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Charlotta Eskilsson stellt sich vor

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Spannung im Bürgersaal des Bezirksrathauses: In der letzten Sitzung ....

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Gablenberg zeigt Flagge

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Jetzt wird’s international in der Gablenberger Hauptstraße: Wimpel ....

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Alte Tradition soll weiterleben

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Wer möchte einen Stand beim Martinimarkt in Gablenberg am Sonntag, ....

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Gute und schlechte Nachrichten

In der Gablenberger Hauptstraße sind etliche Veränderungen im ....

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Intensive Erfahrungen

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Vielleicht hat Tatjana Strohmaier gerade ihre fünf intensivsten ....

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Ein Vollbad für die Sinne

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: Aus der RegionVeröffentlicht: Freitag, 20. September 2019 08:00Geschrieben von Super User
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Lange Ost Nacht Ende Juli

Die Lange Ost Nacht ist immer wieder ein Fest für die Sinne. Alle paar Meter neue Gerüche, neue Klänge, neue Eindrücke. Hip-Hop-Beats wer den von russischem Folk- Pop abgelöst, dann von Schlagerklängen. Auf den Duft von Zimt-Crêpes folgen Grillwürste und eine indische Gewürzmischung. Das Angebot deckte eine gewaltige Bandbreite ab und die Stadtteilbewohner und andere Besucher feierten auch dieses Mal, am 20. Juli, wieder bis zu später Stunde bei viel Musik, Programm und bester kulinarischer Versorgung.

An vielen Ständen konnten Erwachsene und Kinder sich sportlich beweisen oder mit Gruppierungen und Parteien diskutieren. So fanden sich zum Beispiel vor dem Büro des Stadtteilmanagements in der Gablenberger Hauptstraße immer wieder Interessierte zusammen, um über die Pläne zur Umgestaltung von Kreuzungen in der Berg- und Klingenstraße zu sprechen. Den ganzen Abend lang blieb die Lange Ost Nacht friedlich und harmonisch, wozu auch der Ordnungsdienst, die Polizei und das Deutsche Rote Kreuz beitrugen, die über ihre eigentliche Aufgabe hinaus aktiv waren. So konnten sich strahlende Kinder auf einem Polizeimotorrad am Stand der Ordnungshüter fotografieren lassen, und das DRK versorgte nicht nur medizinische Notfälle, sondern erlaubte auch Einblicke in seine Tätigkeit und seine Ausrüstung.

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Dornröschenschlaf beendet

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: Aus der RegionVeröffentlicht: Montag, 22. July 2019 10:00Geschrieben von Super User
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Gemeinderatsbeschluss zur Villa Berg

Schon seit Jahren wird über die Zukunft der Villa Berg mit ihrem Park diskutiert, seit fast 15 Jahren steht sie leer und verfällt immer weiter. Die Bürgerbeteiligung, bei der in einem moderierten Prozess viele Ideen und Anregungen eingebracht wurden, liegt schon über zwei Jahre zurück. Doch jetzt ist eine Ent scheidung gefallen: Der Gemeinderat hat sich für eine Sanierungsvariante entschieden. Er stimmte für die teuerste Variante der in Auftrag gegebenen Machbarkeitsstudie; ihre Kosten für die Wiederherstellung des Architekturdenkmals und des englischen Parks werden auf rund 90 Millionen Euro geschätzt.

Läuft alles wie geplant, werden die Bürger in fünf Jahren ein „offenes Haus für Musik und mehr“ erhalten. Die ehemaligen SWR Fernsehstudios direkt hinter dem baulichen Kleinod sollen abgerissen werden.

Die Überlegung, in die einstigen Sendestudios ein Pflegeheim einzurichten, wurde verworfen. Vorgesehen ist aber ein dreigeschossiger Anbau an die Villa, in dem unter anderem eine ganztägige Gastronomie unterkommen soll. Die Villa soll unter dem Motto „Musik und mehr“ für Musikund andere kulturelle Veranstaltungen genutzt werden – für namhafte Konzerte ebenso wie vom kleinen Stadtteilchor. Vorgesehen sind auch Proberäume für Bands, Werkstätten, Büros und eventuell Übernachtungsmöglichkeiten für Künstler.

Eine Tiefgaragensanierung ist geplant; ebenso werden die derzeit trockenen Brunnenanlagen im Park erneuert. Auch der Park selbst mit seinem schönen alten Baum bestand ist im Fokus.

