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Umgestaltung der Mittelinsel der Ostendstraße - Bereich mit Aufenthaltsqualität

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Stilkopien aus der Vergangenheit gesucht

MUSE-O will Historismus zeigen

MUSE-O will Historismus zeigen

Am 5. Februar endet die Krippenausstellung im MUSE-O, doch die nächste Schau wirft schon ihre Schatten voraus. „Historismus im Stuttgarter Osten“ ist das nur scheinbar komplizierte Thema. Es geht einfach um Bauten, die sich an historischen Stilen orientieren – und um Gegenstände des Alltags, die ebenfalls diese Stilmischung zeigen. Die sucht der Verein derzeit noch.

In der sogenannten Gründerzeit nach dem deutsch-französischen Krieg 1870/71 und nach der Gründung des Deutschen Reiches entwickelte sich auch Württemberg rasant. Französische Reparationszahlungen flossen ins Land, ein Wirtschaftsaufschwung mit entsprechendem Bauboom war die Folge. In Stuttgart wuchsen in dieser Zeit ganz neue Stadtquartiere, etwa der Stuttgarter Westen. Und auch im Osten füllten sich die Räume zwischen den alten Dörfern Berg, Gaisburg und Gablenberg mit neuen Bauten: der Siedlung Ostheim und zahlreichen kleineren Ortserweiterungen.

Die Architekten und Bauwerkmeister, die diese Neubauten planten, griffen oft auf Stile der Vergangenheit zurück, die sie teils wild mischten: Die Romanik, vor allem aber die Renaissance und die Gotik mussten als Vorbilder herhalten. Glücklicherweise waren weder die Zerstörungen des Zweiten Weltkrieges, noch die Abrisse der Nachkriegszeit im Stuttgarter Osten flächendeckend, so dass viele der historistischen Bauten heute noch stehen.

Der Buchhändler Jörg Kleinbeck, der für MUSE-O vor einigen Jahren auch schon die Ausstellung über den Jugendstil hierorts zusammengestellt hat, hat sich nun dieses Architekturthemas angenommen. Er hat es recherchiert, die Gebäude fotografiert und die beschreibenden Texte verfasst.

Die Verantwortlichen bei MUSE-O waren überrascht, wie vielfältig das bauliche Erbe jener Zeit noch heute ist. Es beginnt bei den berühmten Beispielen wie der Villa Berg im Neorenaissance-Stil oder der neugotischen Berger Kirche, die beide die ersten ihrer Art in Württemberg waren. Es führt weiter über andere öffentliche Bauten wie die Lukas- oder die Petruskirche, das Garnisonslazarett (heute Kulturpark Berg), die Ostheimer Kinderkrippe (heute Verwaltung des Bau- und Wohnungsvereins) oder das Wera-Heim bis hin zu Villen und einfacheren Wohnhäusern in nahezu allen Stadtteilen des Bezirks. Teils zeigt dabei das gesamte Gebäude die entsprechenden Stilmerkmale, teils sind es nur einige Baudetails.

Nun war der Historismus nicht auf die Architektur beschränkt. Die Gestalter am Ende des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts griffen auch bei Möbeln und Heimtextilien, Gläsern und Keramikarbeiten, Kleidung und Accessoires, Typografie und Buchgestaltung auf geschichtliche Vorbilder zurück. Auch diesen Aspekt möchten die MUSE-O-Ausstellungsmacher zeigen und rufen nun die Bevölkerung auf, ihnen entsprechende mögliche Exponate anzubieten. Im Moment liegen beispielsweise ein Bierhumpen aus der Zeit um 1900 in mittelalterlichem Stil und ein Stuhl von etwa 1880 mit „Renaissance“-Schnitzereien vor.

Da die Planungen schon weit fortgeschritten sind, bittet MUSE-O um baldige Meldungen, am besten per Mail über Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Das perfekte Angebot enthält ein Foto und nennt die Maße.

