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Lokal-Schau

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: TippsVeröffentlicht: Sonntag, 14. April 2019 07:30Geschrieben von Ulrich Gohl
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„Mein Ding“ – neue Ausstellung im MUSE-O

Das ist ein Ding: Die neue Ausstellung im MUSE-O widmet sich den ganz persönlichen Objekten, die Bewohner und Bewohnerinnen des Stuttgarter Ostens mit ihrem Stadtteil verbinden. 50 Exponate hat der Historiker und Kurator Ulrich Gohl von den Besitzern für die Dauer der Präsentation mit dem Titel „Mein Ding“ geliehen bekommen. Das Kaleidoskop von Alltagsgegenständen spiegelt die jeweilige emotionale Verbindung der Leihgeber zu ihrem Stadtbezirk wider.

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Verbindungen zum Osten

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: TippsVeröffentlicht: Donnerstag, 14. March 2019 17:15Geschrieben von Ait Atmane
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Kurzentschlossene können noch „ein Ding“ bringen

Bei der neuen Ausstellung im MUSE-O haben die Menschen des Stadtbezirks selbst Regie geführt und ein wahres Kaleidoskop des Ostens geschaffen. Es wird am 17. März eröffnet.

Vor Wochen haben die Macher vom Museumsverein Stuttgart-Ost die Bewohner des Stadtbezirks aufgerufen, ihnen doch ein ganz besonderes „Stück“ auszuleihen. Es sollte ein Objekt sein, das man mit dem Osten verbindet oder das einen mit dem Osten verbindet – „Mein Ding“ sozusagen. Die Reaktion war erheblich. Mehrere Dutzend Menschen haben den MUSE-O-Leuten passende Objekte angeboten: kleine und große, einzelne und kleine Gruppen, naheliegende und überraschende, sofort verständliche und solche, die Erläuterungen benötigen. Tagelang erwies sich das Öffnen des elektronischen Briefkastens als wahre Wundertüte. Welche konkreten Objekte in der Ausstellung zu sehen sein werden, das sei hier noch nicht verraten. Nur so viel: Die teilnehmenden Ostlerinnen und Ostler haben ein spannendes, buntes Mosaik ihres Bezirks entworfen.

Die Ausstellungsgestaltung wird wieder originell und doch zurückhaltend sein. Sie übertönt die Objekte nicht, sondern bringt sie erst so recht zur Geltung. Außerdem ist sie so flexibel, dass auch Kurzentschlossene noch „ihr Ding“ bringen können. Denn dies haben die Kuratoren vor: Ein oder zwei Mal während der Laufzeit wollen sie die Ausstellung überarbeiten und neue Objekte integrieren.

Mein Ding. Der Stuttgarter Osten in Objekten seiner Bewohnerinnen und Bewohner. Eine MUSE-OAusstellung. 17. März bis 26. Mai, Eröffnung Sonntag, 17. März, 15 Uhr. Geöffnet Sa, So 14-18 Uhr. Eintritt: 2 Euro, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei. MUSE-O, Gablenberger Hauptstraße 130, 70186 Stuttgart
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Lebendige Werbemännchen

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: Kunst und KulturVeröffentlicht: Mittwoch, 27. February 2019 11:00Geschrieben von Ulrich Gohl
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Ausstellung bis zum 3. März

Die Werbefiguren-Ausstellung im MUSE-O endet am 3. März. Zum Abschied kriechen einige von ihnen aus ihren Vitrinen und agieren – geführt von einem Puppenspieler.

Werbefiguren sich oft recht agile Kerlchen. Spätestens in den Filmen und Spots, die in der MUSE-O-Ausstellung ja ebenfalls gezeigt werden, ist dies zu bewundern. Für den letzten Tag der Ausstellung haben sich die MUSE-OLeute aber noch etwas ganz Besonderes einfallen lassen und legen eine Schippe drauf: Der Puppenspieler Martin Ehmann hat speziell für diesen Anlass Texte geschrieben; die aus den Vitrinen befreiten Figuren betreten die (Puppen-) Bühne und werden lebendig. Ehmann erhält für diese rund viertelstündige Aktion Unterstützung von seinen beiden Kollegen von „Mustermann und die Motzlöffel“.

So plaudern nun plötzlich Johnnie Walker, der Sandeman-Don und der Alpirsbacher Mönch, die drei aus der Alkoholvitrine, über ihren Lebensweg – und was sie nach Ende der Ausstellung so alles vorhaben. In einer anderen Szene erläutert Meister Proper dem Michelin-Männchen und Brummi, wie er das Feinstaub-Problem lösen will. Wer es bisher versäumt hat, die bun te, fröhliche Schau, über die auch schon das SWRFernsehen berichtet hat, zu besuchen, hat eine letzte Ge legenheit – und bekommt gegen 15 Uhr noch einen außergewöhnlichen Auftritt dazu.

