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Gablenberger Blog - News, Infos und Tipps aus Stuttgart Gablenberg

Warum der Teddy aus Stuttgart kommt

Neue Ausstellung ab dem 27. März 2016

Wer Stuttgarter Zoo sagt, denkt auch Wilhelma. Heutzutage gehören diese beiden Begriffe untrennbar zusammen. In der Vergangenheit war das anders, je nach Zeitpunkt hätte man zum Beispiel an Affenwerner, Nills Tiergarten oder Doggenburg gedacht. R22;Die Tiergärten in StuttgartR20; sind das Thema der neuen Ausstellung im MUSE-O, die sich auf das Buch R22;Vom Affenwerner bis zur WilhelmaR20; des Stuttgarter Autors Jörg Kurz bezieht R11; und ein reicher Quell für viele kuriose Geschichten.

Die Wilhelma ist der jüngste unter den Tiergärten, die im Blickpunkt stehen. Ursprünglich ein Schlosspark, dann botanischer Garten, wurde sie erst in den 1950er-Jahren R22;durch die Tricksereien des ersten DirektorsR20; zum Zoo, erzählt Ulrich Gohl, der aus dem erwähnten Buch die Ausstellung gemacht hat. Albert Schöchle war offenbar ein Tiernarr, immer wieder organisierte er im botanischen Garten Tierschauen R11; und immer blieben die Tiere danach da. Die Anordnung der Landesbehörden, sie zu entfernen, ignorierte der Direktor oder umging sie elegant. So ersetzte er nach einer Aufforderung, die Zahl der Tiere nicht zu erhöhen, einfach Fische durch Löwen.
Der erste der Stuttgarter Tiergärten war die Königliche Menagerie, im Bereich der heutigen Schwabengarage an der Ecke Cannstatter-/Heilmannstraße. Bis zum Stöckach erstreckte sich die Fläche, auf der mehr als 200 Tiere gehalten wurden. Trotzdem bestand der Zoo nur vier Jahre lang von 1812 bis 1816. Dann war es der damals hungernden Bevölkerung nicht mehr zu vermitteln, dass man in diesen schwierigen Zeiten wilde Tiere durchfütterte, zudem starb der Zoogründer König Friedrich I. Unter den Zootieren, die teils weitergegeben, teils getötet wurden, waren auch seltene Quaggas R11; eine Tierart, die heute ausgestorben ist. Ein ausgestopftes Exemplar aus der Königlichen Menagerie findet sich noch im Naturalienkabinett des Museums am Löwentor in Stuttgart.

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Russische Großfürstin zu Gast

Solotheaterstück im MUSE-O

Im Mai kommt Großfürstin Wera Konstantinowna ins MUSE-O: Die Schauspielerin Karin Sinn aus Remseck verkörpert in einem Solostück die Adlige, die lange in der Villa Berg lebte.
Karin Sinn hat ihre Faszination für die Fürstin entdeckt, als sie anlässlich des Jubiläums des Wera-Heims dieses besuchte. Wera war sozial und kulturell engagiert und hat zahlreiche Einrichtungen in Stuttgart gegründet oder unterstützt. Die russische Großfürstin wurde 1854 geboren und als Neunjährige von ihren Eltern zu ihrer Tante, Königin Olga von Württemberg, geschickt und von dieser aufgenommen. König Karl. adoptierte sie später. In ihrem Theaterstück erzählt Karin Sinn das Leben dieser Frau, die als Kind als aggressiv und nervenkrank galt und später als gesellige, soziale Frau beim Volk ausgesprochen beliebt war. Sie erzählt von der Heirat und dem totgeborenen ersten Kind, von der frühen Witwenschaft, dem riesigen Hofstaat und der Liebe zu Natur und Poesie. Ein Sprecher und ein Pianist ergänzen den Vortrag.
Den Termin am Freitag, 27. Mai kann man sich schon jetzt vormerken.

