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Feste sind nach wie vor kaum möglich - Brunnenfest und Martinimarkt sind abgesagt

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Gablenberger Blog - News, Infos und Tipps aus Stuttgart Gablenberg

Stein für Stein

MUSE-O jetzt wieder geöffnet

Die neue Ausstellung „Stein für Stein. Menschen ihren Namen wiedergeben“ erinnert an die Opfer des Nationalsozialismus im Stadtbezirk und würdigt die Arbeit der Initiative Stolperstein Stuttgart-Ost. Sie konnte bisher wegen der Corona-Pandemie nicht eröffnet werden, doch nun ist es so weit: Unter Einhaltung strenger Sicherheitsregeln haben (wenige) Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, die Präsentation anzuschauen.

MUSE-O folgt den Empfehlungen des Museumsbundes, die sich auch das Stuttgarter Kulturamt zu eigen gemacht hat. Daraus ergibt sich, dass sich nur jeweils vier Besucherinnen oder Besucher gleichzeitig in den MUSE-O Ausstellungsräumen aufhalten dürfen. Es steht Desinfektionsmittel für die Hände zur Verfügung, Plexiglasscheiben schützen die ehrenamtlichen Kassenführenden. Außerdem sollen die Gäste, wie beim Einkauf, einen Mund-Nasen- Schutz tragen. Und noch andere Regeln sind zu beachten. So ausgestattet kann man sich dann den Bild-Text-Tafeln widmen, die einen Überblick über die verschiedenen Opfergruppen des NS-Regimes bieten. Anhand von ausgewählten Einzelschicksalen wird die Brutalität gezeigt, mit der die Nazis und ihre Helfer gegen politisch Missliebige, Minderheiten und Kranke vorgingen – gegen alle, die nicht zur so genannten „Volksgemeinschaft“ gehören sollten. Das Besondere an der Ausstellung ist, dass es der Projektgruppe gelungen ist, Exponate vor allem in Privatbesitz zu entdecken, die mit den vorgestellten Menschen in unmittelbarer Beziehung stehen: Arbeiten von er mordeten Künstlerinnen etwa, aber auch Alltagsgegenstände aus dem Besitz von Verfolgten.

Der zweite Raum dokumentiert die Arbeit der Initiative Stolperstein Stuttgart-Ost, die seit 1999 arbeitet. Auf ihre Forschungen gehen die mehr als 140 Stolpersteine zurück, die mittlerweile im Stuttgarter Osten verlegt wurden. Sie erinnern an die während der NS-Zeit vertriebenen und ermordeten Nachbarn im Stadtbezirk; Schöpfer dieser kleinen bronzenen Kunstwerke ist Gunter Demnig, der die Steine in zwei Aktionen pro Jahr selbst verlegt. Führungen, Exkursionen und das bereits geplante umfangreiche Begleitprogramm sind aus Gründen des Gesundheitsschutzes derzeit leider nicht möglich. Die Ausstellung ist eine Kooperation der Initiative in Zusammenarbeit mit MUSE-O.

Stein für Stein. Menschen ihren Namen wiedergeben. Verlängerung wahrscheinlich bis 28. Juni, geöffnet Samstag, Sonntag 14 bis 18 Uhr. Eintritt: 2 Euro, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei.

MUSE-O, Gablenberger Hauptstraße 130, 70186 Stuttgart.

 

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Selbsthilfe übers Telefon

Fahrradwerkstatt im MUSE-O

Im Mai sind es 15 Jahre, die die ehrenamtliche Fahrradwerk statt im Hinterhof des MUSE-O, von keinen Widrigkeiten gestoppt, durchgearbeitet hat. Viele haben es bemerkt, dass die Selbsthilfewerk statt seit einigen Wochen geschlossen hat. Dies wird aufgrund der derzeitigen Entwicklung noch eine Weile so bleiben.

Um die Folgen etwas abzumildern, kann die Werkstatt weiterhin bei Fragen rund um das Fahrrad per E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreicht werden. Außerdem ist eine telefonische Beratung und Hilfestellung samstags von 10-12 Uhr unter der Nummer 0177 917 39 98 möglich. Probieren Sie es aus – die Ehrenamtlichen helfen gerne weiter, wenn es möglich ist.

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Apotheken im Krisen-Modus

In Stuttgart leisten auch Apotheken ihren Beitrag zur Bekämpfung der Corona-Pandemie. Wieviel Wandel bleibt, wenn die Normalität zurückgekehrt ist?

