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Tour im Stuttgarter Osten - Ist der Stadtbezirk barrierefrei?

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Tankstellen-Ausstellung im MUSE-O endet - Exkursion und Finissage

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Graffitiprojekt beim Karamba Basta - Kreativ mit Künstlern

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Einmal mehr: Radweg gegen Parkplätze - Kein Platz zum Be- und Entladen

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Tour im Stuttgarter Osten - Ist der Stadtbezirk barrierefrei?

Um allen Menschen die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen, ist es notwendig, Barrieren gezielt zu reduzieren. Je nach Einschränkung ergeben sich allerdings unterschiedliche Anforderungen an Barrierefreiheit. Das wurde beim Gang durch den Stuttgarter Osten mit Bezirksvorsteherin Charlotta Eskilsson deutlich. Gemeinsam mit dem Bezirksbeirat Stuttgart-Ost und Simone Fischer, Beauftragte für die Belange von Menschen mit Behinderung bei der Stadt, hatte sie zur Überprüfung der Situation eingeladen. Gut 50 Personen mit und ohne Behinderung nahmen an der zweistündigen Tour teil, die vom Schmalzmarkt über die Gablenberger Hauptstraße zur Talstraße und schließlich die Ostendstraße entlang zum Ostendplatz führte.

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Busspur in der Talstraße verlängert - Vorteile für den Bus

Die Busspur in der Talstraße stadteinwärts wurde verlängert: vom Knotenpunkt Tal‐/ Landhausstraße bis zur Einmündung der Leo‐Vetter‐Straße. Dadurch soll die Buslinie 45 schneller über den Verkehrsknoten gelangen. Die Maßnahme soll der Luftreinhaltung dienen.

Die Verkehrsführung hat sich dadurch geändert, jetzt müssen sich Autofahrer schon vor der Kreuzung auf die richtige Spur stellen: Alle, die geradeaus fahren möchten, müssen sich in der Mitte einordnen. Nach der Kreuzung „einzufädeln“, wie vorher, ist nicht mehr möglich. Das hat allerdings zur Folge, dass weniger Fahrzeuge bei einer Grünphase über die Kreuzung kommen. Die Stadt will beobachten und bewerten, wie sich die verlängerte Busspur auf den Verkehr auswirkt.

Immerhin sind in diesem Fall keine Parkplätze für die Busspur geopfert worden. Gelegentlich steht aber ein mobiles „absolutes Halteverbot“ auf den noch vorhandenen Parkplätzen. Dann wissen Ortskundige schon, was folgen wird: ein mobiler Blitzer-Anhänger zur Geschwindigkeitskontrolle. Auf dieser Strecke darf man nur Tempo 40 fahren, mehr ist aber aufgrund des Verkehrsaufkommens ohnehin kaum möglich. Der Sinn dieser Aktion ist also zumindest tagsüber fraglich.

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Gemeinsamer Rundgang am 10. Juni - Barrierefreier Osten?

Bezirksvorsteherin Charlotta Eskilsson und der Bezirksbeirat Stuttgart-Ost laden gemeinsam mit der städtischen Beauftragten für die Belange von Menschen mit Behinderung zu einem Rundgang im Stuttgarter Osten ein. Dabei soll der Frage nachgegangen werden, wie barrierefrei der Stadtbezirk ist.

Barrierefreiheit ist eine Grundvoraussetzung, damit alle Menschen am gesellschaftlichen Leben in unserer Stadt teilhaben können. Sie nutzt nicht nur Menschen mit Behinderung, sondern auch Seniorinnen und Senioren, Kindern, Eltern mit Kinderwagen und Menschen, die nur vorübergehend in ihrer Mobilität eingeschränkt sind. Wie sieht es in unserem Stadtbezirk aus? Sind dort Wege, Plätze und Gebäude barrierefrei zugänglich? Wie ist es mit Geschäften und Restaurants? Sind die Busse und Bahnen barrierefrei? Treffpunkt ist am 10. Juni um 18 Uhr am Schmalzmarkt in Gablenberg.

Stationen des Rundgangs sind: die Gablenberger Hauptstraße, die Klingenbachanlage, die Überquerung der Talstraße sowie die Ostendstraße bis zum Ostendplatz. Dort findet gegen 20 Uhr der Abschluss statt.

