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Liebe Stadtverwaltung,liebe Gewerkschaft Verdi, man stelle sich ....

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Aus Gablenberg ins Stadtarchiv

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: PolitikVeröffentlicht: Donnerstag, 07. February 2019 14:00Geschrieben von Super User
Zugriffe: 57

Schlienz-Nachlass jetzt online recherchierbar

Die Zusammenarbeit von MUSE-O mit dem Stadtarchiv Stuttgart bei den überlieferten Bildern der Gablenberger Fotografen Schlienz sen. und jr. hat nun ihren erfolgreichen Abschluss gefunden.

Ab 1909 arbeitete in Gablenberg der Fotograf Adolf Schlienz. Ab 1914 hatte er sein Atelier in der Gablenberger Hauptstraße 67. Im Jahre 1933 übergab Schlienz das Geschäft an seinen Sohn Hans, der es bis 1984 betrieb. In diesen vielen Jahren fotografierten die beiden viele Familienfeiern von der Taufe bis zum Begräbnis, dokumentierten örtliche Vereinsfeste und hielten Ansichten von Gablenberg mit der Kamera fest.

Nach Schließung des Betriebs 1984 wurde der fotografische Nachlass zerstreut. Ein beträchtlicher Teil davon kam 2016 ins MUSE-O, der Verein vermittelte den Bestand ans Stadtarchiv. Dort wurden die rund 2 500 Bilder digitalisiert, und MUSE-O zeigte wichtige Teile davon 2017 in seiner Ausstellung „Dorf photographen“.

Inzwischen ist die Aufar beitung im Stadtarchiv komplett abgeschlossen. Die Bilder und Unterlagen bilden dort den Bestand „1101 Fotoatelier Schlienz Gablenberg“. Über die Seite des Stadtarchivs www.stuttgart.de/stadtarchiv sind sie jetzt jederzeit recherchierbar.

Wer Interesse an den Bildern hat, kann sie sich im Stadtarchiv in Bad Cannstatt zu den normalen Öffnungszeiten vorlegen lassen. Auch Abzüge sind möglich.

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Bürokratie-Tipp Nummer 1 oder: Wie man Engagement erstickt

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: PolitikVeröffentlicht: Dienstag, 22. January 2019 07:30Geschrieben von Ait Atmane
Zugriffe: 137

Ein Kommentar des Handels- und Gewerbevereins Gablenberg

Liebe Stadtverwaltung,
liebe Gewerkschaft Verdi,

man stelle sich vor, dass Eltern die teuersten Nachhilfestunden bezahlen, um ihr Kind zu fördern. Gleichzeitig nehmen sie ihm alle Bücher weg und verbieten ihm das Lesen, weil sie befürchten, dass die Inhalte nicht pädagogisch wertvoll sind. Das wäre ziemlich widersinnig, entspricht aber in etwa dem, wie in Stuttgart mit Handel und Gewerbe umgegangen wird: Auf der einen Seite stehen millionenschwere Förderprogram me, auf der anderen büro kratische Hindernisse, die jegliche Eigeninitiative zu ersticken drohen.

So hat der Gemeinderat eine „Richtlinie zur Revitaliserung von Ladenlokalen in Geschäftsstraßen“ beschlossen, wie im Stuttgarter Amtsblatt vom 13. Dezember nachzulesen war: Mit einem In ves titions fonds in Höhe von 2,7 Millionen Euro sollen die Zentren von Bad Cannstatt, Feuerbach, Untertürkheim, Vaihingen, Weilimdorf und Zuffenhausen gefördert werden, weil nicht nur die Nahversorgung, sondern auch „ihre gesellschaftliche und kulturelle Funktion“ verlorenzugehen droht. Gablenberg, Ostheim oder der Stöckach sind nicht dabei, vielleicht sind die „Trading-Down-Prozesse“, also der fortschreitende Zerfall von Handel und Gewerbe, hier nicht weit genug fortgeschritten. Doch dem, was Handel und Gewerbe selbst für sinnvoll halten und in Eigenregie auf die Beine stellen, werden regelmäßig Steine in den Weg gelegt. Aus diesem Grund gibt es bereits keinen verkaufsoffenen Sonntag in Ostheim mehr. Lokale Feste, ob Lange Ost Nacht oder Brunnenfest, drohen unter den Auflagen und den damit verbundenen steigenden Kosten und Risiken zu ersticken. Und langjährige Veranstaltungen wie der Maioder der Martinimarkt in Gablenberg genehmigt die Stadt zunächst einmal nicht, sondern meldet Zweifel an deren lokaler Bedeutung an. So geschehen in Gablenberg: Der Handels- und Gewer beverein Gablenberg hatte bereits im September wie jedes Jahr seine Anträge gestellt. Mitte Dezember bekam er den Hinweis vom Amt für öffentliche Ordnung, dass die üblichen Unterlagen nicht ausreichend seien und die Bedeutung der Veranstaltungen weiter erläutert werden müsse. Am besten noch vor Weihnachten, damit sich das Amt im neuen Jahr nicht noch einmal mit dieser Sache befassen müsse. Was der HGV postwendend tat. Aber bis Mitte Januar lag noch keine Genehmigung vor.

