Back to Top
 
 
Verbot von Großveranstaltungen verlängert - Kein Flohmarkt in diesem Jahr

Verbot von Großveranstaltungen verlängert - Kein Flohmarkt in diesem Jahr

Jetzt steht es fest: Der Gablenberger Flohmarkt kann dieses Jahr ....

Weiterlesen

Pläne für die großen Blumenbeete - Sitzflächen statt Hundeklo

Pläne für die großen Blumenbeete - Sitzflächen statt Hundeklo

Die drei erhöhten Pflanzbeete im Bereich der Schrägparkplätze an ....

Weiterlesen

Noch bis zum 2. August im MUSE-O: Ausstellung „Stein für Stein – Menschen ihren Namen wiedergeben“

Noch bis zum 2. August im MUSE-O: Ausstellung „Stein für Stein – Menschen ihren Namen wiedergeben“

Die mehr als 20jährige Arbeit der Initiative Stolperstein ....

Weiterlesen

Ein Leben im Flug - Mittwochs ist Mauersegler-Kino im MUSE-O

Ein Leben im Flug - Mittwochs ist Mauersegler-Kino im MUSE-O

Manche Stammgäste fiebern dem Starttermin Mitte Juni mehr entgegen ....

Weiterlesen

Kein Kavaliersdelikt - Blumen aus Pflanztrögen geklaut

Kein Kavaliersdelikt - Blumen aus Pflanztrögen geklaut

Mit den Händen und einem guten Auge hat das Garten-, Friedhofs- und ....

Weiterlesen

 

Erste Lockerungen beim Sport - Wieder in der Kleingruppe trainieren

Ist Joggen zu Corona Zeiten erlaubt?

Was ist erlaubt und was nicht beim Sport? Das Land unterscheidet hier zwischen Breiten- und Leistungssport, wie einer Pressemitteilung des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport zu entnehmen ist.

Gemäß den gelockerten Beschränkungen dürfen Sportarten unter freiem Himmel bei Einhaltung strenger Infektionsschutzvorgaben wieder in kleinen Gruppen ausgeübt werden. Erlaubt sind Gruppen von maximal fünf Personen, bei größeren Trainingsflächen sind es fünf Personen pro 1 000 Quadratmetern. Die Teilnehmer müssen während der gesamten Trainings stets einen Abstand von mindestens eineinhalb Metern zueinander einhalten. Direkter körperlicher Kontakt ist nicht zulässig. Fußballmannschaften zum Beispiel können also in Kleingruppen ein Konditions- oder Koordinationstraining mit verschiedenen Stationen, über das Spielfeld verteilt, ausüben oder Technik- und Torschussübungen machen.

Außerdem gilt, dass die gemeinsam benutzten Geräte nach der Benutzung sorgfältig gereinigt und desinfiziert werden müssen. Die Sportlerinnen und Sportler müssen sich zu Hause umziehen; Umkleide- und Sanitäranlagen, insbesondere Duschräume, bleiben geschlossen. Eine Ausnahme gilt nur für Toiletten, die nacheinander betreten wer den sollen. Um Infektionsketten gegebenenfalls nachvollziehen zu können, sind die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu dokumentieren. Zudem ist eine Person zu benennen, die für die Einhaltung der Verhaltensregeln verantwortlich ist.

Weitere Möglichkeiten sind speziell für Athletinnen und Athleten aller Sportarten mit Landeskaderstatus gegeben. Sie dürfen auch wieder in Schwimmbädern und Sporthallen trainieren, unter Einhaltung der gängigen Infektionsschutzregeln für Profi- und Spitzensportler. Sportministerin Susanne Eisenmann appelliert an das Verantwortungsgefühl jedes und jeder einzelnen. Wenn die Infektionszahlen stabil auf niedrigem Niveau bleiben, können weitere Schritte getan werden.

Kommentar schreiben (0 Kommentare)

Sport ist möglich

Trotz Corona-Krise:

Kein Theater, kein Kino, kein gemütliches Essen gehen, Kontaktsperre und die Einstellung jeglichen Sportbetriebs. Aber ist es denn aktuell wirklich gar nicht mehr möglich, Sport zu treiben? Doch, klar, natürlich kann man sich fit halten!

