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2. Leserbrief: Zur geplanten Einstellung der „neuen 64“

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Finissage

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Finissage

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: Kunst und KulturVeröffentlicht: Sonntag, 02. September 2018 10:48Geschrieben von Ulrich Gohl
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Letzter Tag der Lazarette-Ausstellung

Am Sonntag, 9. September gibt es gleich zwei Gründe, das MUSE-O zu besuchen: Zum einen endet die aktuelle Ausstellung über die Stuttgarter Lazarette des Ersten Weltkrieges mit Führungen, zum anderen wird bundesweit der Tag des offenen Denkmals begangen.

Die Ausstellung „Verwundungen“, die über den ganzen Sommer lief, hat ein ausgesprochen interessiertes Publikum angezogen. Viele Besucherinnen und Besucher haben betont, wie sehr sie die Darstellung berührt habe und wie wichtig eine solche Ausstellung gerade auch in unseren Tagen sei. Am Sonntag, 9. September besteht nun zum letzten Mal die Gelegenheit, die informativen Objekte, Bilder und Texte rund um die hiesigen Lazarette des Ersten Weltkrieges zu studieren und die mehr als 40 Original- Fotopostkarten zu bestaunen, die Soldaten und Krankenschwestern aus den Lazaretten Stuttgarts an ihre Liebsten zu Hause geschrieben haben.

Zweimal wird an diesem Tag der „Haus-Kurator“ des MUSE-O, Ulrich Gohl, der auch diese Ausstellung betreut hat, durch die beiden Museums - räume führen, und zwar um 15 und um 17 Uhr. Er wird auch von den „Geschichten um die Geschichte“ erzählen, um den Exponaten – und den Menschen, die sie hinterlassen haben – noch näher zu kommen. Der 9. September ist auch der 25. Tag des offenen Denkmals; der Jubiläumstag trägt das Motto „Entdecken, was uns verbindet“. Rund 7 500 Denkmale sind an diesem Tag in ganz Deutschland geöffnet – bekannte, große Objekte ebenso wie geheimnisvolle, erst noch zu entdeckende „Juwelen“. Aus diesem Grund geben die Aufsichten im MUSE-O auch gerne Auskunft über das Alte Gablenberger Schulhaus, in dem sich ja das Museum befindet, seine Ge - schichte und seine heutige Bedeutung. Es ist ja nicht nur ein Ausstellungsort, sondern vielmehr auch ein gerne genutzter Treffpunkt für die Menschen des Stuttgarter Ostens.

Insofern verkörpert es auch ganz besonders das diesjährige Motto des Denkmaltages.

Verwundungen. Die Stuttgarter Lazarette des Ersten Weltkrieges. Eine MUSE-O-Ausstellung. Mit zwei Sonderführungen zum Tag des offenen Denkmals mit dem Kurator Ulrich Gohl am 9. September, 15 und um 17 Uhr. Geöffnet Sa, So 14–18 Uhr. Eintritt: 2 Euro, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei.

MUSE-O, Gablenberger Hauptstraße 130, 70186 Stuttgart Aktuelle Informationen stets unter: www.muse-o.de MUSE-O wird institutionell gefördert vom Kulturamt der Landeshauptstadt Stuttgart

 

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Die Stadt sucht das Gespräch

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: PolitikVeröffentlicht: Donnerstag, 07. June 2018 08:30Geschrieben von Ait Atmane
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Momentan keine Entscheidung zum Schmalzmarkt

Der Punkt „Neugestaltung des Schmalzmarktes“ wurde vertagt: Eigentlich hätte er auf der Tagesordnung des Umwelt- und Technikausschusses (UTA) der Stadt am 8. Mai gestanden. Doch die Stadtverwaltung hat ihn zurückgestellt: Zum einen seien noch rechtliche Fragen zu klären, zum anderen suche man vor einer Behandlung im UTA das Gespräch mit den Handels und Gewerbevereinen. Die – sowohl der HGV Gablenberg als auch der HGV Stuttgart-Ost – hatten gemeinsam eine Stellungnahme verfasst, in der sie ihre Bedenken zur geplanten Neugestaltung vortrugen.

