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Über Israel und Palästina

Über Israel und Palästina

Er wohnt im Stuttgarter Osten; fast so gut wie hier kennt er sich ....

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Bruno, Antje und der Weiße Riese

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Figurensammler im MUSE-O

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Bruno, Antje und der Weiße Riese

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: Kunst und KulturVeröffentlicht: Sonntag, 03. February 2019 12:35Geschrieben von Ulrich Gohl
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Ausstellung Werbemännchen und -frauchen bis 3. März

Ob Raucher oder Nichtraucher – „Best Agers“ kennen die Bezeichnung „in die Luft gehen wie ein HB-Männchen“. Sie stammt von einer der berühmtesten Werbefiguren in der Geschichte des deutschen Werbefernsehens. Gemeint ist „Bruno“, so der offizielle Name des cholerischen Strichmännchens, das zwischen 1957 und 1984 für die Zigarettenmarke HB regelmäßig explodierte, aber dank Glimm stängel jede Herausforderung im Leben spielend meisterte. Das HB-Männchen ist eine der insgesamt 100 Figuren mit Charakter, die in einer sorgfältig zusammengestellten Ausstellung im MUSE-O bis 3. März die Herzen von erwachsenen Nostalgikern ebenso höher schlagen lassen wie die von begeisterten Kindern.

Der Historiker und Kurator Ulrich Gohl hat den Marlboro- Mann und Käsebotschafterin Frau Antje aus Holland, das bereifte Michelin-Männchen und den Tchibo-Kaffee-Exper ten, den dicken Brummi und den sportlichen Trimmi im Alten Schulhaus Gablenberg nicht nur in Vitrinen gestellt. Häuserfassa den bilden den Rahmen für die augenfällige Präsentation, die damit sig nalisiert: Die sympathischen Werbeträger, von Verbrau chern in Herz und Hirn geschlossen, sind in jedem Haus. Die meisten Werbefiguren stammen aus der Sammlung Gohls, zu denen er viele Geschichten, Anekdoten und kulturhistorische Hintergrundinformationen zusammengetragen hat. Der berühmte Sarotti-Mohr wurde politisch korrekt zum goldfarbenen Sarotti-Magier, der Tchibo- Darsteller Wensley Pithey ist im wirklichen Leben Tee trinker gewesen.

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Der Osten im Fernsehen

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: Aus der RegionVeröffentlicht: Montag, 21. January 2019 08:30Geschrieben von Ait Atmane
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Sonja Faber-Schrecklein Foto: pm

Samstagabend um 18.15 Uhr:

Der SWR ist ja ohnehin im Osten zu Hause. Moderatorin Sonja Faber-Schrecklein von der Landesschau hatte dennoch die größte Freude dabei, den Stadtbezirk zu entdecken. Im Dezember war sie mit ihrem Team zwischen Gas kessel, Stöckach, Teckplatz und Gaisburg unterwegs. Die einzelnen Episoden der Dreharbeiten werden derzeit in SWR-Fernsehen ausgestrahlt. „Der Osten hat mir so gut gefallen, diese Vielfalt ist irre“, sagt Sonja Faber-Schrecklein begeistert. Auch die Menschen, die sie im Zug der Dreh arbeiten traf, fand sie wunderbar unkompliziert, freundlich und überhaupt nicht abgehoben. „Das war so nett, das hat so viel Spaß gemacht“, sagt die Moderatorin, die schon seit 1991 für die Landesschau arbeitet. Zu ihren Stationen in Stuttgart-Ost gehörte zum Beispiel der Ostendplatz, oder der Teckplatz, wo sie sich in den Geschäften umgesehen und mit den Anwohnern unterhalten hat.

Sie ist der Geschichte von Eduard Pfeiffer und der Sied lung Ostheim nachgegangen und schnupperte Tangoluft. Auf der Suche nach der wahren Geschichte des Gaisburger Marsch‘ unter all den Legen den, die sich um seine Ent stehung ranken, hat sie mit Historiker Ulrich Gohl von MUSE-O das ehemalige Gasthaus „Bäckerschmide“ besucht. Dort soll der Eintopf angeblich erfunden worden sein, was keineswegs bewiesen ist. Da die Bäckerschmide heute kein Gasthaus mehr ist, wurde im „Schlachthof“ gegessen. Auch privat bekam die Moderatorin eine Kostprobe: Kosmetikerin Christa Galautz lud Faber-Schrecklein zu sich nach Hause ein, wo die beiden gemeinsam den traditionellen Eintopf zubereitet haben. Ein Besuch bei Gastwirt „Schorsch“ Chatzitheodoru in der Friedenau stand ebenfalls im Dreh-Programm. Und den Gaskessel konnte die Moderatorin sowohl von innen bestaunen als auch von seinem Dach aus in die Umgebung schauen. „Ich fand das echt irre“, sagt sie. Von oben sehe man „im Prin zip die Geschichte der Stadt“: Von den Fabrikantenvillen auf der Höhe über die Siedlungen bis hin zu den einfachen Arbeiterhäuschen blättere sich die ganze Bandbreite des Ostens auf.