Walken, Joggen, Fahrradfahren, … All diese Dinge, die man an der frischen Luft machen kann, vorausgesetzt man tut dies alleine, sind erlaubt. Und auch im Turnerbund Gaisburg (TBG) haben sich die verschiedensten Lösungen gefunden. Während manche Übungsleiterinnen ihren Teilnehmern regelmäßig Gymnastik-Übungen per E-Mail schicken, nutzen andere ihre WhatsApp-Gruppe, um sportliche Videos und Links weiterzuleiten, die zum Mitmachen anregen. Die Handballabteilung ist fleißig mit Skype unterwegs. Zu festen Trainingszeiten treffen sie sich – jeder natürlich in seiner Wohnung – um gemeinsam Sport zu treiben. Zusammen, und sei es auch nur über Videotelefonie verbunden, macht es einfach mehr Spaß. Und es funktioniert!

Neben vielen Sportangeboten, die im Internet zu finden und von denen viele, die sonst kostenpflichtig sind, aktuell kostenlos angeboten werden, gibt es ein Angebot, auf das der TBG als Stuttgarter Sportverein an dieser Stelle besonders hinweisen möchten. Die Aktion sport@home des Amts für Sport und Bewegung in Kooperation mit dem Sportkreis Stuttgart und den Stuttgarter Sportvereinen bringt unterschiedliche Angebote der Sportvereine mit einer täglichen Kurseinheit um 17.30 Uhr in die Wohnzimmer. Die Videos sind auf dem facebook-Kanal der Stadt, „Stuttgart – meine Stadt“, sowie unter www.stuttgart.de/corona online gestellt.

Der Turnerbund Gaisburg informiert auf seiner Homepage www.turnerbund-gaisburg.de über Neuerungen im Hinblick auf die Corona-Krise und die Ein schränkungen im Sportbetrieb. Außerdem kann der Homepage entnommen werden, ob Termine und Veranstaltungen abgesagt werden müssen.

Kommentar schreiben (0 Kommentare)

Traum geplatzt – neue Chance

Er hatte das Olympia-Ticket für Tokio schon in der Hand, doch im Finale glitt es durch seine Finger: Der 35-jährige Dauud Cheaib vom DJK Sportbund Stuttgart unterlag erst im Endspiel der Tischtennis-Olympiaqualifikation in Amann (Jordanien) gegen Ali Alkmadrawi (Saudi-Arabien) mit 1:4 Sätzen. Nur der Sieger des 64er-Feldes löste die Fahrkarte nach Tokio.
Teilnahmeberechtigt waren die besten Spieler der Länder Saudi-Arabien, Katar, Kuwait, Jordanien, Libanon, Jemen und der Vereinigten Arabischen Emirate. Cheaib hatte sich als libanesischer Einzelmeister im vergangenen Jahr für dieses Turnier qualifiziert.

Nach fünf Siegen in den ersten Runden bot er auch in den ersten drei Sätzen des Endspiels Paroli (9:11, 9:11, 11:6), ging dann im Topspin-Wirbel seines Kontrahenten Ali Alkmadrawi unter. Kurz nach dem Finale erhielt Cheaibs Traum neue Nahrung: „Im Mai findet nochmal ein Olympia-Quali-Turnier in Asien statt. Dafür bin ich mit diesem 2. Platz qualifiziert, hat mich der libanesische Verband informiert. Dort kommen sechs Spieler weiter nach Tokio.“

Dauud Cheaib hat das Tischtennis-Einmaleins als Neunjähriger im Stuttgarter Osten gelernt, war mit dem DJK Sportbund Stuttgart Deutscher Schüler-Mannschafts meister, spielte mit dem Klub zwei Jahre lang 2. Bundesliga und ist jetzt als Spitzenspieler des Teams auf dem Weg, den Regionalliga- Meistertitel zu erringen und damit den Wiederaufstieg in die 3. Bundesliga zu schaffen. Cheaibs Vater ist Libanese, deshalb hat er sowohl die libanesische als auch die deutsche Staatsangehörigkeit.