Nun soll auf der einen Seite ein Maimarkt attraktiv sein, mit vielen Ständen und einem Rahmenprogramm, damit alle Beteiligten profitieren. Man kann aber noch kein Rah menprogramm planen und Marktbeschicker werben, wenn nicht einmal eine Genehmigung vorliegt – sonst würde man unter Umständen die Leute für immer verprellen. Liebe Stadtverwaltung, habt ihr euch schon mal überlegt, dass wir zwar Geschäftsleute sind, uns aber mit der Organisation von Märkten und der Unterstützung von Festen – insbesondere der Langen Ost Nacht, die ja komplett außerhalb unserer Öffnungszeiten stattfindet – weit über unser Kerngeschäft hinaus für den Stadtteil einbringen? Deshalb machen ja auch nicht alle Geschäfte mit. Aber die, die es tun, sind in diesem Moment ehrenamtlich tätig! Das solltet ihr bedenken, wo doch allseits betont wird, wie wertvoll das Ehrenamt ist.

Liebe Verantwortliche bei Verdi, die ihr meint, unsere verkaufsoffenen Sonntage aus Gründen des Arbeitnehmerschutzes unterbinden zu müssen: Habt ihr schon mal daran gedacht, dass in Gablenberg die Geschäfte um sechs oder halb sieben schließen und samstags kurz nach Mittag, während die Einkaufszentren der Innenstadt deutlich längere Öffnungszeiten haben? Ist das nicht mehr als ein Ausgleich für zwei Mal fünf Stunden Sonntagsarbeit im Jahr? Wir laden euch herzlich ein, einen unserer verkaufsoffenen Sonntage zu besuchen und das die Mitarbeiter selbst zu fragen. Sofern ihr welche findet – tatsächlich stehen nämlich beim Mai- und Martinimarkt fast ausschließlich die Inhaber selbst und ihre Familien im Laden. Deshalb wird aus dieser Klage über die Bürokratie nun doch noch ein Tipp: Kommen und vor Ort schauen wäre weitaus sinnvoller als Paragrafen zu reiten.

Euer Handels- und Gewerbeverein Gablenberg

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Neue Verkehrszählung?

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: PolitikVeröffentlicht: Donnerstag, 27. December 2018 06:09Geschrieben von Ait Atmane
Zugriffe: 658

Kreuzungsrundgang im Sanierungsgebiet

Die Bürger sollen von Anfang an einbezogen werden, bisher gebe es noch keinerlei Planungen: Das betonten Vertreter der Stadt und des Stadtteilmanagements bei der Begehung von drei Straßenkreuzungen und einer Durchfahrtssperre, die im Zuge des Sanierungsgebiets Gablenberg umgestaltet werden könnten. Es handelt sich um die Kreuzungen Libanon-/Klingenstraße, Libanon-/Bergstraße, Berg-/Pflasteräckerstraße sowie den Poller in der Bergstraße.