Großes Lob für das Engagement der Bürgerschaft im Stuttgarter Osten gab es von Seiten der Bezirksvorsteherin Tatjana Strohmaier. Sie betonte die vorbildliche Zusammenarbeit zwischen Bürgern und Verwaltung und war sich mit den Bezirksbeiräten einig, dass die Bürgerinnen und Bürger die Chance bekommen müssen, am künftigen Betriebs- und Nutzungskonzept mitzuarbeiten.

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25 Jahre in der Fuchseckstraße

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: Aus der RegionVeröffentlicht: Donnerstag, 11. July 2019 08:00Geschrieben von Super User
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Karl-Olga-Altenpflege feiert Geburtstag

Den 25. Geburtstag möchte die Karl-Olga-Altenpflege am Sonntag, 21. Juli um 15.30 Uhr mit ihren Bewohnerinnen und Bewohnern, mit Angehörigen und Nachbarn aus dem Stadtteil feiern.

In der Karl-Olga-Altenpflege, einer Einrichtung der Bruderhausdiakonie Reutlingen, leben 81 Menschen. Die vollstationäre Einrichtung eröffnete am 1. Januar 1994.

Durch finanzielle Unterstützung des Bezirksbeirates Stuttgart-Ost ist es möglich, an diesem Tag das Stück „Am laufenden Band – Sommerfreude“ mit Gudrun Remane von Dein Theater aufzuführen. Dazu sind Besucher herzlich eingeladen. Der Eintritt ist kostenlos, eine telefonische Anmeldung allerdings erwünscht.

Anmeldung und Rückfragen: Karl-Olga-Altenpflege, Fuchseckstraße 8, Telefon 1680-0, 16 80-155 oder 16 80-156.

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Traum vom neuen Stadtviertel

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: Aus der RegionVeröffentlicht: Freitag, 14. June 2019 07:30Geschrieben von Ait Atmane
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Entwürfe für die Stadt am Neckar

Von der Machbarkeitsstudie bis zur Umsetzung kann der Weg weit sein und bei einem Großprojekt mit Verlegung der B10 und Schaffung eines neuen Stadtviertels wird er das auch. Doch zum Visionenschmieden ist die Voruntersuchung fürs Areal beim Gaskessel, die das Büro Engelsmann und Peters im Bezirksbeirat vorstellten, bestens geeignet.

Stuttgart näher an den Neckar rücken und ein neues Viertel für Wohnen und Gewerbe schaffen, das könnte auf dem Areal zwischen dem Gaskessel und dem Leuze-Bad Realität werden. Die Flächen gehören der EnBW, die sie nicht mehr alle braucht schon mit der räumlichen Verkleinerung des Kraftwerks, das von Kohle auf Gas umgestellt hat, wurde Platz frei. Weitere Grundstücke könnten mittelfristig dazukommen. Man führe Gespräche mit der EnBW, erklärten die Planer im Bezirksbeirat, aber Ergebnis liege noch keines vor.

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Im Anflug

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: Aus der RegionVeröffentlicht: Dienstag, 04. June 2019 07:00Geschrieben von Ait Atmane
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Erste Mauersegler sind angekommen

Die Mauersegler haben einen langen Flug vom Winterquartier in Afrika hinter sich, wenn sie in Gablenberg ankommen. Umso mehr freuen sich Rolf Kayser und Peter Metzler von MUSE-O über jeden eintreffenden Vogel. Einige der Langstreckenflieger haben die beiden bereits Anfang Mai gesichtet, sowohl in der Luft als auch in den Nistboxen in ihren Privathäusern und im Alten Schulhaus. Sie hoffen, dass möglichst viele davon auch Eier legen und Junge großziehen.

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Besonderes Orchester

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: Aus der RegionVeröffentlicht: Donnerstag, 09. May 2019 09:35Geschrieben von Ait Atmane
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50 Jahre Raphaelhaus

Vor 50 Jahren wurde in Stuttgart das Raphaelhaus als Einrichtung für Menschen mit mehrfach schwerer Behinderung gegründet. Das Haus war und ist bis heute Vorreiter in vielen Themen der Behindertenhilfe. Sein Jubiläum hat es kürzlich mit einem Festakt und einem besonderen Orches ter gefeiert.

