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Gablenberger Blog - News, Infos und Tipps aus Stuttgart Gablenberg

Führung durch „Prunk und Plüsch…“

Hintergrundwissen vom Ausstellungsmacher

Die vorläufig letzte Begleitveranstaltung zur MUSE-O-Schau „Prunk und Plüsch – Historismus...“ ist eine Führung am 14. Mai. Es führt der Macher der Ausstellung, Jörg Kleinbeck.

Man kann durchaus auf eigene Faust durch eine Ausstellung schlendern, sich mit Hilfe der ausgelegten und ausgehängten Informationen ins Thema vertiefen. Aber man kann sich auch führen lassen – das ist dann besonders zu empfehlen, wenn der Ausstellungsmacher selbst die Gruppe durch die Räume geleitet und Hintergrundwissen vermittelt. In der „Historismus“-Ausstellung ist dies am Sonntag, 14. Mai um 15 Uhr der Fall.

MUSE-O weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass Gruppen die Ausstellung auch außerhalb der üblichen Öffnungszeiten geführt besuchen können. Entsprechende Anfragen sind zu richten an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Prunk und Plüsch. Historismus im Stuttgarter Osten 1850-1914. Eine MUSE-O-Ausstellung von Jörg Kleinbeck

MUSE-O, Gablenberger Hauptstraße 130, 70186 Stuttgart

Ausstellung bis Juni 2017

Geöffnet Sa, So 14 bis 18 Uhr (mit weiterführenden Informationen)

Eintritt: 2 Euro, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei

Sonderführung durch die Ausstellung: So, 14. Mai, 15 Uhr

Teilnahme an der Führung frei, Spenden erwünscht

 

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Peter Schlack: „Gablenberg ist überall.“

Vorstellen muss man den Literaten und Grafiker hierorts wahrlich nicht mehr. Am Freitag, 5. Mai liest Schlack im MUSE-O aus seinem neuesten Band „Ond älles scho so lang her“, unterstützt von dem Gitarristen Georg Friedrich Lawall.

Neue Gedichte und Prosastücke sind in dem Büchlein versammelt, die wieder in die Kinderzeit des 1943 in Gablenberg geborenen Schlack zurückblicken. Damals standen noch überall die Weltkriegsruinen, die Brezel kostete fünf Pfennig, und die Kinder spielten „Kaiser, wie viel Schritte gibst Du mir?“. Ort der Handlung ist Gablenberg, aber, wie Schlack betont: „Gablenberg ist überall in Schwaben.“

Wer Schlack kennt, der weiß: Hier erwartet die Besucherin, den Besucher im Alten Gablenberger Schulhaus keine dröge Lesung. Vielmehr erzählt und liest der Autor lebhaft und packend in dem ihm eigenen authentischen Schwäbisch. Zum Erlebnis des Abends trägt auch der Musiker Georg Lawall seinen Teil bei. Der Instrumentalist und Komponist kommentiert und begleitet die Texte geradezu kongenial.

Die Veranstaltung läuft in der Lesungsreihe „Text & Extra“, die der Museumsverein Stuttgart-Ost zusammen mit der Ostend-Buchhandlung präsentiert.

Ond ällas scho so lang her: Peter Schlack liest aus seinem neuesten Buch, begleitet von Georg Friedrich Lawall (Gitarre) . eine Veranstaltung in der MUSE-O-Reihe „Text & Extra"

Freitag, 5. Mai, 19 Uhr

MUSE-O, Gablenberger Hauptstraße 130, 70186 Stuttgart

Eintritt: 8 Euro

PM: U. Gohl

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Gepflegte Unterhaltungsmusik

Musik voller französischer LebensfreudeMusik voller französischer Lebensfreude

Es gibt mal wieder Musik im MUSE-O. Am Samstag, 28. Januar kommt das Trio For me-dable ins alte Schulhaus nach Gablenberg; zu hören sind feine Klänge aus dem Land unserer westlichen Nachbarn.

Das Trio um den französischen Sänger Marc Delpy bietet eine beschwingte Mischung aus Chanson-Klassikern, schwungvollen Musette-Walzern und groovigem Swing. Kontrabass und Gitarre schaffen dabei die rhythmische Grundlage, das Akkordeon und die samtweiche Stimme Delpys legen die Melodien darüber. Das ist alles leicht, stilvoll, charmant – und ein bisschen liebevoll-altmodisch.

Nach dem Ende der Klassik-Musikreihe im MUSE-O im letzten Jahr startet der Museumsverein mit diesem Konzert einen Versuch, gepflegte Unterhaltungsmusik im Raum 1 des Museums­gebäudes zu etablieren. Sollte das geneigte Publikum aus Gablenberg, dem Osten und der ganzen Stadt das Programm genießen und annehmen, dann ist mit weiteren musikalischen Sams­tagabenden in dem Haus am Schmalzmarkt zu rechnen.

