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Wer erkennt dieses Foto?

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: AktionVeröffentlicht: Samstag, 24. August 2019 07:40Geschrieben von Super User
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Drei Damen und ein Laden

Der Museumsverein Stuttgart- Ost/MUSE-O braucht mal wieder Hilfe von seinen Mit - gliedern und der Bevöl kerung des Stuttgarter Ostens: bei der Identifikation eines Fotos. Der MUSE-O-Kurator Ulrich Gohl konnte dieser Tage zwei Fotos erwerben, die sehr wahr scheinlich in einem La - den am Stöckach entstanden sind. Soviel ist bisher klar: Auf dem Bild sind drei Frauen in heiterer Stimmung zu sehen, sie tragen (Fasnachts-) Hütchen. Ort der Handlung ist offenbar ein Schreibwaren - geschäft, das auch Spielwaren führt. Auf der Rückseite der Privat-Postkarten ist der Foto - grafenstempel angebracht: „J. Scholz, Stuttgart-O, Wörth - straße 19“. Die Wörthstraße wurde 1957 in Riekestraße um benannt. Das Foto ist e r - kennbar in der Nachkriegs zeit entstanden, aber eben vor 1957.

Daraus ergeben sich einige Fragen. Wurde das Foto tat - sächlich am Stöckach aufgenommen oder stammt nur der Fotograf von hier? Wie hieß der Schreibwarenladen und wo befand er sich genau? Kennt vielleicht sogar jemand die abgebildeten Damen? Und: Weiß jemand mehr über den Fotografen?

MUSE-O ist an den Infor - mationen auch deshalb besonders interessiert, weil der Verein mittelfristig sowohl eine Ausstellung über den Stöckach als auch eine Dar - stellung des hiesigen Einzel - handels plant.

Sachdienliche Hinweise nehmen die Aus stellungsmacher gerne über die Mailadresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! entgegen.

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Arbeiterfußball in Stuttgart

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: Kunst und KulturVeröffentlicht: Dienstag, 09. July 2019 07:30Geschrieben von Super User
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Wanderausstellung des Paderborner Kreises im MUSE-O

Im MUSE-O dreht sich derzeit alles ums runde Leder. Die Wanderausstellung des Paderborner Kreises mit dem Titel: „Der andere Fußball. 100 Jahre Arbeiterfußball – 125 Jahre Arbeitersport“ macht bis 18. August Station in den Räumen des Alten Gablenberger Schulhauses.

Auf zahlreichen Roll-ups wird die fast vergessene, aber spannende und vor allem politische Sportgeschichte des Arbeiterfußballs aufgerollt. In Vitrinen erzählen Presseberichte und Exponate vom damaligen Sport geist, etwa ein Lederfußball und Fußballschuhe aus den 30er-Jahren, die beim Fußballclub Wien-Floridsdorf benutzt wurden. Aber auch die Trophäe, die Otto Fricke aus Feuerbach auf der Arbeiterolympiade 1931 in Wien für den Sieg im Fußball-Dreikampf überreicht wurde ist ein interessantes Zeugnis. Der deutsche Arbeiterfußball richtete eigene Meisterschaften aus und setzte auf Fairness auf dem Spielfeld. „Kein Sieg um jeden Preis“ heißt es auf der Tafel mit den Fußballspielregeln von 1929.

