Die Busspur in der Talstraße stadteinwärts wurde verlängert: vom Knotenpunkt Tal‐/ Landhausstraße bis zur Einmündung der Leo‐Vetter‐Straße. Dadurch soll die Buslinie 45 schneller über den Verkehrsknoten gelangen. Die Maßnahme soll der Luftreinhaltung dienen.

Die Verkehrsführung hat sich dadurch geändert, jetzt müssen sich Autofahrer schon vor der Kreuzung auf die richtige Spur stellen: Alle, die geradeaus fahren möchten, müssen sich in der Mitte einordnen. Nach der Kreuzung „einzufädeln“, wie vorher, ist nicht mehr möglich. Das hat allerdings zur Folge, dass weniger Fahrzeuge bei einer Grünphase über die Kreuzung kommen. Die Stadt will beobachten und bewerten, wie sich die verlängerte Busspur auf den Verkehr auswirkt.

Immerhin sind in diesem Fall keine Parkplätze für die Busspur geopfert worden. Gelegentlich steht aber ein mobiles „absolutes Halteverbot“ auf den noch vorhandenen Parkplätzen. Dann wissen Ortskundige schon, was folgen wird: ein mobiler Blitzer-Anhänger zur Geschwindigkeitskontrolle. Auf dieser Strecke darf man nur Tempo 40 fahren, mehr ist aber aufgrund des Verkehrsaufkommens ohnehin kaum möglich. Der Sinn dieser Aktion ist also zumindest tagsüber fraglich.