Gut 60 Interessierte hatten sich zum „Kreuzungs-Rundgang“ eingefunden, die meisten von ihnen waren Anwohner der betroffenen Straßen. Sie klagten über den Schleichverkehr, über zu schnell fahrende Autos und die Missachtung der Einbahnstraße oder der Absperrung in der Bergstraße. Der Schleichverkehr entlarve sich schon durch die Autonummern aus der ganzen Region, betonten mehrere Betroffene. Eine Verkehrszählung im Jahr 2015 war zu einem anderen Ergebnis gekommen, nämlich, dass sich der Schleichverkehr hier in Grenzen halte oder gar nicht feststellbar sei. Dem widersprachen einige Begehungsteilnehmer vehement: Die Zählung habe „unstrittig Mängel“ gehabt, so ein Anwohner, man habe sie damals nur hingenommen, um weitere Schritte nicht zu verzögern. Ob tatsächlich eine neue Zählung stattfinden müsse, wie einige forderten, werde man überprüfen, so Philip Klein vom Büro Soziale Stadt Gablenberg.

Oftmals seien die Straßen so zugeparkt, auch an den abgerundeten Ecken der Kreuzungen, dass man nicht zwischen den Autos durch auf die Straße komme, berichteten einige. Die breiten Gehwege hätten zur Folge, dass auch Autos auf ihnen abgestellt würden. Vor allem die Kreuzung Pflasteräcker-/Bergstraße sei für Kinder sehr unübersichtlich und gefährlich, sagte eine Mutter und plädierte für einen Zebrastreifen oder eine andere Querungshilfe an dieser Stelle. An dieser Ecke war während der Besichtigung, die von 17.30 bis 19 Uhr dauerte, tatsächlich der meiste Verkehr festzustellen. Insgesamt war das Autoaufkommen aber zumindest zu dieser Zeit verglichen mit anderen Straßen eher gering. Die Überlegung, die sehr großen, flächigen Kreuzungs bereiche umzugestalten und damit auch zu Orten für nachbarschaftliche Begegnung zu machen, fand zwar viel Zustimmung. Wie genau das aussehen könnte, blieb allerdings offen. Konkreter waren die Anmerkungen zum Grünstreifen in der Bergstraße, zwischen dem Spielplatz und dem Urban Gardening. Hier soll eine Verweilzone, auch für Erwachsene, entstehen. In diesem Sinn schlug eine Anwohnerin einen Boule- Platz vor. Ingrid Schuler vom Gartenbauamt dämpfte die Hoffnungen, weil es ja schon eine Boulebahn im Klingenbach park gebe. Über dieser Argumentation schüttelten die Rundgangsteilnehmer den Kopf: Die dortige Bahn sei gut genutzt, das spreche doch eher für eine weitere in der Bergstraße. Eine weitere Anregung bezog sich auf die Beleuchtung, die so sein müsse, dass unerwünschtes Publikum und illegale Geschäfte im Dunkeln ausbleiben.

Konkretes konnte Martina de la Rosa vom Stadtplanungsamt zum Grundstück an der Einmündung der Buchwaldstaffel in die Bergstraße sagen. Jemand hatte gefragt, was an den Gerüchten über seine Bebauung dran sei. Tat sächlich werde gerade eine Machbarkeitsstudie für eine Kita erstellt, bestätigte de la Rosa. Sollte diese wirklich einmal gebaut werden, würde auch eine Quartiersgarage dazugehören, versicherte sie.

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Leserbrief: lebendiger und vielseitiger Stadtbezirk

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: PolitikVeröffentlicht: Samstag, 08. December 2018 17:00Geschrieben von Ait Atmane
Zugriffe: 133

Liebe Leserinnen und Leser,
liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
liebe Freunde unseres Stadtbezirks,

die Adventszeit ist eine Zeit sich zu besinnen, neue Kraft zu tanken. Das Jahr geht schneller zu Ende als gedacht – gerade noch Sommer, schon befindet man sich in der Weihnachtszeit. Wo ist der Herbst, fragt man sich. Ein ereignisreiches Jahr liegt hinter uns und vieles im Osten ist im Fluss.

Dass Stuttgart-Ost ein lebendiger und vielfältiger Stadtbezirk ist, wusste ich – trotzdem bin ich fasziniert und begeistert davon, wie engagiert die Bürger im Osten sind. Noch frisch sind die Eindrücke von unserer Einwohnerversammlung. Nach über sieben Jahren Wartezeit konnte die Einwohnerversammlung im Stuttgarter Osten stattfinden und mehr als 500 Bürger nutzten die Chance, Oberbürgermeister Kuhn und den fast vollständig anwesenden Bürgermeistern ihre Fragen, Ideen und Anregungen zu präsentieren.

