Nach dem Winter ist die Haut ausgelaugt. Trockene Heizungsluft, die Kälte und der Temperaturwechsel zwischen drin und draußen haben ihr zugesetzt. Jetzt gilt es, verbrauchte Reserven wieder aufzufüllen und die Hautzellen zu „füttern“. Das beeinflusst das Hautbild positiv: Falten werden reduziert, die Haut insgesamt straffer. Gleichzeitig ist dies eine gute Vorbereitung für die „Freiluftsaison“. Denn frische Luft ist gesund, die Haut muss aber im Freien mit der UV-Strahlung und mit Umweltbelastungen klarkommen. „Die gesunde Haut kann diese Dinge viel besser verarbeiten und kontrollieren“, sagt Kosmetikexpertin Christa Galautz.

Die Inhaberin der Kosmetik-Ecke Gablenberg empfiehlt als ersten Schritt die Radiofrequenz-Therapie. Dabei erzeugen Radiowellen in der Haut Prozesse, wodurch die Kollagenbildung nachhaltig positiv beeinflusst wird. Verklebte Kollagenfasern lösen sich voneinander und richten sich auf. Das Bindegewebe wird neu aufgebaut und wertvolle Wirkstoffe in die entstandenen Zwischenräume eingelagert. Die Behandlung hat also einen doppelten Effekt: Zum einen wird die Haut, so Galautz, „praller, schöner, frischer“, was bereits nach der ersten Anwendung zu sehen ist. Zum anderen wird sie aufnahmefähiger für Pflege. Ideal ist deshalb die Kombination mit einer Behandlung wie beispielsweise der Mesotherapie mit Hilfe des HC3-Skinshooters: Ohne Stiche, Nadeln oder Injektionen „schießt“ er per Elektroporation die Wirkstoffseren tief in die Haut, dorthin, wo sie gebraucht werden und ihre Wirkung entfalten können. Je nach Hauttyp und –zustand kann ein passender Wirkstoffcocktail aus Vitaminen, Mineralien, Aminosäuren oder Kollagen eingebracht werden. Dieses Verfahren bietet eine echte, schmerzfreie Alternative zur Unterspritzung.

Christa Galautz bereitet die Haut aufs Frühjahr vor. Foto: Ait Atmane