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Finissage

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Finissage

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: Kunst und KulturVeröffentlicht: Sonntag, 02. September 2018 10:48Geschrieben von Ulrich Gohl
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Letzter Tag der Lazarette-Ausstellung

Am Sonntag, 9. September gibt es gleich zwei Gründe, das MUSE-O zu besuchen: Zum einen endet die aktuelle Ausstellung über die Stuttgarter Lazarette des Ersten Weltkrieges mit Führungen, zum anderen wird bundesweit der Tag des offenen Denkmals begangen.

Die Ausstellung „Verwundungen“, die über den ganzen Sommer lief, hat ein ausgesprochen interessiertes Publikum angezogen. Viele Besucherinnen und Besucher haben betont, wie sehr sie die Darstellung berührt habe und wie wichtig eine solche Ausstellung gerade auch in unseren Tagen sei. Am Sonntag, 9. September besteht nun zum letzten Mal die Gelegenheit, die informativen Objekte, Bilder und Texte rund um die hiesigen Lazarette des Ersten Weltkrieges zu studieren und die mehr als 40 Original- Fotopostkarten zu bestaunen, die Soldaten und Krankenschwestern aus den Lazaretten Stuttgarts an ihre Liebsten zu Hause geschrieben haben.

Zweimal wird an diesem Tag der „Haus-Kurator“ des MUSE-O, Ulrich Gohl, der auch diese Ausstellung betreut hat, durch die beiden Museums - räume führen, und zwar um 15 und um 17 Uhr. Er wird auch von den „Geschichten um die Geschichte“ erzählen, um den Exponaten – und den Menschen, die sie hinterlassen haben – noch näher zu kommen. Der 9. September ist auch der 25. Tag des offenen Denkmals; der Jubiläumstag trägt das Motto „Entdecken, was uns verbindet“. Rund 7 500 Denkmale sind an diesem Tag in ganz Deutschland geöffnet – bekannte, große Objekte ebenso wie geheimnisvolle, erst noch zu entdeckende „Juwelen“. Aus diesem Grund geben die Aufsichten im MUSE-O auch gerne Auskunft über das Alte Gablenberger Schulhaus, in dem sich ja das Museum befindet, seine Ge - schichte und seine heutige Bedeutung. Es ist ja nicht nur ein Ausstellungsort, sondern vielmehr auch ein gerne genutzter Treffpunkt für die Menschen des Stuttgarter Ostens.

Insofern verkörpert es auch ganz besonders das diesjährige Motto des Denkmaltages.

Verwundungen. Die Stuttgarter Lazarette des Ersten Weltkrieges. Eine MUSE-O-Ausstellung. Mit zwei Sonderführungen zum Tag des offenen Denkmals mit dem Kurator Ulrich Gohl am 9. September, 15 und um 17 Uhr. Geöffnet Sa, So 14–18 Uhr. Eintritt: 2 Euro, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei.

MUSE-O, Gablenberger Hauptstraße 130, 70186 Stuttgart Aktuelle Informationen stets unter: www.muse-o.de MUSE-O wird institutionell gefördert vom Kulturamt der Landeshauptstadt Stuttgart

 

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Arzneimittel im Ersten Weltkrieg

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: Kunst und KulturVeröffentlicht: Sonntag, 22. July 2018 09:30Geschrieben von Ait Atmane
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Zwei Fachleute erzählen Spannendes zur Ausstellung

Welche Medikamente standen den Sanitätern und Ärzten vor 100 Jahren zur Verfügung, um Verwundeten und Kranken zu helfen? Ein fachkundiger Vortrag gibt Antworten. Er ist Teil des  Begleitprogramms zur aktuellen MUSE-O Ausstellung und findet am Sonntag, 29. Juli statt.

Der Erste Weltkrieg war die  erste militärische Auseinandersetzung, in der viele Verwundete ihre Verletzungen überlebten. Das lag auch daran, dass die wissenschaftliche Forschung erhebliche Fortschritte gemacht hatte – in der Medizin und in der Pharmazie. Zwei ausgewiesene Fachleute werden sich zusammen mit den Besucherinnen und Besuchern der MUSE-OAusstellung „Verwundungen“ einzelne Exponate genauer anschauen. Die beiden Apotheker erläutern, welche Bedeutung die Stücke in der Arzneimittelkunde hatten und haben. Welche Schmerzmittel standen seinerzeit zur Verfügung? Welche Verbandstoffe kamen zum Einsatz?