Die Ausstellung hatte im vergangenen Jahr im Deutschen Fußballmuseum Premiere und ist in Stuttgart ausschließlich im MUSE-O zu sehen. Die anschauliche Präsentation verdeutlicht die kurze, aber hochinteressante Zeit von Beginn des Arbeiterfußballs 1918 bis zur Zerschlagung durch die Nazis 1933. Damit stellt sie auch ein wichtiges Stück Erinnerungskultur dar. Ergänzt wird die Wanderausstellung durch Exponate aus den Sammlungen der MUSE-O Kuratoren, aber auch aus Stuttgarter Privatbesitz. Plaketten einzelner hiesiger Arbeitersportvereine und Anstecker zu besonderen Veranstaltungen in der Gegend sind ausgestellt. Besonders beeindruckend ist die gut erhaltene Fahne der Sportvereinigung Stuttgart Ost 1886 e.V. mit der Aufschrift „Wer seinen Körper stählt, pflegt seine Seele“. Bei der Eröffnung sprach der Sporthistoriker und maßgebliche Begleiter der Ausstellung, Dr. Reiner Fricke, über die regionale Entwicklung und Umstände von „Arbeitersport und Arbeiterfußball in Stuttgart“. In ganz Deutsch land gab es ab dem ausgehenden 19. Jahrhundert neben den „bürgerlichen“ und „proletarischen“ Turnvereinen auch Arbeitersportvereine. Das freie Spiel mit dem Ball wurde bei Arbeitersportlern immer beliebter und schließlich zur ernsthaften Konkurrenz für das „starre“ Turnen. 1919 wurde aus dem Arbeiterturnerbund (ATB) der Arbeiter- Turn- und Sportbund (ATSB). Der Fußball spielte eine immer größere Rolle. Der Turn und Sportverein Stuttgart-Ost wur de 1927 württembergischer Meister und gewann vier Kreismeisterschaften. Sechs Spieler aus der Stuttgarter Gegend hatten sogar Einsätze in der deutschen Auswahl. „Das Württembergische Arbeiter-Fußballtreffen am 21./22. Mai 1932 in Stuttgart-Degerloch war als Massenbekenntnis für die Arbeitersportbewegung geplant. An den zweit Tagen wurde von 130 aktiven Fußballmannschaften und 500 Einzelkämpfern durch das Sprechchorwerk ‚Unser Kampf‘ das Verhältnis des Arbeitersports zum Sozialismus verdeutlicht“, so Reiner Fricke. Gleichberechtigung und Solidarität waren ausschlaggebende Werte der Arbeitervereine.

Öffnungszeiten: Bis 18. August. Samstag/Sonntag 14 bis 18 Uhr (mit weiterführenden Informationen).

Eintritt 2 Euro, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei.

Informationen unter: www.muse-o.de. MUSE-O wird institutionell gefördert vom Kulturamt der Landeshauptstadt Stuttgart.

 

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Spiele rund ums Fußballspiel

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: Kunst und KulturVeröffentlicht: Montag, 01. July 2019 09:00Geschrieben von Super User
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MUSE-O sucht Exponate für die nächste Ausstellung

Nach dem Spiel, so heißt es unter Trainern, sei bereits wieder vor dem Spiel. Das nehmen sich auch die MUSE-OAusstellungsmacher zu Herzen und bereiten die Ausstellung vor, die dem „Arbeiter-Fußball“ folgen soll. Sie bleibt im Banne des runden Leders – und benötigt noch Leihgaben.

Bis zum 18. August ist im Alten Schulhaus in Gablenberg die Ausstellung über den organisierten Arbeitersport, besonders den Arbeiterfußball, zu sehen.

Bereits ab Anfang September wird eine weitere Ausstellung folgen, die sich ebenfalls mit einem Aspekt des beliebtesten Sports der Deutschen befasst und doch ganz anders ist. Während beim Arbeiterfußball die historische Dimension im Vordergrund steht, wird in der Folgeschau vor allem tatsächlich gespielt. Am Tischkicker, am Tipp-Kick-Brett, aber auch mit dem Joystick können sich die Besuche rinnen und Besucher vergnügen. Einige Texttafeln werden erläutern, wie sich diese „Spiele rund ums Fußballspiel“ entwickelt haben. In Vitrinen sollen ältere und neuere Fußballspiel-Spiele zu finden sein. Und hier benötigen die MUSE-O-Kuratoren noch Hilfe. Zwar haben sie schon ein Playmobil-Stadion, Fußball- Quartette, ein WM-Monopoly und andere Stücke erworben, aber noch hat es Platz für weitere Schmuckstücke. Wer hat noch ein uraltes Tipp-Kick (vor 1940), wer hat das Quartett mit Uwe See ler nicht weggeworfen, wer stellt für zwei Monate sein besonderes Fußball-Gesellschaftsspiel, ob taufrisch oder schon ein bisschen verratzt, zur Verfügung? Angebote bitte per Mail an ausstellungen@museo. de, am besten mit einem Foto und den Maßen. www.muse-o.de.

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Arbeiterfußball - eine fast vergessene Geschichte

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: Kunst und KulturVeröffentlicht: Montag, 10. June 2019 08:00Geschrieben von Ait Atmane
Zugriffe: 922

Vernissage zur neuen Ausstellung

Am Sonntag, 16. Juni wird im MUSE-O um 15 Uhr eine Ausstellung eröffnet, die sich mit einem lange totgeschwiegenen sporthistorischen Thema befasst: dem Arbeiterfußball.