Lange Schlangen vor der Apotheke, Schutzscheiben aus Plexiglas an den Verkaufstischen, starke Nachfrage beim Lieferservice. Die Corona-Krise hat die Arbeit der Apothekerinnen und Apotheker in Stuttgart stark verändert. Ein wenig hat der Andrang der Kunden mittlerweile zwar nachgelassen, die Mitarbeiter haben sich an die Situation gewöhnt. Aber die Herausforderungen bleiben gewaltig. Und es zeigt sich: Auch in Zeiten der Corona-Pandemie ist die Apotheke in der Nachbarschaft unverzichtbar.

Mit großem Einsatz versuchen die Stuttgarter Apotheken in der Corona-Krise die Bevölkerung mit Arzneimitteln und Medizinprodukten zu versorgen. Viele Kranke kommen in die Apotheke, husten oder niesen. Damit sich weder Kunden noch Mitarbeiter anstecken, sind alle Hygienemaßnahmen noch einmal verstärkt worden. Die Mitarbeiter tragen Handschuhe. Zwei Mal am Tag wer den die Verkaufstische des infiziert. Es dürfen immer nur 2 Kunden in die Apotheke, damit die Abstandsregeln eingehalten werden können. Alle anderen müssen leider auf der Straße warten.

Volltanken und Öl nachschauen

MUSE-O fragt: Super oder Normal?

Eine der nächsten Ausstellungen im MUSE-O wird sich mit den Tankstellen in Stuttgart-Ost befassen. Die Recherchen laufen. Wer hat dazu Informationen und vielleicht sogar mögliche Exponate?

Beim Museumsverein laufen die Vorbereitungen für zukünftige Ausstellungen, auch wenn derzeit keine genaue Terminierung möglich ist. Fix und fertig aufgebaut ist ja die Stolperstein-Ausstellung „Stein für Stein“, die eröffnet werden wird, sobald dies mit Rücksicht auf den Gesundheitsschutz möglich ist. Danach soll es dann um die gute alte „Tanke“ gehen.

Die ersten Automobilisten bezogen ihren Sprit noch in Litergebinden in der Apotheke. Später standen die Zapfsäulen einsam am Straßenrand, bevor dann richtige Tankstellen, oft mit Werkstatt, die Fahrer mit Benzin und anderen Betriebsmitteln versorgten. „Volltanken und Öl nachschauen“ war in jenen Tagen eine übliche Aufforderung an den Tankwart. Die nächste Generation stellten die Selbstbedienungstankstellen dar, die heute oft eher an Supermärkte mit angeschlossener kleiner Zapfmöglichkeit erinnern. Und wie werden die Stationen aussehen, wenn immer mehr Elektrofahrzeuge auf den Straßen unterwegs sind?

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Gemeinsam verschönert

Die bunten Farben hellen die Stimmung auf. 25 Maikränze mit fröhlich wehenden Bändern, von den Mitgliedern des Handels und Gewerbevereins gesponsert, verleihen der Einkaufsstraße Gablenbergs ein frühlinghaftes Aussehen. Das Gartenbauamt der Stadt hat schon vorneweg die HGV-Blumentröge in der Gablenberger Hauptstraße mit farbenfrohen Pflanzen versehen.

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Menschen helfen

Schneiderei Roth näht Behelfsmasken

Der kleine Schaukasten auf der Ostendstraße fällt auf. In der Glasvitrine sind bunte Behelfsmasken in verschiedenen Größen, Farben und Mustern. Mit so einer Mund- Nasen-Bedeckung lässt sich das Coronavirus ausbremsen. Sie reduziert beim Tra gen die Geschwindigkeit des Atemstroms und den Speichel- Tröpfchenauswurf. Getreu dem Motto: Tu Gutes und sprich darüber, erzählt Fevzi Yener bereitwillig von der neuen Produktion in der Schneiderei Roth, die seit 25 Jahren in der Ostendstraße 85 arbeitet. Er ist Geschäftspartner von Harald Roth, der den Familienbetrieb in der dritten Generation führt.

In Zeiten der grassierenden Corona-Pandemie will man in der Schneiderei Menschen helfen.

Deshalb werden einfache Stoffmasken für Kinder (vier Euro) und für Er wach sene (sechs Euro) ohne Filter und Bügel hergestellt, auch nach individuellen Kunden wünschen. Vom Erlös werden Stoff und Gummiband gekauft, die wiederum für Behelfsmasken verwendet werden, die Roth sozialen Einrichtungen in Stuttgart, wie Hospiz und der Diakonie spendet.

Durch die Kooperation mit dem CAP-Markt in Gaisburg, der Seniorenheime beliefert, erfahre man, sagt Yener, wo der Mund-Nasen-Schutz besonders benötigt werde.