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Gesucht: Gold- und Silberwaren aus Berg

Für Teil 2 der Jubiläumsausstellung

Nach wie vor sucht MUSE-O Objekte und Informationen über Produktionsbetriebe des Stuttgarter Ostens, die im zweiten Teil der Ausstellung R22;Made in S-OstR20; ab Mai 2016 vorgestellt werden sollen. Diesmal: die Württembergische Gold- und Silberwarenfabrik AG in der Poststraße 10 in Berg.
In der (kleinen) Sammlung des Museumsvereins Stuttgart-Ost liegt ein geheimnisvoller, leerer Briefumschlag. Er stammt aus der Inflationszeit 1923 und ist mit einer 30 000-Mark-Briefmarke freigemacht. Als Absender findet sich aufgedruckt eine R22;Württ. Gold- und Silberwarenfabrik A.-G. Stuttgart-BergR20; mit der Adresse R22;Poststrasse 10R20;. Weder das Gebäude noch die Adresse gibt es noch, niemand erinnert sich anscheinend an das Unternehmen.
Doch im Stadtarchiv entdeckt man Hinweise R11; allerdings nicht etwa in den Akten, sondern in den lückenlos überlieferten Adressbüchern. Zusammen mit wenigen verstreuten Einzelheiten aus anderen Quellen ergibt sich nun ein (vielleicht auch nur vorläufiges) Bild.

Seit 1897 stand an der Ecke Post-/Mühlenstraße die stattliche Gaststätte R22;Zum Berger HofR20;. Die Poststraße gibt es in diesem Bereich heute nicht mehr, die Mühlenstraße heißt jetzt Nißlestraße. Die Gegend ist völlig umgestaltet, das Gebäude stand etwa dort, wo sich jetzt die Schranke zum Leuze-Parkhaus befindet. Wohl 1921 (weil erstmals im Adressbuch 1922 erwähnt) gründete ein gewisser Adolf Fischer seine R22;Gold- und SilberwarenfabrikR20; und siedelte sie genau hier in den leer stehenden Gasträumen an. Fischer kannte sich mit Edelmetallen aus, denn vorher hatte er als Inspektor in der Münze gearbeitet. Schon ein Jahr später firmierte das Unternehmen um und nannte sich Württ. Gold- und Silberwarenfabrik AG. Möglicherweise gehörte sie nun zu einem Berliner Unternehmen, der Berliner Handelsgesellschaft, denn in deren Akten, die in Koblenz lagern, finden sich Hinweise auf den Berger Betrieb. 1928 erscheint das Unternehmen dann letztmals im Adressbuch, ging also offenbar im Laufe dieses Jahres ein. (Danach lockte hier wieder ein Lokal seine Gäste.)
Völlig unklar ist, was der Betrieb tatsächlich produziert hat. Und genau hier hofft MUSE-O auf aufmerksame Leserinnen und Leser. Wer hat einen Prospekt oder einen Katalog dieses Unternehmens? Findet sich irgendwo vielleicht sogar ein Edelmetall-Schälchen oder ein Schmuckstück, das einst in Berg geschaffen wurde?  Ob die Firma die naheliegende Abkürzungen WGS oder WGSF führte, wissen wir leider nicht. Wer helfen kann, wende sich bitte an den Kurator der Ausstellung, Ulrich Gohl, am besten per E-Mail über Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Dies war übrigens der letzte MUSE-O-Aufruf in dieser Sache, denn nun macht sich das Rechercheteam des Vereins an die Zusammenstellung der Ausstellung R22;Made in S-OstR20;, 2. Teil.

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Restaurierung kostet rund 4000 Euro

Eine Rarität aus Gablenberg

Wein und Gesang, das hat schon immer zusammengepasst. Man denkt dabei an gesellige Abende, an Weinlieder von Friedrich Silcher und anderen. Und man könnte an die alte Fahne des Liederkranzes Gablenberg denken, ein schönes Stück mit Seltenheitswert, das jetzt restauriert und im Silcher-Museum in Schnait gezeigt werden soll. Der Schwäbische Chorverband, in dessen Besitz das Vereinssymbol ist, hofft auf finanzielle Unterstützung.