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Krippenausstellung im MUSE-O hat eröffnet

Neben Jesus, Maria und Joseph gehören vor allem Ochs und Esel zu einer Weihnachtskrippe. Das weiß so ziemlich jedes Kind - historisch gesehen ist es aber nicht richtig. „In der Bibel ist von Ochs und Esel überhaupt nicht die Rede, die tauchen erst im 4. Jahrhundert auf“, sagt MUSE-O-Kurator Ulrich Gohl. Die neue Ausstellung im MUSE-O informiert über solche Fakten, vor allem aber zeigt sie ein buntes Spektrum verschiedener Krippenformen, von der Miniatur in einer Walnuss bis hin zur neapolitanischen Figur.

81 Krippendarstellungen hat Gohl zusammengestellt und dabei wie immer viel Unterstützung aus dem Stuttgarter Osten erfahren. So wurden Objekte von Sammlerinnen und Sammlern beigesteuert, aber auch von Menschen, die vielleicht nur diese eine Weihnachtskrippe besitzen. Sie unterscheiden sich nicht nur in Größe, Material und Herkunft, sondern vor allem in ihrem Stil. Es sind auch Stücke unter den Exponaten, die sich bestimmt nicht jeder unter den Weihnachtsbaum stellen möchte: eine Krippe, in der die komplette Heilige Familie durch Eisbären ersetzt ist zum Beispiel. Ein Grundsatz von MUSE-O sei, „nicht nur die schönen, wertvollen Dinge, sondern auch die etwas abseitigen und schrägen“ zu zeigen, sagte Ulrich Gohl bei der gut besuchten Eröffnung. Es gibt also manche Kuriosität zu entdecken beim Rundgang durch die beiden Museumsräume. Dabei kann man die Ausstellungsstücke zunächst einmal unvoreingenommen auf sich wirken lassen: Sie sind auf drei Ebenen ohne erklärende Texte aufgebaut – letztere gibt es separat dazu in einem kleinen Textheft.

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MUSE-O: Bald kommt Weihnachten!

Diese kleine Krippe stammt aus Polen."Während der Ausstellung ist vor der Ausstellung": Seit einigen Wochen laufen beim Museumsverein die Vorbereitungen für die nächste Ausstellung, die im November eröffnen wird. Das Thema sind Weihnachtskrippen. Und die Kuratoren brauchen wieder Hilfe.

Für die diesjährige Weihnachtsausstellung mit Laufzeit von November 2016 bis Januar 2017 haben sich die Ausstellungsmacher ein wahrhaft zur Jahreszeit passendes Sujet ausgesucht. Es soll um Krippen gehen, die traditionell zu Weihnachten aufgestellt werden und die Szene von Christi Geburt zeigen - mit der Futterkrippe im Stall, mit Maria und Josef, mit Ochs und Esel, mit Schäfern und Königen.

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Neue Ausstellung ab 11. Juni 2016

Teil 2 von R22;Made in S-OstR20;

Vom Ende des 19. Jahrhunderts bis in die 1950er- Jahre hinein erlebte der Stuttgarter Osten eine stürmische Industrialisierung. Firmen von nationaler und internationaler Bedeutung, aber auch heute vergessene Spezialisten produzierten hier. Noch schneller erfolgte die daran anschließende De-Industrialisierung des Stadtbezirks.
Den ersten Teil der Ausstellung über die Industriegeschichte von Stuttgart-Ost zeigte MUSE-O im Jahr 2015 als Jubiläumsschau. Nun folgt 2016 ein zweiter Teil, in dem wiederum rund 40 hiesige produzierende Unternehmen vorgestellt werden. Eine Lautenbaufirma ist diesmal ebenso dabei wie eine Rennwagenschmiede oder eine Silberwarenfabrik. Jeweils ein aussagekräftiges Exponat und ein prägnanter Text erzählen die Unternehmensgeschichte. Fotos von arbeitenden Menschen und Produktionsstätten runden das Bild ab. Vernissage dieser Ausstellung ist am Samstag, 11. Juni um 15 Uhr.
Ein Buch wird die Ergebnisse der beiden Ausstellungen zusammenfassen.
MUSE-O legt zu dieser Ausstellung ein Begleitprogramm auf. Exkursionen in den Stadtteilen, Führungen in der Ausstellung und Vorträge werden ergänzend informieren. Genaue Themen und Termine sind der Homepage zu entnehmen: www.muse-o.de.

