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Gablenberger Blog - News, Infos und Tipps aus Stuttgart Gablenberg

Krippenausstellung im MUSE-O hat eröffnet

Neben Jesus, Maria und Joseph gehören vor allem Ochs und Esel zu einer Weihnachtskrippe. Das weiß so ziemlich jedes Kind - historisch gesehen ist es aber nicht richtig. „In der Bibel ist von Ochs und Esel überhaupt nicht die Rede, die tauchen erst im 4. Jahrhundert auf“, sagt MUSE-O-Kurator Ulrich Gohl. Die neue Ausstellung im MUSE-O informiert über solche Fakten, vor allem aber zeigt sie ein buntes Spektrum verschiedener Krippenformen, von der Miniatur in einer Walnuss bis hin zur neapolitanischen Figur.

81 Krippendarstellungen hat Gohl zusammengestellt und dabei wie immer viel Unterstützung aus dem Stuttgarter Osten erfahren. So wurden Objekte von Sammlerinnen und Sammlern beigesteuert, aber auch von Menschen, die vielleicht nur diese eine Weihnachtskrippe besitzen. Sie unterscheiden sich nicht nur in Größe, Material und Herkunft, sondern vor allem in ihrem Stil. Es sind auch Stücke unter den Exponaten, die sich bestimmt nicht jeder unter den Weihnachtsbaum stellen möchte: eine Krippe, in der die komplette Heilige Familie durch Eisbären ersetzt ist zum Beispiel. Ein Grundsatz von MUSE-O sei, „nicht nur die schönen, wertvollen Dinge, sondern auch die etwas abseitigen und schrägen“ zu zeigen, sagte Ulrich Gohl bei der gut besuchten Eröffnung. Es gibt also manche Kuriosität zu entdecken beim Rundgang durch die beiden Museumsräume. Dabei kann man die Ausstellungsstücke zunächst einmal unvoreingenommen auf sich wirken lassen: Sie sind auf drei Ebenen ohne erklärende Texte aufgebaut – letztere gibt es separat dazu in einem kleinen Textheft.

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Lyrik auf Ostheimer Blättern

Ein bemerkenswertes Lyrikprojekt stellen die Schreibenden am Freitag, 11. November im MUSE-O vor. Der Abend steht in der Reihe „Text & Extra“.

In diesen Tagen ist eine ungewöhnliche Lyrik- und Grafik-Mappe erschienen, die schon in ihrem Titel die Verbundenheit mit dem Stuttgarter Osten verrät; sie heißt „Ostheimer Blätter“. Die Autorin und die Autoren der Texte sind im literarischen Leben Stuttgarts feste Größen: Carmen Kotarski, Günter Guben, Peter Schlack und Klaus F. Schneider. Jede und jeder hat ein Gedicht beigesteuert, das von Hand gesetzt wurde. Der seit Jahrzehnten in Stuttgart lebende israelische Künstler Abi Shek hat dazu eine Grafik gestaltet.

Gedruckt wurde das fünfteilige Mappenwerk in der druckWERKstatt in der Ostheimer Schönbühlstraße, die seit langer Zeit von dem Bildhauer Wolfram Isele geleitet wird. Es ist in einer nummerierten und signierten Auflage von 50 Exemplaren erschienen.

Drei der vier AutorInnen werden im MUSE-O dabei sein. Sie tragen natürlich nicht nur das eine in der Mappe enthaltene Gedicht vor, sondern geben Einblicke in ihr derzeitiges Schaffen. Der aus Gablenberg stammende Schlack wird die Mitwirkenden vorstellen, Isele berichtet über die Herstellung. Der Bassist Peter Schönfeld begleitet das Programm mit seinen Improvisationen.

Der Abend steht in der Reihe „Text & Extra“, die der Museumsverein Stuttgart-Ost zusammen mit der Ostend-Buchhandlung organisiert und präsentiert.