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Der „Heilandsplatz“ ist erneut in der Diskussion - Fünf Kreiselvarianten und ein Fragezeichen

Im Heilandsplatz – der Fläche im Kreisverkehr an der Heilandskirche – schlummert Potenzial. Fünf Entwürfen für seine Neugestaltung liegen vor. Doch wie schon bei der ersten Diskussion im Jahr 2014 stand auch jetzt im Stöckachtreff wieder die Frage im Raum: Ist die Umgestaltung überhaupt sinnvoll? Werden die Bürger eine Fläche an dieser Stelle nutzen?

Schon im Jahr 2014 war der Platz zwischen EnBW-Areal und Kirche in der Diskussion, schon damals im Zuge einer Bürgerbeteiligung im Rahmen des Sanierungsgebiets Stuttgart 29. Weil ungewiss war, wie es mit dem angrenzenden EnBW-Areal weitergehen wür de, verschwand das Projekt wieder in der Schublade. Von dort hat das Amt für Stadtplanung und Wohnen den Groß-Kreisel jetzt herausgeholt; Mitarbeiterin Miriam Schwarz stellte dem Stö ckachtreff bei einem Online- Treffen fünf Entwürfe für eine Umgestaltung vor.

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Aly Palm ist Sachkundiger für Migration - Sichtbar machen

Aly Palm ist schon lange Zeit als sachkundiges Mitglied für Migration und Integration tätig. Im vergangenen Jahr erhielt er die offizielle Urkunde von Bezirksvorsteherin Charlotta Eskilsson während einer Sitzung des Bezirksbeirats Ost. „Tatsächlich mache ich die Arbeit schon seit vier Jahren“, sagt Palm, der 1975 aus Vietnam über Frankreich nach Deutschland kam. 1955 wurde er im damaligen Saigon geboren. Seine Mutter entschied, dass er mit 14 Jahren das kriegsgebeutelte Land verlässt und schickte ihn auf ein französisches Internat.

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Infostand zur Umgestaltung Gablenberger Hauptstraße - Verschiedene Vorschläge aus dem Ideenwettbewerb

Die verkehrsbelastete Gablenberger Hauptstraße ist das zentrale Projekt des Sanierungsgebiets Stuttgart 30- Gablenberg, das vom Bund-Länder-Programm Soziale Stadt gefördert wird. Ein Infostand zur Planung und eine Ausstellung mit Vorschlägen aus dem Realisierungswettbewerb stießen am 15. Oktober im Bürgertreff Gablenberg, in der Wagenburgstraße 148C/ Ecke Klingenstraße, auf reges Interesse der Bewohner. Zahlreiche Besucher kamen und informierten sich anhand der sechs gezeigten Pläne. Diese standen exemplarisch für die insgesamt 16 Architektur- und Planungsbüros, die ihre Ideen zur Umgestaltung von Schmalzmarkt und Gablenberger Hauptstraße eingereicht hatten.

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Problem Electroscooter - Blumentrog als Müllhalde

Seit einem Jahr rollen Elektroscooter durch alle Stadtteile in Stuttgart – und sie polarisieren. Über den Nutzen der Elektrofahrzeuge wurde und wird heiß diskutiert. Worüber sich alle einig sind: E-Tretroller verändern das Stadtbild, vor allem, wenn sie unachtsam „geparkt“ sind, sprich einfach auf dem Gehweg oder auf einem Grünstreifen fallengelassen werden oder kreuz und quer herumstehen. Solche Bilder sieht man zunehmend im Stadtgebiet. Eigentlich sind die Sharing-Scooter zum Teilen und gemeinschaftlichen Nutzen da und nicht zum Wegwerfen gedacht. Doch das verstehen manche Nutzer falsch, wie das Foto deutlich macht. In der Gablenberger Hauptstraße wurde ein E-Roller kurzerhand im Blumenkübel abgelegt, daneben eine Bananenschale. Die schön bepflanzten Tröge sollen das Auge erfreuen und den öffentlichen Fußgängerweg aufwerten; sie sind weder wilder Parkplatz noch Mülleimer.