Als die Wettbewerbsentwürfe für den Schmalzmarkt und die Gablenberger Hauptstraße Ende November im Gemeindezentrum bei der Petruskirche vorgestellt wurden, waren Diskussionen nicht erwünscht – das wurde an dem Abend klar gesagt. Bei der Bürgerbeteiligung im März hieß es dann von den Vertretern der Stadt, die grundsätzlichen Elemente des Siegerentwurfs müssten beibehalten werden. Ähnlich wurde in der Bezirksbeiratssitzung argumentiert. Das veranlasste die HGVs, ein Schreiben an die Gemeinderäte zu verfassen, mit der Bitte, zunächst von einer Beauftragung des Siegerbüros abzusehen: Denn sie hätten den Eindruck, dass da - nach „die zahlreichen Einwände … keinerlei Berücksichtigung mehr finden können“. Die Handels- und Gewerbe - vereine gewinnen der Planung durchaus auch Positives ab: Dazu gehören die Ideen für die Fläche ums Alte Schulhaus gegenüber dem Schmalzmarkt.

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Lazarette in Stuttgart 1914-1918

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: Kunst und KulturVeröffentlicht: Donnerstag, 18. January 2018 16:46Geschrieben von Ulrich Gohl
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Bildpostkarte aus einem noch nicht identifizierten Stuttgarter Lazarett. Slg. Gohl

Vor 100 Jahren ging der Erste Weltkrieg zu Ende. Deshalb plant MUSE-O eine Ausstellung zu einem Teilaspekt der dramatischen Geschichte: zu den hiesigen Lazaretten.

Der Erste Weltkrieg erreichte auch Stuttgart: anders als der Zweite Weltkrieg zwar kaum mit Luftangriffen, jedoch mit Not und Hunger. Vor allem aber kamen die Todes- und Verwundungsnachrichten; rund 10 000 Stuttgarter Männer wurden in den vier Kriegsjahren als Soldaten getötet und eine weit mehr als doppelt so hohe Zahl verwundet. So überzog schon gleich nach Kriegsbeginn ein Netz von Dutzenden von Lazaretten die Stadt, in denen Ärzte und Krankenschwestern die verletzten und traumatisierten Soldaten behandelten und pflegten. Lazarett Nr. I war übrigens das Garnisonslazarett in Ostheim, auch einige andere derartige Einrichtungen befanden sich im Stuttgarter Osten.

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Neues zur Historismus-Ausstellung

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: Kunst und KulturVeröffentlicht: Montag, 05. June 2017 00:00Geschrieben von Ulrich Gohl
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Im Juni geht die MUSE-O-Schau „Prunk und Plüsch – Historismus...“ mit zwei neu entwickelten Begleitveranstaltungen auf die Ziel­gerade.

Am Samstag, 10. Juni, leitet der Macher der Ausstellung, Jörg Kleinbeck, eine speziell für diesen Tag zusammengestellte kleine Exkursion. Diesmal geht’s zu den besonderen Objekten des Historismus an der Wagenburgstraße und in Gablenberg. Treffpunkt ist um 15 Uhr der Platz an der Kreuzung Wagenburg-/Kniebisstraße, vor der Wagenburg-Apotheke. Übrigens ist dieses Gebäude, einst als Gasthaus Zum Straußen erbaut, selbst ein herausragendes Beispiel für den in Rede stehenden Baustil, der hier vor allem mit Anklängen an die Gotik und die Renaissance in Erscheinung tritt.

Am Sonntag, 25. Juni verwandelt sich ein Ausstellungsraum kurzfristig in einen Vortragssaal. Untermalt von zahlreichen prachtvollen Fotos berichtet Jörg Kleinbeck in einem rund dreiviertelstündigen Beitrag von seinen Entdeckungen zum Thema „Historismus in Straßburg – und anderswo“. In der elsässischen Hauptstadt ist dieser Stil noch sehr viel präsenter als in Stuttgart, hat auch – aufgrund der historischen Gegebenheiten – sehr viele aufwendig gestaltete öffentliche Gebäude hinterlassen.

Dies ist dann auch schon der letzte Tag der Historismus-Ausstellung im MUSE-O – falls sie die Verantwortlichen nicht doch noch dazu entschließen sollten, sie zu verlängern.