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MUSE-O-Aufruf: „Mein Ding“

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: AktionVeröffentlicht: Dienstag, 12. February 2019 13:32Geschrieben von Super User
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Die ganz persönliche Bindung zum Osten

Für ihre neue Ausstellung haben sich die Macher vom Museumsverein Stuttgart-Ost etwas Besonderes einfallen lassen: Sie wollen möglichst viele Ostlerinnen und Ostler zum Mitmachen bewegen. Wie das geht?

Das Thema der geplanten Ausstellung lautet zweideutig: „Mein Ding“. Ja, es gibt hier viele, die „ihr Ding“ machen. Im MUSE-O soll es aber wirklich um konkrete Dinge, um Sachen, Objekte, Exponate gehen. Die Kuratoren fordern die Bewohnerinnen und Bewohner des Stuttgarter Osten auf, sich doch bitte diese beiden Fragen zu stellen: „Was verbindet mich mit dem Stuttgarter Osten?“ und „Was verbinde ich mit dem Stuttgarter Osten?“ Für die Antwort soll ein ganz bestimmtes Ding stehen, das die Leihgeber dann den Ausstellungsmachern für die Dauer der Schau von rund zwei Monaten zur Verfügung stellen.

Was könnte das sein? Ein begeisterter Fußballspieler eines hiesigen Vereins könnte beispielsweise einen wichtigen Wimpel anbieten. Besitzt noch jemand die Schultüte von der Einschulung in eine Schule des Ostens? Vielleicht ist es aber auch die Bademütze des „Leuze“, die eine wichtige Verknüpfung mit dem Stadtbezirk symbolisiert, oder die Speisekarte des Lieblingslokals. Der Fantasie sind fast keine Grenzen gesetzt.

Mit diesem Aufruf wendet sich MUSE-O an alle Bewohnerinnen und Bewohner des Stuttgarter Ostens, ob jung oder alt, ob alteingesessen oder erst kürzlich hierher gekommen, egal, welche Farbe der Pass hat. Schön wäre es natürlich, wenn alle Stadtteile des Ostens vertreten wären, also Berg, Ostheim, Gaisburg und Gablenberg, aber auch der Stöckach, die Uhlandshöhe, die Gänsheide und der Frauenkopf. Darüber hinaus sollen sich auch diejenigen aufgefordert fühlen, die zwar nicht hier leben, aber eine Verbindung mit dem Osten haben. Im Stadtbezirk leben rund 50 000 Menschen; wenn nur jeder Tausendste bei der Ausstellung mitmacht, sind es schon 50 Dinge, die ein Kaleidoskop des Ostens eröffnen.

Für die Präsentation, so die derzeitigen Überlegungen, werden die MUSE-O-Leute in ihren Räumen flache Regale aufbauen, in welche die eingereichten Exponate gestellt werden. Zu jedem Stück soll es eine ganze kurze Beschreibung der Leihgeberin oder des Leihgebers geben, außerdem die Geschichte zum Objekt: „Warum ist genau dies mein persönliches Stück Osten?“

Wer ein passendes „Ding“ hat, möge es bitte dem Museumsverein über die Mailadresse ausstellungen@museo. de anbieten. Die Kuratoren freuen sich besonders, wenn ein Foto und Größenangaben dabei sind.

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Aus Gablenberg ins Stadtarchiv

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: PolitikVeröffentlicht: Donnerstag, 07. February 2019 14:00Geschrieben von Super User
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Schlienz-Nachlass jetzt online recherchierbar

Die Zusammenarbeit von MUSE-O mit dem Stadtarchiv Stuttgart bei den überlieferten Bildern der Gablenberger Fotografen Schlienz sen. und jr. hat nun ihren erfolgreichen Abschluss gefunden.

Ab 1909 arbeitete in Gablenberg der Fotograf Adolf Schlienz. Ab 1914 hatte er sein Atelier in der Gablenberger Hauptstraße 67. Im Jahre 1933 übergab Schlienz das Geschäft an seinen Sohn Hans, der es bis 1984 betrieb. In diesen vielen Jahren fotografierten die beiden viele Familienfeiern von der Taufe bis zum Begräbnis, dokumentierten örtliche Vereinsfeste und hielten Ansichten von Gablenberg mit der Kamera fest.