Fotos zeigen das damalige Arbeitsleben, hier die Concordia-Bohrerei 1951. Sammlung: Hofmann
R22;Made in Ost- Produzierende Betriebe im Stuttgarter Osten von den Anfängen bis heute. Teil 2R20; R11; eine Ausstellung von MUSE-O, vom 11. Juni bis 16. Oktober.
Geöffnet jeweils an Samstagen und Sonntagen von 14 bis 18 Uhr (mit weiterführenden Informationen).
MUSE-O, Gablenberger Hauptstraße 130, 70186 Stuttgart
Eintritt: 2 Euro, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei.

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Susanne Furtner stellt im Café MuseO aus

Stierkopf im Café

"Ach, Sie sind die Frau mit dem roten Stier!" Diesen Ausruf hat Susanne Furtner schon öfter gehört. Ihr Bild mit dem roten Stierkopf, das bis vor kurzem in ihrer Kunstwerkstatt Mal Art in der Kurve der Aspergstraße hing, zog auch die Blicke von draußen auf sich. Selbst vom Auto aus hatten manche das großformatige Werk entdeckt. Auch Carina Sulerova, der Wirtin des Café MuseO, fiel es auf. Sie ging kurz entschlossen zur neuen Nachbarin ins Atelier und fragte, ob sie nicht eine Ausstellung in ihren Räumen machen wolle. So kam es, dass jetzt mindestens das nächste Vierteljahr lang der Stier und weitere großformatige, farbenfrohe, größtenteils abstrakte Malereien von Furtner im Café zu sehen sind.

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Neue Ausstellung läuft

Andrang herrschte bei der Eröffnung der R22;TiergärtenR20;-Ausstellung im MUSE-O. Foto: KunertAndrang herrschte bei der Eröffnung der "Tiergärten"-Ausstellung im MUSE-O. Foto: Kunert

Überraschung aus der Tüte

Zunächst sah es so aus, als sollte dies eine schöne und würdige, aber doch recht normale Ausstellungseröffnung werden. Doch dann nahm die MUSE-O-Veranstaltung am Ostermontag eine unerwartete WendungR30; Aber der Reihe nach.

Über 50 Besucherinnen und Besucher drängten sich an diesem Nachmittag zwischen den Schautafeln und Vitrinen, neugierig darauf, was die Ausstellungsmacher von MUSE-O denn diesmal zu bieten hätten. Winfried Linse trug launige Tiergedichte vor, der MUSE-O-Vorsitzende Peter Metzler begrüßte die Erschienenen, dankte all denen, die die Darstellung erst möglich gemacht hatten. Jörg Kurz, auf dessen Buch "Vom Affenwerner bis zur Wilhelma" die Ausstellung beruht, erläuterte eindrücklich, wie sich das Verhältnis des Menschen zum Tier, besonders zum Zootier, in den letzten 200 Jahren verändert hat, versäumte auch nicht, auf die Gefährdung vieler Tierarten hinzuweisen; schließlich zerstöre der Mensch Tag für Tag die Lebensgrundlagen der Wildtiere. Kurator Ulrich Gohl sprach von der Aura, die von den bis zu zwei Jahrhunderte alten Exponaten dieser kleinen, feinen Ausstellung ausgehe.
Man war´s zufrieden, studierte die Bild-Text-Tafeln mit ihren vielen schönen Abbildungen, genoss die Objekte aus dem Besitz des königlichen Tier-Couriers Seitz, der Löwenbändigerin Claire Heliot und eines Nippes-Sammlers.