Die Wanderausstellung hatte 2018 im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund Premiere und wird bundesweit beachtet. Ihr offizieller Titel: „Der andere Fußball. 100 Jahre Arbeiterfußball – 125 Jahre Arbeitersport“.

In vielen Dörfern und Städten in ganz Deutschland bestanden ab dem späten 19. Jahrhundert neben den bürgerlichen Sportvereinen auch solche der Arbeiterbewegung. Für sie war ihr Sport auch politisch. Alle derartigen Verbände wurden in Deutschland von den Nazis 1933 verboten und konnten nach 1945 nicht an ihre frühere Bedeutung anknüpfen.

Die Ausstellung erinnert an diese weitgehend verschüttete Tradition und klärt die historischen Zusammenhänge. Auch von den entsprechenden Stuttgarter Vereinen wird auf eigens erstellten Tafeln die Rede sein.

Speziell für die Schau im MUSE-O wird die Wanderausstellung auch um einen originär musealen Teil erweitert: Vor allem aus den Sammlungen der Kuratoren, aber auch aus Stuttgarter Sammlungen kommen Exponate hinzu, die die Historie noch besser greifbar machen. Pokale werden zu sehen sein, Plaketten, Fahnen und andere Memorabilien. Eröffnet wird die Schau mit einer kleinen Feier und informativen Ansprachen der Ausstellungsmacher.

Der andere Fußball. 100 Jahre Arbeiterfußball – 125 Jahre Arbeitersport. Eine Wanderausstellung des Paderborner Kreises. 16. Juni bis 18. August, Eröffnung So., 16. Juni, 15 Uhr. Geöffnet Sa, So 14–18 Uhr (mit weiterführenden Informationen).
Eintritt 2 Euro, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei.

Aktuelle Informationen unter: www.muse-o.de. MUSE-O, Gablenberger Hauptstraße 130, 70186 Stuttgart MUSE-O wird institutionell gefördert vom Kulturamt der Landeshauptstadt Stuttgart.

 

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Letzte Gelegenheit

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: Kunst und KulturVeröffentlicht: Dienstag, 21. May 2019 07:30Geschrieben von Ait Atmane
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Zur Finissage von „Mein Ding“ haben sich die MUSEO-Macher etwas Besonderes einfallen lassen. Die Leihgeber der Exponate werden zu Kaffee und Hefekranz eingeladen: am Sonntag, 26. Mai um 16 Uhr. Von 14 bis 18 Uhr kann die Ausstellung zum letzten Mal besichtigt werden, quasi als kleiner Schlenker auf dem Weg ins Wahllokal im Café MUSE-O. Die Ausstellung „Mein Ding“ hatte danach gefragt, was Bewohner mit dem Stuttgarter Osten verbindet und was sie mit dem Stadtbezirk in Zusammenhang bringen. Positiver Nebeneffekt der Zusammenkunft am Wahlsonntag: Die Leihgeber können ihre Objekte gleich wieder mit nach Hause nehmen und sie dort ihren angestammten Platz einnehmen lassen.

Eintritt 2 Euro, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei. Informationen unter: www.muse-o.de.
MUSE-O, Gablenberger Hauptstraße 130, 70186 Stuttgart
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Nach Fußball kommt Fußball.

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: SportVeröffentlicht: Montag, 20. May 2019 07:45Geschrieben von Ait Atmane
Zugriffe: 140

MUSE-O: zwei neue Ausstellungen

Der Sommer 2019 steht im MUSE-O im Zeichen des Fußballs: Zwei ganz unterschiedliche Ausstellungen befassen sich nacheinander mit verschiedenen Aspekten unserer Sportart Nummer 1.

Ab dem 16. Juni macht im Alten Schulhaus Gablenberg eine Wanderausstellung Station, die 2018 im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund Premiere hatte und bundesweit Beachtung findet. Der Titel verrät eindeutig, worum es geht: „Der andere Fußball. 100 Jahre Arbeiterfußball – 125 Jahre Arbeitersport“. In vielen Dörfern und Städten, auch hierzulande, bestanden ab dem späten 19. Jahrhundert neben den bürgerlichen Sportvereinen auch solche der Arbeiterbewegung. Für sie hatte der Sport eine etwas andere Bedeutung, eben auch eine politische. Alle derartigen Verbände wurden in Deutschland 1933 von den Nationalsozialisten verboten und konn ten nach 1945 nicht an ihre frühere Bedeutung anknüpfen. Die Ausstellung erinnert an diese weitgehend verschüttete Tradition und klärt die historischen Zusammenhänge. Auch von den entsprechenden Stuttgarter Vereinen wird auf eigens erstellten Tafeln die Rede sein.