Nach Schließung des Betriebs 1984 wurde der fotografische Nachlass zerstreut. Ein beträchtlicher Teil davon kam 2016 ins MUSE-O, der Verein vermittelte den Bestand ans Stadtarchiv. Dort wurden die rund 2 500 Bilder digitalisiert, und MUSE-O zeigte wichtige Teile davon 2017 in seiner Ausstellung „Dorf photographen“.

Inzwischen ist die Aufar beitung im Stadtarchiv komplett abgeschlossen. Die Bilder und Unterlagen bilden dort den Bestand „1101 Fotoatelier Schlienz Gablenberg“. Über die Seite des Stadtarchivs www.stuttgart.de/stadtarchiv sind sie jetzt jederzeit recherchierbar.

Wer Interesse an den Bildern hat, kann sie sich im Stadtarchiv in Bad Cannstatt zu den normalen Öffnungszeiten vorlegen lassen. Auch Abzüge sind möglich.

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Bruno, Antje und der Weiße Riese

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: Kunst und KulturVeröffentlicht: Sonntag, 03. February 2019 12:35Geschrieben von Ulrich Gohl
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Ausstellung Werbemännchen und -frauchen bis 3. März

Ob Raucher oder Nichtraucher – „Best Agers“ kennen die Bezeichnung „in die Luft gehen wie ein HB-Männchen“. Sie stammt von einer der berühmtesten Werbefiguren in der Geschichte des deutschen Werbefernsehens. Gemeint ist „Bruno“, so der offizielle Name des cholerischen Strichmännchens, das zwischen 1957 und 1984 für die Zigarettenmarke HB regelmäßig explodierte, aber dank Glimm stängel jede Herausforderung im Leben spielend meisterte. Das HB-Männchen ist eine der insgesamt 100 Figuren mit Charakter, die in einer sorgfältig zusammengestellten Ausstellung im MUSE-O bis 3. März die Herzen von erwachsenen Nostalgikern ebenso höher schlagen lassen wie die von begeisterten Kindern.

Der Historiker und Kurator Ulrich Gohl hat den Marlboro- Mann und Käsebotschafterin Frau Antje aus Holland, das bereifte Michelin-Männchen und den Tchibo-Kaffee-Exper ten, den dicken Brummi und den sportlichen Trimmi im Alten Schulhaus Gablenberg nicht nur in Vitrinen gestellt. Häuserfassa den bilden den Rahmen für die augenfällige Präsentation, die damit sig nalisiert: Die sympathischen Werbeträger, von Verbrau chern in Herz und Hirn geschlossen, sind in jedem Haus. Die meisten Werbefiguren stammen aus der Sammlung Gohls, zu denen er viele Geschichten, Anekdoten und kulturhistorische Hintergrundinformationen zusammengetragen hat. Der berühmte Sarotti-Mohr wurde politisch korrekt zum goldfarbenen Sarotti-Magier, der Tchibo- Darsteller Wensley Pithey ist im wirklichen Leben Tee trinker gewesen.

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Figurensammler im MUSE-O

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: VereinVeröffentlicht: Donnerstag, 24. January 2019 10:00Geschrieben von Ait Atmane
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Treffen für Interessierte am 9. Februar

Ein Blick in die Ausstellung mit (unter anderem) dem Tchibo-Kaffee-Experten, dem Sandeman-Don und der West-Domina. Foto: Gohl

Anlässlich der Ausstellung über „Werbemännchen und -frauchen“ lädt MUSE-O zu einem Sammlertreffen ins Alte Gablenberger Schulhaus: am Samstag, 9. Februar.

Unter dem Titel „Bruno, Antje und der Weiße Riese“ zeigt der Museumsverein Stuttgart- Ost derzeit eine Ausstellung über Werbefiguren. Rund 40 verschiedene Charaktere – Kultfiguren wie Bibendum, Bruno und Frau Antje, aber auch weniger bekannte Typen wie die Farbschlurfe, der Bonduelle-Gartenmeister oder Koxi – werden darin vorgestellt; der Kurator (und Figurensammler) Ulrich Gohl hat ihre Geschichte erforscht und stellt sie in knappen Texten vor. Von gut einem Dutzend Figuren liegen auch Filme vor, die auf kleinen Bildschirmen direkt bei den Exponaten abgerufen werden können. Diese attraktiv gemachte Ausstellung nehmen die Veranstalter zum Anlass, Figurensammler in ihr Museum einzuladen am Samstag, 9. Februar. Um 14.30 Uhr gibt’s eine kleine Begrüßung, um 15 Uhr führt der Kurator die Sammlerkolleginnen und -kollegen durch die Ausstellung; die Führung wird sich an deren Wünschen orientieren. Trotzdem sind natürlich auch alle anderen Interessierten dazu herzlich eingeladen.