Kommentar schreiben (0 Kommentare)

Überragende Vorrunde

Sportvereinigung Stuttgart-Ost/Frauenfussball

Mit großen Schwierigkeiten mussten sich die Spielerinnen und die Offiziellen um Michael Harnisch im Vorfeld der Saison 2019/2020 beschäftigen. Die Suche nach einem neuen Trainer gestaltete sich mehr als schwierig. Erst eine Woche vor dem ersten Punktspiel erreichte den Spielleiter der Spvgg Stuttgart-Ost ein Anruf aus Florida. Alexander Thomas war in der Leitung und bekundete Interesse. Da er im Verein bekannt war, traf man sich gleich am Tage seiner Rückkehr und wurde sich auch gleich einig. Bis dahin hatten sich Benny Pelizzer, Anna-Celina Schmid, Gina Krimmel und Daniela Wertenauer um die Mannschaft gekümmert. Und das recht gut, wie die Siege zum Auftakt der Runde zeigten. Der neue Trainer gab der Mannschaft ein neues Wir- Gefühl, im Training wurde nochmal eine Schippe draufgelegt, und nach einigen Stotterern lief der Motor einwandfrei. Die Spitzenteams der Liga, VfL Sindelfingen und der Karlsruher SC, wurden besiegt. Aus den letzten fünf Spielen der Vorrunde konnte frau von 15 möglichen 13 Punkte einfahren. Mit unerwarteten 20 Punkten steht das Team nunmehr auf Platz 3 der Tabelle, im Verbandspokal steht man im Achtelfinale. Besser hätte die Saison, nach den anfänglichen Schwierigkeiten, gar nicht laufen können.

Die Winterpause gibt Gelegenheit, die verletzten und angeschlagenen Spielerinnen wieder fit zu bekommen, sodass die Vorbereitung auf die Rückrunde unter einem besseren Stern stehen wird. Bei möglicherweise vier Absteigern ist es wichtig, mit allen Spielerinnen in die zweite Hälfte der Saison zu gehen. 20 Punkte sind zwar schön, aber beileibe noch kein Ruhekissen.

Kommentar schreiben (0 Kommentare)

Guter Start für die Handballer

Die Handballabteilung ist die zweitgrößte Abteilung des Turnerbunds Gaisburg (TBG). Seit vielen Jahren wird gemeinsam mit der Handballabteilung des SKG Gablenberg als Handballspielgemeinschaft Gablenberg-Gaisburg, kurz HSG GaGa, gespielt. In die Saison 2019/2020 sind drei Herrenmannschaften und eine Frauenmannschaft gestartet. Nachdem die erste Mannschaft der Herren im letzten Jahr leider den Aufstieg knapp verpasst hat und die Frauen sogar abgestiegen sind, heißt es dieses Jahr umso engagierter kämpfen. Denn schließlich, so sind sich alle einig, soll diese Saison mit neuen Trainern besser laufen. Die Kinder sind da den Erwachsenen schon einen Schritt voraus. So erlangte die D-Jugend im Frühjahr den Meistertitel. Trainer, Eltern und vor allem die Kinder selbst waren stolz und überglücklich. Wer möchte das nicht, so einen Erfolg! Sicherlich streben alle acht Jugendmannschaften in dieser Saison ebenfalls dieses Ziel an. „Der Saisonstart sah jeden falls bei allen Mannschaften gut aus“, berichtet Albert Müller, Jugendleiter bei der HSG GaGa und stellvertretender Abteilungsleiter beim TBG. Von den Minis (ab 5 Jahren) bis zur A-Jugend trainieren rund 110 Kinder und Jugendliche jeweils ein- bis zweimal wöchentlich bei der HSG GaGa. Wer besonders talentiert ist, darf auch im Team Stuttgart, einer Kooperation zwischen verschiedenen Stuttgarter Vereinen zur Förderung des Jugendhandballs, spielen. Immerhin 15 Kinder der HSG GaGa sind in einer der vier Mannschaften diese Saison mit dabei.

Wer Interesse hat, Handball zu spielen, darf zum Schnuppertraining kommen. Dafür bitte einfach unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  melden.

Kommentar schreiben (0 Kommentare)

Turnsport total

Der Schlossplatz wird am 11. und 12. Oktober zur ultimativen Turnlandschaft.