Natürlich war der Verkehr ein dominierendes Thema. Dass Stuttgart-Ost unter viel Verkehr leidet und der ÖPNV ein großes Thema ist, wissen wir. Der OB versprach, sich auch des Themas Linie 64 auf die Waldebene Ost anzunehmen, das von Vereinsvertretern und Einwohnern angesprochen wurde.

Der Vorschlag der Verwaltung, die für Stuttgart dringend erforderliche Philharmo nie in den Park der Villa Berg zu bauen, stieß auf wenig Gegenliebe seitens der Bürgerschaft. Es wurde nochmals betont, dass die Renaturierung des Parks der Villa Berg forciert werden muss. Zugleich wurde der Vorschlag, das Gelände der EnBW am Neckarufer auf Höhe des Wasserwerks und der freiwerdenden Kohlehalden ganzheitlich zu entwickeln und die Philharmonie an dieser Stelle zu planen, seitens der Bürgerschaft befürwortet.

Darüber hinaus gab es auch noch viele weitere gute Ideen, die teils bereits im Rahmen der Onlinebeteiligung vorab geäußert wurden, wie der Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge, das Thema Digitalisierung, die Anbindung Gablenbergs an die U-Bahn, der Wunsch nach Quartiersgaragen und Umgehungsstraßen oder auch die sogenannte Filderauffahrt, der Nord-Ost-Ring und einiges mehr.

So viele Beiträge und so viele Ideen zeigen, dass der Osten ein lebendiger und vielseitiger Stadtbezirk ist – reich an aktiven Bürgerinnen und Bürgern, denn sie haben die Einwohnerversammlung inhaltlich be stimmt. Vielen Dank! Seien Sie auch weiterhin so aktiv und engagiert. Kommen Sie in die Sitzungen des Bezirksbeirates und stellen Sie Ihre Anliegen im Bezirksbeirat vor. Sie sind herzlich eingeladen, die „Fünf Minuten für Bürgerinnen und Bürger“ zu Beginn der Sitzungen in Anspruch zu nehmen. Ihnen allen und Ihren Familien wünsche ich besinnliche und gesegnete Weihnachtstage und einen guten Start ins Jahr 2019!

Ihre Tatjana Strohmaier,
Bezirksvorsteherin

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Das Ende für die 64?

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: PolitikVeröffentlicht: Samstag, 01. December 2018 07:30Geschrieben von Ait Atmane
Zugriffe: 117

SSB will Busverkehr auf die Waldebene beenden

War es das schon mit dem Busverkehr auf die Waldebene Ost? Die SSB will das Projekt mit dem Ende des Probebetriebs im Dezember einstellen; die Vereine und auch der Bezirksbeirat plädieren für eine zweite Chance. Denn sie füh ren die schlechte Auslastung auf Fehler im Konzept zurück.

Von einem „Konstruktions fehler“ sprach Bernhard Herp (CDU) in der Sitzung des Bezirksbeirats, Daniel Campo lieti (SPD) nannte die neue 64 so, wie sie konzipiert war, „eine Totgeburt“. Ähnlich äußerte sich Michael Dala ker als Sprecher von fünf Vereinen auf der Waldebene Ost. Hauptkritik punkt war, dass die Linie 64 nur ab Buchwald fährt und nicht ab dem Ostendplatz oder wenigstens dem Schmalz markt. Der Anschluss an die Linie 45 habe nicht so geklappt wie versprochen. Da könne man verstehen, dass Eltern sagen: „Ich lass mein Kind nicht zwei Mal umsteigen und unter Umstän den 18 Minuten warten, weil der Anschluss verpasst wur de“, sagte Jugendrat Max Göhner, der sich ebenfalls für den Erhalt der Buslinie einsetzt.