Was wusste man damals über Infektionen? Diese und viele andere Fragen werden hier geklärt.  Die Referenten dieser Veranstaltung sind Dr. Marcus Plehn, Apotheker aus Brackenheim und Honorarprofessor für Geschichte der Pharmazie in Freiburg, sowie Dorothee Seils, Apothekerin in Gablenberg und ebenfalls Mitglied der Pharmaziehistorischen Gesellschaft.

Arzneimittel vor 100 Jahren. Vortrag zur MUSE-OAusstellung „Verwundungen. Die Stuttgarter Lazarette des Ersten Weltkrieges“. Mit Markus Plehn und Dorothee Seils. Sonntag, 29. Juli, 15 Uhr. Teilnahme am Vortrag frei, Spenden erwünscht. Besuch der Ausstellung Eintritt 2 €. MUSE-O, Gablenberger Hauptstraße 130, 70186 Stuttgart
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Fragenstellen erlaubt

Kategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergVeröffentlicht: Dienstag, 26. June 2018 17:30Geschrieben von Ulrich Gohl
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Kuratorenführungen zur „Lazarett“-Ausstellung

Auch im Sommer geht das Begleitprogramm zur aktuellen MUSE-O-Ausstellung  „Verwundungen“ weiter – mit zwei Kuratorenführungen am 1. und am 12. Juli. Die aktuelle Ausstellung im MUSE-O, die sich mit den  hiesigen Lazaretten des Ersten Weltkrieges befasst, gehört  sicher zu „schwierigeren“ Darstellungen der letzten Jahre in diesem Heimatmuseum. Da kann es hilfreich sein, die Ausstellung zusammen mit demjenigen anzuschauen, der sie zusammengestellt und gestaltet hat. Deshalb führt der MUSE-OKurator und Historiker Ulrich Gohl in nächster Zeit   zweimal durch die Ausstellung. Er erläutert, wie sie entstanden ist und welche Bedeutung man den jeweiligen Exponaten zumessen kann. Auch über die vielfältige Bedeutung der so seltsamen Quellengattung „La zarettpostkarte“ wird zu reden sein.  Der erste Rundgang findet an einem ganz normalen Öffnungstag statt, nämlich am Sonntag, 1. Juli. Nur der Beginn ist mit 14.30 Uhr etwas ungewöhnlich; eingefleischte Fußballfans sollen zum Achtelfinalspiel der WM vor dem Bildschirm sitzen können. Die zweite Führung findet unter der Woche am frühen Abend statt, after work sozusagen:

am Donnerstag, 12. Juli um 18 Uhr. (An diesem Tag ist spielfrei.)  Sollten Gruppen ab zehn Personen – gleich welcher Art – die Lazarettausstellung  geführt anschauen wollen, so ist dies im Prinzip an allen Wochentagen möglich. Interessentinnen und Interessenten melden sich unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

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Lebenszeichen aus dem Lazarett

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: Kunst und KulturVeröffentlicht: Sonntag, 13. May 2018 09:00Geschrieben von Ait Atmane
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Wer die neue Ausstellung im MUSE-O betritt, findet sich Aug‘ in Aug‘ mit Soldaten des Ersten Weltkriegs wieder.Ihre lebensgroßen Fotos sind auf Stoffbahnen gedruckt und im Raum verteilt. Geradezu scheinen sie die Besucher anzuschauen, nicht fröhlich, aber auch nicht niedergedrückt. Erst auf den zweiten Blick nehmen die Betrachter wahr, dass mancher ein geschientes Bein hat und dass in manchem Pyjama-Hosenbein nur noch ein Stumpf steckt. „Lassen Sie sich von den Bildern berühren“, riet Ausstellungsmacher Ulrich Gohl.

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Die Besucherresonanz war enorm

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: HandelVeröffentlicht: Dienstag, 20. February 2018 14:00Geschrieben von Ulrich Gohl
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„Schaufensterbummel“ geht zu Ende

Wer die Kaufläden-Ausstellung im MUSE-O noch nicht gesehen hat, der muss sich jetzt sputen: Sie endet am 18. März. Zum Abschluss gibt es nochmal Führungen.

Wenn die großartige Darstellung am Sonntag, 18. März zum letzten Mal schließt, wird der Museumsverein auf eine seiner besucherstärksten Ausstellungen in den fast 20 Jahren seiner Tätigkeit zurückblicken können. Ein Grund dafür war auch, neben der beeindruckenden Präsentation, sicherlich die überragende Presseresonanz – einschließlich eines einminütigen „Tipps“ in der Landesschau des SWR-Fernsehens.