Weltmeisterschaft in Stuttgart 2019

„Neue Zeichen setzen“ ist das Motto der Turn-WM Stuttgart 2019. Neben hochkarätigen Wettkämpfen in der Hanns-Martin-Schleyer-Halle wird sich Stuttgart vom 4. bis zum 13. Oktober in eine gigantische Turnlandschaft verwandeln.

Nach 1989 und 2007 ist es bereits die dritte Turn-WM, die in dieser Halle ausgetragen wird. Besonders ist in diesem Jahr, dass sie schon auf die Olympische Spiele 2020 in Tokio (Japan) verweist: Die knapp 600 teilnehmenden Turnerinnen und Turner aus mehr als 90 Nationen kämpfen um ihre Olympiastartplätze. Das Turn-Team Deutschland der Frauen startet am 4. Ok tober ab 13.30 Uhr, die Männer starten am 6. Oktober ab 19.30 Uhr. Alle Startzeiten der Turn- WM, Tickets und weitere Infos sind unter www.stuttgart2019.de/zeitplan zu finden.

Mit den bunten, internationalen Fahnen in Gablenberg grüßt der Handels- und Gewerbeverein Gablenberg die Sportler aus der ganzen Welt, aber auch alle Zuschauer, die auf dem Weg zur WM durch den Stadtteil kommen.

Die Stadt als Turn-Arena

Neben der WM präsentiert sich der Turnsport auch in der Stadt in seinen verschiedenen Facetten. Der Schlossplatz wird am 11. und 12. Oktober zur ultimativen Turnlandschaft. Außerdem locken Parkour- und Salto-Events und Mitmachangebote. Vom 3. bis zum 7. Oktober ist zudem die eigens für die Turn-WM entwickelte Show „Salto Mon diale“ mit vielen spektakulären Flugelementen zu sehen.

Auf Kinder wartet beim Besuch der Weltmeisterschaft als weitere Attraktionen die Kinder-Bewegungswelt, in der alle im Alter von drei bis zehn Jahren Abenteuerliches erleben können. Außerdem bieten der Schwäbische Turner bund und der Deutsche Tur ner- Bund das Schulprojekt „Schule turnt“ an. Interes sier te Schu len können sich unter www.schuleturnt.de  informieren.

Kommentar schreiben (0 Kommentare)

Gablenberg zeigt Flagge

Neue Deko an den Geschäften und MUSE-O

Jetzt wird’s international in der Gablenberger Hauptstraße: Wimpel mit unterschiedlichen Nationalflaggen werden in diesen Tagen an den Geschäften des Handels- und Gewerbevereins angebracht, und auch das Alte Schulhaus wird dekorativ beflaggt. Anlässe gibt es gleich mehrere: So hat ja im MUSE-O die Ausstellung mit Spielen rund ums Fußballspiel begonnen – und es gibt kein internationaleres Thema als diesen Sport. Außerdem finden An fang Oktober die Turnweltmeisterschaften in Stuttgart statt.

Die Gewerbetreibenden vom HGV ebenso wie das MUSEO- Team möchten gerne ein Zeichen setzen für eine weltoffene Haltung und für Völker verständigung.

Kommentar schreiben (0 Kommentare)

Erfolgreiche Mädchen

So sehen Siegerinnen aus: (v. l.) Irena Dujmovic, Evi Yankova (vorne), Melina Schruff und Marija Dujmovic.

DJK Sportbund Stuttgart: Tischtennis

Einen Riesenerfolg konnten die Mädchen des DJK Sportbund Stuttgart einfahren: Bei den Württembergischen Mannschafts-Meisterschaften in Süßen gewann das U18-Team mit Irena Dujmovic, Evi Yankova, Melina Schruff und Marija Dujmovic sowie den Betreuern Simone Wenninger und Rüdiger Betz den Meistertitel. Nach Siegen über den TSV Untergröningen (6:3), VfR Altenmünster (6:1) und SG Aulendorf (6:0) waren der Titelgewinn und die Qualifikation für die Baden-Württembergischen Meisterschaften am 25. Mai sicher.

Die Jungen U15 als Dritte und die Mädchen U15 als Sechste bei den Meisterschaften in Böblingen erreichten genau ihren Setzlisten-Platz.

Kommentar schreiben (0 Kommentare)

Nach Fußball kommt Fußball.