Dass die Linie unwirtschaftlich sei, liege auch an den zu langen Betriebszeiten, sagte Dalaker. Aus Sicht der Vereine würde es reichen, ab 16.30 Uhr die Waldebene anzufahren. Dem widersprach Roland Krause von der Stuttgarter Straßenbahn. Auch um diese Tageszeit werde die Linie nicht intensiver genutzt: „Wir haben explizit keine Nachfragespitzen.“ Durch schnittlich hätten der Statistik zufolge wochentags in jedem Bus 0,6 Personen gesessen, sonntags 0,9. Der Zuschuss be darf pro Fahrgast liege damit bei 15 Euro: „So kann ich keinen Betrieb aufrechterhalten.“ Eine Verlängerung der 45 anstelle des 64er-Kleinbusses sei nicht möglich, weil die großen Busse gar nicht auf die Waldebene fahren könnten. Eine Verlänge rung des 64ers in Richtung Gablenberg oder Ostheim bedeute „Parallelbetrieb“ von Bussen – das lehne man grundsätzlich ab. Damit wollten sich die Mitglie der des Bezirksbeirats nicht abfinden, sie führten weitere Schwachpunkte des aktuellen Konzeptes an. Die schwarzen Kleinbusse seien quasi unsichtbar gewesen und gar nicht aufgefallen, die unterstützende Werbung des Handels- und Gewerbevereins Gablenberg erst viel zu spät zugelassen worden, ebenso wie die Bonus-Aktion der Gast stätten auf der Wald ebene. Fabian Richter-Reuschle (Grüne) bemängelte, die Zählungen hätten teils in den Ferien stattgefunden und die SSB habe keine für den Schülerverkehr sinnvolle Streckenführung gewählt.

Bei den Vertretern der SSB fand das alles kein Gehör, diese Argumente seien schon mehrfach durchgekaut worden, meinte Krause. Dennoch beantragte der Bezirksbeirat einstimmig einen weiteren Probebetrieb unter anderen Vorzeichen: Entweder soll die Linie 45, die von Cannstatt zum Buchwald fährt, bis zur Waldebene verlängert werden. Oder aber, so der Vorschlag der SPD, die Kleinbusse der 64 über den Ostendplatz und die Heilandskirche bis Berg wei terfahren. Die Entscheidung liegt letztendlich beim Aufsichtsrat der SSB.

Kommentar

Ist der Probebetrieb der Linie 64 erst einmal beendet, wird es sehr schwer, ihn wieder aufleben zu lassen. Die Handels- und Gewerbevereine Gablenberg und Stuttgart-Ost plädieren deshalb dafür, innezuhalten und noch einmal nachzudenken. Denn anders als die Vertreter der SSB im Bezirksbeirat sehen sie durchaus Chancen, die Wirtschaftlichkeit der Linie zu steigern. Die SSB lehnt zwar vehement einen Parallelbetrieb der Linien 45 und 64 ab und verweist immer wieder darauf, dass die 45er-Busse zu groß seien, um bis auf die Waldebene zu fahren. Aber es gibt ja noch eine andere denkbare Variante, die Peter Metzler, der Vorsitzende des HGV Gablenberg beschreibt: „Am einfachsten wäre doch, die schwarzen 64er-Kleinbusse würden bis zum Ostenplatz fahren und die 45 aus Bad Cannstatt kommend auch nur bis dort.“ Damit wäre das Umsteigen – sofern überhaupt notwendig – an einen belebten Ort verlegt, an dem es verschiedene Anschluss möglichkeiten gibt. Dass der Bus den ganzen Tag lang fährt, halten die Gewerbetreibenden für wichtig, er könnte so eine direkte Verbindung für die Frauenkopfbewohner zum Ostendplatz bilden. Durchaus denkbar wäre auch, dass er wochentags außerhalb der Trainingszeiten der Vereine, also vor 16.30 Uhr, nicht auf die Waldebene abbiegt. Diese Möglichkeiten sind, zumindest öffentlich, noch nicht erörtert worden.

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Ausweise beantragen

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: PolitikVeröffentlicht: Sonntag, 11. November 2018 08:30Geschrieben von Ait Atmane
Zugriffe: 234

