Back to Top
 
 
Verheißungsvolles LON-Programm

Verheißungsvolles LON-Programm

Es dürfte eine heiße Nacht werden: Bauchtanz und Flamenco, Rock und ....

Weiterlesen

Sechs Vorschläge für den Osten

Die Bürgerinnen und Bürger haben gewählt und damit entschieden, ....

Weiterlesen

Arbeiterfußball - eine fast vergessene Geschichte

Arbeiterfußball - eine fast vergessene Geschichte

Am Sonntag, 16. Juni wird im MUSE-O um 15 Uhr eine Ausstellung ....

Weiterlesen

Kein Parken an der Kreuzung

Kein Parken an der Kreuzung

Bei einer Begehung mit Bürgern im Herbst nahm das Stadtplanungsamt ....

Weiterlesen

Feuer, Wasser, Luft & Erde

Feuer, Wasser, Luft & Erde

Am Sonntag, 9. Juni um 19 Uhr, findet in der Petruskirche ein ....

Weiterlesen

 

Arbeiterfußball - eine fast vergessene Geschichte

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: Kunst und KulturVeröffentlicht: Montag, 10. June 2019 08:00Geschrieben von Ait Atmane
Zugriffe: 190

Vernissage zur neuen Ausstellung

Am Sonntag, 16. Juni wird im MUSE-O um 15 Uhr eine Ausstellung eröffnet, die sich mit einem lange totgeschwiegenen sporthistorischen Thema befasst: dem Arbeiterfußball.

Die Wanderausstellung hatte 2018 im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund Premiere und wird bundesweit beachtet. Ihr offizieller Titel: „Der andere Fußball. 100 Jahre Arbeiterfußball – 125 Jahre Arbeitersport“.

In vielen Dörfern und Städten in ganz Deutschland bestanden ab dem späten 19. Jahrhundert neben den bürgerlichen Sportvereinen auch solche der Arbeiterbewegung. Für sie war ihr Sport auch politisch. Alle derartigen Verbände wurden in Deutschland von den Nazis 1933 verboten und konnten nach 1945 nicht an ihre frühere Bedeutung anknüpfen.

Die Ausstellung erinnert an diese weitgehend verschüttete Tradition und klärt die historischen Zusammenhänge. Auch von den entsprechenden Stuttgarter Vereinen wird auf eigens erstellten Tafeln die Rede sein.

Speziell für die Schau im MUSE-O wird die Wanderausstellung auch um einen originär musealen Teil erweitert: Vor allem aus den Sammlungen der Kuratoren, aber auch aus Stuttgarter Sammlungen kommen Exponate hinzu, die die Historie noch besser greifbar machen. Pokale werden zu sehen sein, Plaketten, Fahnen und andere Memorabilien. Eröffnet wird die Schau mit einer kleinen Feier und informativen Ansprachen der Ausstellungsmacher.

Der andere Fußball. 100 Jahre Arbeiterfußball – 125 Jahre Arbeitersport. Eine Wanderausstellung des Paderborner Kreises. 16. Juni bis 18. August, Eröffnung So., 16. Juni, 15 Uhr. Geöffnet Sa, So 14–18 Uhr (mit weiterführenden Informationen).
Eintritt 2 Euro, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei.

Aktuelle Informationen unter: www.muse-o.de. MUSE-O, Gablenberger Hauptstraße 130, 70186 Stuttgart MUSE-O wird institutionell gefördert vom Kulturamt der Landeshauptstadt Stuttgart.

 

Kommentar schreiben (0 Kommentare)

Letzte Gelegenheit

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: Kunst und KulturVeröffentlicht: Dienstag, 21. May 2019 07:30Geschrieben von Ait Atmane
Zugriffe: 72

Zur Finissage von „Mein Ding“ haben sich die MUSEO-Macher etwas Besonderes einfallen lassen. Die Leihgeber der Exponate werden zu Kaffee und Hefekranz eingeladen: am Sonntag, 26. Mai um 16 Uhr. Von 14 bis 18 Uhr kann die Ausstellung zum letzten Mal besichtigt werden, quasi als kleiner Schlenker auf dem Weg ins Wahllokal im Café MUSE-O. Die Ausstellung „Mein Ding“ hatte danach gefragt, was Bewohner mit dem Stuttgarter Osten verbindet und was sie mit dem Stadtbezirk in Zusammenhang bringen. Positiver Nebeneffekt der Zusammenkunft am Wahlsonntag: Die Leihgeber können ihre Objekte gleich wieder mit nach Hause nehmen und sie dort ihren angestammten Platz einnehmen lassen.