MUSE-O: zwei neue Ausstellungen

Der Sommer 2019 steht im MUSE-O im Zeichen des Fußballs: Zwei ganz unterschiedliche Ausstellungen befassen sich nacheinander mit verschiedenen Aspekten unserer Sportart Nummer 1.

Ab dem 16. Juni macht im Alten Schulhaus Gablenberg eine Wanderausstellung Station, die 2018 im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund Premiere hatte und bundesweit Beachtung findet. Der Titel verrät eindeutig, worum es geht: „Der andere Fußball. 100 Jahre Arbeiterfußball – 125 Jahre Arbeitersport“. In vielen Dörfern und Städten, auch hierzulande, bestanden ab dem späten 19. Jahrhundert neben den bürgerlichen Sportvereinen auch solche der Arbeiterbewegung. Für sie hatte der Sport eine etwas andere Bedeutung, eben auch eine politische. Alle derartigen Verbände wurden in Deutschland 1933 von den Nationalsozialisten verboten und konn ten nach 1945 nicht an ihre frühere Bedeutung anknüpfen. Die Ausstellung erinnert an diese weitgehend verschüttete Tradition und klärt die historischen Zusammenhänge. Auch von den entsprechenden Stuttgarter Vereinen wird auf eigens erstellten Tafeln die Rede sein.

Speziell für die Stuttgarter Schau wird die Wanderausstellung auch um einen originär musealen Teil erweitert: Vor allem aus den Sammlungen der Kuratoren kommen Exponate hinzu, welche die Historie noch besser greifbar machen. Pokale werden zu sehen sein, Plaketten, Fahnen und andere Memorabilien. Vielleicht trägt ja auch der eine oder andere Stuttgarter Sammler bemerkenswerte Stücke bei (Angebote bitte an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!). Nach dem 18. August zieht die Präsentation dann weiter.

Im MUSE-O heißt es danach ab Anfang September: „Spiele rund ums Fußballspiel“. Tisch kicker und ähnliche Geräte in unterschiedlicher Größe und Machart werden zu sehen sein, aber auch ältere und neuere elektronische „Fußballspiele“. An manchen wird das Publikum seine Geschicklichkeit beweisen können. Dazu kommen in Vitrinen Gesellschafts- und Kartenspiele, bei denen es in irgendeiner Form um den beliebtesten Sport der Deutschen geht. Fußballfiguren runden das Ganze ab.

Die MUSE-O-Kuratoren haben bereits das eine oder andere Stück erworben, weitere werden folgen. Wieder andere Exponate sollen aus Museen und öffentlichen Sammlungen ausgeliehen werden. Besonders erfreulich wäre es natürlich, wenn auch Exponate aus der Bevölkerung beigesteuert würden (Mailadresse für Angebote siehe oben).

Kommentar schreiben (0 Kommentare)

Drei besonders Engagierte

Ehrenmünze für drei Ost-Bürger

„Eine ganz besondere Auszeichnung für ganz besondere Menschen“ durfte Bezirks vorsteherin Tatjana Strohmaier kürzlich in der Bezirksbeiratssitzung verleihen: Monika Benda, Gerhard Götze und Michael Harnisch wurden mit der Ehrenmünze der Stadt Stuttgart geehrt. Alle drei leisten seit Jahrzehnten in ihren Vereinen und mit ihrem Engagement „eine Unmenge an Arbeit, die im Hauptamt unbezahlbar wäre“, so Strohmaier. Sie bekämen die Auszeichnung aber auch stellvertretend für viele andere, die sich ähnlich engagierten.