MUSE-O bittet die Sammlerinnen und Sammler auch, ihre Dubletten zum Tausch oder zum Verkauf mitzubringen. Die Veranstalter stellen gerne kostenlos Tische zur Verfügung, die am Rande der Ausstellung aufgestellt werden können. Dafür ist aber aus organisatorischen Gründen zwingend Voranmeldung nötig (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).

Figurensammler-Treffen am Samstag, 9. Februar ab 14 Uhr. Eintritt: 2 Euro, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei. MUSE-O, Gablenberger Hauptstraße 130, 70186 Stuttgart MUSE-O wird institutionell gefördert vom Kulturamt der Stadt Stuttgart. Aktuelle Informationen stets unter: www.muse-o.de.

 

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Beide Teams sind Württemberger

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: VereinVeröffentlicht: Donnerstag, 10. January 2019 06:38Geschrieben von Ait Atmane
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„Heimspiel“ der Briefmarkensammler im MUSE-O

Wenn Philatelisten, die „Württemberg-Sammler“ heißen, auf solche treffen, die sich „Württembergische Sammler“ nennen (man beachte den feinen Unterschied in den Bezeichnungen), dann sind das zwei verschiedene: Die einen wohnen „überall“ und sammeln Württemberger Briefmarken. Die anderen wohnen in Württemberg und sammeln Briefmarken „aller“ Gebiete. Mitglieder beider Gruppen – der „Arbeitsgemeinschaft Württemberg e.V.“ und des „Württembergischen Philatelistenvereins 1882 e.V.“ – kamen am 14. November im MUSE-O zum „Beschnuppern“ zusammen. Dabei hatten sie Markenmaterial zum Vorzeigen, Begutachten und Tauschen. Mit über 25 Teilnehmern fand die Premiere des „Phila-Treff Württemberg“ überraschend regen Zuspruch – eine Neuauflage für den 8. Mai 2019 ist schon festgelegt.

„Normaler“ Briefmarkentausch für alle ist jeden zweiten Mittwoch eines Monats, ausgenommen August. Auch Gäste sind willkommen. Man trifft sich um 18 Uhr im MUSE-O, Gablenberger Hauptstraße 130 (2. Stock).

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Werbefiguren im Blick

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: Kunst und KulturVeröffentlicht: Dienstag, 11. December 2018 13:41Geschrieben von Ulrich Gohl
Zugriffe: 198

Neue MUSE-O-Ausstellung

Sie sind überall, fast jeder kennt sie – und doch werden sie kaum ernsthaft zur Kenntnis genommen: Werbefiguren wie der Sarotti-Mohr, das HB-Männchen oder Frau Antje. MUSE-O widmet diesen bunten „Geschöpfen der Warenwelt“ nun eine eigene Ausstellung; sie wird am 2. Dezember eröffnet.

Niemand kann sich ihnen entziehen, den kleinen Wesen, die uns aus Annoncen und Werbespots ansprechen. Tau sen de verschiedene haben Werbegrafiker und Anzeigenabteilungen schon entworfen, manche schon vor über 100 Jahren, andere jüngst. Die meisten von ihnen sind vergessen, andere aber haben sich zu wahren Ikonen entwickelt. Sie sollen „ihr“ Produkt sympathisch erscheinen lassen, dem potenziellen Kun den auch emotional nahe bringen. Wer kennt nicht das aus lauter Reifen bestehende Michelin- Männchen, Frau Antje, die uns Käse aus Holland schmackhaft machen will, oder den Sarotti-Mohren, der sich inzwischen politisch korrekt zum Sarotti-Magier gewandelt hat? Haben wir nicht mit dem Tchibo-Kaffee-Experten ein Tässchen geschlürft, mit dem Camel-Mann Sohlen durchgelaufen und mit Meister Proper das Bad gewienert? Rund drei Dutzend solcher Wesen zeigt nun diese Ausstellung.

Die meisten Figuren stammen aus der Sammlung des Historikers und Kurators Ulrich Gohl, der die Schau für MUSE-O zusammengestellt hat. Kleine Schlüs sel anhänger sind ebenso dabei wie fast mannshohe Aufsteller aus Läden. Akribisch hat Gohl die Historie der einzelnen Wesen recherchiert und ist auf manche skurrile Geschichte gestoßen. Wer hätte geahnt, dass der Tchibo-Darsteller Wensley Pithey eigentlich Teetrinker war, dass der Entwurf für Johnnie Walker vor über einem Jahrhundert auf dem Rand einer Speisekarte entstand oder dass Brummi, der freundliche Lkw, aus der Feder eines der berühmtesten nie derländischen Anima tionsfilmer stammt?