Am Sonntag, 11. März (geöffnet 14 bis 18 Uhr), wird Winfried Linse, der an der Vorbereitung der Ausstellung wesentlich beteiligt war, Aufsicht führen und um 15 Uhr eine kleine Sonderführung anbieten. Am darauffolgenden Sonntag, dem Schließungstag 18. März (ebenfalls 14 bis 18 Uhr) führt der Ausstellungskurator Ulrich Gohl um 15 Uhr durch die beiden Museumsräume.

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Auf Reinhold Nägeles Spuren

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: Kunst und KulturVeröffentlicht: Dienstag, 20. February 2018 11:00Geschrieben von PM / Karin Ait Atmane
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Ferien im Spielhaus Unterer Schlossgarten

In den Osterferien vom 26. bis 29. März findet ein Workshop für 6- bis 13-Jährige im Spielhaus Unterer Schlossgarten statt: Stuttgart in 1, 2, 3 oder 4 Tagen – für alle, die neu in der Stadt sind oder sie neu entdecken möchten. Mit Kamera und Zeichenblock geht’s vom Spielhaus zum Kunstmuseum. Dort wird die Ausstellung über den Maler Reinhold Nägele besucht, um danach auf Spaziergängen Orte aus seinen Gemälden genauer unter die Lupe zu nehmen. Zurück im Spielhaus, schaffen die Teilnehmer aus den gesammelten Eindrücken eigene Kunstwerke. Der Workshop findet in Zusammenarbeit mit dem Kunstmuseum Stuttgart statt. Abgedeckt wird täglich der Zeitraum zwischen 11 und 18 Uhr, in der Zeit von 11 bis 16 Uhr sollten die Kinder auch tatsächlich vor Ort sein. Wie immer im Spielhaus ist es aber möglich, sich nur für einzelne Tage anzumelden. Start und Ende ist jeweils am Spielhaus. Die Teilnahmegebühr von 1,50 Euro pro Tag ist morgens vor Ort zu entrichten. Verbindliche Voranmeldung unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Ohne Anmeldung

Weitere Angebote in den Ferien sind ohne Anmeldung möglich, so die Holzwerkstatt, in der unter dem Motto „Allerlei fürs Osterei – Buntes und Verrücktes aus der Holzwerkstatt zum Verschenken oder selber Behalten“ gewerkt wird. Außerdem kann man in der Kreativwerkstatt drucken, malen und zeichnen.

Spielhaus Unterer Schlossgarten, Telefon 2626163, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, www.spielhaus-stuttgart.de.

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Neues zur Historismus-Ausstellung

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: Kunst und KulturVeröffentlicht: Montag, 05. June 2017 00:00Geschrieben von Ulrich Gohl
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Im Juni geht die MUSE-O-Schau „Prunk und Plüsch – Historismus...“ mit zwei neu entwickelten Begleitveranstaltungen auf die Ziel­gerade.

Am Samstag, 10. Juni, leitet der Macher der Ausstellung, Jörg Kleinbeck, eine speziell für diesen Tag zusammengestellte kleine Exkursion. Diesmal geht’s zu den besonderen Objekten des Historismus an der Wagenburgstraße und in Gablenberg. Treffpunkt ist um 15 Uhr der Platz an der Kreuzung Wagenburg-/Kniebisstraße, vor der Wagenburg-Apotheke. Übrigens ist dieses Gebäude, einst als Gasthaus Zum Straußen erbaut, selbst ein herausragendes Beispiel für den in Rede stehenden Baustil, der hier vor allem mit Anklängen an die Gotik und die Renaissance in Erscheinung tritt.

Am Sonntag, 25. Juni verwandelt sich ein Ausstellungsraum kurzfristig in einen Vortragssaal. Untermalt von zahlreichen prachtvollen Fotos berichtet Jörg Kleinbeck in einem rund dreiviertelstündigen Beitrag von seinen Entdeckungen zum Thema „Historismus in Straßburg – und anderswo“. In der elsässischen Hauptstadt ist dieser Stil noch sehr viel präsenter als in Stuttgart, hat auch – aufgrund der historischen Gegebenheiten – sehr viele aufwendig gestaltete öffentliche Gebäude hinterlassen.

Dies ist dann auch schon der letzte Tag der Historismus-Ausstellung im MUSE-O – falls sie die Verantwortlichen nicht doch noch dazu entschließen sollten, sie zu verlängern.