Eintritt 2 Euro, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei. Informationen unter: www.muse-o.de.
MUSE-O, Gablenberger Hauptstraße 130, 70186 Stuttgart
Kommentar schreiben (0 Kommentare)

Nach Fußball kommt Fußball.

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: SportVeröffentlicht: Montag, 20. May 2019 07:45Geschrieben von Ait Atmane
Zugriffe: 50

MUSE-O: zwei neue Ausstellungen

Der Sommer 2019 steht im MUSE-O im Zeichen des Fußballs: Zwei ganz unterschiedliche Ausstellungen befassen sich nacheinander mit verschiedenen Aspekten unserer Sportart Nummer 1.

Ab dem 16. Juni macht im Alten Schulhaus Gablenberg eine Wanderausstellung Station, die 2018 im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund Premiere hatte und bundesweit Beachtung findet. Der Titel verrät eindeutig, worum es geht: „Der andere Fußball. 100 Jahre Arbeiterfußball – 125 Jahre Arbeitersport“. In vielen Dörfern und Städten, auch hierzulande, bestanden ab dem späten 19. Jahrhundert neben den bürgerlichen Sportvereinen auch solche der Arbeiterbewegung. Für sie hatte der Sport eine etwas andere Bedeutung, eben auch eine politische. Alle derartigen Verbände wurden in Deutschland 1933 von den Nationalsozialisten verboten und konn ten nach 1945 nicht an ihre frühere Bedeutung anknüpfen. Die Ausstellung erinnert an diese weitgehend verschüttete Tradition und klärt die historischen Zusammenhänge. Auch von den entsprechenden Stuttgarter Vereinen wird auf eigens erstellten Tafeln die Rede sein.

Speziell für die Stuttgarter Schau wird die Wanderausstellung auch um einen originär musealen Teil erweitert: Vor allem aus den Sammlungen der Kuratoren kommen Exponate hinzu, welche die Historie noch besser greifbar machen. Pokale werden zu sehen sein, Plaketten, Fahnen und andere Memorabilien. Vielleicht trägt ja auch der eine oder andere Stuttgarter Sammler bemerkenswerte Stücke bei (Angebote bitte an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!). Nach dem 18. August zieht die Präsentation dann weiter.

Im MUSE-O heißt es danach ab Anfang September: „Spiele rund ums Fußballspiel“. Tisch kicker und ähnliche Geräte in unterschiedlicher Größe und Machart werden zu sehen sein, aber auch ältere und neuere elektronische „Fußballspiele“. An manchen wird das Publikum seine Geschicklichkeit beweisen können. Dazu kommen in Vitrinen Gesellschafts- und Kartenspiele, bei denen es in irgendeiner Form um den beliebtesten Sport der Deutschen geht. Fußballfiguren runden das Ganze ab.

Die MUSE-O-Kuratoren haben bereits das eine oder andere Stück erworben, weitere werden folgen. Wieder andere Exponate sollen aus Museen und öffentlichen Sammlungen ausgeliehen werden. Besonders erfreulich wäre es natürlich, wenn auch Exponate aus der Bevölkerung beigesteuert würden (Mailadresse für Angebote siehe oben).

Kommentar schreiben (0 Kommentare)

Kaffee und Hefekranz

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: Kunst und KulturVeröffentlicht: Sonntag, 12. May 2019 08:20Geschrieben von Ait Atmane
Zugriffe: 80

Finissage von „Mein Ding“ im MUSE-O

Für den Schlusstag der aktuellen Ausstellung haben sich die MUSE-O-Macher noch etwas Besonderes einfallen lassen. Die Leihgeber werden zu Kaffee und Hefekranz eingeladen: am Sonntag, 26. Mai um 16 Uhr.

Die Ausstellung „Mein Ding“ hatte danach gefragt, was einen mit dem Stuttgarter Osten verbindet und was man selbst mit dem Stadtbezirk in Zusammenhang bringt. Es gibt so viele Antworten wie Mitwirkende an diesem Kaleidoskop. Wie wäre es denn, so haben sich die Kuratoren deshalb gedacht, all diejenigen, die sich an dem ungewöhnlichen Projekt beteiligt haben, auf einen gemeinsamen Termin hin einzuladen?

