Am 26. Mai ist Kommunalwahl. Wir stellen Gemein de ratskandidaten und -kandidatinnen aus dem Stuttgarter Osten vor, allerdings nur von denjenigen Parteien und Grup pierungen, die es 2014 ins Gremium geschafft haben. Spätere Abspaltungen werden nicht berücksichtigt. Aus Platz gründen können wir leider nur bei den vorderen Listenplätzen ein Foto abdrucken. Die Reihenfolge richtet sich nach der derzeitigen Zahl der Sitze im Gemeinderat.

Nutzen Sie am 26. Mai Ihr demokratisches Recht und gehen Sie wählen! Nicht-Wähler schwächen die Demokratie.

CDU

Alexander Kotz, 48, selbständiger Sanitär- und Heizungsbaumeister (LP 1). Stuttgart braucht eine Vision für die Zukunft und keine ideologische und grüne Verbotspolitik. Mit der Bebauung des EnBW Areals und der Untertunnelung der B10 kann der Osten direkt an den Neckar wachsen.

Tatjana Strohmaier, 35, Juristin, Bezirksvorsteherin Stuttgart Ost (LP 16). Der Ausbau der Nahversorgung, eine gute Anbindung an den ÖPNV und die Schaffung von gutem, erschwinglichem Wohnraum sind mir ein An liegen. Auch Sicherheit, Sauberkeit und Barrierefreiheit sind wichtig.

Thomas Rudolph, 48, selbstständig mit einem Handwerksbetrieb in Stuttgart Ost, Vor sitzender des Handels- und Gewerbevereins Stuttgart-Ost (LP 37). Besondere politische Anliegen: Mobilität im Stadtteil, Bürgerbeteiligung, Nachbarschaftliches Engagement.

Alla Deringer, 58, Lehrerin in der GWRS Gablenberg (LP 45). „Mir liegen insbesondere die Themen Kindergarten- und Schulbildung, lebendige Vereine, kulturelle und sportliche Angebote in SOst sowie Familienpolitik am Herzen.“

Bernhard Herp, 63, Personalmanager (LP 57). Meine Ziele: Wohnungen für alle. Mobilität mit Verstand. Eine Politik für Junge, Familien, Senioren. Stadt als eine Gemeinschaftsaufgabe begreifen.

Grüne

Petra Rühle, 42, Historikerin (LP 1). Für den Wandel von der auto- zur menschengerechten Stadt, für guten und bezahlbaren Wohnraum in lebendigen Stadtbezirken und eine Sozialpolitik, die es allen ermöglicht, am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben.

Annett Allain, 38, Projektmanagerin (LP 39). „Stuttgart-Ost hat großes Potential, auf die Herausforderungen der Digitalisierung einzugehen. Dafür möchte ich mich einsetzen.“

Christine Engel, 54, Schulsozialarbeiterin (LP 49). „Niemanden im sozialen Miteinander vergessen!“

Roland Kugler, 66, Rechtsanwalt (LP 60). „Meine beruflichen Schwerpunkte Ausländerrecht und Umweltrecht möchte ich im neuen Gemeinderat bearbeiten.“

SPD

Martin Körner, 48, Diplom- Volkswirt (LP 1). Die Wohn- und Verkehrssituation seiner Heimatstadt sind die wichtigsten Themen für den ehemaligen Bezirksvorsteher im Osten.

Lucy Schanbacher, 29, Politik- und Sozialwissenschaftlerin (LP 6). Bezahlbares Wohnen, gesunde Mobilität und ein Lächeln für jeden!

Christiane Albrecht, 38, Referentin im Innenministerium (LP 18). Das Thema Stadtplanung stärker auf die Fahnen schreiben und damit mehr bezahlbaren Wohnraum schaffen.

Daniel Campolieti, 41, Referent, Dipl. Ökonom (LP 39). Stuttgart-Ost lebenswerter machen, in dem man den Durchgangs-Verkehr reduziert und bezahlbaren Wohnraum schafft.

Jörg Trüdinger, 51, Einzelhändler (LP 45). Die Villa Berg und den Park der Villa Berg wieder den Bürgern zurückgeben.

Jennifer Kurrle, 35, Werkrealschullehrerin (LP 58). Bildungsgerechtigkeit durch Gemeinschaftsschulen mit einem durchdachten Ganztagesprogramm schaffen.

Fraktionsgemeinschaft SÖS – die Linke-Plus (SÖS, Die Linke, Junge Liste)

SÖS

Hannes Rockenbauch, Akademischer Mitarbeiter (LP 1). Für eine Politik, in der nicht Investoren bestimmen, sondern alle, die in Stuttgart leben. Mehr Zusammenarbeit von außerparlamentarischen Initiativen und Politik.

Monika Kneer, Pflegepädagogin (LP 9). Stellvertretende Bezirksbeirätin und aktiv beim Bündis „Walk of Care“.

Sibylle Wais, Redaktionsmitarbeiterin (LP 11). Gegen Privatisierungstendenzen (aktuell die geplanten Einschränkungen bei den öffentlichen Bädern oder im Breitbandausbau).