Im Stuttgart der 60er-Jahre gab es keine heilpädagogischen Kindergärten. „Mein Sohn, mehrfachschwerbehindert, wurde nicht angesprochen oder gefördert, es war eine Katastrophe!“, erinnert sich eine Mutter an die Zeit vor der Gründung des Therapeuticum Raphaelhaus. Elizabeth Jacobi, damals junge Fachärztin für Kinderheilkunde, sah diese Not und schritt zur Tat. Was nicht einfach war, denn für diese Kinder gab es zwar Pflege, aber keine Förderung oder gar Schulbildung. Diese Lücke wollte sie füllen. 1968 entstand ein eigenständiger Verein, der die Arbeit aus dem anthroposophischen Menschenbild heraus ermöglichte: Denn diesem zufolge hat jeder Mensch einen unversehrten geistigen Kern und damit die Möglichkeit sich zu entwickeln und zu bilden.

Beim Jubiläum würdigten mehrere Redner dieses einzigartige Angebot, so Bürgermeister Werner Wölfle, Bezirksvorsteherin Tatjana Strohmaier, Sozialamtsleiter Stefan Spatz und die Behindertenbeauftragte der Stadt Stuttgart, Simone Fischer.

Und den musikalischen Rahmen steuerte das Raphaelhaus-Orchester bei: Menschen mit mehrfach schwerer Behinderung gaben hier den Takt an. In diesem musizieren Menschen mit mehrfachschwerer Behinderung unter musikalischer Leitung von Christof Skupin (SWR Symphonieorchester).

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Sommergäste auf dem Weg

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: Aus der RegionVeröffentlicht: Donnerstag, 25. April 2019 07:33Geschrieben von Ait Atmane
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Frühjahrsputz für Mauersegler

Wie jedes Jahr erwartet Stuttgart-Ost seine Sommergäste, die Mauersegler. Ende April, Anfang Mai, je nach Wetterlage, treffen die ersten nach ihrer langen Reise vom Winterquartier in Afrika nach Stuttgart ein. Im Alten Schulhaus in Gablenberg stehen 18 Nistboxen für sie bereit. Rolf Kayer von MUSE-O reinigt sie alle, bis auf die zwei ganz oben unterm Dach, die nicht zugänglich sind. Das macht man aus hygienischen Gründen, um Parasiten, vor allem Lausfliegen, zu entfernen.

Mauersegler sind sehr standorttreue Vögel, die immer wieder zum gleichen Standort zurückkommen. Die Leichtgewichte – ein Vogel wiegt gerade mal 40 bis 45 Gramm – legen im Jahr rund 200 000 Flugkilometer zurück, ihre ersten beiden Lebensjahre nach dem Ausfliegen verbringen sie komplett in der Luft.

Vogelexperte Kayser hat alle Nistboxen unterm MUSE-ODach verkabelt und mit Kameras versehen, sodass man Einblick in die häusliche Welt der Vögel nehmen kann. Vermutlich ab Mitte Juni wird es auch wieder Mauersegler- Führungen mit „Mauersegler- Kino“ geben.

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„Leo“ in diesem Sommer offen

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: Aus der RegionVeröffentlicht: Sonntag, 21. April 2019 08:00Geschrieben von Ait Atmane
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Bäderentwicklungsplan verschoben

Die Stadt Stuttgart wird ihren Bäderentwicklungsplan 2030 in der Sommersaison noch nicht umsetzen. Das sind gute Nachrichten für Schwimmerinnen und Schwimmer im Stuttgarter Osten, denn damit bleibt das Leo-Vetter-Bad in diesem Sommer wie gewohnt geöffnet.

Das Konzept der Bäderbetriebe beinhaltet unter anderem verkürzte Badezeiten für die Öffentlichkeit in mehreren Bädern. Davon sollten Vereine und Schulen profitieren und mehr Nutzungszeit bekommen. Begründet wurde dieser Vorschlag auch mit dem Fachkräftemangel in den Bädern. Das Leo-Vetter-Bad wäre dem nach in den Sommermonaten, während der Freibadsaison, komplett für die Öffentlichkeit geschlossen worden. Ausgerechnet „das Leo“, das ja über eine Liegewiese im Freien verfügt – das erschien vielen Nutzern paradox. Zumal zumindest in den Sommerferien das Bad kaum noch durch Schulen und Vereine genutzt werden dürfte. Bei der Bezirksbeiratssitzung im Februar haben sowohl Bürgerinnen und Bürger als auch Ratsmitglieder ihrem Protest gegen dieses Konzept Ausdruck verliehen. Begriffe wie „Riesensauerei“ und „Bäderkahlschlag“ fielen; das Gremium lehnte den „Entwicklungsplan“ einstimmig ab. Auch in anderen Stadtbezirken regte sich Widerstand. Die Hallenbäder in Plieningen und in Bad Cannstatt sollten dem Plan zufolge sogar gar nicht mehr für die Öffentlichkeit zugänglich sein, das Hallenbad Heslach, ähnlich wie das Leo-Vetter-Bad, im Sommer schließen.