Prunk und Plüsch. Historismus im Stuttgarter Osten 1850-1914. Eine MUSE-O-Ausstellung von Jörg Kleinbeck

MUSE-O, Gablenberger Hauptstraße 130, 70186 Stuttgart

Ausstellung bis 25. Juni 2017

Geöffnet Sa, So 14-18 Uhr (mit weiterführenden Informationen)

Eintritt: € 2,-, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei

Sonderveranstaltungen:

● Historismus-Exkursion durch Gablenberg: Sa, 10. Juni, 15 Uhr

● Vortrag in der Ausstellung zum Thema „Historismus in Straßburg – und anderswo“: So, 25. Juni, 15 Uhr

Teilnahme an Exkursion und Vortrag frei, Spenden erwünscht

Aktuelle Informationen stets unter: www.muse-o.de

MUSE-O wird institutionell gefördert vom Kulturamt der Landeshauptstadt Stuttgart

Foto: Kleinbeck

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Weitere Exponate über Fotografen gesucht

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: Kunst und KulturVeröffentlicht: Sonntag, 21. May 2017 00:00Geschrieben von Ait Atmane
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Nostalgisches aus Ateliers

Was wohl dieses Mal zusammenkommt? Auch für Kurator Ulrich Gohl ist die Vorbereitung einer neuen Ausstellung im MUSE-O jedes Mal wieder eine rundum spannende Angelegenheit, stockt er doch meistens das vorhandene und nicht immer umfangreiche Material mit Stücken auf, die Bürgerinnen und Bürger beisteuern. Viel Zeit bleibt dafür oft nicht, manchmal liegen nur vier oder fünf Monate vom ersten Presseaufruf bis zur Eröffnung der jeweiligen Schau.

Das ist auch beim nächsten Thema, den Dorffotografen, so. Vom Gablenberger Fotoatelier Schlienz sind reichlich Glasplatten und Negative erhalten, es fehlen aber bisher Objekte aus dem Atelier – seien es Scheinwerfer, Kameras, die Stühle, auf denen die Fotografierten saßen oder Dekogegenstände bis hin zu den Hintergrundbildern. Nach solchem Material wird noch dringend gesucht. Ein paar „schöne, alte Fotos“ hat der Kurator aber schon bekommen, in digitalisierter Form, weil die Originale vor Licht geschützt werden sollten. Auch eine Carte de Visite, wie man damals die auf Karton aufgezogenen und mit einer Goldsignatur versehenen Fotos nannte, konnte er erstehen.

Mit den Nachkommen des Fotografen Clar hat Gohl Kontakt aufgenommen und hofft, von ihnen Geschichten und vielleicht auch Ausstattungsgegenstände zu erhalten. Neben Schlienz und Clar beschäftigt sich die Ausstellung mit den früheren Fotografen in Wangen, Feuerbach und Mühlhausen.

Eine Vitrine soll die dreidimensionalen Exponate zeigen. Die Aufmachung der ganzen Schau ist aber bewusst schlicht und puristisch gehalten, auch in Abgrenzung zu den letzten, recht aufwendigen Präsentationen. Schwerpunkt liegt ganz klar auf den Fotos, die für sich selbst an der Wand wirken sollen. Auch Text-Bild-Tafeln wird es dazu geben.

Wer noch Fotos oder Gegenstände beisteuern kann, wendet sich per Mail an den Kurator, unter der Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Foto: Sammlung Böhm

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Fotografischer Nachlass

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: Kunst und KulturVeröffentlicht: Mittwoch, 10. May 2017 13:57Geschrieben von Ait Atmane
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Im vergangenen Jahr sind sehr viele Bilder und Negative der Fotografen Schlienz sen. und jr. aufgetaucht. Aus dem Material möchte MUSE-O nun in Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv eine Ausstellung gestalten. Aber es sind noch Fragen offen...

