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Mini-Festival rund um die Villa Berg - Klein, fein, im Freien

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„Hörbild“ im Park der Villa Berg - Der Geist der verflossenen Zeit

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Neue Ausstellung beginnt am Sonntag – ohne Vernissage - Super, voll! Tankstellen-Schau im MUSE-O

Die Tankstellen der Schwabengarage, auf beiden Seiten der Cann - statter Straße, im Jahre 1949

Kaum jemand, der kein persönliches Verhältnis zu einer Tankstelle, zu „seiner“ Tankstelle hätte. Seit rund 100 Jahren gibt es solche Stationen im Stuttgarter Osten. MUSE-O erzählt deren Geschichte. Geöffnet ist die Schau ab dem 6. September.

Wer die Ausstellung im Alten Schulhaus Gablenberg betritt, der „fährt“ geradezu in eine Tankstelle. Ein elegantes Dach überspannt die Szenerie, scheinbar einer Station der 1950er-Jahre entlehnt. Man „rollt“ vorbei an originalen Zapfsäulen der verschiedenen Epochen und Marken, entdeckt einen knallroten Vorkriegs-Ölwagen. Ein Gasolin- Tankwart begrüßt den Fahrer oder die Fahrerin – halt, nein, es ist bloß seine elegante Uniform. „Super oder normal? Voll machen? Und Öl nachschauen?“ Die prächtigen Großexponate stammen aus der Privatsammlung des Stuttgarter Tankstellen-Enthusiasten Andreas Bayer. Einige Informationstafeln erzählen die Geschichte und die Entwicklung der Tankstelle in den letzten 100 Jahren.

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Tauschplan für Sammler - Gerüstet für die Nach-Corona-Zeit

Wenn ein Briefmarkensammler sich dazu entschließt, den Abendtermin des Vereins zum Tauschen wahrzunehmen, steht er jedes Mal vor derselben Frage: Welche meiner Alben, die doppelte Briefmarken enthalten, nehme ich heute mit, um abzugebende Exemplare gegen welche einzutauschen, die mir noch fehlen?

Wenn es gut läuft, trifft er viel leicht zufällig einen Kollegen, der beispielsweise den postfrischen bundesdeutschen Wohlfahrtssatz von 1949 gegen die beiden Bach-Marken von 1950 eintauschen will, die beide mit dem gleichen Preis im Katalog stehen. Dann kann ein Deal daraus werden. Oft ist es jedoch so, dass der eine gerade Rot-Kreuz-Blocks „Französische Zone“ dabei hat und der andere Motivmarken „Komponisten alle Welt“ und beide wenig oder nichts anzubieten haben, was der andere sucht. Um hier eine Verbesserung herzustellen, führt der Württembergische Philatelistenverein Stuttgart 1882 e.V. (WPhV) nach der coronabedingten Pause den dauerhaft gültigen WPhV-Tauschplan ein, der so funktioniert:

Für jeden Monat des Jahres ist jeweils ein deutsches und ein ausländisches Sammelgebiet als Schwerpunkt festgelegt, von denen Tauschmaterial mit gebracht werden soll. Damit wird erreicht, dass jeder Tauschfreund gezielt nur noch wenig Tauschmaterial mitzubringen braucht, und nicht mehr auf Verdacht seinen ganzen Bestand in schweren Koffern anschleppt. Diese Regelung ist unkompliziert und bringt wesentliche Vorteile. Doch es besteht kein Zwang, alles Material ist willkommen. Nur nicht zu jeder Zeit. Nach wie vor kann mit Kollegen anderes individuell vereinbart werden, um zum Tausch zu kommen.

Der Tauschtreff des WPhV findet jeden zweiten Mittwoch im Monat (außer August) um 19 Uhr in den Räumen von MUSE-O, Gablenberger Hauptstraße 130, statt. Die Jugendgruppe kommt an denselben Tagen um 17.30 Uhr zusammen. Gäste sind stets willkommen. Wann es nach Corona weitergeht, war bei Redaktionsschluss allerdings noch offen.

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Noch bis zum 2. August im MUSE-O: Ausstellung „Stein für Stein – Menschen ihren Namen wiedergeben“

Museumsausstellung zu NS-Opfern

Die mehr als 20jährige Arbeit der Initiative Stolperstein Stuttgart-Ost ist der Anlass für die Ausstellung „Stein für Stein – Menschen ihren Namen wiedergeben“ im Alten Schulhaus Gablenberg. Sie gibt einen Überblick über die seitherigen Aktivitäten der Initiative und stellt die Opfergruppen der Nationalsozialisten sowie stadtteilbezogen Einzelschicksale vor.