Speziell für die Stuttgarter Schau wird die Wanderausstellung auch um einen originär musealen Teil erweitert: Vor allem aus den Sammlungen der Kuratoren kommen Exponate hinzu, welche die Historie noch besser greifbar machen. Pokale werden zu sehen sein, Plaketten, Fahnen und andere Memorabilien. Vielleicht trägt ja auch der eine oder andere Stuttgarter Sammler bemerkenswerte Stücke bei (Angebote bitte an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!). Nach dem 18. August zieht die Präsentation dann weiter.

Im MUSE-O heißt es danach ab Anfang September: „Spiele rund ums Fußballspiel“. Tisch kicker und ähnliche Geräte in unterschiedlicher Größe und Machart werden zu sehen sein, aber auch ältere und neuere elektronische „Fußballspiele“. An manchen wird das Publikum seine Geschicklichkeit beweisen können. Dazu kommen in Vitrinen Gesellschafts- und Kartenspiele, bei denen es in irgendeiner Form um den beliebtesten Sport der Deutschen geht. Fußballfiguren runden das Ganze ab.

Die MUSE-O-Kuratoren haben bereits das eine oder andere Stück erworben, weitere werden folgen. Wieder andere Exponate sollen aus Museen und öffentlichen Sammlungen ausgeliehen werden. Besonders erfreulich wäre es natürlich, wenn auch Exponate aus der Bevölkerung beigesteuert würden (Mailadresse für Angebote siehe oben).

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Kaffee und Hefekranz

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: Kunst und KulturVeröffentlicht: Sonntag, 12. May 2019 08:20Geschrieben von Ait Atmane
Zugriffe: 169

Finissage von „Mein Ding“ im MUSE-O

Für den Schlusstag der aktuellen Ausstellung haben sich die MUSE-O-Macher noch etwas Besonderes einfallen lassen. Die Leihgeber werden zu Kaffee und Hefekranz eingeladen: am Sonntag, 26. Mai um 16 Uhr.

Die Ausstellung „Mein Ding“ hatte danach gefragt, was einen mit dem Stuttgarter Osten verbindet und was man selbst mit dem Stadtbezirk in Zusammenhang bringt. Es gibt so viele Antworten wie Mitwirkende an diesem Kaleidoskop. Wie wäre es denn, so haben sich die Kuratoren deshalb gedacht, all diejenigen, die sich an dem ungewöhnlichen Projekt beteiligt haben, auf einen gemeinsamen Termin hin einzuladen?

Manche der Leihgeberinnen und Leihgeber werden sich kennen, denn es haben sich viele beteiligt, die auch sonst im Bezirk tätig sind: ehrenamtlich in Vereinen und anderen Institutionen oder kulturell in ganz unterschiedlicher Art und Weise. Bei der Finissage bietet sich Gelegenheit, miteinander in Kontakt zu kommen. Selbstverständlich sind auch alle diejenigen im Alten Gablenberger Schulhaus herzlich willkommen, zum Beispiel nach dem Urnengang, die die letzte Gelegenheit zum Ausstellungsbesuch wahrnehmen wollen. Positiver Nebeneffekt der Zusammenkunft: Die Leihgeber können ihre Objekte gleich wieder mit nach Hause nehmen und sie dort ihren an gestammten Platz einnehmen lassen.

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Lokal-Schau

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: TippsVeröffentlicht: Sonntag, 14. April 2019 07:30Geschrieben von Ulrich Gohl
Zugriffe: 258

„Mein Ding“ – neue Ausstellung im MUSE-O

Das ist ein Ding: Die neue Ausstellung im MUSE-O widmet sich den ganz persönlichen Objekten, die Bewohner und Bewohnerinnen des Stuttgarter Ostens mit ihrem Stadtteil verbinden. 50 Exponate hat der Historiker und Kurator Ulrich Gohl von den Besitzern für die Dauer der Präsentation mit dem Titel „Mein Ding“ geliehen bekommen. Das Kaleidoskop von Alltagsgegenständen spiegelt die jeweilige emotionale Verbindung der Leihgeber zu ihrem Stadtbezirk wider.