Ab 1909 arbeitete in Gablenberg der Fotograf Adolf Schlienz. Ab 1914 hatte er sein Fotoatelier in der Gablenberger Hauptstraße 67. Im Jahre 1932 kam ein Fotogeschäft in der Hauptstraße 69 hinzu. 1933 übergab Schlienz das Geschäft an seinen Sohn Hans, der es bis 1984 betrieb. In diesen vielen Jahren fotografierten die beiden nun Familienfeiern von der Taufe bis zum Begräbnis, dokumentierten örtliche Vereinsfeste und hielten Ansichten von Gablenberg mit der Kamera fest.

1984 schloss der Betrieb. Große Teile des fotografischen Nachlasses wurden – warum auch immer – in der Petruskirche eingelagert. Wahrscheinlich in Vorbereitung der Kirchenrenovierung kam das Material wieder zutage; es wurde an den Gaisburger Historiker Dr. Elmar Blessing übergeben. Der reichte es an MUSE-O-Kurator Ulrich Gohl weiter, der den Bestand ins Stadtarchiv vermittelte. Bei der ersten groben Sichtung zeigte sich, dass es sich um einige Abzüge, Dutzende von Glas-Fotoplatten und über 2000 Negative handelt.

Das Stadtarchiv lässt demnächst alle diese Bilder digitalisieren, um sie endgültig für die Nachwelt zu sichern. MUSE-O möchte nun bald aus den Fotos eine Ausstellung gestalten; „Unbekannte Bilder aus dem alten Gablenberg“ könnte sie heißen. Dazu haben die Ausstellungsmacher aber noch einige Fragen an die Gablenberger und Gablenbergerinnen: Stecken irgendwo weitere Nachlassteile der Fotografen Schlienz? Insbesondere gibt es bisher keinerlei Hinweise darauf, wo die Gegenstände der Studioeinrichtung – insbesondere die Fotoapparate, Scheinwerfer und ähnliches – geblieben sind. Interessant sind durchaus auch einzelne Fotos, die in hiesigen Alben überdauert haben; dies gilt besonders deshalb, weil Porträtfotos aus der Frühzeit des Ateliers im Nachlass kaum vorhanden sind.

Im Stuttgarter Osten gab es mindestens einen weiteren „Dorffotografen“, nämlich Clar in Ostheim. Auch von ihm besitzt das Stadtarchiv einen Bestand, allerdings einen winzig kleinen. Auch hier fragen die MUSE-O-Leute: Wer kennt den Verbleib des entsprechenden Nachlasses, Fotos ebenso wie Gegenstände? Wer hat einzelne Bilder in seinem Besitz, die er den Kuratoren zum Digitalisieren zur Verfügung stellen könnte?

Alle Angebote und Hinweise zu Schlienz und Clar sollen gehen an die „zuständige“ Mailadresse: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

PM: U. Gohl

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Die RAF, neu analysiert

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: EventVeröffentlicht: Montag, 10. April 2017 09:27Geschrieben von Ulrich Gohl
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Von der wissenschaftlichen Arbeit an den Originalquellen und nicht von den üblichen Vor-Urteilen geprägt ist die kompakte Untersuchung von Stefan Schweizer über die RAF, jene Terrorgruppe der 1970er-Jahre. Der Ostheimer Autor stellt sein Buch am 27. April in der Lesungsreihe „Text & Extra“ im MUSE-O vor.

Viel ist über die RAF schon geschrieben worden – und immer wieder voneinander abgeschrieben. Dem stellt der promovierte Literaturwissenschaftler Schweizer einen anderen Ansatz gegenüber: Er analysiert anhand der RAF-Originaldokumente zunächst die Ideologie, dann die daraus abgeleitete Strategie und schließlich die damit verbundenen Attentate der verschiedenen Terroristengenerationen. Dabei argumentiert er eng an den RAF-Bekennerschreiben, den Strategiepapieren der Gruppe und anderen RAF-Dokumenten. Trotz der Komplexität des Themas und der Präzision der Aufarbeitung liegt mit diesem Sachbuch ein spannender, gut verständlicher Text vor, der neue Erkenntnisse erbringt. Das wird auch die Lesung im MUSE-O zeigen; sie läuft in der Reihe „Text & Extra“, die der Museumsverein zusammen mit der Ostend-Buchhandlung veranstaltet.