Auf mehreren Bild/Text-Tafeln erhalten die Besucher einen Überblick über die verschiedenen Opfergruppen. Anhand ausgewählter Einzelschicksale wird die Brutalität verdeutlicht, mit der das NS-Regime gegen politisch Missliebige, gegen Minderheiten und gegen Kranke vorging.

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Volltanken und Öl nachschauen

MUSE-O fragt: Super oder Normal?

Eine der nächsten Ausstellungen im MUSE-O wird sich mit den Tankstellen in Stuttgart-Ost befassen. Die Recherchen laufen. Wer hat dazu Informationen und vielleicht sogar mögliche Exponate?

Beim Museumsverein laufen die Vorbereitungen für zukünftige Ausstellungen, auch wenn derzeit keine genaue Terminierung möglich ist. Fix und fertig aufgebaut ist ja die Stolperstein-Ausstellung „Stein für Stein“, die eröffnet werden wird, sobald dies mit Rücksicht auf den Gesundheitsschutz möglich ist. Danach soll es dann um die gute alte „Tanke“ gehen.

Die ersten Automobilisten bezogen ihren Sprit noch in Litergebinden in der Apotheke. Später standen die Zapfsäulen einsam am Straßenrand, bevor dann richtige Tankstellen, oft mit Werkstatt, die Fahrer mit Benzin und anderen Betriebsmitteln versorgten. „Volltanken und Öl nachschauen“ war in jenen Tagen eine übliche Aufforderung an den Tankwart. Die nächste Generation stellten die Selbstbedienungstankstellen dar, die heute oft eher an Supermärkte mit angeschlossener kleiner Zapfmöglichkeit erinnern. Und wie werden die Stationen aussehen, wenn immer mehr Elektrofahrzeuge auf den Straßen unterwegs sind?

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Alle Museen bleiben geschlossen

 

Alle Museen bleiben geschlossen: Diese Anordnung der Stadt Stuttgart gilt auch für MUSE-O. Deshalb fiel am 15. März nicht nur die Vernissage der Stolpersteine- Ausstellung aus, auch die Ausstellung selbst darf bis auf Weiteres nicht öffentlich gezeigt werden.

Sie harrt jetzt, fix und fertig vorbereitet und aufgebaut im Alten Schulhaus, aus, bis das Leben wieder seinen normalen Gang geht. „Wir müssen warten, bis wir grünes Licht von der Stadt Stuttgart bekommen“, sagt Peter Metzler, der Vorsitzende des Museumsvereins. Der Vorstand habe vereinbart, dass „Stein für Stein“, wenn es so weit ist, trotzdem wie geplant drei Monate lang gezeigt wird.

Auch eine Vernissage soll zu gegebener Zeit nachgeholt werden, ebenso das komplette Begleitprogramm, das ebenfalls verschoben ist. Wann all das möglich ist, ist momentan noch offen.

Aktuelle Informationen gibt es aber auf den Internetseiten von MUSE-O www.museo.de sowie auf www.gablenberg-online.de. Den Inhalt der Ausstellung, zu der bereits eine Pressekonferenz stattgefunden hat, möchten wir an dieser Stelle trotzdem schon vorstellen.

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Ein Nacht lang auf Kultur-Tour

Die Stuttgarter Kunst- und Kulturszene steht in den Start - löchern

Lange Nacht der Museen am 21. März

Die Stuttgarter Kunst- und Kulturszene steht in den Startlöchern für eine lange Nacht voller Überraschungen. Am 21. März öffnen zwischen 19 und 2 Uhr mehr als 80 Museen, Galerien, geheime Plätze, Industriedenkmäler und historische Gebäude für die nächtliche Rundreise von Kultur-Flaneuren. Bus- und Bahn-Shuttles erleichtern die Verbindung zwischen den teilnehmenden Häusern, die für diese Entdeckungstour einzigartigen Einblick gewähren.

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Stein für Stein ins Gedächtnis

Jubiläumsausstellung im MUSE-O

Die Initiative Stolperstein Stuttgart-Ost besteht seit 20 Jahren. Aus diesem Anlass zeigt sie zusammen mit MUSE-O eine Jubiläumsausstellung mit dem Titel „Stein für Stein. Menschen ihren Namen wiedergeben“. Sie erinnert auch an die vielen Opfer, welche die nationalsozialistische Diktatur im Stuttgarter Osten gefordert hat, und wird am 15. März um 15 Uhr eröffnet.

