Während seiner Sommertour durch die Stuttgarter Stadtbezirke nahm sich Oberbürgermeister Frank Nopper zwei Stunden Zeit, um in Begleitung von Bezirksvorsteherin Charlotta Eskilsson den Stuttgarter Osten zu erleben, während er mit Bezirksbeiräten sowie Bürgerinnen und Bürgern sprach und zuhörte, wo der Bürgerschaft der Schuh drückt. Mit dem Dialog zeigte das Stadtoberhaupt Bürgernähe. Brennpunktthemen wie die Notwendigkeit der geplanten Quartiersgarage in Gablenberg, deren Machbarkeitsstudie im Herbst vorgestellt wird, die Barrierefreiheit und die Aufwertung der Gablenberger Hauptstraße wurden dem Oberbürgermeister zwar im Gespräch eindringlich ans Herz gelegt. Schön wäre es natürlich gewesen, wenn er die Situation direkt vor Ort in der Gablenberger Hauptstraße in Augenschein genommen hätte. Doch das Quartier ist groß und die Zeit war knapp, weshalb die Tour am Ostendplatz startete, über die Sickstraße in den Park der Villa Berg führte und von dort ins EnBW Areal am Stöckach. Klar herausgestrichen wurde dabei vor allem, dass insbesondere das Thema Verkehr den Stuttgarter Osten bewegt, wie Charlotta Eskilsson betont; dazu gehören auch eine mögliche Filderauffahrt beziehungsweise der Fildertunnel, um den Durchgangsverkehr in Stuttgart Ost zu verringern. „Die Lösungsoptionen sind umstritten“, so die Bezirksvorsteherin. Fakt ist, dass das der Bezirk nicht alleine stemmen kann.

Gemeinsam wurde die Villa Berg besichtigt, die von der Stadt saniert werden soll und künftig dann als „Offenes Haus für Musik und Mehr“ genutzt wird. Stadtentwicklung war das Thema bei der Neugestaltung des EnBW Areals am Stöckach. Dort soll ein Wohnquartier für 2000 Menschen mit sozialen Einrichtungen, wie Kita, betreutes Wohnen, Alten- und Pflegeheim sowie einer Grund schule entstehen.