Der Autor Stefan Schweizer wurde 1973 in Ravensburg geboren. Kindheit und Jugend verbrachte er in Stuttgart und im amerikanischen Pittsburgh. Nach Promotion und Zweitem Staatsexamen arbeitet er seit 2004 als Lehrer. Er ist Autor von zahlreichen Monografien und Aufsätzen zu den Themen Terrorismus, Literatur und Kulturwissenschaft. Seit 2012 veröffentlicht er auch Kriminalromane.

„Es dürfte kaum jemanden geben, der durch seine historischen Kenntnisse bessere Voraussetzungen als Stefan Schweizer bietet, um aus der RAF-Geschichte einen Thriller zu machen.“ Das schreibt der renommierte Politologie-Professor Dr. Wolfgang Kraushaar, der ebenfalls zur RAF-Geschichte geforscht hat.

RAF 1.0-3.0 – Ideologie, Strategie, Attentate. Eine Lesung von und mit Dr. Stefan Schweizer. Eine Veranstaltung in der Reihe „Text & Extra“ von MUSE-O und der Ostend-Buchhandlung

Freitag, 27. April, 19 Uhr, Eintritt 5 Euro.

MUSE-O, Gablenberger Hauptstraße 130, 70186 Stuttgart

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Auf den Spuren des Historismus

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: EventVeröffentlicht: Samstag, 25. March 2017 09:41Geschrieben von Ulrich Gohl
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Bekanntlich sieht man nur, was man kennt. Deshalb bietet MUSE-O zur derzeit laufenden Ausstellung „Prunk und Plüsch – Historismus...“ Führungen und Exkursionen an. Leiter ist jeweils der Macher der Ausstellung, Jörg Kleinbeck.

Es ist doch immer etwas ganz Besonderes, wenn derjenige, der eine Ausstellung erarbeitet hat, auch durch die Schau führt. Die Besucherin, der Besucher erfährt, wie das Ganze zustandegekommen ist, was schwierig war und was einfach, auch, was nicht geklappt hat. Außerdem erlebt man das Thema viel unmittelbarer und emotionaler. Auf jeden Fall bekommt man mehr mit als ein „normaler“ Ausstellungsgast.

Dieses Erlebnis genießt, wer am 23. April oder am 14. Mai, beides Sonntage, um 15 Uhr ins MUSE-O kommt. Der Kenner des Historismus (und des Jugendstils) nicht nur im Stuttgarter Osten, der Buchhändler Jörg Kleinbeck, führt durch „seine“ Ausstellung. Er weist auf Besonderheiten bei den Bild-/Text-Tafeln hin, die einzelne Häuser oder Ensembles präsentieren. Er erläutert auch die prachtvollen Exponate, die die Gestalter vom Museumsverein zum Teil zu kleinen Szenerien zusammengestellt haben.

Am Samstag, 1. April und am Sonntag, 30. April geht’s dann – jeweils um 15 Uhr – hinaus ins Gelände. Bei dieser (beidesmal gleichen) Exkursion zeigt Kleinbeck wesentliche Beispiele des Historismus in Ostheim und in Berg. Neben einigen weniger bekannten und deswegen erst noch zu entdeckenden Wohnhäusern kommen die Wanderer auch zu den württembergischen „Prototypen“ des Historismus: zur Villa Berg und zur Berger Kirche. Treffpunkt ist der Urachplatz, genauer der kleine Spielplatz an dessen östlichem Rand. Der Weg endet in Berg.

Prunk und Plüsch. Historismus im Stuttgarter Osten 1850-1914. Eine MUSE-O-Ausstellung

MUSE-O, Gablenberger Hauptstaße. 130, 70186 Stuttgart

Ausstellung bis Juni 2017

Geöffnet Sa, So 14 bis 18 Uhr (mit weiterführenden Informationen)

Eintritt: 2 Eurok, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei

Sonderführungen durch die Ausstellung: So, 23. April und So, 14. Mai, jeweils 15 Uhr

Exkursionen zur Ausstellung durch Ostheim und Berg: Sa, 1. April und So, 30. April, jeweils 15 Uhr Teilnahme an der Führung und der Exkursion frei, Spenden erwünscht