Die Ausstellung ist bis 28. Juni zu sehen und gibt auf mehreren Bild-Text-Tafeln einen Überblick über die verschiedenen Opfergruppen und zeigt anhand von ausgewählten Einzelschicksalen die Brutalität, mit der das NS-Regime gegen politisch Missliebige, gegen Minderheiten, gegen Kranke vorging, kurzum: gegen alle, die nicht zur so genannten „Volksgemeinschaft“ gehören sollten. Das ganz Besondere an der Ausstellung ist, dass es der Projektgruppe gelungen ist, Exponate vor allem in Privatbesitz zu entdecken, die mit den vorgestellten Menschen in unmittelbarer Beziehung stehen: Arbeit von ermordeten Künstlerinnen etwa, aber auch Alltagsgegenstände aus dem Besitz von Verfolgten.

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20 Jahre Steine des Anstoßes

MUSE-O: Schwierige Exponatsuche

Die älteste Stolperstein-Initiative des Landes, die aus dem Stuttgarter Osten, begeht dieses Jahr ihr 20-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass soll es eine Ausstellung im MUSEO geben, und dazu benötigen die Kuratorinnen und Kuratoren noch Hilfe aus der Bevölkerung.

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Modellautos im MUSE-O

„Es ist ein Modell (und es sieht gut aus)“

Der Traum vom flinken Flitzer wird derzeit im MUSE-O wahr. Allerdings im Kleinen. Die diesjährige Weihnachtsausstellung mit dem Titel „Modellautos. Es ist ein Modell (und es sieht gut aus)“ widmet sich den Spielzeugautos. Bis 26. Januar 2020 können sich Besucher in den Räumen des Alten Gablenberger Schulhauses sogar selbst als Piloten eines Rennwagens auf der Carrera-Bahn beweisen.

300 Spielzugmodelle hat das MUSE-O-Team unter Anleitung von Kurator Ulrich Gohl zu einer bemerkenswerten Miniatur-Schau zusammengestellt und zeigt sie thematisch sortiert in einzelnen Vitrinen. Natürlich gibt es Lieblings stücke unter den kleinen Schätzchen in der Ausstellung, die aus Metall, Plastik und sogar aus Holz sind. Mit den Lieblingsstücken verknüpfen die jeweiligen Besitzer ganz besondere Ereignisse oder Erinnerungen. Eine Rarität ist die Miniaturausgabe des Opel-Astra V8, der 2003 den Gesamtsieg beim 24-Stunden- Rennen auf dem Nürburgring eingefahren hat. Davon gibt es weltweit nur 1000 Stück. In dieser Vitrine ist durchaus noch Platz für weitere Exponate.

Modelle namhafter Hersteller wie die 5000-er Serie und die 8000-er Serie von Märklin, der Schuco-Bestseller Examico 4001 und Miniautos von Wiking, einem über Jahr zehnte führenden 1:87-Hersteller, sind ebenso zu bewundern wie skurrile Geheimtipps. Dazu zählen unter anderem HuKi- Autos, die, wie Ulrich Gohl im Rahmen der sehr gut besuchten Ausstellungs eröffnung sagte, mehr Karikaturen als Spielzeugautos sind – und dennoch gesuchte Sammlerstücke. Eine große Seltenheit sind die hölzernen Unikate der französischen Firma Marmande, denen man das Material nicht ansieht, aus dem sie gemacht sind. Eine Überraschung sind die 20 Mini- Modelle aus den Überraschungs-Eiern, teils mit Beipackzetteln.

Als kleine Sensation bezeichnete Gohl die Werbeautos des Stuttgarter Kolbenherstellers Mahle und seines Vorgängers, der Firma Elektronmetall Cannstatt. Die silberfarbenen Kleinstwagen sind tatsächlich aus Elektronmetall, einer Leichtmetalllegierung aus Mag nesium und Aluminium, hergestellt. Die Stuttgarter Industriegeschichte der Winzlinge ist gut belegt, etwa mit dem Baur Cabrio aus Stuttgart-Berg. Wagnermeister Karl Bauer fertigte um 1910 einen Reklamewagen für das Kaufhaus Breuninger. Ein großer Erfolg. Die SSB-Omnibusse sind gut vertreten und auch die Floriansjünger, etwa mit einem Mercedes L 319. Das Wasserrettungsfahrzeug der Stuttgarter Feuerwehr war ab Ende der 60er-Jahre im Einsatz. Nicht nur an der Carrera- Bahn dürfen sich große und kleine Ausstellungsbesucher als Rennfahrer versuchen. Die Faller-AMS-Bahn steht ebenfalls für Wettrennen bereit.

Zur didaktisch gut aufbereiteten Ausstellung gibt es ein 32- seitiges Begleitheft, das gratis an der Kasse erhältlich ist und in dem die Exponate in den einzelnen Vitrinen erklärt sowie spannende Geschichten rund um den kleinen Traum auf vier Rädern erzählt werden.

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