Der Bäderausschuss des Gemeinderats, der ursprünglich im März hätte entscheiden sollen, wird nun erst am 4. Juli über das Konzept abstimmen: wegen des erhöhten Beratungsbedarfs, wie es hieß. Nach dem mittlerweile auch Anträge verschiedener Fraktionen zu dem Plan vorliegen, ist eine breite Diskussion zu er warten. Es gibt auch Beteiligte, die den Bäderentwicklungsplan begrüßen, wie die Arbeitsge mein schaft Schwimmsport betreibender Vereine Stuttgarts (AGS). Übrigens: Die Stadt sucht dringend Aushilfskräfte für die Sommersaison in ihren Bädern. Voraussetzung ist eine abgeschlossene Ausbildung zur/zum Fachangestellten für Bäderbetriebe oder Schwimmmeistergehilfin/-gehilfen oder aber ein gültiger Nachweis des DLRG-Rettungsscheines in Silber, nicht älter als zwei Jahre.

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Mal ruhend, mal rasend

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: Aus der RegionVeröffentlicht: Donnerstag, 11. April 2019 18:30Geschrieben von Ait Atmane
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Immer wieder der Verkehr

Eine Patentlösung gibt es für die Einmündung der Landhaus- in die Wangener Straße nicht. Dafür ist die Situation zu verzwickt. Das wurde bei einer Ortsbegehung mit dem Ausschuss Gaisburg des Bezirksbeirats schnell klar. Interessierte Bürger schauten sich zusammen mit dem Ausschussvorsitzenden Federico Busarello, weiteren Bezirksbeiräten, Bezirksvorsteherin Tatjana Strohmaier und zwei Polizeibeamten mehrere heikle Stellen im Stadtteil an.

Von der Wangener- in die Landhausstraße dürfen nur Fahrzeuge mit einer Breite bis zu zwei Metern einfahren. Aus gutem Grund, denn die Fahrbahn zwischen der Stadtbahn und dem Gehweg samt Wartehäuschen ist eng. Doch längst nicht alle Autofahrer beachten die Beschränkung, im Berufsverkehr werde die Strecke sogar gern als Schleichweg aus dem Remstal in Richtung Filder genutzt, sagten einige Anwohner.

Was tun? Die Durchfahrt komplett zu sperren, ist umstritten. Müssten doch auch die Anwohner dann teilweise große Umwege fahren. Es könne auch nicht das Ziel sein, den Verkehr einfach an eine andere Stelle zu verlagern, merkten einige an. Eigentlich soll schon die „Pförtnerampel“, die in ihren sehr kurzen Grünphasen immer nur wenige Autos passieren lässt, abschreckend auf den Durchgangsverkehr wirken. Hinzu komme, dass die Stadtbahn grundsätzlich Vorrang habe und mit ihrem kurzen Takt den Individualverkehr ausbremse, so die Polizisten.

Eine weitere Verschärfung könnte den Geschäften in Gaisburg den Garaus machen, betonten Federico Busarello und Thomas Rudolph als Vorsitzender des Handels- und Gewerbevereins: Denn die bräuchten auch den Durchgangsverkehr, aus dem Stadtteil allein könnten sie nicht leben. Wie schnell an dieser Stelle überhaupt gefahren wird und werden kann, war ein weiterer Diskussionspunkt. Rund eine Stunde brachte die Gruppe alleine an dieser Stelle zu.

Andernorts kam man schneller voran: Beim Treppenaufgang in Richtung Drackenstein- und anderen Straßen war man sich einig, dass die teils bröckelnden Stufen saniert werden müssen. Die neue Gehwegnase in der Drackensteinstraße, die eigentlich beim Queren helfen soll, stuften alle als eher schädlich denn nützlich ein. Seit sie angebracht wurde, werde davor und dahinter geparkt, erklärte eine Anwohnerin, die eigens dafür aus ihrer Wohnung kam. Dann habe man gar keine Übersicht mehr, die Situation sei gefährlicher als vorher.