Lyrik auf Ostheimer Blättern. Eine Lesung mit vier Autoren in der MUSE-O-Reihe „Text & Extra"

Freitag, 11. November, 19 Uhr

MUSE-O, Gablenberger Hauptstraße 130, 70186 Stuttgart

Eintritt: 8 Euro. www.muse-o.de

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Industrieausstellung verlängert bis 30. Oktober

Die Ausstellung „Made In Stuttgart-Ost“, zweiter Teil, ist zwei Wochen länger als geplant, bis zum 30. Oktober, zu sehen. Dann muss sie weichen, damit die Zeit für den Aufbau der Krippenausstellung nicht zu knapp wird.

Wer also noch in die Industriegeschichte des Ostens und der gut 40 weiteren Firmen und Betriebe, die das Rechercheteam zusammengestellt hat, eintauchen möchte, sollte sich sputen.

Von der Saftwürstchendose über silberne Salz- und Pfefferstreuer und eine alte Bierflasche

bis hin zu Eisenbahn-Modellhäuschen und einer Unterhose gibt es eine Menge zu entdecken. Die einzelnen Objekte sind mit Kurztexten versehen, an den Wänden zeigen Fotos Einblicke ins Arbeitsleben der Menschen damals und Ansichten der Firmengebäude.

Mittlerweile ist auch ein Buch von Kurator Ulrich Gohl erschienen, das sehr ansehnlich im quadratischen Format und hochwertig gestaltet die beiden Teile der „Made In“-Ausstellung zusammenfasst: mit 90 Firmenportäts, 279 Seiten Umfang und fast 300 Abbildungen bietet es einen reichen Schatz an Informationen.

Der fest gebundene Band ist zum subventionierten Preis von 22 Euro im Buchhandel und direkt bei MUSE-O erhältlich.

Ulrich Gohl, Made in S-Ost. Produzierende Betriebe im Stuttgarter Osten von den Anfängen bis heute. Stuttgart, Verlag im Ziegelhaus, 2016. ISBN 978-3-925440-44-1. 22 Euro.

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Lesung: Wenn eine Nachtfahrt alles ändert

Die Lesungsreihe „Text & Extra“ von MUSE-O und der Ostend-Buchhandlung geht am Freitag, 16. September um 19 Uhr in ihre nächste Runde. Der Ostheimer Ivica Perković präsentiert seinen Erstlingsroman „Nachtfahrt nach Livno“.

Und darum geht es: Der Bosnier Niko lebt seit Jahr und Tag in Stuttgart; hier hat er seine große Liebe Karin gefunden. Doch seine Familie lehnt die Beziehung ab, es kommt zum Bruch. Jahre später jedoch wirbelt ein Schneesturm alles durcheinander … Das ist die Ausgangssituation des Romans, der trotz allen Tiefgangs unterhaltend und heiter bleibt.

Ivica Perković stellt sein Erstlingswerk vor.Ivica Perković stellt sein Erstlingswerk vor.Der Autor, der heute in Ostheim lebt, kam 1975 im damaligen Jugoslawien auf die Welt und verbrachte dort auch seine Kindheit. 1987 zog die Familie nach Deutschland um, wo sich seine Eltern als Gastarbeiter verdingt hatten. Nach Abitur und Wehrdienst studierte Perković Marketing und arbeitet seit 2002 als Texter in einer Werbeagentur. Er schreibt am liebsten auf Deutsch, flucht jedoch – nach eigenem Bekunden – bevorzugt auf Kroatisch. „Nachtfahrt nach Livno“ ist sein erster Roman.

Das „Extra“ an diesem Abend liefern die beiden Vollblutmusiker Nena und Saša Jerković. Der Instrumentalist Saša spielt Gitarre, Bass, Schlagzeug und Keyboard; Nena ist die Sängerin des Duos, das seit über 25 Jahren auf den Bühnen Europas mit Jazz und Bossa Nova unterwegs ist.

Freitag, 16. September, 19 Uhr. Eintritt 6 Euro. MUSE-O, Gablenberger Hauptstraße 130, weitere Informationen: www.muse-o.de.

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MUSE-O: Bald kommt Weihnachten!