Parkraummanagement ab 1. Dezember

Ab 1. Dezember gilt das Parkraummanagement auch in weiten Teilen des Stuttgarter Ostens: am Stöckach und in Ostheim, in Teilen der Gänsheide und von Gablenberg. Auch ein kleiner Teil von Gaisburg ist betroffen. Die Stadtteile Frauenkopf und Berg bleiben vorläufig komplett ausgenommen vom Parkraummanagement. Ordnungsbürgermeister Martin Schairer stellte gemeinsam mit Stephan Oehler vom Amt für Stadtplanung und Birgit Wöhrle vom Amt für Öffentliche Ordnung das Projekt in Anwesenheit von Bezirksvorsteherin Tatjana Strohmaier vor. Zahlreiche Besucher waren in das AWO-Begegnungs- und Servicezentrum Ostend gekommen, um sich über diese Form „moderner Urbanität“ zu informieren. Ziel ist, die Situation für Bewohner, aber auch für die Umwelt und den Verkehr zu verbessern sowie den Pendlerverkehr einzudämmen. Die neue Parkregelung wird in den Stadtbezirken eingeführt, wo besonders hoher Parkdruck herrscht. Parkscheinautomaten und Verkehrszeichen dafür sollen bis November aufgestellt werden.

Blaue Zone, orange Zone

Wo das Parkraummanagement gilt, kann in der Nacht von 22 bis 8 Uhr und an Sonn- und Feiertagen wie bisher geparkt werden. Von Montag bis Samstag von 8 bis 22 Uhr gelten neue Regeln. Im Bereich mit einem blauen P können die Bewohner für 30,70 Euro pro Jahr einen Bewohnerparkausweis erwerben. Damit ist das Parken in dem entsprechenden Teilgebiet gebührenfrei, man hat allerdings keine Garantie, einen Parkplatz zu finden. Gewerbetreibende haben die Möglichkeit, eine Ausnahmegenehmigung zu beantragen. Die gibt es für 120 Euro pro Jahr ohne Kennzeichenbindung. Alle anderen Verkehrsteilnehmer müssen am Automat bezahlen, wenn sie parken. Ausgenommen sind aber Elektrofahrzeuge, die ebenso kostenlos parken. Ein orangefarbenes P kennzeichnet den Kurzzeitparkbereich: Dort, wo viele Geschäfte sind, wie in der Ostendstraße und der Gablenberger Hauptstraße, darf für maximal zwei Stunden geparkt werden. Tagsüber müssen alle dafür bezahlen, auch Anwohner. Für diese ist allerdings ab 19 Uhr und samstags schon ab 14 Uhr das Parken in dieser Zone frei. Für den Einzelhandel und die Geschäfte sei diese Regelung wichtig. Die „Brötchentaste“, die 30 Minuten Gratisparken erlaubt, bliebt dabei erhalten.

Wer bekommt einen Parkausweis?

Wer seinen Hauptwohnsitz im Gebiet hat und ein Auto, aber keine Garage und keinen Stell platz besitzt, kann einen Bewohnerparkausweis beantragen. Pro Person ist nur ein solcher Ausweis nötig, haben aber vier Familienmitglieder vier Autos, können sie vier Bewohnerparkausweise beantragen. Möglich ist dies online unter www.stuttgart.de/parkraummanagement  oder im Bürgerbüro. Die Ausweise wer den dann zugeschickt. Wöhrle rät dringend, die Ausweise rechtzeitig zu beantragen, um Verzögerungen zu vermeiden, da das Amt zirka 7 000 Bewohnerparkausweise ausstellen muss.

Die Zuhörer hatten zahlreiche Fragen zum künftigen Parkraummanagement, etwa nach der Überwachung, Parken vor Garagen, nach der Situation nachts und zum Be- und Entladen. Stadtplaner Oehler versicherte, dass durch das sogenannte „lernende System“ jederzeit nachjustiert werden könne. Weitere Informationen unter www.stuttgart.de/parkeninost .

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Den Bürgertreff planen

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: PolitikVeröffentlicht: Donnerstag, 11. October 2018 12:45Geschrieben von Ait Atmane
Zugriffe: 359

Neubau an der Klingenstraße

Das Gebäude Ecke Klingenstraße/Wagenburgstraße wird im Moment neu errichtet. Der Bau- und Wohnungsverein Stuttgart als Eigentümer hält dem Stadtteil darin Räumlichkeiten vor, die als Bürgertreff Gablenberg genutzt werden könnten. Die Räumlichkeiten im Erdgeschoss umfassen rund 126 Quadratmeter, wovon etwa 75 Quadratmeter in einem Mehrzweckraum und knapp 40 Quadratmeter in einem Büro zur Verfügung gestellt werden können. Eine nicht abtrennbare Teeküche wird im Mehrzweckraum integriert werden. Bezugsfertig sind die barrierefrei zugänglichen Räume voraussichtlich im Herbst 2019.

