.

Die Wurzeln der Villa und ihres Parks reichen ins Mittel - alter zurück; auf diesem nördlichen Vorsprung des Bopsers ragte eine 1263 ersterwähnte Burg auf, die 1311 von den Reichsstädtern aus Esslingen zerstört wurde. Ab 1843 entstand dann hier eine Villa in klassizistischem Stil, die der Stuttgarter Seifenfabrikant Ernst von Sieglin im Jahre 1898 kaufte und ausbauen ließ. Zum Ensemble gehörten auch die noch bestehenden architektonischen Kleinode Teehaus und Marmorsaal, beide 1913 nach Plänen von Heinrich Henes er richtet und 1989 aufwendig restauriert. Die Villa wurde 1964 abgebrochen. Und was ist nicht alles in dieser Villa, ihrem Park und ihren Nebengebäuden passiert... Steinke hat die Geschichte und die Geschichten akribisch erforscht und wird sie spannend erzählen.

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Kurvig-bunte Kunst

Die Gablenberger Hauptstraße 25A hat neuerdings eine Mitbewohnerin: Die farbenprächtige Dame mit den üppigen Kurven nach dem Vorbild der „nanas“ der Künstlerin Niki de Saint Phalle hat  sich auf dem Vordach des Hauses niedergelassen – samt einem Sessel und mit tatkräftiger Hilfe, wie man hier sieht. Die Künstlerin und Theaterpädagogin Lisa Grass hat die fröhliche,  wasserfeste Skulptur geschaffen. Grass ist mit Karin Kickelhayn befreundet, die schon öfter als Förderin und Impulsgeberin für die Kunst im Stadtbezirk aktiv wurde und jetzt quasi direkt neben der „nana“ wohnt. Über Kunst in der Gablenberger Hauptstraße sei schon so  viel geredet und vieles auch zerredet worden, sagt Kickelhayn: „Jetzt wollte ich Nägel mit Köpfen machen.“

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Finissage

Letzter Tag der Lazarette-Ausstellung

Am Sonntag, 9. September gibt es gleich zwei Gründe, das MUSE-O zu besuchen: Zum einen endet die aktuelle Ausstellung über die Stuttgarter Lazarette des Ersten Weltkrieges mit Führungen, zum anderen wird bundesweit der Tag des offenen Denkmals begangen.

Die Ausstellung „Verwundungen“, die über den ganzen Sommer lief, hat ein ausgesprochen interessiertes Publikum angezogen. Viele Besucherinnen und Besucher haben betont, wie sehr sie die Darstellung berührt habe und wie wichtig eine solche Ausstellung gerade auch in unseren Tagen sei. Am Sonntag, 9. September besteht nun zum letzten Mal die Gelegenheit, die informativen Objekte, Bilder und Texte rund um die hiesigen Lazarette des Ersten Weltkrieges zu studieren und die mehr als 40 Original- Fotopostkarten zu bestaunen, die Soldaten und Krankenschwestern aus den Lazaretten Stuttgarts an ihre Liebsten zu Hause geschrieben haben.

Zweimal wird an diesem Tag der „Haus-Kurator“ des MUSE-O, Ulrich Gohl, der auch diese Ausstellung betreut hat, durch die beiden Museums - räume führen, und zwar um 15 und um 17 Uhr. Er wird auch von den „Geschichten um die Geschichte“ erzählen, um den Exponaten – und den Menschen, die sie hinterlassen haben – noch näher zu kommen. Der 9. September ist auch der 25. Tag des offenen Denkmals; der Jubiläumstag trägt das Motto „Entdecken, was uns verbindet“. Rund 7 500 Denkmale sind an diesem Tag in ganz Deutschland geöffnet – bekannte, große Objekte ebenso wie geheimnisvolle, erst noch zu entdeckende „Juwelen“. Aus diesem Grund geben die Aufsichten im MUSE-O auch gerne Auskunft über das Alte Gablenberger Schulhaus, in dem sich ja das Museum befindet, seine Ge - schichte und seine heutige Bedeutung. Es ist ja nicht nur ein Ausstellungsort, sondern vielmehr auch ein gerne genutzter Treffpunkt für die Menschen des Stuttgarter Ostens.

