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Modellautos im MUSE-O

Modellautos im MUSE-O

Der Traum vom flinken Flitzer wird derzeit im MUSE-O wahr. ....

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MUSE-O lädt Sammler ein

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Zu der MUSE-O-Ausstellung über „Modellautos“ wird es auch ....

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Festliches Programm

Das Gaisburger Vocalensemble, bestehend aus acht jungen, ....

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Werkzeug für Männer

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Damit es in Zukunft keine Ausreden mehr gibt, „von wegen kein ....

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Sich selbst etwas Gutes tun lassen

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Wahrscheinlich tut man das viel zu selten. Umso besser, wenn nette ....

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Modellautos im MUSE-O

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: Kunst und KulturVeröffentlicht: Montag, 06. January 2020 08:35Geschrieben von Super User
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„Es ist ein Modell (und es sieht gut aus)“

Der Traum vom flinken Flitzer wird derzeit im MUSE-O wahr. Allerdings im Kleinen. Die diesjährige Weihnachtsausstellung mit dem Titel „Modellautos. Es ist ein Modell (und es sieht gut aus)“ widmet sich den Spielzeugautos. Bis 26. Januar 2020 können sich Besucher in den Räumen des Alten Gablenberger Schulhauses sogar selbst als Piloten eines Rennwagens auf der Carrera-Bahn beweisen.

300 Spielzugmodelle hat das MUSE-O-Team unter Anleitung von Kurator Ulrich Gohl zu einer bemerkenswerten Miniatur-Schau zusammengestellt und zeigt sie thematisch sortiert in einzelnen Vitrinen. Natürlich gibt es Lieblings stücke unter den kleinen Schätzchen in der Ausstellung, die aus Metall, Plastik und sogar aus Holz sind. Mit den Lieblingsstücken verknüpfen die jeweiligen Besitzer ganz besondere Ereignisse oder Erinnerungen. Eine Rarität ist die Miniaturausgabe des Opel-Astra V8, der 2003 den Gesamtsieg beim 24-Stunden- Rennen auf dem Nürburgring eingefahren hat. Davon gibt es weltweit nur 1000 Stück. In dieser Vitrine ist durchaus noch Platz für weitere Exponate.

Modelle namhafter Hersteller wie die 5000-er Serie und die 8000-er Serie von Märklin, der Schuco-Bestseller Examico 4001 und Miniautos von Wiking, einem über Jahr zehnte führenden 1:87-Hersteller, sind ebenso zu bewundern wie skurrile Geheimtipps. Dazu zählen unter anderem HuKi- Autos, die, wie Ulrich Gohl im Rahmen der sehr gut besuchten Ausstellungs eröffnung sagte, mehr Karikaturen als Spielzeugautos sind – und dennoch gesuchte Sammlerstücke. Eine große Seltenheit sind die hölzernen Unikate der französischen Firma Marmande, denen man das Material nicht ansieht, aus dem sie gemacht sind. Eine Überraschung sind die 20 Mini- Modelle aus den Überraschungs-Eiern, teils mit Beipackzetteln.

Als kleine Sensation bezeichnete Gohl die Werbeautos des Stuttgarter Kolbenherstellers Mahle und seines Vorgängers, der Firma Elektronmetall Cannstatt. Die silberfarbenen Kleinstwagen sind tatsächlich aus Elektronmetall, einer Leichtmetalllegierung aus Mag nesium und Aluminium, hergestellt. Die Stuttgarter Industriegeschichte der Winzlinge ist gut belegt, etwa mit dem Baur Cabrio aus Stuttgart-Berg. Wagnermeister Karl Bauer fertigte um 1910 einen Reklamewagen für das Kaufhaus Breuninger. Ein großer Erfolg. Die SSB-Omnibusse sind gut vertreten und auch die Floriansjünger, etwa mit einem Mercedes L 319. Das Wasserrettungsfahrzeug der Stuttgarter Feuerwehr war ab Ende der 60er-Jahre im Einsatz. Nicht nur an der Carrera- Bahn dürfen sich große und kleine Ausstellungsbesucher als Rennfahrer versuchen. Die Faller-AMS-Bahn steht ebenfalls für Wettrennen bereit.

Zur didaktisch gut aufbereiteten Ausstellung gibt es ein 32- seitiges Begleitheft, das gratis an der Kasse erhältlich ist und in dem die Exponate in den einzelnen Vitrinen erklärt sowie spannende Geschichten rund um den kleinen Traum auf vier Rädern erzählt werden.