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2. Leserbrief: Zur geplanten Einstellung der „neuen 64“

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: PolitikVeröffentlicht: Mittwoch, 19. September 2018 13:05Geschrieben von Peter Launer
Zugriffe: 283

Sehr geehrte Redaktion,

Der von der SSB beabsichtigen Einstellung des Probebetriebs der Busline 64 mit der Verlängerung von der Haltestelle über die Waldebene Ost zur Haltestelle Buchwald wohnt kein tiefer, gemeinwohlorientierter Sinn inne. Der Probebetrieb erfordert, dass die SSB mit ihrem Marketinginstrumentarium dieses zusätzliche Serviceangebot offensiv und langfristig zusammen mit den Stadtteilakteuren Gewerbe- und Handelsverein, den Sportvereinen und Waldheimen sowie dem Bezirksbeirat Ost in der Bevölkerung propagiert. Was zig Jahre versäumt wurde, kann nicht mit wenigen Betriebsmonaten eine Verhaltensveränderung bei den Bürgern bewirken.

Eine aus schließlich fiskalische Betrachtung wird von einer nicht monetären,ökologischen, volkswirtschaftlichen Betrachtung um ein Vielfaches aufgewogen. Dem Gemeinderat mit seinen SSB Aufsichtsräten dürfte es schwer fallen, der Bürgerschaft zu vermitteln, dass für fragwürdige Laubwände und Laubbänke Hunderttausende von Euro im öffentlichen Raum wirkungslos vertrocknen, während für eine im Stadtbezirk Ost demografie und überlebensnotwendige ÖPNV-Infrastrukturmaßnahme keine Haushaltsmittel zur Verfügung stehen sollen. Der SSB ist der Verstand der Verständigen zu wünschen und dem Gemeinderat die Erkenntnis von Cicero in Erinnerung zu rufen, dass das Wohl der Bürger im drittgrößten Stadtbezirk oberstes Anliegen ist.

Mit leserbrieffreundlichen Grüßen, Peter Launer

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Leserbriefe: Zur geplanten Einstellung der „neuen 64“

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: PolitikVeröffentlicht: Donnerstag, 06. September 2018 12:00Geschrieben von Tatjana Strohmaier, Bezirksvorsteherin
Zugriffe: 631

Die Bezirksvorsteherin nimmt Stellung

Zur geplanten Einstellung der „neuen 64“

Der Aufsichtsrat der SSB hat Ende Juni beschlossen, den Probebetrieb auf der Linie 64 auf die Waldebene Ost beim Fahrplanwechsel im Dezember aufzugeben. Die Linie 64 soll dann nur noch wie zuvor zwischen Frauenkopf und Stelle verkehren. Als Begründung wird eine geringe Auslastung der Strecke angegeben. Dazu nimmt Bezirksvorsteherin Tatjana Strohmaier Stellung:

„Ich kann mich hier nur vollumfänglich der Argumentation der Vereine auf der Waldebene Ost in ihrem berechtigten Brandbrief und des Handels- und Gewerbevereins anschließen. Durch die Optimierung der Taktung an den Bedarf vor Ort und eine Verlängerung der Linie würde die Fahrt attraktiver werden. Es würden sich mehr Fahrgäste für den ÖPNV entscheiden, was die Rentabilität erhöhen würde. Die zum Teil langen Umsteigezeiten zum Teil in Folge der Verspätungen der Linie 45 schrecken potenzielle Fahrgäste ab.

Gleichzeitig dürfen nicht nur bloße Verkaufszahlen in den Bussen als Bewertungsgrundlage herangezogen werden. Ins besondere die vielen Kinder- und Jugendlichen in den Vereinen der Waldebene Ost aber auch die vielen Besucher der gastronomischen Angebote nutzen eine Monatskarte oder Jahreskarte. Eine gute Anbindung an den ÖPNV ist wichtig für die Weiterentwicklung der Vereine auf der Waldebene Ost, die auch mit ihrem sozialen Engagement für Kinder und Jugendliche aus Stuttgart-Ost einen großen Beitrag zum Miteinander in Stuttgart-Ost leisten. Die Anbindung der Waldebene Ost an den ÖPNV bereichert zugleich das Angebot der SSB und stellt damit einen Anreiz dar, eine Jahreskarte zu kaufen. Aber dazu muss das Angebot verlässlich funktionieren.