Le Trio For me-dable. Chanson, Musette & Swing. Ein Konzert im MUSE-O

Samstag, 28. Januar, 20 Uhr. Der Eintritt kostet acht Euro. MUSE-O, Gablenberger Hauptstraße 130, 70186 Stuttgart.

MUSE-O wird institutionell gefördert vom Kulturamt der Stadt Stuttgart.

Weitere Informationen: www.muse-o.de

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Stilkopien aus der Vergangenheit gesucht

MUSE-O will Historismus zeigen

MUSE-O will Historismus zeigen

Am 5. Februar endet die Krippenausstellung im MUSE-O, doch die nächste Schau wirft schon ihre Schatten voraus. „Historismus im Stuttgarter Osten“ ist das nur scheinbar komplizierte Thema. Es geht einfach um Bauten, die sich an historischen Stilen orientieren – und um Gegenstände des Alltags, die ebenfalls diese Stilmischung zeigen. Die sucht der Verein derzeit noch.

In der sogenannten Gründerzeit nach dem deutsch-französischen Krieg 1870/71 und nach der Gründung des Deutschen Reiches entwickelte sich auch Württemberg rasant. Französische Reparationszahlungen flossen ins Land, ein Wirtschaftsaufschwung mit entsprechendem Bauboom war die Folge. In Stuttgart wuchsen in dieser Zeit ganz neue Stadtquartiere, etwa der Stuttgarter Westen. Und auch im Osten füllten sich die Räume zwischen den alten Dörfern Berg, Gaisburg und Gablenberg mit neuen Bauten: der Siedlung Ostheim und zahlreichen kleineren Ortserweiterungen.

Die Architekten und Bauwerkmeister, die diese Neubauten planten, griffen oft auf Stile der Vergangenheit zurück, die sie teils wild mischten: Die Romanik, vor allem aber die Renaissance und die Gotik mussten als Vorbilder herhalten. Glücklicherweise waren weder die Zerstörungen des Zweiten Weltkrieges, noch die Abrisse der Nachkriegszeit im Stuttgarter Osten flächendeckend, so dass viele der historistischen Bauten heute noch stehen.

Der Buchhändler Jörg Kleinbeck, der für MUSE-O vor einigen Jahren auch schon die Ausstellung über den Jugendstil hierorts zusammengestellt hat, hat sich nun dieses Architekturthemas angenommen. Er hat es recherchiert, die Gebäude fotografiert und die beschreibenden Texte verfasst.

Die Verantwortlichen bei MUSE-O waren überrascht, wie vielfältig das bauliche Erbe jener Zeit noch heute ist. Es beginnt bei den berühmten Beispielen wie der Villa Berg im Neorenaissance-Stil oder der neugotischen Berger Kirche, die beide die ersten ihrer Art in Württemberg waren. Es führt weiter über andere öffentliche Bauten wie die Lukas- oder die Petruskirche, das Garnisonslazarett (heute Kulturpark Berg), die Ostheimer Kinderkrippe (heute Verwaltung des Bau- und Wohnungsvereins) oder das Wera-Heim bis hin zu Villen und einfacheren Wohnhäusern in nahezu allen Stadtteilen des Bezirks. Teils zeigt dabei das gesamte Gebäude die entsprechenden Stilmerkmale, teils sind es nur einige Baudetails.

Nun war der Historismus nicht auf die Architektur beschränkt. Die Gestalter am Ende des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts griffen auch bei Möbeln und Heimtextilien, Gläsern und Keramikarbeiten, Kleidung und Accessoires, Typografie und Buchgestaltung auf geschichtliche Vorbilder zurück. Auch diesen Aspekt möchten die MUSE-O-Ausstellungsmacher zeigen und rufen nun die Bevölkerung auf, ihnen entsprechende mögliche Exponate anzubieten. Im Moment liegen beispielsweise ein Bierhumpen aus der Zeit um 1900 in mittelalterlichem Stil und ein Stuhl von etwa 1880 mit „Renaissance“-Schnitzereien vor.

Da die Planungen schon weit fortgeschritten sind, bittet MUSE-O um baldige Meldungen, am besten per Mail über Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Das perfekte Angebot enthält ein Foto und nennt die Maße.

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Krippenausstellung im MUSE-O hat eröffnet

Neben Jesus, Maria und Joseph gehören vor allem Ochs und Esel zu einer Weihnachtskrippe. Das weiß so ziemlich jedes Kind - historisch gesehen ist es aber nicht richtig. „In der Bibel ist von Ochs und Esel überhaupt nicht die Rede, die tauchen erst im 4. Jahrhundert auf“, sagt MUSE-O-Kurator Ulrich Gohl. Die neue Ausstellung im MUSE-O informiert über solche Fakten, vor allem aber zeigt sie ein buntes Spektrum verschiedener Krippenformen, von der Miniatur in einer Walnuss bis hin zur neapolitanischen Figur.

