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Top Artikel aus unserer Stadtteil Aktuell


Verbot von Großveranstaltungen verlängert - Kein Flohmarkt in diesem Jahr

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Jetzt steht es fest: Der Gablenberger Flohmarkt kann dieses Jahr ....

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Pläne für die großen Blumenbeete - Sitzflächen statt Hundeklo

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Noch bis zum 2. August im MUSE-O: Ausstellung „Stein für Stein – Menschen ihren Namen wiedergeben“

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Die mehr als 20jährige Arbeit der Initiative Stolperstein ....

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Ein Leben im Flug - Mittwochs ist Mauersegler-Kino im MUSE-O

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Kein Kavaliersdelikt - Blumen aus Pflanztrögen geklaut

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Mit den Händen und einem guten Auge hat das Garten-, Friedhofs- und ....

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Gablenberger Blog - News, Infos und Tipps aus Stuttgart Gablenberg

Giraffen werden versteigert

Sponsoren spenden einen Teil der Figuren

Die Zeit der Giraffen in Gablenberg geht zu Ende. Seit Ende Oktober waren 21 der wunderschön bemalten Figuren in der Gablenberger Hauptstraße zu Gast, gesponsert von den ansässigen Geschäftsleuten und kreativ bemalt von Künstlern, Kindergärten und anderen. Zwei der Figuren sind in dieser Zeit leider gestohlen worden und bisher noch nicht wiedergefunden.

Die anderen 19 wurden jetzt abgebaut. Teilweise bleiben sie bei den Sponsoren oder werden von diesen an die Einrichtungen und Kinder zurückgegeben, die sie bemalt hatten. Einen Teil davon stellen die Sponsoren für eine Versteigerung zur Verfügung. Deren Erlös soll an einen guten Zweck fließen, der noch festgelegt wird. Außerdem kommen sie damit dem Wunsch zahlreicher Bürger entgegen, die angefragt haben, ob die Giraffen denn erworben werden können.

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Vernissage am Ostermontag, 28. März 2016

Zoos aus vergangenen Zeiten
Die Vernissage der neuen Ausstellung im MUSE-O findet am Ostermontag, dem 28. März um 15 Uhr statt. Die MUSE-O-Macher haben sie bewusst auf den Montag des Feiertagswochenendes gelegt, weil sie hoffen, dass er bei vielen Familien noch frei ist. Denn das Thema der neuen Ausstellung macht auch Kindern Spaß: R22;Die Tiergärten in StuttgartR20; lädt zu einem Streifzug durch historische Zoos in Stuttgart ein und verspricht wilde Tiere, seltsame Charaktere und kuriose Geschichten.

Die Ausstellung und ihr Material beziehen sich auf das Buch R22;Vom Affenwerner bis zur WilhelmaR20; des Stuttgarter Autors Jörg Kurz, der bei der Vernissage anwesend sein und selbst in die Ausstellung einführen wird. Auch Kurator Ulrich Gohl ist dabei.
Die Königliche Menagerie im heutigen Stuttgarter Osten, der R22;AffenwernerR20;, eine Kombination aus Tiergehegen und Gastwirtschaft, Nills Tiergarten am Herdweg, der Zeichner und Maler inspirierte, oder die R22;DoggenburgR20;: Sie alle waren Vorläufer der Wilhelma. Auch eine besondere Form der Tierdarstellung greift die Ausstellung auf, nämlich die komponierten Szenen ausgestopfter Tiere, die den Stuttgarter Präparator Hermann Ploucquet international berühmt machten.

Neben 18 Bild-Text-Tafeln und dreidimensionalen Objekten sind es vor allem zeitgenössische Darstellungen, die den Charakter der Ausstellung prägen, von Postkarten bis zum Holzstich in A3-Format. Sie vermitteln die Atmosphäre vergangener Zeit und werden deshalb mal einzeln, mal kombiniert in Passepartouts in Szene gesetzt.

R22;Die Tiergärten in StuttgartR20; R11; eine Ausstellung von MUSE-O. Vernissage ist am Ostermontag, 28. März um 15 Uhr, mit dem Autor Jörg Kurz.
Geöffnet jeweils an Samstagen und Sonntagen von 14 bis 18 Uhr (mit weiterführenden Informationen).
MUSE-O, Gablenberger Hauptstraße 130, 70186 Stuttgart
Eintritt: 2 Euro, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei.
www.muse-o.de

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Briefe an den Autor des Don Quijote

Windmühlen sind keine Giganten

Der Autor Guillermo Aparicio, der viele Jahre in der Libanonstraße gewohnt hat, stellt in der Reihe Text & Extra am 22. April im MUSE-O sein jüngstes Buch vor; Norbert Eilts von Dein Theater liest Auszüge daraus.