Manche der Leihgeberinnen und Leihgeber werden sich kennen, denn es haben sich viele beteiligt, die auch sonst im Bezirk tätig sind: ehrenamtlich in Vereinen und anderen Institutionen oder kulturell in ganz unterschiedlicher Art und Weise. Bei der Finissage bietet sich Gelegenheit, miteinander in Kontakt zu kommen. Selbstverständlich sind auch alle diejenigen im Alten Gablenberger Schulhaus herzlich willkommen, zum Beispiel nach dem Urnengang, die die letzte Gelegenheit zum Ausstellungsbesuch wahrnehmen wollen. Positiver Nebeneffekt der Zusammenkunft: Die Leihgeber können ihre Objekte gleich wieder mit nach Hause nehmen und sie dort ihren an gestammten Platz einnehmen lassen.

Kommentar schreiben (0 Kommentare)

Lokal-Schau

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: TippsVeröffentlicht: Sonntag, 14. April 2019 07:30Geschrieben von Ulrich Gohl
Zugriffe: 146

„Mein Ding“ – neue Ausstellung im MUSE-O

Das ist ein Ding: Die neue Ausstellung im MUSE-O widmet sich den ganz persönlichen Objekten, die Bewohner und Bewohnerinnen des Stuttgarter Ostens mit ihrem Stadtteil verbinden. 50 Exponate hat der Historiker und Kurator Ulrich Gohl von den Besitzern für die Dauer der Präsentation mit dem Titel „Mein Ding“ geliehen bekommen. Das Kaleidoskop von Alltagsgegenständen spiegelt die jeweilige emotionale Verbindung der Leihgeber zu ihrem Stadtbezirk wider.

Weiterlesen ...

Kommentar schreiben (0 Kommentare)

Verbindungen zum Osten

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: TippsVeröffentlicht: Donnerstag, 14. March 2019 17:15Geschrieben von Ait Atmane
Zugriffe: 150

Kurzentschlossene können noch „ein Ding“ bringen

Bei der neuen Ausstellung im MUSE-O haben die Menschen des Stadtbezirks selbst Regie geführt und ein wahres Kaleidoskop des Ostens geschaffen. Es wird am 17. März eröffnet.

Vor Wochen haben die Macher vom Museumsverein Stuttgart-Ost die Bewohner des Stadtbezirks aufgerufen, ihnen doch ein ganz besonderes „Stück“ auszuleihen. Es sollte ein Objekt sein, das man mit dem Osten verbindet oder das einen mit dem Osten verbindet – „Mein Ding“ sozusagen. Die Reaktion war erheblich. Mehrere Dutzend Menschen haben den MUSE-O-Leuten passende Objekte angeboten: kleine und große, einzelne und kleine Gruppen, naheliegende und überraschende, sofort verständliche und solche, die Erläuterungen benötigen. Tagelang erwies sich das Öffnen des elektronischen Briefkastens als wahre Wundertüte. Welche konkreten Objekte in der Ausstellung zu sehen sein werden, das sei hier noch nicht verraten. Nur so viel: Die teilnehmenden Ostlerinnen und Ostler haben ein spannendes, buntes Mosaik ihres Bezirks entworfen.

Die Ausstellungsgestaltung wird wieder originell und doch zurückhaltend sein. Sie übertönt die Objekte nicht, sondern bringt sie erst so recht zur Geltung. Außerdem ist sie so flexibel, dass auch Kurzentschlossene noch „ihr Ding“ bringen können. Denn dies haben die Kuratoren vor: Ein oder zwei Mal während der Laufzeit wollen sie die Ausstellung überarbeiten und neue Objekte integrieren.

Mein Ding. Der Stuttgarter Osten in Objekten seiner Bewohnerinnen und Bewohner. Eine MUSE-OAusstellung. 17. März bis 26. Mai, Eröffnung Sonntag, 17. März, 15 Uhr. Geöffnet Sa, So 14-18 Uhr. Eintritt: 2 Euro, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei. MUSE-O, Gablenberger Hauptstraße 130, 70186 Stuttgart
Kommentar schreiben (0 Kommentare)

Lebendige Werbemännchen

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: Kunst und KulturVeröffentlicht: Mittwoch, 27. February 2019 11:00Geschrieben von Ulrich Gohl
Zugriffe: 132

Ausstellung bis zum 3. März

Die Werbefiguren-Ausstellung im MUSE-O endet am 3. März. Zum Abschied kriechen einige von ihnen aus ihren Vitrinen und agieren – geführt von einem Puppenspieler.

