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Gablenberger Blog - News, Infos und Tipps aus Stuttgart Gablenberg

Dieser Küchenklassiker braucht Zeit

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: GastroVeröffentlicht: Freitag, 23. February 2018 07:15Geschrieben von Ait Atmane
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Es gibt mehrere Anekdoten um den Gaisburger Marsch. Dass das schwäbische Leibgericht der findigen Resteverwertung schwäbischer Hausfrauen zu verdanken ist, erscheint plausibel, zumal auch in anderen schwäbischen Gegenden „Kartoffelschnitz mit Spätzle“ serviert werden. Doch wie kam es zu seinem Namen? Die Gaisburgerin Corina Widmann, Inhaberin von Hotel und Restaurant Bellevue, kennt die verschiedenen Versionen der Geschichte. So sollen Soldaten, die in der damaligen Bergkaserne – dem heutigen Hauptzollamt – am Bergfriedhof stationiert waren, für das gute Essen nach Gaisburg marschiert sein. Welches Gasthaus sie dabei aufsuchten, könne heute niemand genau sagen, sagt Widmann, denn Belege gibt es nicht. Aber wenn man spekulieren möchte, kommt durchaus das Bellevue in Frage, denn das stand zur fraglichen Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg bereits. Eine andere Variante besagt, Gaisburger Frauen hätten die Kaserne damit beliefert und eine etwas schlichtere Version berichtet, dass die Frauen den Eintopf ihren eigenen Männern gebracht haben, wenn die im Weinberg, auf dem Feld oder in der Fabrik arbeiteten.

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Goldi Zizek führt seit Juni 2015 die Weinstube Träuble

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: GastroVeröffentlicht: Dienstag, 10. May 2016 19:47Geschrieben von Ait Atmane
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Gemütliches Ambiente ist Goldi Zizek wichtig. Foto: aia Das Beste von der Steiermark bis Schwaben

In der Weinstube Träuble bekommt man einen Schwäbischen Wurstsalat, Kässpätzle, Gaisburger Marsch oder einen Zwiebelrostbraten - aber auch Speisen wie Wirsingwickel, Backhendl oder Topfenstrudel. Denn Wirtin Zlatka Goldi Zizek, die selbst am Herd steht, hat Wurzeln in der Steiermark, lebt aber schon lange unter Schwaben. Folglich verschmelzt sie, wie sie selbst sagt, das Beste aus beiden Küchen und bietet außerdem Weine aus beiden Ländern. So finden die Gäste alte und öfter mal auch neue Lieblingsspeisen zwischen sauren Kutteln und Kaiserschmarrn, zwischen dem begehrten Ochsenschwanzragout und Vanilleeis mit Kürbiskernöl. Oder im Chefschnitzel, einer echten Spezialität des Hauses: Ans Cordon Bleu angelehnt, besteht es aus einer gefüllten Schweinsroulade mit Sesam-Kürbiskern-Kruste.
Alles ist frisch und selbst gemacht, immer mit dem Grundsatz vor Augen, "eine richtige Weinstube" zu bleiben. Denn eine solche und nichts anderes gehört ins historische Träuble, das scheint nicht nur der fröhliche Kerl mit Weste und Weinglas auf einem Bild in der Gaststube zu bestätigen. Es war auch Familie Krämer wichtig, den Hauseigentümern, die das Gebäude saniert und das Mobiliar restauriert haben. "Die Leute wollen Gemütlichkeit und gute Weine", sagt Goldi Zizek, die im Stadtteil bestens bekannt ist. Seit 35 Jahren kennt sie Gablenberger und die Gablenberger kennen sie, vor allem vom Vereinsheim der SKG, wo sie lange in der Küche und im Service gearbeitet hat. Jetzt hat sie die Perspektive gewechselt und muss feststellen, wie schwer es ist, gutes gastronomisches Personal zu finden. Deshalb macht die Chefin derzeit das meiste alleine, was auf Dauer kaum zu schaffen sein wird. Aber, sagt sie, "irgendwann kriegen wir das in den Griff".
Die Öffnungszeiten im Träuble:

Gemütliches Ambiente ist Goldi Zizek wichtig.     Foto: aia

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„nei ond nonder“ wird zu Sideways

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: GastroVeröffentlicht: Sonntag, 28. February 2016 19:21Geschrieben von Ait Atmane
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Neustart in der früheren Metzgerei

Das R22;nei ond nonderR20; in der Gablenberger Hauptstraße 115 soll mit dem neuen Namen R22;SidewaysR20; und neuem Konzept wiedereröffnen. Dahinter steckt Toni Schreiner, der bis September in der Cannstatter Brählesgasse das bisherige R22;SidewaysR20; geführt hat und dann wegen einer Eigenbedarfskündigung der Vermieterin schließen musste.

Der gelernte Koch kann schon eine Menge über sein Konzept und seine Spezialitäten R11; er hat legendäre Snacks kreiert R11; erzählen. Zunächst muss er aber das Kapital für sein neues Lokal aufbringen, wobei ihm R22;CrowdfundingR20; helfen soll. Crowdfunding bedeutet, dass viele Menschen einen kleinen oder auch großen Betrag spenden, damit ein Grundstock an Eigenkapital für ein Projekt vorhanden ist. Bei bestimmten Beträgen bietet Schreiner R22;DankeschönsR20; als Gegenleistung an. Wer sich dafür interessiert, findet Informationen auf der Seite www.startnext.com/sidewaysstuttgart.