Mark Pollmann, Diplom- Geograf (LP 24). „Ich unterstütze und engagiere mich bei verschiedenen Bürgerinitiativen.“

Die Linke

Christoph Ozasek, 32, Sozialwissenschaftler (LP 4). Gutes Leben im Quartier: Für eine sozialökologische Stadtentwicklung.

Filippo Capezzone, 30, Agrarwissenschaftler, (LP 6). Mieterhöhungen verhindern: Alle brauchen eine bezahlbare Wohnung.

Dagmar Uhlig, 59, kaufmännische Angestellte (LP 17). Kinderbetreuung ausbauen: für familienfreundliche Stadtteile und ein ausreichendes Angebot an Kita-Plätzen vor Ort.

Tim Hülquist, 37, Islamwissenschaftler (LP 20). Stadtteile für Jugend und Kultur: Der Stuttgarter bringt Menschen unterschiedlicher Generationen und Kulturen zusammen. Alle Menschen sollen hier Platz und Raum für Freizeitgestaltung haben.

Irene Körberle, 56, Biologin (LP 27). Naturschätze schützen: „Die Mineralquellen sind Natur- und Kulturschätze, ohne die unser Leben arm wäre. Es gilt, sie vor Bauarbeiten und stofflichen Belastungen zu schützen.“

Andreas Zinßer, 38, freiberuflicher Lektor (LP 36). „Weniger Platz für Autos, mehr für uns Menschen! Wir, die hier wohnen, haben ein Recht auf Ruhe und saubere Luft.“

Kryzstof Milczarek, 36, Betriebswirt (LP 40). Vielfalt im Stadtteil leben: „Ich arbeite im Bereich gewaltfreie Kommunikation und setze mich für einen offenen und toleranten Stadtteil ein.“

Karen Jaeger, 57, Buchhalterin (LP 57). „Mehr bezahlbarer Wohnraum: Der städtischen Wohnungsbaugesellschaft, Genossenschaften oder dem Mietersyndikat muss der Vorzug vor Spekulanten und privaten Investoren gegeben werden.“

Junge Liste

Stanislaw Weselow, 31, Ingenieur (LP 4). Für bürgernahe Kommunalpolitik unabhängig von Lobbyismus und Parteizugehörigkeit.

Verena Hübsch, 27, Sozialwissenschaftlerin (LP 5). Für Aufenthaltsqualität öffentlicher Freizeit- und Sport- und Grünflächen.

Lena Göhringer, 26, Studentin (LP 8). „Wir brauchen mehr junge Menschen in der Stuttgarter Kommunalpolitik!“

Dennis Hauser, 29, wissenschaftlicher Mitarbeiter (Uni Stuttgart) und Lehrkraft Kindersportschule, (LP 9). Mieten und Wohnen; fahrradfreundliches Stuttgart; (Sub-)Kultur stärken.

Markus Hoene, 27, Gymnasiallehrer (LP 12). Die Interessen und Bedürfnisse der jungen Generation, besonders Sport- und Freizeitangebote, mehr unterstützen.

Freie Wähler

Andreas Lorey, 53, WirtschaftsIngenieur (LP 13). Entscheidungen mit mehr Sachverstand treffen, nicht die Parteipolitik soll im Vordergrund stehen. Unterschiedliche Meinungen müssen dabei zugelassen werden. „Wichtig ist mir außerdem die Unterstützung des bürgerlichen Engagements und die Förderung von Kunst und Kultur in den Stadtteilen.“

FDP

Slavica Benko, 44, Heilpraktikerin (LP 18). „Frauen sollen sich sicher fühlen. Wir brauchen neue Stellen für die Polizei und mehr Polizei-Präsenz auf Stuttgarts Straßen plus bessere Beleuchtung.“

Federico Busarello, 45, Inhaber eines Bauplanungsbüros (LP 19). Nachhaltige Stadtentwicklung und neue Wohnflächen entscheiden über die Zukunft der Stadt. Freizeit, Bildung und Kultur sind urbane Highlights.

Jan Havlik, 45, Pressesprecher FPD Landtagsfraktion (LP 31). „ Bodenständigkeit, Weltoffenheit, Tüchtigkeit und Lebensfreunde. Diese Mischung prägt unsere Stadt.“

Janina Pahmeier, 37, Projektmanagerin, Volkswirtin (LP 49). Kleine und mittlere Betriebe im Quartier stärken und nicht in Bürokratie und Auflagen ersticken. So können auch ortsnahe Arbeitsplätze erhalten und geschaffen werden.

Dr. Thilo Scholpp, 50, IT-Security & Netzwerk-Spezialist (LP 34). Fahrverbote verhindern, eine innovative Verkehrs- und Netz-Infrastruktur (schnelles Internet!) aufbauen und die Verwaltung schlank und digital machen.

Frank Bantle, 52, PR-Redakteur & Pflegeberater (LP 37). Betreuungsangebote für Seniorenwohnortnah ausbauen. Neue Formen der Mobilität (z.B. Sammeltaxi, Minibus) wagen und endlich die Schulen sanieren und digitalisieren!

AfD

Heinz Härle, Friseurmeister im Ruhestand (LP 8), hat viele Jahre lang den Salon Härle am Stöckachplatz geführt. „Ich möchte die Interessen der Bürger im Stuttgarter Osten vertreten.“