Eine weitere Episode hat Faber-Schrecklein mit ihrem früheren Kollegen Michael Branik gedreht. Das sei eine echte Herzenssache gewesen, erzählt sie: Branik war vier Jahrzehnte lang Moderator beim SWR, bevor er im vergangenen Jahr in den Ruhestand ging. Kurz davor hatte er einen Schlaganfall, inzwischen geht es ihm aber wieder besser. Und nachdem er seit über 30 Jahren im Osten wohnt, gehörte er für Faber-Schrecklein unbedingt zu diesem Dreh dazu. Sie hat mit ihm seine Lieblingsorte auf seinem ureigenen Terrain besucht.

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Werbefiguren im Blick

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: Kunst und KulturVeröffentlicht: Dienstag, 11. December 2018 13:41Geschrieben von Ulrich Gohl
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Neue MUSE-O-Ausstellung

Sie sind überall, fast jeder kennt sie – und doch werden sie kaum ernsthaft zur Kenntnis genommen: Werbefiguren wie der Sarotti-Mohr, das HB-Männchen oder Frau Antje. MUSE-O widmet diesen bunten „Geschöpfen der Warenwelt“ nun eine eigene Ausstellung; sie wird am 2. Dezember eröffnet.

Niemand kann sich ihnen entziehen, den kleinen Wesen, die uns aus Annoncen und Werbespots ansprechen. Tau sen de verschiedene haben Werbegrafiker und Anzeigenabteilungen schon entworfen, manche schon vor über 100 Jahren, andere jüngst. Die meisten von ihnen sind vergessen, andere aber haben sich zu wahren Ikonen entwickelt. Sie sollen „ihr“ Produkt sympathisch erscheinen lassen, dem potenziellen Kun den auch emotional nahe bringen. Wer kennt nicht das aus lauter Reifen bestehende Michelin- Männchen, Frau Antje, die uns Käse aus Holland schmackhaft machen will, oder den Sarotti-Mohren, der sich inzwischen politisch korrekt zum Sarotti-Magier gewandelt hat? Haben wir nicht mit dem Tchibo-Kaffee-Experten ein Tässchen geschlürft, mit dem Camel-Mann Sohlen durchgelaufen und mit Meister Proper das Bad gewienert? Rund drei Dutzend solcher Wesen zeigt nun diese Ausstellung.

Die meisten Figuren stammen aus der Sammlung des Historikers und Kurators Ulrich Gohl, der die Schau für MUSE-O zusammengestellt hat. Kleine Schlüs sel anhänger sind ebenso dabei wie fast mannshohe Aufsteller aus Läden. Akribisch hat Gohl die Historie der einzelnen Wesen recherchiert und ist auf manche skurrile Geschichte gestoßen. Wer hätte geahnt, dass der Tchibo-Darsteller Wensley Pithey eigentlich Teetrinker war, dass der Entwurf für Johnnie Walker vor über einem Jahrhundert auf dem Rand einer Speisekarte entstand oder dass Brummi, der freundliche Lkw, aus der Feder eines der berühmtesten nie derländischen Anima tionsfilmer stammt?

In der Ausstellung im Alten Schulhaus Gablenberg leben die Figuren in perfekt ausgeleuchteten „Wohngemeinschaf ten“ beieinander, in Vitrinen, welche die Gestalter in „Fassaden“ eingehängt haben. Käpt’n Iglo lebt mit dem Rama-Mädchen, der Süßen Susi und anderen Lebensmittelwerberinnen. Zum Marlboro-Mann gesellen sich das HB-Männchen und die West- Domina. Auf ein Getränk sitzen der Ahoj-Matrose, Karin Sommer und Kai ser’s Kaffeekanne zusammen.

Mit einer weiteren Besonderheit warten die Ausstellungsmacher auf: Viele Figuren kennt man ja aus Werbe filmen; und genau die sind auch in der Ausstellung zu bewundern. Auf mehreren verteilten Bild schirmen kann man sie per Tastendruck aufrufen. Die fröhliche, bunte Aus stellung wird mit einer Vernissage am ersten Adventssonntag, 2. Dezember, 15 Uhr, eröffnet. Der Stuttgarter Kulturbürgermeister Fabian Mayer wird ein Grußwort sprechen, einen kleinen Einführungsvortrag hält der Kurator Ulrich Gohl.