Einen Businessplan hat Schreiner erstellt, reichlich Vorerfahrung bringt er ebenfalls mit. Vor der Selbständigkeit hat er unter anderem fünf Jahre lang im Hotel Le Meridien gearbeitet, ebenso in der Küche der Akademie der Schönen Künste. Das Sideways war ein Treffpunkt von Fotografen, Models oder Schauspielern. Zu seinem Programm gehörten Lesungen und Kabarett, Musiker konnten sich präsentieren und immer wieder war Quiz- oder Pub-Abend. Dieses Konzept will Schreiner an Gablenberg Gegebenheiten anpassen, auch hier sollen Veranstaltungen stattfinden und Künstler auftreten. Siegfried Krapf, der Eigentümer des Lokals, der hier selbst viele Jahre lang Wurst produzierte und zeitweise auch eine Gaststätte führte, unterstützt das Projekt. R22;Mit der richtigen EinstellungR20; könne das Unternehmen gelingen, glaubt Krapf, der die Gablenberger Klientel kennt und selbst schon einige Ideen fürs neue Sideways beigesteuert hat.
So soll im Eingangsbereich, wo bisher die Metzgerei Buchert war, ein Mittagstisch angeboten werden. Außerdem werden ausgesuchte Wurstwaren verkauft. Die Treppe runter geht es in die eigentlich Bistro-Bar, in die Toni Schreiner seine Spezialitäten mitbringt R11; unter anderem die R22;Currywurst zum LöffelnR20; im Latte-Macchiato-Becher, die in der Cannstatter Zeit ein Renner war. Der Milchschaum oben drauf sei nicht nur der optische Clou, sondern schmecke auch gut, wenn man ihn unter die Soße hebt, verrät der kreative Koch. Die Idee ist inspiriert von R22;Hybrid FoodR20;, einem Trend aus New York, bei dem zwei Gerichte miteinander verschmolzen werden. Schreiner hat zudem vor, zusammen mit der Metzgerei Bless in Möhringen eine eigene Bratwurst zu kreieren. Die soll dann mit Birnensenf oder Feigenmarmelade gereicht werden und natürlich mit dem Hausbrot, das täglich selbst gebacken wird. Das passe wunderbar in diese Örtlichkeit, die schließlich ehemals eine Wurstküche war, findet der neue Betreiber.
Erschrecken will er mit seinen Kreationen niemanden. Er wird auch Vesperteller anbieten, ebenso typische schwäbische Gerichte und eine Saisonkarte. Ausschenken wird er Meckatzer-Bier vom Fass und Weine der Fellbacher Weingärtner. Die Eröffnung ist Anfang März geplant. aia

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Neuer Koch und neues Konzept im Naturfreundehaus

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: GastroVeröffentlicht: Sonntag, 28. February 2016 11:39Geschrieben von Ait Atmane
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Schwäbischer Grieche auf Reisen

Kulinarisch von Schwaben an die südeuropäische Mittelmeerküste reisen, mit dem einen oder anderen Abstecher gen Orient: Dazu lädt das Naturfreunde-Stadtheim Fuchsrain jetzt ein. Der neue Koch Yan Aggar bringt internationale Erfahrung und frische Ideen mit nach Gablenberg. Und Chef Kostas Triantafillidis ist von ihm überzeugt: R22;Mein Instinkt sagt mir, dass ich den Richtigen gefunden habe!R20;

Eigentlich wollte der Wirt, der im vergangenen Sommer das Naturfreunde-Stadtheim übernommen hat, Landsleuten aus dem gebeutelten Griechenland eine Chance geben. Dabei hat er gleich eine ganze Reihe von Enttäuschungen erlebt; seinen Ansprüchen genügte keiner dieser Köche. R22;Ich habe in sechs Monaten vier Mal gewechseltR20;, berichtet er. Das habe ihn auch Gäste gekostet. Einen guten Koch zu finden, das sei R22;wie ein Sechser im LottoR20;.
Umso mehr freut sich der Wirt, Yan Aggar getroffen zu haben. R22;Ich habe festgestellt, dass er kreativ ist und Ideen mitbringtR20;, sagt Triantafillidis. Der Franzose kocht auf einer soliden Grundlage: Gelernt hat er in seiner Heimat, gekocht R11; meist als Küchenchef R11; in Paris, in Belgien, Luxemburg, der Schweiz und Italien. Auch ein mexikanisches Restaurant war dabei. Mit Spitzenkoch Daniel Huber hat er zusammengearbeitet und Erwähnung in Feinschmecker-Zeitschriften gefunden. Und natürlich hat er, seitdem er 1991 nach Reutlingen kam, auch die schwäbische Küche von der Pike auf kennengelernt.
Schwäbisch spielt auch im neuen Konzept, das die beiden gemeinsam umsetzen wollen, eine Rolle. Das gehöre einfach dazu, sagen sie, R22;schwäbische StandardsR20; werden deshalb auf der Karte nicht fehlen. Es könnte aber sein, dass sie hier und da ein mediterranes oder orientalisches i-Tüpfele bekommen. Die Dauer-Speisekarte soll nicht zu umfangreich sein, sondern durch Wochen- und Aktionskarten ergänzt werden, je nachdem, was die Saison und der Markt gerade hergeben. Denn eingekauft wird durchweg frisch, das gilt bei Kostas schon immer.

Die beiden möchten mit Geschmack überzeugen, dabei aber bodenständig bleiben. Einen Gourmet-Tempel wolle er aus dem Naturfreundehaus nicht machen, sagt Triantafillidis, das passe auch gar nicht dazu. Ihm schwebt gutbürgerliche, kreative Küche zu reellen Preisen vor. Darauf dürfen nicht nur Naturfreunde gespannt sein.

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