Werbefiguren sich oft recht agile Kerlchen. Spätestens in den Filmen und Spots, die in der MUSE-O-Ausstellung ja ebenfalls gezeigt werden, ist dies zu bewundern. Für den letzten Tag der Ausstellung haben sich die MUSE-OLeute aber noch etwas ganz Besonderes einfallen lassen und legen eine Schippe drauf: Der Puppenspieler Martin Ehmann hat speziell für diesen Anlass Texte geschrieben; die aus den Vitrinen befreiten Figuren betreten die (Puppen-) Bühne und werden lebendig. Ehmann erhält für diese rund viertelstündige Aktion Unterstützung von seinen beiden Kollegen von „Mustermann und die Motzlöffel“.

So plaudern nun plötzlich Johnnie Walker, der Sandeman-Don und der Alpirsbacher Mönch, die drei aus der Alkoholvitrine, über ihren Lebensweg – und was sie nach Ende der Ausstellung so alles vorhaben. In einer anderen Szene erläutert Meister Proper dem Michelin-Männchen und Brummi, wie er das Feinstaub-Problem lösen will. Wer es bisher versäumt hat, die bun te, fröhliche Schau, über die auch schon das SWRFernsehen berichtet hat, zu besuchen, hat eine letzte Ge legenheit – und bekommt gegen 15 Uhr noch einen außergewöhnlichen Auftritt dazu.

Kommentar schreiben (0 Kommentare)

MUSE-O-Aufruf: „Mein Ding“

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: AktionVeröffentlicht: Dienstag, 12. February 2019 13:32Geschrieben von Super User
Zugriffe: 842

Die ganz persönliche Bindung zum Osten

Für ihre neue Ausstellung haben sich die Macher vom Museumsverein Stuttgart-Ost etwas Besonderes einfallen lassen: Sie wollen möglichst viele Ostlerinnen und Ostler zum Mitmachen bewegen. Wie das geht?

Das Thema der geplanten Ausstellung lautet zweideutig: „Mein Ding“. Ja, es gibt hier viele, die „ihr Ding“ machen. Im MUSE-O soll es aber wirklich um konkrete Dinge, um Sachen, Objekte, Exponate gehen. Die Kuratoren fordern die Bewohnerinnen und Bewohner des Stuttgarter Osten auf, sich doch bitte diese beiden Fragen zu stellen: „Was verbindet mich mit dem Stuttgarter Osten?“ und „Was verbinde ich mit dem Stuttgarter Osten?“ Für die Antwort soll ein ganz bestimmtes Ding stehen, das die Leihgeber dann den Ausstellungsmachern für die Dauer der Schau von rund zwei Monaten zur Verfügung stellen.

Was könnte das sein? Ein begeisterter Fußballspieler eines hiesigen Vereins könnte beispielsweise einen wichtigen Wimpel anbieten. Besitzt noch jemand die Schultüte von der Einschulung in eine Schule des Ostens? Vielleicht ist es aber auch die Bademütze des „Leuze“, die eine wichtige Verknüpfung mit dem Stadtbezirk symbolisiert, oder die Speisekarte des Lieblingslokals. Der Fantasie sind fast keine Grenzen gesetzt.

Mit diesem Aufruf wendet sich MUSE-O an alle Bewohnerinnen und Bewohner des Stuttgarter Ostens, ob jung oder alt, ob alteingesessen oder erst kürzlich hierher gekommen, egal, welche Farbe der Pass hat. Schön wäre es natürlich, wenn alle Stadtteile des Ostens vertreten wären, also Berg, Ostheim, Gaisburg und Gablenberg, aber auch der Stöckach, die Uhlandshöhe, die Gänsheide und der Frauenkopf. Darüber hinaus sollen sich auch diejenigen aufgefordert fühlen, die zwar nicht hier leben, aber eine Verbindung mit dem Osten haben. Im Stadtbezirk leben rund 50 000 Menschen; wenn nur jeder Tausendste bei der Ausstellung mitmacht, sind es schon 50 Dinge, die ein Kaleidoskop des Ostens eröffnen.

Für die Präsentation, so die derzeitigen Überlegungen, werden die MUSE-O-Leute in ihren Räumen flache Regale aufbauen, in welche die eingereichten Exponate gestellt werden. Zu jedem Stück soll es eine ganze kurze Beschreibung der Leihgeberin oder des Leihgebers geben, außerdem die Geschichte zum Objekt: „Warum ist genau dies mein persönliches Stück Osten?“

Wer ein passendes „Ding“ hat, möge es bitte dem Museumsverein über die Mailadresse ausstellungen@museo. de anbieten. Die Kuratoren freuen sich besonders, wenn ein Foto und Größenangaben dabei sind.