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Krimi, auf den Hund gekommen

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: Kunst und KulturVeröffentlicht: Donnerstag, 15. November 2018 07:43Geschrieben von Ait Atmane
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Lesung mit einer Lektion Hundetraining

Die MUSE-O-Lesungsreihe „Text & Extra“ steht auch für Überraschungen: Der „Text“ kommt diesmal von einem Krimiautor, das „Extra“ bietet eine Hundetrainerin. Denn in dem Buch geht es auch um die Frage: Wie kam der Mörder an den Doggen vorbei? Die Antwort gibt’s am Freitag, 23. November.

Der schwäbische Kommissar Jens Hurlebaus wird nach Mal lorca entsandt, um die spanische Polizei bei den Ermittlungen in einem Dreifachmord zu unterstützen. In seiner Finca wurden der Ginkönig, seine Schwiegermutter und eine Tierpflegerin ermordet. Viele Spuren führen in die schwäbische Heimat. Schnell zeigt sich, dass es einen Zusammenhang mit einem weiteren Mord im Nachtzug von Hamburg nach Stuttgart gibt. Der Autor ließ sich von einem realen Kriminalfall zu „Der GinKönig muss sterben“ inspirieren.

Als Jugendlicher konnte Bender ein gutes Buch kaum aus der Hand legen und las oft bis zum Morgenge sang der Vögel. Schreiben wurde zu seinem Weg der kreativen Auseinandersetzung mit der Welt. In Landau und Tübingen studierte er Psy cho logie und schrieb zugleich seinen ersten Roman. 2011 kam mit „Blinde & Gangsta“ sein erster Krimi heraus. Als Psychologe arbeitete er auf unterschiedlichen Feldern: von der Kriminologie und dem Frauenknast bis hin zur Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Auf vielfältige Weise begegneten ihm menschliche Ab gründe und Ängste, aber auch Stärken und Hoffnungen. Viel von seinen Erfahrungen als Psychologe fließt in seine Bü cher ein. Seit über 20 Jahren lebt der Autor in Gablenberg. Den spannenden Abend im MUSE-O gestaltet er zusammen mit der erfahrenen Hundetrainerin Mel Koring.

Jochen Bender: Der GinKönig muss sterben. Der Autor liest aus seinem Krimi, unterstützt von der Hundetrainerin Mel Koring. Eine Veranstaltung in der MUSE-O-Reihe „Text & Extra“, in Zusammenarbeit mit der Ostend-Buchhandlung. Freitag, 23. November, 19 Uhr, Eintritt 6 Euro. MUSE-O, Gablenberger Hauptstraße 130, 70186 Stuttgart MUSE-O wird institutionell gefördert vom Kulturamt der Stadt Stuttgart.
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Wählen Sie Ihr Lieblings-Karussellpferd!

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: Kunst und KulturVeröffentlicht: Montag, 05. November 2018 14:30Geschrieben von Ait Atmane
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Die bemalten Karussellpferde in der Gablenberger Hauptstraße erregen viel Aufmerksamkeit und machen Kindern und Erwachsenen große Freude. Viele haben sich schon ein Lieblings-Pferdchen ausgeguckt. Wir rufen in dieser Ausgabe unseres Blattes zur Wahl des schönsten Karussellpferdes auf: Alle 20 Exemplare sind über das Heft verteilt abgebildet und jeweils mit einer Nummer versehen.

Blättern Sie durch, entscheiden sie sich für eines der Karussellpferde, füllen Sie den Abschnitt auf Seite 4 aus und  schicken Sie ihn an HGV Gablenberg, Jürgen Wegst,
Gablenberger Hauptstraße 41, 70186 Stuttgart,

Unter allen Einsendern werden zehn Einkaufsgutscheine des HGV Gablenberg à 15 Euro verlost. In unserer Dezember-Ausgabe werden wir das meistgewählte Pferd vorstellen. Übrigens: Alle Karussellpferde werden im Rahmen des Schnäppchenmarktes am 2. Februar meistbietend versteigert.