Der Liederkranz, 1841 gegründet, war der älteste Verein im Wengerterort Gablenberg. Als sich der Verein 2008 aufgelöste, wurde die Fahne aus dem Jahr 1902 dem Schwäbischen Chorverband übergeben. Sie ist eine Kopie der ersten Vereinsfahne von 1841 und ein bemerkenswertes Stück, wie Rudolf Veit als langjähriger Mitarbeiter des Silcher-Museums in Schnait weiß. Der Kunsthistoriker hat die Fahne im vergangenen Jahr in einem Artikel in der Zeitschrift des Schwäbischen Chorverbandes, R22;Singen und StimmeR20;, gewürdigt. Ihr Bildmotiv zeigt ein R22;UrbänleR20;: So nennt man, so Veit, die Darstellung eines Weingärtners mit einer Bütte auf dem Rücken und einer Krone auf dem Kopf. Wobei letztere nicht etwa darauf hinweise, dass der gute Mann schon R22;einen in der Krone habeR20;, sondern auf den Papst Urban anspiele. Dieser ist in der Kirchenkunst mit einer Traube in der Hand und einer Krone ausgestattet und wurde im Mittelalter  als Schutzpatron der Weingärtner verehrt. Weil der katholische Heilige nicht ins protestantische Württemberg passte, wurde er hier durch eine weltliche Gestalt, das R22;UrbänleR20;, ersetzt.
Darstellungen diese Figur sind nicht häufig, schon von daher ist die Fahne eine Rarität. Zudem handle es sich um eine R22;für dörfliche Verhältnisse erstaunlich gute MalereiR20;, stellt Veit fest. Sie würde bestens in die Ausstellung passen, die das Silchermuseum derzeit vorbereitet: Sie dreht sich um Silchers Beziehung zum Wein und zu den schwäbischen Dichtern, die er vertont hat und wird die baden-württembergischen Literaturtagen begleiten, die dieses Jahr in Weinstadt stattfinden. Motto: R22;Wort.Wein.GesangR20;.
Auch für die Dauerausstellung des Museums kann sich Monika Brocks, die Geschäftsführerin des Schwäbischen Chorverbandes, die Gablenberger Fahne gut vorstellen. Allerdings müsse sie in jedem Fall ganz dringend restauriert werden, R22;weil sie sonst vollends kaputt gehtR20; R11; der Zustand der Ölmalerei auf Seide sei R22;furchtbarR20;. Ein erster Kostenvoranschlag belief sich auf rund 4000 Euro. Das Silcher-Museum, das seit über 100 Jahren vom Schwäbischen Chorverband getragen wird, ist dabei auf finanzielle Unterstützung angewiesen und ruft zu Spenden oder Sponsoring auf. Der Handels- und Gewerbeverein Gablenberg schließt sich dem an. aia

Spendenkonto:
Schwäbischer Chorverband, IBAN DE70603903000390003000, BIC GENODES1LEO. Stichwort: Spende Si-Mu Gablenberger Fahne.
Spender erhalten eine Spendenbescheinigung vom Schwäbischen Chorverband.

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Gesucht: die Gaisburger Rennwagen-Schmiede

Nach der Ausstellung ist vor der Ausstellung: Die Jubiläumsschau R22;Made in S-OstR20; ist zwar vorüber, aber es soll, wie mitgeteilt, 2016 einen zweiten Teil geben. Nach Material hierzu forscht MUSE-O schon jetzt. Heute gesucht: die Turbo-Motoren AG in der Ulmer Straße 172.
Der Schweizer Konstrukteur G. W. Müller produzierte ab 1920 in seiner Firma R22;G. W. Müller & Co.R20; im heute zu Zürich gehörenden Oerlikon ein Fahrzeug mit einem ungewöhnlichen Fünfzylinder-Sternmotor. Es hatte eine offene Karosserie, konnte als Zwei- oder Viersitzer geliefert werden und stand in drei Motorvarianten mit 25 PS, 32 PS oder R11; als Sportmodell R11; mit 75 PS zur Verfügung. 1923 verlagerte Müller die Produktion aus ungeklärten Gründen nach Stuttgart-Gaisburg und nannte das Unternehmen Turbo-Motoren AG. Sie hatte ihren Sitz beim Brendle in der Ulmer Straße 172 und 172 c; dort befinden sich heute Werkstätten und Lager sowie Nebenräume einer Moschee.