Kommentar schreiben (0 Kommentare)

Aus Gablenberg ins Stadtarchiv

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: PolitikVeröffentlicht: Donnerstag, 07. February 2019 14:00Geschrieben von Super User
Zugriffe: 1220

Schlienz-Nachlass jetzt online recherchierbar

Die Zusammenarbeit von MUSE-O mit dem Stadtarchiv Stuttgart bei den überlieferten Bildern der Gablenberger Fotografen Schlienz sen. und jr. hat nun ihren erfolgreichen Abschluss gefunden.

Ab 1909 arbeitete in Gablenberg der Fotograf Adolf Schlienz. Ab 1914 hatte er sein Atelier in der Gablenberger Hauptstraße 67. Im Jahre 1933 übergab Schlienz das Geschäft an seinen Sohn Hans, der es bis 1984 betrieb. In diesen vielen Jahren fotografierten die beiden viele Familienfeiern von der Taufe bis zum Begräbnis, dokumentierten örtliche Vereinsfeste und hielten Ansichten von Gablenberg mit der Kamera fest.

Nach Schließung des Betriebs 1984 wurde der fotografische Nachlass zerstreut. Ein beträchtlicher Teil davon kam 2016 ins MUSE-O, der Verein vermittelte den Bestand ans Stadtarchiv. Dort wurden die rund 2 500 Bilder digitalisiert, und MUSE-O zeigte wichtige Teile davon 2017 in seiner Ausstellung „Dorf photographen“.

Inzwischen ist die Aufar beitung im Stadtarchiv komplett abgeschlossen. Die Bilder und Unterlagen bilden dort den Bestand „1101 Fotoatelier Schlienz Gablenberg“. Über die Seite des Stadtarchivs www.stuttgart.de/stadtarchiv sind sie jetzt jederzeit recherchierbar.

Wer Interesse an den Bildern hat, kann sie sich im Stadtarchiv in Bad Cannstatt zu den normalen Öffnungszeiten vorlegen lassen. Auch Abzüge sind möglich.

Kommentar schreiben (0 Kommentare)

Bruno, Antje und der Weiße Riese

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: Kunst und KulturVeröffentlicht: Sonntag, 03. February 2019 12:35Geschrieben von Ulrich Gohl
Zugriffe: 233

Ausstellung Werbemännchen und -frauchen bis 3. März

Ob Raucher oder Nichtraucher – „Best Agers“ kennen die Bezeichnung „in die Luft gehen wie ein HB-Männchen“. Sie stammt von einer der berühmtesten Werbefiguren in der Geschichte des deutschen Werbefernsehens. Gemeint ist „Bruno“, so der offizielle Name des cholerischen Strichmännchens, das zwischen 1957 und 1984 für die Zigarettenmarke HB regelmäßig explodierte, aber dank Glimm stängel jede Herausforderung im Leben spielend meisterte. Das HB-Männchen ist eine der insgesamt 100 Figuren mit Charakter, die in einer sorgfältig zusammengestellten Ausstellung im MUSE-O bis 3. März die Herzen von erwachsenen Nostalgikern ebenso höher schlagen lassen wie die von begeisterten Kindern.

Der Historiker und Kurator Ulrich Gohl hat den Marlboro- Mann und Käsebotschafterin Frau Antje aus Holland, das bereifte Michelin-Männchen und den Tchibo-Kaffee-Exper ten, den dicken Brummi und den sportlichen Trimmi im Alten Schulhaus Gablenberg nicht nur in Vitrinen gestellt. Häuserfassa den bilden den Rahmen für die augenfällige Präsentation, die damit sig nalisiert: Die sympathischen Werbeträger, von Verbrau chern in Herz und Hirn geschlossen, sind in jedem Haus. Die meisten Werbefiguren stammen aus der Sammlung Gohls, zu denen er viele Geschichten, Anekdoten und kulturhistorische Hintergrundinformationen zusammengetragen hat. Der berühmte Sarotti-Mohr wurde politisch korrekt zum goldfarbenen Sarotti-Magier, der Tchibo- Darsteller Wensley Pithey ist im wirklichen Leben Tee trinker gewesen.

Weiterlesen ...

Kommentar schreiben (0 Kommentare)
Don't have an account yet? Register Now!

Sign in to your account