Diese kleine Krippe stammt aus Polen."Während der Ausstellung ist vor der Ausstellung": Seit einigen Wochen laufen beim Museumsverein die Vorbereitungen für die nächste Ausstellung, die im November eröffnen wird. Das Thema sind Weihnachtskrippen. Und die Kuratoren brauchen wieder Hilfe.

Für die diesjährige Weihnachtsausstellung mit Laufzeit von November 2016 bis Januar 2017 haben sich die Ausstellungsmacher ein wahrhaft zur Jahreszeit passendes Sujet ausgesucht. Es soll um Krippen gehen, die traditionell zu Weihnachten aufgestellt werden und die Szene von Christi Geburt zeigen - mit der Futterkrippe im Stall, mit Maria und Josef, mit Ochs und Esel, mit Schäfern und Königen.

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Lange Ost Nacht am 23. Juli 2016

Zirkus ist wieder dabei

Das Bühnenprogramm für die Lange Ost Nacht steht: Auf dem Schmalzmarkt und der Bühne in Ostheim sind Volks-, Karnevals- und Bauchtanz ebenso zu sehen wie Liedermacher und bewährte Partybands. Darüber hinaus gibt es auch in diesem Jahr eine HipHop-Bühne auf dem Schulhof an der Pflasteräckerstraße, eine Bühne, deren Programm die Deutsche Jugend aus Russland gestaltet und ein großes Programm beim Kulturwerk in Ostheim.

Nach einer Pause im vergangenen Jahr kann man sich dieses Mal auch wieder auf Zirkusvorstellungen freuen. Das Kinder- und Jugendhaus Ostend und die Raichberg-Realschule stellen dafür gemeinsam ein Programm mit verschiedenen Zirkusgruppen zusammen.
Auch auf der Straße sind, neben zahlreichen kulinarischen und Info-Ständen, sportliche und musikalische Vorführungen zu erleben. Das sind viele Gründe, Samstag, den 23. Juli dick im Kalender anzustreichen: Um 18 Uhr beginnt die große Party im Osten.

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Neue Ausstellung ab 11. Juni 2016

Teil 2 von R22;Made in S-OstR20;

Vom Ende des 19. Jahrhunderts bis in die 1950er- Jahre hinein erlebte der Stuttgarter Osten eine stürmische Industrialisierung. Firmen von nationaler und internationaler Bedeutung, aber auch heute vergessene Spezialisten produzierten hier. Noch schneller erfolgte die daran anschließende De-Industrialisierung des Stadtbezirks.
Den ersten Teil der Ausstellung über die Industriegeschichte von Stuttgart-Ost zeigte MUSE-O im Jahr 2015 als Jubiläumsschau. Nun folgt 2016 ein zweiter Teil, in dem wiederum rund 40 hiesige produzierende Unternehmen vorgestellt werden. Eine Lautenbaufirma ist diesmal ebenso dabei wie eine Rennwagenschmiede oder eine Silberwarenfabrik. Jeweils ein aussagekräftiges Exponat und ein prägnanter Text erzählen die Unternehmensgeschichte. Fotos von arbeitenden Menschen und Produktionsstätten runden das Bild ab. Vernissage dieser Ausstellung ist am Samstag, 11. Juni um 15 Uhr.
Ein Buch wird die Ergebnisse der beiden Ausstellungen zusammenfassen.
MUSE-O legt zu dieser Ausstellung ein Begleitprogramm auf. Exkursionen in den Stadtteilen, Führungen in der Ausstellung und Vorträge werden ergänzend informieren. Genaue Themen und Termine sind der Homepage zu entnehmen: www.muse-o.de.

Fotos zeigen das damalige Arbeitsleben, hier die Concordia-Bohrerei 1951. Sammlung: Hofmann
R22;Made in Ost- Produzierende Betriebe im Stuttgarter Osten von den Anfängen bis heute. Teil 2R20; R11; eine Ausstellung von MUSE-O, vom 11. Juni bis 16. Oktober.
Geöffnet jeweils an Samstagen und Sonntagen von 14 bis 18 Uhr (mit weiterführenden Informationen).
MUSE-O, Gablenberger Hauptstraße 130, 70186 Stuttgart
Eintritt: 2 Euro, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei.

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