In der Ausstellung im Alten Schulhaus Gablenberg leben die Figuren in perfekt ausgeleuchteten „Wohngemeinschaf ten“ beieinander, in Vitrinen, welche die Gestalter in „Fassaden“ eingehängt haben. Käpt’n Iglo lebt mit dem Rama-Mädchen, der Süßen Susi und anderen Lebensmittelwerberinnen. Zum Marlboro-Mann gesellen sich das HB-Männchen und die West- Domina. Auf ein Getränk sitzen der Ahoj-Matrose, Karin Sommer und Kai ser’s Kaffeekanne zusammen.

Mit einer weiteren Besonderheit warten die Ausstellungsmacher auf: Viele Figuren kennt man ja aus Werbe filmen; und genau die sind auch in der Ausstellung zu bewundern. Auf mehreren verteilten Bild schirmen kann man sie per Tastendruck aufrufen. Die fröhliche, bunte Aus stellung wird mit einer Vernissage am ersten Adventssonntag, 2. Dezember, 15 Uhr, eröffnet. Der Stuttgarter Kulturbürgermeister Fabian Mayer wird ein Grußwort sprechen, einen kleinen Einführungsvortrag hält der Kurator Ulrich Gohl.

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Finissage

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: Kunst und KulturVeröffentlicht: Sonntag, 02. September 2018 10:48Geschrieben von Ulrich Gohl
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Letzter Tag der Lazarette-Ausstellung

Am Sonntag, 9. September gibt es gleich zwei Gründe, das MUSE-O zu besuchen: Zum einen endet die aktuelle Ausstellung über die Stuttgarter Lazarette des Ersten Weltkrieges mit Führungen, zum anderen wird bundesweit der Tag des offenen Denkmals begangen.

Die Ausstellung „Verwundungen“, die über den ganzen Sommer lief, hat ein ausgesprochen interessiertes Publikum angezogen. Viele Besucherinnen und Besucher haben betont, wie sehr sie die Darstellung berührt habe und wie wichtig eine solche Ausstellung gerade auch in unseren Tagen sei. Am Sonntag, 9. September besteht nun zum letzten Mal die Gelegenheit, die informativen Objekte, Bilder und Texte rund um die hiesigen Lazarette des Ersten Weltkrieges zu studieren und die mehr als 40 Original- Fotopostkarten zu bestaunen, die Soldaten und Krankenschwestern aus den Lazaretten Stuttgarts an ihre Liebsten zu Hause geschrieben haben.

Zweimal wird an diesem Tag der „Haus-Kurator“ des MUSE-O, Ulrich Gohl, der auch diese Ausstellung betreut hat, durch die beiden Museums - räume führen, und zwar um 15 und um 17 Uhr. Er wird auch von den „Geschichten um die Geschichte“ erzählen, um den Exponaten – und den Menschen, die sie hinterlassen haben – noch näher zu kommen. Der 9. September ist auch der 25. Tag des offenen Denkmals; der Jubiläumstag trägt das Motto „Entdecken, was uns verbindet“. Rund 7 500 Denkmale sind an diesem Tag in ganz Deutschland geöffnet – bekannte, große Objekte ebenso wie geheimnisvolle, erst noch zu entdeckende „Juwelen“. Aus diesem Grund geben die Aufsichten im MUSE-O auch gerne Auskunft über das Alte Gablenberger Schulhaus, in dem sich ja das Museum befindet, seine Ge - schichte und seine heutige Bedeutung. Es ist ja nicht nur ein Ausstellungsort, sondern vielmehr auch ein gerne genutzter Treffpunkt für die Menschen des Stuttgarter Ostens.

Insofern verkörpert es auch ganz besonders das diesjährige Motto des Denkmaltages.

Verwundungen. Die Stuttgarter Lazarette des Ersten Weltkrieges. Eine MUSE-O-Ausstellung. Mit zwei Sonderführungen zum Tag des offenen Denkmals mit dem Kurator Ulrich Gohl am 9. September, 15 und um 17 Uhr. Geöffnet Sa, So 14–18 Uhr. Eintritt: 2 Euro, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei.

MUSE-O, Gablenberger Hauptstraße 130, 70186 Stuttgart Aktuelle Informationen stets unter: www.muse-o.de MUSE-O wird institutionell gefördert vom Kulturamt der Landeshauptstadt Stuttgart

 

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