In der Klippeneckstraße ging es um wildes Parken in den Abendstunden. Die Polizisten bestätigten, dass sie für den ruhenden Verkehr nicht zuständig sind und deshalb auch Hinweisen auf Missstände beim Parken nicht nachgehen. Das sei die Aufgabe des städtischen Ordnungsdienstes. Falls es auch mit dem nicht klappt, rieten sie zur „Gelben Karte an die Stadtverwaltung“: Beschwerden in dieser Form würden auf jeden Fall bearbeitet.

Auch der Bolzplatz „Froschbeißer“ wurde angeschaut. Er ist gerichtet worden, allerdings mit einem Belag aus scharfkantigem Split, der bei Stürzen für schmerzhafte Verletzungen sorgen kann. Einen Antrag dazu gibt es auch im Bürgerhaushalt. Ein Tartanbelag oder besser noch ein Kunstrasen wäre der Wunsch der Betroffenen. Eine weitere Station war die Einmündung der Hornberg- in die Schurwald straße. Hier tauchte die Frage auf, warum die STEPMaßnahme für diese Kreuzung noch nicht um gesetzt wurde. Beschlossen worden war die Umgestaltung mit Mitteln der Stadtentwicklungspauschale bereits 2012/13.

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Der Osten im Fernsehen

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: Aus der RegionVeröffentlicht: Montag, 21. January 2019 08:30Geschrieben von Ait Atmane
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Sonja Faber-Schrecklein Foto: pm

Samstagabend um 18.15 Uhr:

Der SWR ist ja ohnehin im Osten zu Hause. Moderatorin Sonja Faber-Schrecklein von der Landesschau hatte dennoch die größte Freude dabei, den Stadtbezirk zu entdecken. Im Dezember war sie mit ihrem Team zwischen Gas kessel, Stöckach, Teckplatz und Gaisburg unterwegs. Die einzelnen Episoden der Dreharbeiten werden derzeit in SWR-Fernsehen ausgestrahlt. „Der Osten hat mir so gut gefallen, diese Vielfalt ist irre“, sagt Sonja Faber-Schrecklein begeistert. Auch die Menschen, die sie im Zug der Dreh arbeiten traf, fand sie wunderbar unkompliziert, freundlich und überhaupt nicht abgehoben. „Das war so nett, das hat so viel Spaß gemacht“, sagt die Moderatorin, die schon seit 1991 für die Landesschau arbeitet. Zu ihren Stationen in Stuttgart-Ost gehörte zum Beispiel der Ostendplatz, oder der Teckplatz, wo sie sich in den Geschäften umgesehen und mit den Anwohnern unterhalten hat.

Sie ist der Geschichte von Eduard Pfeiffer und der Sied lung Ostheim nachgegangen und schnupperte Tangoluft. Auf der Suche nach der wahren Geschichte des Gaisburger Marsch‘ unter all den Legen den, die sich um seine Ent stehung ranken, hat sie mit Historiker Ulrich Gohl von MUSE-O das ehemalige Gasthaus „Bäckerschmide“ besucht. Dort soll der Eintopf angeblich erfunden worden sein, was keineswegs bewiesen ist. Da die Bäckerschmide heute kein Gasthaus mehr ist, wurde im „Schlachthof“ gegessen. Auch privat bekam die Moderatorin eine Kostprobe: Kosmetikerin Christa Galautz lud Faber-Schrecklein zu sich nach Hause ein, wo die beiden gemeinsam den traditionellen Eintopf zubereitet haben. Ein Besuch bei Gastwirt „Schorsch“ Chatzitheodoru in der Friedenau stand ebenfalls im Dreh-Programm. Und den Gaskessel konnte die Moderatorin sowohl von innen bestaunen als auch von seinem Dach aus in die Umgebung schauen. „Ich fand das echt irre“, sagt sie. Von oben sehe man „im Prin zip die Geschichte der Stadt“: Von den Fabrikantenvillen auf der Höhe über die Siedlungen bis hin zu den einfachen Arbeiterhäuschen blättere sich die ganze Bandbreite des Ostens auf.

Eine weitere Episode hat Faber-Schrecklein mit ihrem früheren Kollegen Michael Branik gedreht. Das sei eine echte Herzenssache gewesen, erzählt sie: Branik war vier Jahrzehnte lang Moderator beim SWR, bevor er im vergangenen Jahr in den Ruhestand ging. Kurz davor hatte er einen Schlaganfall, inzwischen geht es ihm aber wieder besser. Und nachdem er seit über 30 Jahren im Osten wohnt, gehörte er für Faber-Schrecklein unbedingt zu diesem Dreh dazu. Sie hat mit ihm seine Lieblingsorte auf seinem ureigenen Terrain besucht.

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