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Verbindungen zum Osten

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: TippsVeröffentlicht: Donnerstag, 14. March 2019 17:15Geschrieben von Ait Atmane
Zugriffe: 243

Kurzentschlossene können noch „ein Ding“ bringen

Bei der neuen Ausstellung im MUSE-O haben die Menschen des Stadtbezirks selbst Regie geführt und ein wahres Kaleidoskop des Ostens geschaffen. Es wird am 17. März eröffnet.

Vor Wochen haben die Macher vom Museumsverein Stuttgart-Ost die Bewohner des Stadtbezirks aufgerufen, ihnen doch ein ganz besonderes „Stück“ auszuleihen. Es sollte ein Objekt sein, das man mit dem Osten verbindet oder das einen mit dem Osten verbindet – „Mein Ding“ sozusagen. Die Reaktion war erheblich. Mehrere Dutzend Menschen haben den MUSE-O-Leuten passende Objekte angeboten: kleine und große, einzelne und kleine Gruppen, naheliegende und überraschende, sofort verständliche und solche, die Erläuterungen benötigen. Tagelang erwies sich das Öffnen des elektronischen Briefkastens als wahre Wundertüte. Welche konkreten Objekte in der Ausstellung zu sehen sein werden, das sei hier noch nicht verraten. Nur so viel: Die teilnehmenden Ostlerinnen und Ostler haben ein spannendes, buntes Mosaik ihres Bezirks entworfen.

Die Ausstellungsgestaltung wird wieder originell und doch zurückhaltend sein. Sie übertönt die Objekte nicht, sondern bringt sie erst so recht zur Geltung. Außerdem ist sie so flexibel, dass auch Kurzentschlossene noch „ihr Ding“ bringen können. Denn dies haben die Kuratoren vor: Ein oder zwei Mal während der Laufzeit wollen sie die Ausstellung überarbeiten und neue Objekte integrieren.

Mein Ding. Der Stuttgarter Osten in Objekten seiner Bewohnerinnen und Bewohner. Eine MUSE-OAusstellung. 17. März bis 26. Mai, Eröffnung Sonntag, 17. März, 15 Uhr. Geöffnet Sa, So 14-18 Uhr. Eintritt: 2 Euro, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei. MUSE-O, Gablenberger Hauptstraße 130, 70186 Stuttgart
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Lebendige Werbemännchen

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: Kunst und KulturVeröffentlicht: Mittwoch, 27. February 2019 11:00Geschrieben von Ulrich Gohl
Zugriffe: 201

Ausstellung bis zum 3. März

Die Werbefiguren-Ausstellung im MUSE-O endet am 3. März. Zum Abschied kriechen einige von ihnen aus ihren Vitrinen und agieren – geführt von einem Puppenspieler.

Werbefiguren sich oft recht agile Kerlchen. Spätestens in den Filmen und Spots, die in der MUSE-O-Ausstellung ja ebenfalls gezeigt werden, ist dies zu bewundern. Für den letzten Tag der Ausstellung haben sich die MUSE-OLeute aber noch etwas ganz Besonderes einfallen lassen und legen eine Schippe drauf: Der Puppenspieler Martin Ehmann hat speziell für diesen Anlass Texte geschrieben; die aus den Vitrinen befreiten Figuren betreten die (Puppen-) Bühne und werden lebendig. Ehmann erhält für diese rund viertelstündige Aktion Unterstützung von seinen beiden Kollegen von „Mustermann und die Motzlöffel“.

So plaudern nun plötzlich Johnnie Walker, der Sandeman-Don und der Alpirsbacher Mönch, die drei aus der Alkoholvitrine, über ihren Lebensweg – und was sie nach Ende der Ausstellung so alles vorhaben. In einer anderen Szene erläutert Meister Proper dem Michelin-Männchen und Brummi, wie er das Feinstaub-Problem lösen will. Wer es bisher versäumt hat, die bun te, fröhliche Schau, über die auch schon das SWRFernsehen berichtet hat, zu besuchen, hat eine letzte Ge legenheit – und bekommt gegen 15 Uhr noch einen außergewöhnlichen Auftritt dazu.

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