Der 23. April ist Welttag des Buches: An diesem Datum vor 400 Jahren sind William Shakespeare wie auch Miguel de Cervantes gestorben. Beide waren absolut prägend, nicht nur für die Literatur ihres Landes, sondern für die Weltliteratur. Cervantes gilt als Vater des modernen Romans,  sein R22;Don QuijoteR20; ist für viele der Inbegriff der spanischen Seele. Guillermo Aparicio beschäftigt sich intensiv mit dem Werk über den Ritter von der traurigen Gestalt und seinen Knappen Sancho. In Briefen an den Erzähler schildert er die Erfahrungen mit dem Buch, seine Bewunderung, seine Kritik. Er führt ein und macht neugierig R11; eine Bereicherung für die Fans von Don Quijote und ein Lese-Anstoß für alle, die ihn noch nicht kennen.

Der Autor ist 1940 in einem spanischen Dorf geboren, hat Philosophie und Theologie studiert. 1970 gab er das Priesteramt auf und zog R22;aus Liebe zu einer bayrischen FrauR20; nach Berlin. In seiner Zeit in der Libanonstraße hat er die  Stadtteilzeitung R22;Stuttgarter OstenR20; mitherausgegeben, auch mehrere Bücher von ihm sind erschienen R11; unter anderem die Reihe R22;Spanisch für BesserwisserR20;. Seit 2001 R22;rentnertR20; er mit seiner Frau in Winnenden. www.apa.stefanmart.de

Windmühlen sind keine Giganten. Eine Lesung mit Guillermo Aparicio in der Reihe R22;Text & ExtraR20; von MUSE-O und der Ostend-Buchhandlung.
MUSE-O, Gablenberger Hauptstraße 130, 70186 Stuttgart
Freitag, 22. April, 19 Uhr
Eintritt: 10 Euro, Voranmeldung über www.muse-o.de wird empfohlen

MUSE-O wird institutionell gefördert vom Kulturamt der Stadt Stuttgart.
Weitere Informationen: www.muse-o.de

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Spendenaktion für historische Fahne

Neues vom Urbänle

Wie in unserer März-Ausgabe berichtet, möchte der Schwäbische Chorverband die historische Fahne des mittlerweile aufgelösten Liederkranzes Gablenberg restaurieren, um sie in einer Ausstellung im Silcher-Museum zu zeigen. Es handelt sich um die zweite Fahne des Vereins, die wie die erste von 1841 ein R22;UrbänleR20; zeigt: Diese Figur mit Bütte auf dem Rücken, Leiter unter dem Arm, Weinkrug in der Hand und Krone auf dem Kopf ist sozusagen der Bruder von Papst Urban, der der Schutzpatron der Wengerter war, aber nach der Reformation für die Protestanten nicht mehr taugte. Sie schufen sich als weltliches Abbild das Urbänle. Ungewöhnlich ist allerdings, dass dieses auf der Fahne eines Gesangvereins auftaucht. Die Gablenberger nahmen damit Bezug auf die Bedeutung des Weinbaus in ihrem Ort.

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Geschichten von Stuttgarts „Hausfluss“

Der Nesenbach live im MUSE-O

In der MUSE-O-Lesungsreihe Text & Extra kommt diesmal Stuttgarts Hausfluss zu Wort, der Nesenbach höchstselbst, verkörpert von dem Schauspieler Boris R. Hauck.

Der Nesenbach, einst ein stolzes Gewässer, das den Stuttgarter Kessel schuf, ist heute unsichtbar in die Tiefe verlegt, zum Abwasserkanal degradiert. Aber er hat durchaus etwas zu erzählen, denn er hat wahrlich schon viel erlebt.
Die von Hauck erfundene Figur ist halb Mensch, halb Fluss, sein Geschlecht ist unklar. Dieser Nesenbach plaudert aus dem Nähkästchen seiner langen Geschichte, beschwert sich, klagt, lamentiert, schwadroniert, setzt witzige Spitzen. Privates spielt ebenso eine Rolle wie Politisches und Historisches. Bei all dem wird der seltsame Bach unterstützt von dem Pianisten Paul Ernst Knötzele und der Chanteuse Pia Sofie Stahl, die ein ums andere Mal ins Geschehen eingreifen.
Diese im wahrsten Sinne merkwürdige Geschichte ist am Samstag, 19. März um 19 Uhr im MUSE-O zu erleben. Text & Extra läuft ja üblicherweise freitags, hier gibtR17;s also eine Ausnahme, denn der Termin musste in den Tourneeplan passen.