Prunk und Plüsch. Historismus im Stuttgarter Osten 1850-1914. Eine MUSE-O-Ausstellung von Jörg Kleinbeck

MUSE-O, Gablenberger Hauptstraße 130, 70186 Stuttgart

Ausstellung bis 25. Juni 2017

Geöffnet Sa, So 14-18 Uhr (mit weiterführenden Informationen)

Eintritt: € 2,-, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei

Sonderveranstaltungen:

● Historismus-Exkursion durch Gablenberg: Sa, 10. Juni, 15 Uhr

● Vortrag in der Ausstellung zum Thema „Historismus in Straßburg – und anderswo“: So, 25. Juni, 15 Uhr

Teilnahme an Exkursion und Vortrag frei, Spenden erwünscht

Aktuelle Informationen stets unter: www.muse-o.de

MUSE-O wird institutionell gefördert vom Kulturamt der Landeshauptstadt Stuttgart

Foto: Kleinbeck

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Fotografischer Nachlass

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: Kunst und KulturVeröffentlicht: Mittwoch, 10. May 2017 13:57Geschrieben von Ait Atmane
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Im vergangenen Jahr sind sehr viele Bilder und Negative der Fotografen Schlienz sen. und jr. aufgetaucht. Aus dem Material möchte MUSE-O nun in Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv eine Ausstellung gestalten. Aber es sind noch Fragen offen...

Ab 1909 arbeitete in Gablenberg der Fotograf Adolf Schlienz. Ab 1914 hatte er sein Fotoatelier in der Gablenberger Hauptstraße 67. Im Jahre 1932 kam ein Fotogeschäft in der Hauptstraße 69 hinzu. 1933 übergab Schlienz das Geschäft an seinen Sohn Hans, der es bis 1984 betrieb. In diesen vielen Jahren fotografierten die beiden nun Familienfeiern von der Taufe bis zum Begräbnis, dokumentierten örtliche Vereinsfeste und hielten Ansichten von Gablenberg mit der Kamera fest.

1984 schloss der Betrieb. Große Teile des fotografischen Nachlasses wurden – warum auch immer – in der Petruskirche eingelagert. Wahrscheinlich in Vorbereitung der Kirchenrenovierung kam das Material wieder zutage; es wurde an den Gaisburger Historiker Dr. Elmar Blessing übergeben. Der reichte es an MUSE-O-Kurator Ulrich Gohl weiter, der den Bestand ins Stadtarchiv vermittelte. Bei der ersten groben Sichtung zeigte sich, dass es sich um einige Abzüge, Dutzende von Glas-Fotoplatten und über 2000 Negative handelt.

Das Stadtarchiv lässt demnächst alle diese Bilder digitalisieren, um sie endgültig für die Nachwelt zu sichern. MUSE-O möchte nun bald aus den Fotos eine Ausstellung gestalten; „Unbekannte Bilder aus dem alten Gablenberg“ könnte sie heißen. Dazu haben die Ausstellungsmacher aber noch einige Fragen an die Gablenberger und Gablenbergerinnen: Stecken irgendwo weitere Nachlassteile der Fotografen Schlienz? Insbesondere gibt es bisher keinerlei Hinweise darauf, wo die Gegenstände der Studioeinrichtung – insbesondere die Fotoapparate, Scheinwerfer und ähnliches – geblieben sind. Interessant sind durchaus auch einzelne Fotos, die in hiesigen Alben überdauert haben; dies gilt besonders deshalb, weil Porträtfotos aus der Frühzeit des Ateliers im Nachlass kaum vorhanden sind.

Im Stuttgarter Osten gab es mindestens einen weiteren „Dorffotografen“, nämlich Clar in Ostheim. Auch von ihm besitzt das Stadtarchiv einen Bestand, allerdings einen winzig kleinen. Auch hier fragen die MUSE-O-Leute: Wer kennt den Verbleib des entsprechenden Nachlasses, Fotos ebenso wie Gegenstände? Wer hat einzelne Bilder in seinem Besitz, die er den Kuratoren zum Digitalisieren zur Verfügung stellen könnte?

Alle Angebote und Hinweise zu Schlienz und Clar sollen gehen an die „zuständige“ Mailadresse: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

PM: U. Gohl

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Führung durch „Prunk und Plüsch…“

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: Kunst und KulturVeröffentlicht: Freitag, 05. May 2017 13:51Geschrieben von Ait Atmane
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Hintergrundwissen vom Ausstellungsmacher

Die vorläufig letzte Begleitveranstaltung zur MUSE-O-Schau „Prunk und Plüsch – Historismus...“ ist eine Führung am 14. Mai. Es führt der Macher der Ausstellung, Jörg Kleinbeck.