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Neugestaltung nördliche Ostendstraße: Allee in Richtung Villa

Hier kann man bald auf einer Allee zwischen Bäumen zur Villa Berg flanieren, beinahe wie einst vom Schloss Solitude Ludwigsburg zum Schloss Monrepos in Ludwigsburg. Der von Bäumen eingerahmte Weg führt von der Hackstraße bis zur Sickstraße: Die bisherigen Bodendecker wurden abgetragen und ein wassergebundener Weg angelegt.

Rechts und links wird die Lindenallee durch Rasenstreifen verbreitert, so dass ihr Wurzeln mehr Platz haben und mit mehr Wasser versorgt werden. Auch werden einzelne Bäume ergänzt und Sitzbänke aufgestellt. Auch die Gehwege rechts und links am Straßenrand werden verbreitert.

Im Rahmen der Bürgerbeteiligung war diese Gestaltung zusammen mit dem Ludwigsbürger Büro „KMB Plan Werk Stadt“ erarbeitet worden. Sie findet am Zugang zum Park, von der Sickstraße aus, eine optische Fortsetzung. Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis Ende Oktober; Die Stadt bekommt für das Projekt Fördermittel aus dem Bundesprogramm „Nationale Projekte des Städtebaus“

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Pläne für die großen Blumenbeete - Sitzflächen statt Hundeklo

Pläne für die großen Blumenbeete

Die drei erhöhten Pflanzbeete im Bereich der Schrägparkplätze an der Gablenberger Hauptstraße sind aufgrund ihres jämmerlichen Zustands immer wieder Thema in der Öffentlichkeit. Auch derzeit sammeln sich in ihnen Hundekot, Verpackungen und anderer Abfall. Die Projektgruppe Gablenberger Hauptstraße im Rahmen der Sozialen Stadt Gablenberg hat sich Gedanken über eine Aufwertung gemacht. Die Idee ist jetzt, die Beete „mit Holzplanken zu überdeckeln, so dass man darauf sitzen kann“, sagt Sebastian Graf vom Büro der Sozialen Stadt Gablenberg. Ergänzend könnten Bäume in Kübeln in der Mitte von zwei der Beete platziert werden, im dritten Beet ist ein Baum fest eingepflanzt. Alternativ dazu könnte sich Peter Metzler, der Vorsitzende des Handels- und Gewerbevereins Gablenberg, vorstellen, dass man Tafeln mit historischen Ansichten von Gablenberg aufstellt.

Eine förmliche Genehmigung sei nicht nötig, berichtet Sebastian Graf, sowohl das Tiefbauamt als auch das Garten-, Friedhofs- und Forstamt der Stadt hätten bereits grünes Licht gegeben. Mitte Juni fand ein Vor-Ort-Termin mit einem Gartenbaubetrieb statt, der nun ein Angebot abgeben wird. Finanziert werden soll das Projekt aus dem Verfügungsbudget der „Sozialen Stadt Gablenberg“, eventuell wird zusätzlich ein Antrag auf Unterstützung aus dem Budget des Bezirks beirats gestellt. Wenn das An ge bot vorliegt, sollen die Details entschieden werden.

Die Bank und das Hochbeet, die im vergangenen Herbst von Jugendlichen der Grund- und Werkrealschule Gablenberg gebaut wurden und kurzzeitig im Beet standen, seien eher nicht für die Nutzung an dieser Stelle geeignet, sagt Graf. Sie bekommen einen Platz beim Urban Gardening in der Bergstraße, wobei das Beet dann auch von Schülern genutzt werden kann.

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Viele Fragezeichen - Bauarbeiten in der Gablenberger Hauptstraße

Grade mal vier Tage vorher haben die Anwohner von den Bauarbeiten in der Gablenberger Hauptstraße erfahren, die am 22. Juni begonnen haben und voraussichtlich bis 3. Juli andauern werden. Zwischen Gebäude 86 und 104/108 wird der Fahrbahnbelag erneuert. Dafür wird zunächst die eine, dann die andere Fahrspur gesperrt. Der Verkehr aufwärts in Richtung Schmalzmarkt fließt auf der jeweils freien Fahrbahn, die Gegenrichtung wird über die Klingenstraße umgeleitet.

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