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MUSE-O lädt Sammler ein

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: Kunst und KulturVeröffentlicht: Donnerstag, 02. January 2020 08:28Geschrieben von Super User
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Treffen für Modellliebhaber

Zu der MUSE-O-Ausstellung über „Modellautos“ wird es auch Begleitveranstaltungen geben. So treffen sich am 6. Januar 2020 die Spezialsammler von Bau- und Kran fahrzeugmodellen ab 15 Uhr in den Museumsräumen.

Diese Modelle bilden ein ganz besonderes und ganz besonders reizvolles Sammelge biet. Die Vorbilder sind beeindruckende Fahrzeuge von vielfach erheblicher Größe, oft auch Zeugnisse wahrer Ingenieurskunst. Um dies wahrheitsgetreu abzubilden, zeigen die Modelle meist ei nen ungeheuren Detailreichtum.

Diesen Sammlern (und ihren Schätzen) bietet der Museums verein Stuttgart-Ost am Dreikönigstag ein Forum. Zuallererst geht es dabei um den Erfahrungsaustausch und das Kennenlernen. Blickfang wird auf jeden Fall ein Kaelble-Großmodell aus der Lehrlingswerkstatt sein. Die Kranfirma Scholpp unterstützt die Veranstaltung und bietet darüber hinaus einige seltene Modelle zum Kauf an. Wer selbst Objekte zum Tausch oder Verkauf mitbringen will, wende sich frühzeitig an MUSE-O (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) und teilt seine Wünsche bezüglich Tischen usw. mit. Das genaue Programm wird rechtzeitig auf der Homepage von MUSE-O (www.muse-o.de) veröffentlicht.

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Auch an Feiertagen offen

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: Kunst und KulturVeröffentlicht: Mittwoch, 11. December 2019 08:00Geschrieben von Super User
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Ausstellung mit Modellautos im MUSE-O

An einigen Feiertagen rund um den Jahreswechsel wird die Ausstellung „Modellautos“ im MUSE-O zusätzlich geöffnet sein. Schon bei der Ausstellungseröffnung drängten sich die Besucherinnen und Besucher in den Räumen des Museumsvereins Stuttgart-Ost. Nach einem Filmbeitrag über die Ausstellung in der SWR-Landesschau und nachdem die Presse wohlwollend darüber berichtet hat, hält der Ansturm an. Die Verantwortlichen von MUSE-O haben sich deshalb entschlossen, zusätzlich zu den üblichen Öffnungszeiten die Museumspforten an weiteren Feiertagen zu öffnen: am zweiten Weihnachtstag (Donnerstag, 26. Dezember), an Neujahr (Mittwoch, 1. Januar 2020) und an Dreikönig (Montag, 6. Januar 2020). Da kann man in aller Ruhe, vielleicht gar mit der ganzen Familie, die Ausstellung anschauen, auf der Autorennbahn um die Wette fahren und das äußerst informative (und kostenlosen) Begleitheft studieren.

Das Begleitheft zur Ausstellung umfasst 34 Seiten. Interessenten erhalten es gratis an der Museumskasse.

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Unterhaltsamer Blick in die Ortsgeschichte

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: Kunst und KulturVeröffentlicht: Montag, 02. December 2019 09:30Geschrieben von Super User
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Buchpräsentation im MUSE-O

„Made in S-Ost“, das Buch über die Industriegeschichte des Stuttgarter Ostens, ist jetzt in zweiter, erweiterter Auflage erschienen. Der Autor Ulrich Gohl stellt es im MUSE-O vor, heiter unterstützt durch die Kabarettisten von „Mustermann und die Motzlöffel“ – am Freitag, 6. Dezember, um 19 Uhr.

Mit dieser Buchpräsentation setzt MUSE-O seine Lesereihe „Text & Extra“ fort, die der Museumsverein zusammen mit der Ostend-Buchhand lung veranstaltet. Diesmal steht also die Geschichte der produzierenden Betriebe hierorts im Mittelpunkt. Vom Ende des 19. Jahrhunderts bis in die 1950er-Jahre hinein erlebte der Stadtbezirk eine stürmische Industrialisierung. Firmen von nationaler und internationaler Bedeutung, aber auch heute vergessene Spezialisten produzierten Waren in schier unglaublicher Vielfalt. Noch schneller erfolgte dann die De-Industrialisierung des Stadtbezirks in den letzten rund 50 Jahren.