Man kann durchaus auf eigene Faust durch eine Ausstellung schlendern, sich mit Hilfe der ausgelegten und ausgehängten Informationen ins Thema vertiefen. Aber man kann sich auch führen lassen – das ist dann besonders zu empfehlen, wenn der Ausstellungsmacher selbst die Gruppe durch die Räume geleitet und Hintergrundwissen vermittelt. In der „Historismus“-Ausstellung ist dies am Sonntag, 14. Mai um 15 Uhr der Fall.

MUSE-O weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass Gruppen die Ausstellung auch außerhalb der üblichen Öffnungszeiten geführt besuchen können. Entsprechende Anfragen sind zu richten an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Prunk und Plüsch. Historismus im Stuttgarter Osten 1850-1914. Eine MUSE-O-Ausstellung von Jörg Kleinbeck

MUSE-O, Gablenberger Hauptstraße 130, 70186 Stuttgart

Ausstellung bis Juni 2017

Geöffnet Sa, So 14 bis 18 Uhr (mit weiterführenden Informationen)

Eintritt: 2 Euro, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei

Sonderführung durch die Ausstellung: So, 14. Mai, 15 Uhr

Teilnahme an der Führung frei, Spenden erwünscht

 

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Auf den Spuren des Historismus

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: EventVeröffentlicht: Samstag, 25. March 2017 09:41Geschrieben von Ulrich Gohl
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Bekanntlich sieht man nur, was man kennt. Deshalb bietet MUSE-O zur derzeit laufenden Ausstellung „Prunk und Plüsch – Historismus...“ Führungen und Exkursionen an. Leiter ist jeweils der Macher der Ausstellung, Jörg Kleinbeck.

Es ist doch immer etwas ganz Besonderes, wenn derjenige, der eine Ausstellung erarbeitet hat, auch durch die Schau führt. Die Besucherin, der Besucher erfährt, wie das Ganze zustandegekommen ist, was schwierig war und was einfach, auch, was nicht geklappt hat. Außerdem erlebt man das Thema viel unmittelbarer und emotionaler. Auf jeden Fall bekommt man mehr mit als ein „normaler“ Ausstellungsgast.

Dieses Erlebnis genießt, wer am 23. April oder am 14. Mai, beides Sonntage, um 15 Uhr ins MUSE-O kommt. Der Kenner des Historismus (und des Jugendstils) nicht nur im Stuttgarter Osten, der Buchhändler Jörg Kleinbeck, führt durch „seine“ Ausstellung. Er weist auf Besonderheiten bei den Bild-/Text-Tafeln hin, die einzelne Häuser oder Ensembles präsentieren. Er erläutert auch die prachtvollen Exponate, die die Gestalter vom Museumsverein zum Teil zu kleinen Szenerien zusammengestellt haben.

Am Samstag, 1. April und am Sonntag, 30. April geht’s dann – jeweils um 15 Uhr – hinaus ins Gelände. Bei dieser (beidesmal gleichen) Exkursion zeigt Kleinbeck wesentliche Beispiele des Historismus in Ostheim und in Berg. Neben einigen weniger bekannten und deswegen erst noch zu entdeckenden Wohnhäusern kommen die Wanderer auch zu den württembergischen „Prototypen“ des Historismus: zur Villa Berg und zur Berger Kirche. Treffpunkt ist der Urachplatz, genauer der kleine Spielplatz an dessen östlichem Rand. Der Weg endet in Berg.

Prunk und Plüsch. Historismus im Stuttgarter Osten 1850-1914. Eine MUSE-O-Ausstellung

MUSE-O, Gablenberger Hauptstaße. 130, 70186 Stuttgart

Ausstellung bis Juni 2017

Geöffnet Sa, So 14 bis 18 Uhr (mit weiterführenden Informationen)

Eintritt: 2 Eurok, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei

Sonderführungen durch die Ausstellung: So, 23. April und So, 14. Mai, jeweils 15 Uhr

Exkursionen zur Ausstellung durch Ostheim und Berg: Sa, 1. April und So, 30. April, jeweils 15 Uhr Teilnahme an der Führung und der Exkursion frei, Spenden erwünscht

Foto: Kleinbeck

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