Das uralte, neu entdeckte Werbeplakat für Nills Aquarium auf dem Arbeitstisch der Restauratorin. Foto: Aull

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Kinder-Rallye mit Verlosung

Besonderes zur Tiergärten-Ausstellung

Zur Ausstellung "Die Tiergärten in Stuttgart" legt MUSE-O ein kleines Begleitprogramm auf. Für Kinder gibt es eine Rallye durch die spannende Schau. Ab Anfang Mai sind die Fragebögen bei den Aufsichten im Alten Gablenberger Schulhaus erhältlich. Da macht der Besuch gleich doppelt Spaß, zumal der Eintritt für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre bei MUSE-O ja grundsätzlich kostenlos ist. Außerdem nehmen alle richtig ausgefüllten Bögen an der Verlosung von Wilhelma-Freikarten teil.
Am Sonntag, 22. Mai führt der Stuttgarter Autor Jörg Kurz um 15 Uhr durch die Ausstellung. Auf seinem Buch "Vom Affenwerner bis zur Wilhelma" basiert ja die Schau. Kaum jemand kennt die Geschichte der hiesigen Zoos so gut wie er. Und dass Kurz spannend erzählen kann, das wissen alle diejenigen, die schon einmal einen Vortrag von ihm gehört oder eine Führung mit ihm gemacht haben. Da werden Hintergründe deutlich, die dem "normalen" Besucher verschlossen bleiben.

Die Tiergärten in Stuttgart. Von der königlichen Menagerie am Stöckach bis zur Wilhelma. Eine MUSE-O-Ausstellung. Bis 29. Mai 2016
MUSE-O, Gablenberger Hauptstraße 130, 70186 Stuttgart
Geöffnet Sa, So 14 bis 18 Uhr (mit weiterführenden Informationen)
Eintritt: 2 Euro, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei

Aktuelle Informationen stets unter: www.muse-o.de

MUSE-O wird institutionell gefördert vom Kulturamt der Landeshauptstadt Stuttgart

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Vernissage am Ostermontag, 28. März 2016

Zoos aus vergangenen Zeiten
Die Vernissage der neuen Ausstellung im MUSE-O findet am Ostermontag, dem 28. März um 15 Uhr statt. Die MUSE-O-Macher haben sie bewusst auf den Montag des Feiertagswochenendes gelegt, weil sie hoffen, dass er bei vielen Familien noch frei ist. Denn das Thema der neuen Ausstellung macht auch Kindern Spaß: R22;Die Tiergärten in StuttgartR20; lädt zu einem Streifzug durch historische Zoos in Stuttgart ein und verspricht wilde Tiere, seltsame Charaktere und kuriose Geschichten.

Die Ausstellung und ihr Material beziehen sich auf das Buch R22;Vom Affenwerner bis zur WilhelmaR20; des Stuttgarter Autors Jörg Kurz, der bei der Vernissage anwesend sein und selbst in die Ausstellung einführen wird. Auch Kurator Ulrich Gohl ist dabei.
Die Königliche Menagerie im heutigen Stuttgarter Osten, der R22;AffenwernerR20;, eine Kombination aus Tiergehegen und Gastwirtschaft, Nills Tiergarten am Herdweg, der Zeichner und Maler inspirierte, oder die R22;DoggenburgR20;: Sie alle waren Vorläufer der Wilhelma. Auch eine besondere Form der Tierdarstellung greift die Ausstellung auf, nämlich die komponierten Szenen ausgestopfter Tiere, die den Stuttgarter Präparator Hermann Ploucquet international berühmt machten.

Neben 18 Bild-Text-Tafeln und dreidimensionalen Objekten sind es vor allem zeitgenössische Darstellungen, die den Charakter der Ausstellung prägen, von Postkarten bis zum Holzstich in A3-Format. Sie vermitteln die Atmosphäre vergangener Zeit und werden deshalb mal einzeln, mal kombiniert in Passepartouts in Szene gesetzt.