Diese Entwicklung wird an dem Abend skizziert. Der Autor geht auch speziell auf die neu in den Band aufgenommene Eisengießerei Albert Stotz ein, einst ein bedeutendes Unternehmen mit Sitz in der Neckarstraße am Stöckach, gegründet schon 1860.

Der Betrieb war Gohl entgangen, die Firma verließ bereits 1899 den Stuttgarter Osten in Richtung Kornwest heim. Einzelne Aspekte der Industriegeschichte des Stuttgarter Ostens haben „Mustermann und die Motzlöffel“ in kabarettistischen Szenen aufbereitet. Man erfährt lachend, wie Max Eyth in der Kuhnschen Fabrik in Berg vergeblich einen Gasmotor zum Laufen bringen wollte, was es mit den Rennerfolgen der Gaisburger Turbo-Motoren AG auf sich hat und wie einst ein blutiger Tag im hiesigen Schlachthof ablief. Mit einem Wort: weit mehr als ein bloße Buchvorstellung, vielmehr ein unterhaltsamer Blick in die Ortsgeschichte.

MUSE-O, Gablenberger Hauptstraße 130, 70186 Stuttgart, Eintritt: 5 Euro.

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Kino in der Kirche

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: Kunst und KulturVeröffentlicht: Sonntag, 24. November 2019 09:00Geschrieben von Super User
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Aktivitäten in der Petruskirche

Die Petruskirchengemeinde lädt wieder zu einem Film in der Petruskirche, Gablenberger Hauptsraße 92, ein. Sie zeigt am Samstag, 16. November um 19 Uhr „Before the flood“, einen Dokumentarfilm aus dem Jahr 2016 von und mit Leonardo di Caprio. Der international bekannte Schau spieler engagiert sich seit 1998 aktiv für den Umweltschutz. Der Film er streckt sich von einleitenden, erzählenden Elementen – über Hieronymus Boschs Triptychon „Der Gar ten der Lüste“ – über Wortmeldungen bekannter Persönlichkeiten bis hin zu faszinierenden Bildern wunderbarer, für unser Ökosystem unverzichtbarer, aber bereits mehr als bedrohter Flecken unserer Erde. Er zeigt eindrücklich, dass es nie zu früh, aber vielleicht irgendwann wirklich zu spät ist, sich für den Klimaschutz einzusetzen. Der Eintritt ist frei, Spenden sind erwünscht.

Im Anschluss an den Film besteht für Interessierte bei Getränken und Knabbereien noch die Möglichkeit zum Gespräch.

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Jazz im MUSE-O

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: EventVeröffentlicht: Freitag, 15. November 2019 07:15Geschrieben von Super User
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Das Duo Marquart: The golden Age of Jazz

Das goldene Zeitalter des Jazz lassen diese beiden Top- Musiker am Samstag, 23. November, 20 Uhr, im MUSE-O wieder aufleben – in der beliebten Konzertreihe feiner Unter haltungsmusik im Alten Schulhaus in Gablenberg.

Das deutsch-amerikanische Jazz-Duo Ellen Marquart (Piano und Gesang) und Bernd Marquart (Trompete und Flügelhorn) bringt es auf den Punkt. Diese beiden fantastischen Musiker agieren einfach mitreißend. Sie entführen ihr Publikum mit klassischen Jazztiteln und swingenden Eigenkompositionen in die Welt des Jazz mit aktionsreichen und abwechselnden Arrangements, die ihr stimmliches und instrumentales Können überzeugend zum Ausdruck bringen und ihr perfektes Zusammenspiel gekonnt präsentieren.

Ellen begeistert ihre Zuhörer mit einer Stimme zwischen Ella Fitzgerald und Norah Jones. Dazu kommt Bernd Marquarts virtuoses Trompeten- und Flügelhornspiel. Sein ausgeprägter eigener Stil erzeugt Spannung durch musikalische Gegen sätze: Traditionelle Spielweisen werden mit modernen Phrasen kombiniert, auf lyrische Melodiebögen folgen rasant-schnelle Linien. Unter allem liegt Ellens linke Hand, die im schwungvollen Stil des Stride-Pianos Bass und Har monie zugleich spielt. Weil die Konzerte dieser MUSE-O-Reihe bisher sämtlich ausverkauft waren, empfehlen die Veranstalter Reservierung über www.muse-o.de . Eintritt 8 Euro