Insofern verkörpert es auch ganz besonders das diesjährige Motto des Denkmaltages.

Verwundungen. Die Stuttgarter Lazarette des Ersten Weltkrieges. Eine MUSE-O-Ausstellung. Mit zwei Sonderführungen zum Tag des offenen Denkmals mit dem Kurator Ulrich Gohl am 9. September, 15 und um 17 Uhr. Geöffnet Sa, So 14–18 Uhr. Eintritt: 2 Euro, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei.

MUSE-O, Gablenberger Hauptstraße 130, 70186 Stuttgart Aktuelle Informationen stets unter: www.muse-o.de MUSE-O wird institutionell gefördert vom Kulturamt der Landeshauptstadt Stuttgart

 

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Arzneimittel im Ersten Weltkrieg

Zwei Fachleute erzählen Spannendes zur Ausstellung

Welche Medikamente standen den Sanitätern und Ärzten vor 100 Jahren zur Verfügung, um Verwundeten und Kranken zu helfen? Ein fachkundiger Vortrag gibt Antworten. Er ist Teil des  Begleitprogramms zur aktuellen MUSE-O Ausstellung und findet am Sonntag, 29. Juli statt.

Der Erste Weltkrieg war die  erste militärische Auseinandersetzung, in der viele Verwundete ihre Verletzungen überlebten. Das lag auch daran, dass die wissenschaftliche Forschung erhebliche Fortschritte gemacht hatte – in der Medizin und in der Pharmazie. Zwei ausgewiesene Fachleute werden sich zusammen mit den Besucherinnen und Besuchern der MUSE-OAusstellung „Verwundungen“ einzelne Exponate genauer anschauen. Die beiden Apotheker erläutern, welche Bedeutung die Stücke in der Arzneimittelkunde hatten und haben. Welche Schmerzmittel standen seinerzeit zur Verfügung? Welche Verbandstoffe kamen zum Einsatz?

Was wusste man damals über Infektionen? Diese und viele andere Fragen werden hier geklärt.  Die Referenten dieser Veranstaltung sind Dr. Marcus Plehn, Apotheker aus Brackenheim und Honorarprofessor für Geschichte der Pharmazie in Freiburg, sowie Dorothee Seils, Apothekerin in Gablenberg und ebenfalls Mitglied der Pharmaziehistorischen Gesellschaft.

Arzneimittel vor 100 Jahren. Vortrag zur MUSE-OAusstellung „Verwundungen. Die Stuttgarter Lazarette des Ersten Weltkrieges“. Mit Markus Plehn und Dorothee Seils. Sonntag, 29. Juli, 15 Uhr. Teilnahme am Vortrag frei, Spenden erwünscht. Besuch der Ausstellung Eintritt 2 €. MUSE-O, Gablenberger Hauptstraße 130, 70186 Stuttgart
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Weiße Karussellpferde sind da

Bald beginnt die Bemalung

Eine Herde weißer Karussellpferde ist in Gablenberg eingetroffen: 20 Rohlinge warten darauf, kreativ gestaltet zu werden. Wie in unserer vergangenen Ausgabe berichtet, übernimmt der Handels- und Gewerbeverein Gablenberg die Kosten für die Figuren, während seine Mit glieder die weiteren Material kosten für die Bemalung einzelner Pferde tragen. Die meisten der Vierbeiner sind mittlerweile auch schon an künstlerische Hände übergeben: darunter sind Kindergärten, zwei Schulklassen aus Gaisburg oder auch eine Gruppe von Bewohnern des Diakonissenmutterhauses in der Hackstraße; ebenso weitere Gruppen und mehrere Einzelpersonen. Wer Interesse hat, ebenfalls eins der Karussellpferde zu gestalten, kann sich bei Jürgen Wegst vom Handels- und Gewerbeverein Gablenberg, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, melden. Eventuell sind noch einzelne Figuren frei.

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