Für die Frühblüher wird es jetzt Zeit, dass sie ins Freiland und an die Luft kommen: Wo man hinschaut, sprießt und blüht es in der Gärtnerei Krämer. Das sei um diese Zeit doch immer so, sagt Gärtnermeister Georg Krämer. Aber an Stiefmütterchen, Primeln & Co. hat man schließlich jedes Jahr wieder Freude, und es gibt auch immer wieder neue Varianten und Züchtungen – wie die zauberhaften, langstieligen Stiefmütterchen Etienne mit rahmgelber Blüte und fliederfarbenem Rand. Ein Renner sind derzeit auch die Rosenprimeln, die lange ihre gefüllten, rosenförmigen Blüten zeigen. In Gelb, Rot, Weiß und Blau bieten sie eine echte Augenweide. Früh und ausdauernd blüht auch der Goldlack mit seinen kräftig gefärbten Blüten. Er ist mehrjährig; wenn man ihn im Garten lässt, sät er sich selbst aus und „verwildert ein bisschen“, sagt Georg Krämer. Er persönlich mag den Nördlichen Mannsschild besonders gerne, der mit seinen kleinen, weißen Blüten bezaubert. Er ist in seiner Wildform in Deutschland vom Aussterben bedroht.

Die Frühblüher machen sich im Beet ebenso gut wie in Schalen oder Kästen, die man auch schon fertig bepflanzt von den Fachleuten kaufen kann.

Draußen hinter der Gärtnerei Krämer schauen auch schon die Blätter der Freilandtulpen einige Zentimeter weit aus der Erde. Senior Adolf Krämer hat jede einzelne Zwiebel behutsam in die gezogenen Reihen gelegt und mit Erde bedeckt. Mit ihren langen, kräftigen Stielen und gänseeiergroßen Köpfen sind diese Tulpen in der Vase ein besonderer „Hingucker“. „Die werden wahrscheinlich auf Ostern gerade recht“, hofft Georg Krämer.  

Die Primeln sprießen in rosa und anderen Farben. Foto: Ait Atmane