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Guter Draht zu Jugendlichen

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: Aus der RegionVeröffentlicht: Montag, 04. November 2019 10:00Geschrieben von Ait Atmane
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20 Jahre Deutsche Jugend aus Russland

20 Jahre Deutsche Jugend aus Russland, kurz DJR: Zu dieser Feier hatte nicht der Verein selbst eingeladen, sondern die Stadt Stuttgart – was durchaus etwas über die Bedeutung der Jugendhilfeorganisation aussagt. Sie hat heute bundesweit rund 10 000 Mitglieder, davon rund 2000 in Stuttgart.

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Piano, Orgel und Chor

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: Aus der RegionVeröffentlicht: Montag, 14. October 2019 08:29Geschrieben von Super User
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Viel Musik in der Petruskirche mit Piano, Orgel und Chor

Viel Musik in der Petruskirche

Viele Komponisten schrieben Werke für das Klavier, kaum ein anderes Instrument kann auf so viele Solo-Stücke blicken. In jeder Epoche wurden dabei andere Besonderheiten des 88-tastigen Instruments hervorgehoben. Diese möchte Pianistin Nathalie Glinka in ihrem Konzertprogramm herausarbeiten. Dabei stellt sie Werke von Johann Sebastian Bach, Frédéric Chopin, Claude Debussy und György Ligeti einander gegen über. Das Konzert findet am Sonntag, 6. Oktober um 11.15 Uhr im Anschluss an den Gottesdienst in der Petruskirche statt.

Nathalie Glinka studierte an den Musikhochschulen Lübeck und Stuttgart. Sie lebt in Stuttgart und unterrichtet neben ihrer Konzerttätigkeit als Solistin und Kammermusikerin unter anderem an der Stadtteilmusikschule Stuttgart-Ost und der Hochschule für Musik Freiburg. Der Eintritt ist frei, Spenden sind er wünscht.

Kammerchor concerto vocale Stuttgart

Zwei Mal tritt im Oktober der Kammerchor concerto vocale Stuttgart in der Petruskirche auf. Er singt am Sonntag, 20. Oktober im Gottesdienst ab 10 Uhr zur Einführung der neuen Diakonin, Anna-Lena Dörrer, Werke von Max Bruch, Moritz Hauptmann und Christian Heinrich Rinck.

Am Samstag, 26. Oktober ab 18 Uhr bringt er unter dem Titel „Miserere“ Werke von Zlotán Kodály für Chor und Orgel zu Gehör. Mitwirkende sind neben concerto vocale unter der Leitung von Mirjam Scheider Frederika und Katharina Westhäußer-Kowalski als Sopran I und II sowie Andrew Dewar (Paris) an der Orgel. Auch an diesem Abend sind bei freiem Eintritt Spenden erwünscht. Anschließend findet ein Sektempfang statt.

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„Kicken“ in Museumsräumen

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: Kunst und KulturVeröffentlicht: Samstag, 07. September 2019 10:30Geschrieben von Ait Atmane
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Neue Ausstellung im MUSE-O ist eröffnet

Die neue MUSE-O-Ausstellung befasst sich mit unserem Sport Nummer 1, dem Fußball, genauer gesagt: den Spielen, die den Rasensport nachahmen. Das Schöne dabei ist, dass man nicht nur staunend die Exponate bewundern kann, son dern mit vielen auch selber spielen darf. Eröffnung war am 1. September.

Fußballspielen kann man auf den grünen Rasen oder auf der „Gass“ – neuerdings aber auch im Museum. Rund um das echte Kicken haben sich zahllose Gesellschafts- und Geschicklichkeitsspiele entwickelt, die von der immensen Popularität dieses Sports profitieren wollen; viele von ihnen sind nun im MUSE-O zu sehen – und mit einigen darf man auch selbst spielen. Den Aktionsraum des Museums (Raum 3) beherrscht die „Gablenberger Kurve“. Hier kann man sich niederlassen, den Spielenden zuschauen und ihre Leistungen bejubeln. Zur kostenlosen Be nutzung stehen verschiedene Spie le zur Verfügung: ein professioneller Tischkicker ebenso wie ein Tipp-Kick-Brett oder ein Playmobil-Stadion, um nur die spektakulärsten zu nennen. Es fehlen auch digitale „Fußball“-Spiele nicht: An verschiedenen Geräten sind elektronische Spiele aus der IT-„Steinzeit“ ebenso zu sehen (und zu bespielen) wie etwas neuere Games.