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Die Hauptstadt des Puppenspiels

Neue Ausstellung über Figurentheater(spieler)

R22;Wer kennt das Guschtäfle von Heslach? R11; Sachdienliche Hinweise nimmt die MUSE-O-Leitung entgegenR20;. Mit diesem Aufruf sucht Ausstellungsmacher Ulrich Gohl nach Hinweisen auf den Puppenspieler Pizaroff, der 1937 unter anderem in Heslach auftrat. Denn wie immer soll die aktuelle Ausstellung von MUSE-O auch dazu beitragen, noch bestehende Wissenslücken zu schließen. Nichtsdestotrotz bietet R22;Tri-tra-trullala. Puppenspieler in Stuttgart, besonders im Stuttgarter OstenR20; eine Menge spannender Informationen rund um die besondere Theaterform, die in Stuttgart eine lange Tradition hat. Bei der Vernissage am 27. April war der Publikumszulauf so groß wie lange nicht mehr: Rund 120 Personen kamen zur fachlichen Einführung und zum Puppenspiel des Theaters Tredeschin.

Auch Verwaltungsbürgermeister Werner Wölfle sprach bei der Eröffnung ein Grußwort und würdigte die Arbeit von MUSE-O. Der Reichtum des Lebens im Stadtteil liege gerade in den identitätsstiftenden Dingen, die im Alltag nicht im Mittelpunkt stehen, meinte er: R22;Unser Zusammenhalt in einer Großstadt lebt von solcher Verknüpfungsarbeit, die Sie hier bieten.R20;

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Mauersegler beobachten

Die Sommergäste sind eingetroffen

Ab Mitte Juni kann man im MUSE-O wieder Live-Naturkino erleben: Immer mittwochs ab 19 Uhr bietet Rolf Kayser per Kamera und Beamer Einblick in die Mauersegler-Nistboxen unterm MUSE-O-Dach. R22;Davor ist es uninteressant, weil da die Alten auf den Jungen sitzen, da sieht man eigentlich nichtsR20;, erklärt der Vogelexperte. Aber sobald beide Eltern ausfliegen, um Futter zu holen, lohnt sich der Einblick in die Kinderstube.

Mauersegler sind faszinierende Flugkünstler, die fast ihr ganzes Leben in der Luft verbringen, wo sie jagen, fressen, trinken und auch schlafen. Außerhalb der Brutzeit verbringen sie mehrere Monate am Stück in der Luft.

Sie haben kein festes Winterquartier, sondern sind in der kalten Jahreszeit südlich der Sahara über Afrika unterwegs. Um den ersten Mai kehren sie zu uns zurück, um zu brüten und ihre Jungen aufzuziehen. Ab Anfang August geht es dann mit diesen auf die Rückreise. Kein anderer Vogel ist so perfekt wie der Mauersegler an das Leben in der Luft angepasst.

Leider finden Mauersegler in unseren Städten und Dörfern immer weniger Nistmöglichkeiten, weil moderne Gebäude kaum noch Nischen und Einlässe bieten. Umso wichtiger ist es, gezielt Nistboxen für die Sommergäste anzubieten R11; im MUSE-O hat Rolf Kayser die Zahl der Boxen kürzlich auf 18 erhöht. Er berät auch gerne zum Anbringen von Nistmöglichkeiten in Privathäusern. Und wer einen Blick in die Kinderstube der im Alten Schulhaus nistenden Vögel werfen will, kommt einfach mittwochabends das Treppenhaus ganz nach oben bis unters Dach.

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