81 Krippendarstellungen hat Gohl zusammengestellt und dabei wie immer viel Unterstützung aus dem Stuttgarter Osten erfahren. So wurden Objekte von Sammlerinnen und Sammlern beigesteuert, aber auch von Menschen, die vielleicht nur diese eine Weihnachtskrippe besitzen. Sie unterscheiden sich nicht nur in Größe, Material und Herkunft, sondern vor allem in ihrem Stil. Es sind auch Stücke unter den Exponaten, die sich bestimmt nicht jeder unter den Weihnachtsbaum stellen möchte: eine Krippe, in der die komplette Heilige Familie durch Eisbären ersetzt ist zum Beispiel. Ein Grundsatz von MUSE-O sei, „nicht nur die schönen, wertvollen Dinge, sondern auch die etwas abseitigen und schrägen“ zu zeigen, sagte Ulrich Gohl bei der gut besuchten Eröffnung. Es gibt also manche Kuriosität zu entdecken beim Rundgang durch die beiden Museumsräume. Dabei kann man die Ausstellungsstücke zunächst einmal unvoreingenommen auf sich wirken lassen: Sie sind auf drei Ebenen ohne erklärende Texte aufgebaut – letztere gibt es separat dazu in einem kleinen Textheft.

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Lyrik auf Ostheimer Blättern

Ein bemerkenswertes Lyrikprojekt stellen die Schreibenden am Freitag, 11. November im MUSE-O vor. Der Abend steht in der Reihe „Text & Extra“.

In diesen Tagen ist eine ungewöhnliche Lyrik- und Grafik-Mappe erschienen, die schon in ihrem Titel die Verbundenheit mit dem Stuttgarter Osten verrät; sie heißt „Ostheimer Blätter“. Die Autorin und die Autoren der Texte sind im literarischen Leben Stuttgarts feste Größen: Carmen Kotarski, Günter Guben, Peter Schlack und Klaus F. Schneider. Jede und jeder hat ein Gedicht beigesteuert, das von Hand gesetzt wurde. Der seit Jahrzehnten in Stuttgart lebende israelische Künstler Abi Shek hat dazu eine Grafik gestaltet.

Gedruckt wurde das fünfteilige Mappenwerk in der druckWERKstatt in der Ostheimer Schönbühlstraße, die seit langer Zeit von dem Bildhauer Wolfram Isele geleitet wird. Es ist in einer nummerierten und signierten Auflage von 50 Exemplaren erschienen.

Drei der vier AutorInnen werden im MUSE-O dabei sein. Sie tragen natürlich nicht nur das eine in der Mappe enthaltene Gedicht vor, sondern geben Einblicke in ihr derzeitiges Schaffen. Der aus Gablenberg stammende Schlack wird die Mitwirkenden vorstellen, Isele berichtet über die Herstellung. Der Bassist Peter Schönfeld begleitet das Programm mit seinen Improvisationen.

Der Abend steht in der Reihe „Text & Extra“, die der Museumsverein Stuttgart-Ost zusammen mit der Ostend-Buchhandlung organisiert und präsentiert.

Lyrik auf Ostheimer Blättern. Eine Lesung mit vier Autoren in der MUSE-O-Reihe „Text & Extra"

Freitag, 11. November, 19 Uhr

MUSE-O, Gablenberger Hauptstraße 130, 70186 Stuttgart

Eintritt: 8 Euro. www.muse-o.de

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Industrieausstellung verlängert bis 30. Oktober

Die Ausstellung „Made In Stuttgart-Ost“, zweiter Teil, ist zwei Wochen länger als geplant, bis zum 30. Oktober, zu sehen. Dann muss sie weichen, damit die Zeit für den Aufbau der Krippenausstellung nicht zu knapp wird.

Wer also noch in die Industriegeschichte des Ostens und der gut 40 weiteren Firmen und Betriebe, die das Rechercheteam zusammengestellt hat, eintauchen möchte, sollte sich sputen.

Von der Saftwürstchendose über silberne Salz- und Pfefferstreuer und eine alte Bierflasche

bis hin zu Eisenbahn-Modellhäuschen und einer Unterhose gibt es eine Menge zu entdecken. Die einzelnen Objekte sind mit Kurztexten versehen, an den Wänden zeigen Fotos Einblicke ins Arbeitsleben der Menschen damals und Ansichten der Firmengebäude.

Mittlerweile ist auch ein Buch von Kurator Ulrich Gohl erschienen, das sehr ansehnlich im quadratischen Format und hochwertig gestaltet die beiden Teile der „Made In“-Ausstellung zusammenfasst: mit 90 Firmenportäts, 279 Seiten Umfang und fast 300 Abbildungen bietet es einen reichen Schatz an Informationen.

Der fest gebundene Band ist zum subventionierten Preis von 22 Euro im Buchhandel und direkt bei MUSE-O erhältlich.

Ulrich Gohl, Made in S-Ost. Produzierende Betriebe im Stuttgarter Osten von den Anfängen bis heute. Stuttgart, Verlag im Ziegelhaus, 2016. ISBN 978-3-925440-44-1. 22 Euro.

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