Erst vor kurzem beschrieb der HGV den Erhalt dieser Verkehrsverbindung als enorm wichtig für alle, die nicht die Möglichkeit haben, mit dem Auto zu fahren. Die Anbindung der Waldebene Ost trägt dazu bei, die Umwelt und den Wald zu schonen, und in unserem Naherholungsgebiet die Luftverschmutzung und die Lärmbelästigung zu verringern. Auch verringert ein attraktives ÖPNV Angebot, dass an Wochenenden auf der Waldebene Ost bestehende Bezirksvorsteherin Parkplatzproblem. Besonders am Wochenende sind die Straßen und Wege beidseitig zugeparkt, sodass Fußgänger und Radfahrer behindert werden. Es wäre blanker Hohn, wenn der UNESCO-zertifizierte NaturaTrail auf der Waldebene nur mit dem Auto erreichbar wäre.

Ich finde es schade, dass der Aufsichtsrat diese Entscheidung jetzt vorgelegt bekommen hat. Erst im Juni dieses Jahres liefen zwei Aktionen zur Unterstützung der Busverbindung an. Der Handels- und Gewerbeverein Gablenberg sponsert mit Werbung die beiden schwarzen Kleinbusse, die auf dieser Linie unterwegs sind und macht diese als ÖPNV erkennbar. Bisher waren die Busse nicht als ÖPNV für die Bürger erkennbar. Gleichzeitig liegen in den Bussen die neuen Bonus-Karten aus, mit denen die Fahrgäste Vergünstigungen bei Gastronomen auf der Wald - ebene bekommen können, um einen Anreiz für die Bus-Nutzung zu schaffen. Beide Ideen brachten Vereine und HGV schon vor Beginn der Testphase im Jahr 2017 ein. Der Umstand, dass die Umsetzung durch die SSB erst so spät erfolgte und die Wirksamkeit der Maßnahmen nun gar nicht evaluiert wurde, stimmt nachdenklich. Es bleibt zu hoffen, dass dadurch nicht weiteres Engagement vergrault wird.

Um der SSB die Möglichkeit der Stellungnahme zu geben und dem Bezirksbeirat und den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit Argumente vorzutragen, habe ich einen Vertreter der SSB in die nächsten Sitzungen des Bezirksbeirates geladen.

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Für eine bessere Linie 64

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: PolitikVeröffentlicht: Mittwoch, 01. August 2018 10:06Geschrieben von Ait Atmane
Zugriffe: 638

Viele hoffen auf den Erhalt

Es stimmt, dass der Bus 64 auf die Waldebene Ost zu wenig genutzt wird. Doch das hat Hintergründe: Darauf weisen vier der Vereine auf der Waldebene, der 1. Stuttgarter FV 1896, der SV Gablenberg, die Spvgg Stuttgart-Ost und der SV Özvatan in einem gemeinsamen Brief hin, der unter anderem an die Bezirksbeiräte ging. Einen Hauptgrund für die geringe Akzeptanz der „neuen 64“ sehen die Unterzeichner in der Linienführung und in der Unzuverlässigkeit. Vor Beginn des Pilotprojekts hatten sich die Sportvereine wie auch die Handels- und Ge wer - bevereine auf eine durchgängige Verbindung vom Ostend - platz über die Haltestelle Buchwald und die Waldebene Ost zum Frauenkopf ausgesprochen. Das lehnte die SSB ab, sicherte aber kurze Um - steigezeiten am Buchwald zu.

„In der Praxis klappt dies leider häufig nicht“, stellen die Vereine in ihrem Brief fest. Die Linie 45 als Zubringer sei oft durch Stau in Cannstatt, in der Talstraße oder in Gablenberg verspätet – und komme grade an, wenn die 64 Kurs auf die Waldebene nehme. Wer umsteigen wolle, müsse dann auf den nächsten Bus warten. Aufgrund solcher Si - tua tionen zögen viele Sportler wieder das eigene Auto beziehungsweise „Elterntaxi“ oder Fahrgemeinschaften vor. Zu - mal viele Kinder so lange in der Schule seien, dass sie nicht sicherheitshalber einen Bus früher zum Training nehmen könnten.

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