Ich, der Nesenbach. Ein Fluss packt aus. Ein Schauspiel von und mit Boris Rodriguez Hauck. Eine Veranstaltung in der Reihe R22;Text & ExtraR20; von MUSE-O und der Ostend-Buchhandlung
MUSE-O, Gablenberger Hauptstraße 130, 70186 Stuttgart
Samstag, 19. März, 2016 um 19 Uhr
Eintritt: 10 Euro, Voranmeldung über www.muse-o.de wird empfohlen

MUSE-O wird institutionell gefördert vom Kulturamt der Stadt Stuttgart.
Weitere Informationen: www.muse-o.de

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Warum der Teddy aus Stuttgart kommt

Neue Ausstellung ab dem 27. März 2016

Wer Stuttgarter Zoo sagt, denkt auch Wilhelma. Heutzutage gehören diese beiden Begriffe untrennbar zusammen. In der Vergangenheit war das anders, je nach Zeitpunkt hätte man zum Beispiel an Affenwerner, Nills Tiergarten oder Doggenburg gedacht. R22;Die Tiergärten in StuttgartR20; sind das Thema der neuen Ausstellung im MUSE-O, die sich auf das Buch R22;Vom Affenwerner bis zur WilhelmaR20; des Stuttgarter Autors Jörg Kurz bezieht R11; und ein reicher Quell für viele kuriose Geschichten.

Die Wilhelma ist der jüngste unter den Tiergärten, die im Blickpunkt stehen. Ursprünglich ein Schlosspark, dann botanischer Garten, wurde sie erst in den 1950er-Jahren R22;durch die Tricksereien des ersten DirektorsR20; zum Zoo, erzählt Ulrich Gohl, der aus dem erwähnten Buch die Ausstellung gemacht hat. Albert Schöchle war offenbar ein Tiernarr, immer wieder organisierte er im botanischen Garten Tierschauen R11; und immer blieben die Tiere danach da. Die Anordnung der Landesbehörden, sie zu entfernen, ignorierte der Direktor oder umging sie elegant. So ersetzte er nach einer Aufforderung, die Zahl der Tiere nicht zu erhöhen, einfach Fische durch Löwen.
Der erste der Stuttgarter Tiergärten war die Königliche Menagerie, im Bereich der heutigen Schwabengarage an der Ecke Cannstatter-/Heilmannstraße. Bis zum Stöckach erstreckte sich die Fläche, auf der mehr als 200 Tiere gehalten wurden. Trotzdem bestand der Zoo nur vier Jahre lang von 1812 bis 1816. Dann war es der damals hungernden Bevölkerung nicht mehr zu vermitteln, dass man in diesen schwierigen Zeiten wilde Tiere durchfütterte, zudem starb der Zoogründer König Friedrich I. Unter den Zootieren, die teils weitergegeben, teils getötet wurden, waren auch seltene Quaggas R11; eine Tierart, die heute ausgestorben ist. Ein ausgestopftes Exemplar aus der Königlichen Menagerie findet sich noch im Naturalienkabinett des Museums am Löwentor in Stuttgart.

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Russische Großfürstin zu Gast

Solotheaterstück im MUSE-O

Im Mai kommt Großfürstin Wera Konstantinowna ins MUSE-O: Die Schauspielerin Karin Sinn aus Remseck verkörpert in einem Solostück die Adlige, die lange in der Villa Berg lebte.
Karin Sinn hat ihre Faszination für die Fürstin entdeckt, als sie anlässlich des Jubiläums des Wera-Heims dieses besuchte. Wera war sozial und kulturell engagiert und hat zahlreiche Einrichtungen in Stuttgart gegründet oder unterstützt. Die russische Großfürstin wurde 1854 geboren und als Neunjährige von ihren Eltern zu ihrer Tante, Königin Olga von Württemberg, geschickt und von dieser aufgenommen. König Karl. adoptierte sie später. In ihrem Theaterstück erzählt Karin Sinn das Leben dieser Frau, die als Kind als aggressiv und nervenkrank galt und später als gesellige, soziale Frau beim Volk ausgesprochen beliebt war. Sie erzählt von der Heirat und dem totgeborenen ersten Kind, von der frühen Witwenschaft, dem riesigen Hofstaat und der Liebe zu Natur und Poesie. Ein Sprecher und ein Pianist ergänzen den Vortrag.
Den Termin am Freitag, 27. Mai kann man sich schon jetzt vormerken.

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