Vom Radio bis zum Frauenfußball

Wenn er sich einbringt, dann richtig. Mit seinem Einsatz hat Michael Harnisch insbesondere den Frauenfußball und Handel und Gewerbe im Stadtbezirk gefördert. Kurz nach der Eröffnung seines „Sammler Eck Harnisch“ trat Michael Harnisch 1984 in den noch jungen Handels- und Gewerbeverein Gablenberg ein. Er wurde bald Schriftführer, gefolgt von verschiedenen weiteren Vorstandsämtern. Vor allem aber prägte Harnisch als ehrenamtlicher Chefredakteur von „Rundfunk aus Gablenberg“ das Bild des Stadtteils. Denn zur Zeit der ersten privaten Radiosender bekamen Gewerbetreibende einen Sendeplatz beim Stadtradio 107.7. Gefüllt haben ihn die Gablenberger, die von Montag bis Freitag täglich eine halbe Stunde eigenes Programm beisteuerten. „Wir hatten ein eigenes Studio hier in Gablenberg, komplett eingerichtet“, erinnert sich Harnisch, der für Themenauswahl, Programm und Organisation zuständig war. Fünf freie Reporterinnen erstellten die Beiträge. Der Aufwand war enorm, die Resonanz ebenfalls. Nach knapp sechs Jahren beendete man dann den Ausflug in die Rundfunkwelt. Im Handels- und Gewerbeverein Gablenberg ist Harnisch immer aktiv geblieben, rund 30 Mal hat er den großen Gablenberger Flohmarkt und ebenso oft Mai-, Weihnachts- und Martinimärkte maßgeblich mitorganisiert. Sein Herz gehört aber dem Fußball. Als junger Kicker trat er 1965 der Sportvereinigung (Spvgg) Stuttgart-Ost bei, wurde schnell Jugendtrainer, Jugendleiter, Abteilungsleiter und dann Vorsitzender des Gesamtvereins. Seine Tochter hat dann dafür gesorgt, dass er für den Frauenfußball wichtig wurde. Kathrin und ihre Freun dinnen, die zuvor bei den Jungs mitgespielt hatten, „haben so lange gedrängelt und gequengelt bis wir Eltern gesagt haben: Machen wir es halt“, erzählt Harnisch. Zusammen mit dem Ehepaar Mowlai gründete er 1997 die erste Mädchenmannschaft in Stuttgart-Ost, trainierte sie fünf Jahre lang und ist bis heute Spielleiter. Die Damen haben mehrere Meister- und Vizemeisterschaften errungen, stiegen in die Re gionalliga, die Landesliga und die Verbandsliga auf und spielen derzeit in der Oberliga Baden- Württemberg – der vierthöchsten Liga bundesweit.

Die Frau für den Stadtteil Berg

Monika Benda ist ein führender Kopf des Vereins Berger Bürger, dessen Vorstand sie seit der Gründung 2003 durchgehend angehört hat, seit fast zehn Jahren als seine Sprecherin. Der Verein ist Anlaufstelle für die Bürger Bergs und bringt sich bei Entwicklungsprozessen im Stadtteil aktiv ein. Ob beim Areal der Frauenklinik, beim Baur- Areal, bei der Villa Berg, dem Schwanenplatz oder in Sachen Verkehrskonzept und Einzelhandel: Immer wieder hat der Verein neue Impulse gegeben und unglückliche Weichenstellungen verhindert. Monika Benda werde auch stellvertretend für alle seine anderen engagierten Vorstandsmit glieder ausgezeichnet, sagte Bezirksvorsteherin Tatjana Strohmaier.

Der Mann für Recherchen

Gerhard Götze gehört zu den Menschen, die nicht unbedingt ganz vorne dran stehen wollen, sich aber zuverlässig über Jahrzehnte hinweg engagieren und dabei vieles anstoßen. Seit 1965 gehört er zu den Naturfreunden Stuttgart-Osten und hatte verschiedene Ämter inne – neben den Aktivitäten als Wanderleiter und Leiter der Fotogruppe. So hat er auch die regelmäßig in der Stadtteilbibliothek stattfindenden Fotoausstellungen ins Leben gerufen. Als sich 1996 der Kulturtreff Stuttgart- Ost gründete, war Gerhard Götze ebenfalls dabei. Er gründete die Broschürenreihe „Ostwege“ und wirkt an der Gestaltung der einzelnen Hefte aktiv mit, sowohl bei Recherche und Aufarbeitung als später auch bei Führungen im Stadtbezirk. Ähnlich ist es beim Arbeitskreis Stolpersteine, wo er die Recherchen mitbetreibt, neue Stolpersteinverlegungen vorbereitet und Rundgänge anbietet. Ebenso ist Gerhard Götze, vermittelt durch seine Frau Ruth, bei der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Stutt gart-Ost aktiv als Schriftführer und mehr.

Kommentar schreiben (0 Kommentare)