R22;Die Tiergärten in StuttgartR20; R11; eine Ausstellung von MUSE-O. Vernissage ist am Ostermontag, 28. März um 15 Uhr, mit dem Autor Jörg Kurz.
Geöffnet jeweils an Samstagen und Sonntagen von 14 bis 18 Uhr (mit weiterführenden Informationen).
MUSE-O, Gablenberger Hauptstraße 130, 70186 Stuttgart
Eintritt: 2 Euro, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei.
www.muse-o.de

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Warum der Teddy aus Stuttgart kommt

Neue Ausstellung ab dem 27. März 2016

Wer Stuttgarter Zoo sagt, denkt auch Wilhelma. Heutzutage gehören diese beiden Begriffe untrennbar zusammen. In der Vergangenheit war das anders, je nach Zeitpunkt hätte man zum Beispiel an Affenwerner, Nills Tiergarten oder Doggenburg gedacht. R22;Die Tiergärten in StuttgartR20; sind das Thema der neuen Ausstellung im MUSE-O, die sich auf das Buch R22;Vom Affenwerner bis zur WilhelmaR20; des Stuttgarter Autors Jörg Kurz bezieht R11; und ein reicher Quell für viele kuriose Geschichten.

Die Wilhelma ist der jüngste unter den Tiergärten, die im Blickpunkt stehen. Ursprünglich ein Schlosspark, dann botanischer Garten, wurde sie erst in den 1950er-Jahren R22;durch die Tricksereien des ersten DirektorsR20; zum Zoo, erzählt Ulrich Gohl, der aus dem erwähnten Buch die Ausstellung gemacht hat. Albert Schöchle war offenbar ein Tiernarr, immer wieder organisierte er im botanischen Garten Tierschauen R11; und immer blieben die Tiere danach da. Die Anordnung der Landesbehörden, sie zu entfernen, ignorierte der Direktor oder umging sie elegant. So ersetzte er nach einer Aufforderung, die Zahl der Tiere nicht zu erhöhen, einfach Fische durch Löwen.
Der erste der Stuttgarter Tiergärten war die Königliche Menagerie, im Bereich der heutigen Schwabengarage an der Ecke Cannstatter-/Heilmannstraße. Bis zum Stöckach erstreckte sich die Fläche, auf der mehr als 200 Tiere gehalten wurden. Trotzdem bestand der Zoo nur vier Jahre lang von 1812 bis 1816. Dann war es der damals hungernden Bevölkerung nicht mehr zu vermitteln, dass man in diesen schwierigen Zeiten wilde Tiere durchfütterte, zudem starb der Zoogründer König Friedrich I. Unter den Zootieren, die teils weitergegeben, teils getötet wurden, waren auch seltene Quaggas R11; eine Tierart, die heute ausgestorben ist. Ein ausgestopftes Exemplar aus der Königlichen Menagerie findet sich noch im Naturalienkabinett des Museums am Löwentor in Stuttgart.

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Gesucht: die Gaisburger Rennwagen-Schmiede

Nach der Ausstellung ist vor der Ausstellung: Die Jubiläumsschau R22;Made in S-OstR20; ist zwar vorüber, aber es soll, wie mitgeteilt, 2016 einen zweiten Teil geben. Nach Material hierzu forscht MUSE-O schon jetzt. Heute gesucht: die Turbo-Motoren AG in der Ulmer Straße 172.
Der Schweizer Konstrukteur G. W. Müller produzierte ab 1920 in seiner Firma R22;G. W. Müller & Co.R20; im heute zu Zürich gehörenden Oerlikon ein Fahrzeug mit einem ungewöhnlichen Fünfzylinder-Sternmotor. Es hatte eine offene Karosserie, konnte als Zwei- oder Viersitzer geliefert werden und stand in drei Motorvarianten mit 25 PS, 32 PS oder R11; als Sportmodell R11; mit 75 PS zur Verfügung. 1923 verlagerte Müller die Produktion aus ungeklärten Gründen nach Stuttgart-Gaisburg und nannte das Unternehmen Turbo-Motoren AG. Sie hatte ihren Sitz beim Brendle in der Ulmer Straße 172 und 172 c; dort befinden sich heute Werkstätten und Lager sowie Nebenräume einer Moschee.

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