Foto: Kleinbeck

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Kinder-Rallye mit Verlosung

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: AktionVeröffentlicht: Dienstag, 10. May 2016 19:35Geschrieben von Ait Atmane
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Besonderes zur Tiergärten-Ausstellung

Zur Ausstellung "Die Tiergärten in Stuttgart" legt MUSE-O ein kleines Begleitprogramm auf. Für Kinder gibt es eine Rallye durch die spannende Schau. Ab Anfang Mai sind die Fragebögen bei den Aufsichten im Alten Gablenberger Schulhaus erhältlich. Da macht der Besuch gleich doppelt Spaß, zumal der Eintritt für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre bei MUSE-O ja grundsätzlich kostenlos ist. Außerdem nehmen alle richtig ausgefüllten Bögen an der Verlosung von Wilhelma-Freikarten teil.
Am Sonntag, 22. Mai führt der Stuttgarter Autor Jörg Kurz um 15 Uhr durch die Ausstellung. Auf seinem Buch "Vom Affenwerner bis zur Wilhelma" basiert ja die Schau. Kaum jemand kennt die Geschichte der hiesigen Zoos so gut wie er. Und dass Kurz spannend erzählen kann, das wissen alle diejenigen, die schon einmal einen Vortrag von ihm gehört oder eine Führung mit ihm gemacht haben. Da werden Hintergründe deutlich, die dem "normalen" Besucher verschlossen bleiben.

Die Tiergärten in Stuttgart. Von der königlichen Menagerie am Stöckach bis zur Wilhelma. Eine MUSE-O-Ausstellung. Bis 29. Mai 2016
MUSE-O, Gablenberger Hauptstraße 130, 70186 Stuttgart
Geöffnet Sa, So 14 bis 18 Uhr (mit weiterführenden Informationen)
Eintritt: 2 Euro, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei

Aktuelle Informationen stets unter: www.muse-o.de

MUSE-O wird institutionell gefördert vom Kulturamt der Landeshauptstadt Stuttgart

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Geschichten von Stuttgarts „Hausfluss“

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: Kunst und KulturVeröffentlicht: Sonntag, 28. February 2016 11:50Geschrieben von Ait Atmane
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Der Nesenbach live im MUSE-O

In der MUSE-O-Lesungsreihe Text & Extra kommt diesmal Stuttgarts Hausfluss zu Wort, der Nesenbach höchstselbst, verkörpert von dem Schauspieler Boris R. Hauck.

Der Nesenbach, einst ein stolzes Gewässer, das den Stuttgarter Kessel schuf, ist heute unsichtbar in die Tiefe verlegt, zum Abwasserkanal degradiert. Aber er hat durchaus etwas zu erzählen, denn er hat wahrlich schon viel erlebt.
Die von Hauck erfundene Figur ist halb Mensch, halb Fluss, sein Geschlecht ist unklar. Dieser Nesenbach plaudert aus dem Nähkästchen seiner langen Geschichte, beschwert sich, klagt, lamentiert, schwadroniert, setzt witzige Spitzen. Privates spielt ebenso eine Rolle wie Politisches und Historisches. Bei all dem wird der seltsame Bach unterstützt von dem Pianisten Paul Ernst Knötzele und der Chanteuse Pia Sofie Stahl, die ein ums andere Mal ins Geschehen eingreifen.
Diese im wahrsten Sinne merkwürdige Geschichte ist am Samstag, 19. März um 19 Uhr im MUSE-O zu erleben. Text & Extra läuft ja üblicherweise freitags, hier gibtR17;s also eine Ausnahme, denn der Termin musste in den Tourneeplan passen.

Ich, der Nesenbach. Ein Fluss packt aus. Ein Schauspiel von und mit Boris Rodriguez Hauck. Eine Veranstaltung in der Reihe R22;Text & ExtraR20; von MUSE-O und der Ostend-Buchhandlung
MUSE-O, Gablenberger Hauptstraße 130, 70186 Stuttgart
Samstag, 19. März, 2016 um 19 Uhr
Eintritt: 10 Euro, Voranmeldung über www.muse-o.de wird empfohlen

MUSE-O wird institutionell gefördert vom Kulturamt der Stadt Stuttgart.
Weitere Informationen: www.muse-o.de

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