Musealer geht’s in Raum 4 zu. In Vitrinen sind historische Spiele zu entdecken, darunter auch echte Raritäten wie eine DDR-Tipp-Kick-Nach ah mung aus den 1950er-Jahren, eine entsprechende Erfindung von Kibri aus den 1930ern oder ein Fußballquartett aus den 70ern. Dazu kommen Fuß baller- Sammelfiguren und die Maskottchen von Mann schaf ten und großen Turnieren. Auf Infokärtchen erfährt man Wissenswertes rund um die ge zeigten Stücke. Wer weiß schon, dass Tipp-Kick ursprüng lich eine Stuttgarter Erfindung ist oder dass der erste Tischkicker im Jahre 1922 in England patentiert wurde?

Spiele rund ums Fußballspiel, auch zum Mitspielen. Eine MUSE-O-Ausstellung. 1. September bis 27. Oktober, geöffnet Sa, So 14-18 Uhr. Eintritt: 2 Euro, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei.

MUSE-O, Gablenberger Hauptstraße 130, 70186 Stuttgart.

MUSE-O wird institutionell gefördert vom Kulturamt der Landeshauptstadt Stuttgart. Aktuelle Informationen stets unter: www.muse-o.de

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Eine deutsch-israelische Familie

Kategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergVeröffentlicht: Sonntag, 14. July 2019 09:00Geschrieben von Super User
Zugriffe: 1133

Lesung im MUSE-O

In ihrer Familiengeschichte spiegelt sich die Geschichte des 20. Jahrhunderts. Die Autorin, Lisa Welzhofer, liest am Freitag, 19. Juli, 19 Uhr, in der MUSE-O-Reihe „Text & Extra“ aus ihrem Buch „Kibbuzkind“. Das „Extra“ ist dieses Mal sehr konkret: Ihr Vater, der Historiker Hagai Tsoref, wird anwesend sein.

Wo kommen wir her? Welche Muster setzen sich in Familien über die Generationen fort? Lisa Welz hofer erzählt ihrem neugeborenen Sohn in mehreren Briefen die Geschichte seiner Fa milie, die zwischen Günzburg und einem Kibbuz am See Genezareth spielt. In den Biografien ihrer Vorfahren spiegelt sich das 20. Jahrhundert in Deutschland und Israel wider: der Kampf ums Überleben in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, der Neuanfang nach der Katastrophe des Zweiten Weltkriegs, die Suche nach dem richtigen Platz im Leben der Nachkriegsgenerationen. Dann die 68er: Lisas vom Geist der Zeit beseelte Mutter reist in einen Kibbuz in Israel, wo sie einen jungen Mann kennen und lieben lernt. Sie wird schwanger, doch hofft sie vergebens auf ein Familienleben mit dem jungen Kibbuznik. Ohne ihn kehrt sie nach Deutschland zurück.

30 Jahre später macht sich ihre Tochter auf den Weg, um diesen Mann, ihren Vater, zu suchen. Wie wird er sie empfangen? Eine deutsch-israelische Familiengeschichte, die danach fragt, woher wir kommen, was wir weitergeben und wie es gelingen kann, das Leben derer, die vor uns waren, mit versöhnlichem Blick zu betrachten.
Im MUSE-O wird Lisa Welzhofer aus ihrem Buch lesen und ihr Vater, Hagai Tsoref, Historiker aus Jerusalem, wird erklären, wie die Kibbuzim in Israel entstanden sind und wie sie heute arbeiten. Außerdem kann er aus eigenem Erleben erzählen, wie es war, in einem Kibbuz aufzuwachsen und zu arbeiten.

Welzhofer, Jahrgang 1978, ist im schwäbischen Günzburg aufgewachsen. Sie ist Redakteurin der Stuttgarter Zeitung und Stuttgarter Nachrichten. Normalerweise erzählt sie in ihren Reportagen die Geschichten anderer Menschen, jetzt zum ersten Mal die ihrer eigenen Familie. Hagai Tsoref, Jahrgang 1953, ist im Kibbuz Ginosar groß geworden und lebt und arbeitet in Jerusalem. Der promovierte Historiker ist Experte für die jüngere Geschichte Israels.

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