Hier finden Sie die aktuelle Ausgabe

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Viele strahlende Gesichter

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: Kunst und KulturVeröffentlicht: Samstag, 03. November 2018 07:15Geschrieben von Ait Atmane
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Drehorgeltreffen bereitet viel Freude

Drehorgeln klingen nicht nur erstaunlich laut und harmonisch. Sie machen auch gute Laune, das hat sich beim Gablenberger Drehorgel treffen vielfach gezeigt: bei den Spielerinnen und Spielern, die beschwingt an ihrer Kurbel drehten und teilweise sogar sangen, ebenso wie beim Publikum. „Das ist so schön“, sagte eine Gablenbergerin auf dem Schmalzmarkt ganz gerührt. Dort wippte und klatschte das Publikum zu den Stücken des Mecklenburger Drehorgelorchesters, von dem insgesamt acht Männer und Frauen angereist waren. Sie spielten mehrstimmig, auch etliche moderne Stücke – darunter TNT von ACDC, ganz ungewohnt im Orgelsound. Die Instrumente waren über Funk miteinander gekoppelt, denn achtfacher Gleich klang wäre sonst kaum zu bekommen. Ausruhen konnten sich die Orchestermitglieder trotzdem nicht, weil das für die Luftzufuhr über einen Blasebalg Kurbeln zwingend notwendig ist. Bei größeren Instrumenten muss sogar deutlich schneller ge kurbelt werden.

Einige Paare entlang der Gablenberger Hauptstraße bekamen den Gleichklang auch von Hand mit dem Lochband hin, so Harald und Linde Kink aus Bad Waldsee. Wobei sie aufgrund einer anderen Übersetzung schneller drehen musste als er: „Das muss man üben!“ Michael und Edith Scheck sangen schaurige Mori taten zur Musik, ebenso wie Frithjof und Rosi Grögler, die das zuvor mit ihren Bildtafeln acht Tage lang auf dem Volksfest getan hatten.

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Wenn Urlaubsmuffel reisen

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: TippsVeröffentlicht: Samstag, 27. October 2018 10:00Geschrieben von Ait Atmane
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Neue Komödie vom Kommödle

Im November ist Theater saison beim Kommödle Gablenberg. Die quirlige Laientruppe präsentiert dieses Jahr mit „Der Urlaubsmuffel“ eine Komödie in drei Akten von Beate Irmisch. An drei Novemberwochenenden kann das Publikum in der Halle der SKG in der Albert-Schäffle- Straße lachen, bekannte Gesichter entdecken und auch essen und mit einem Gläschen Sekt anstoßen.

Man kann schon lange Zähne bekommen, wenn die liebe Nachbarschaft nach einem ihrer Urlaube mal wieder prahlt, was das Zeug hält. Ganz das Gegenteil davon ist Hans Motzer, denn der genießt seinen Urlaub am liebsten zu Hause. Dabei würde seine Frau Elfriede viel darum geben, endlich einmal mit ihm in den Süden zu reisen. Als sie bei einem Urlaubspreisausschreiben den dritten Platz gewinnt, ist ihre Freude riesig – und dann ebenso die Enttäuschung, denn leider handelt es sich nur um eine Kaffeefahrt in den Schwarzwald mit einer Übernachtung. Die Nachbarschaft soll das nicht wissen. Um sich keine Blöße zu geben, lautete die Devise bei Familie Motzer jetzt: lügen, lügen, lügen! Auf der Bühne stehen Jochen Bauer, Martina Strauß, Viktor Hahn, Bettina Roth, Christina Bauer, Rolf Mürdter, Tanja Stumpp, Lena Volle und Jérôme Larbi. Die Regie haben Jochen Bauer und Lena Volle, die Technik betreuen Marek Strauß-Mazurek und Michael Roth. Souffleuse ist Geli Bauer, Bühnenbild und Grafik kommen von Marcel Belka und Tanja Stumpp. Für die Logistik sind Michael Harnisch und Volkhard Wild zuständig.

Gespielt wird am 2. und 3. No vember, am 9., 10. und 11. November und am 16., 17. und 18. November. Vorstellungsbeginn ist freitags um 19.30 Uhr, samstags um 19 Uhr und sonntags um 17 Uhr. Der Saal wird jeweils 90 Minuten vorher geöffnet und bewirtet. Der Eintritt kostet für alle Plätze 10 Euro, der Kartenvorverkauf läuft ab sofort beim Sammler Eck Harnisch in der Gablenberger Hauptstraße 55, Telefon 46 38 73. Natürlich gibt’s auch Karten an der Abendkasse.

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Hier macht die Kurbel die Musik

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: Kunst und KulturVeröffentlicht: Samstag, 20. October 2018 14:15Geschrieben von Ait Atmane
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Mechanische Musikinstrumente im MUSE-O

Sie ist nicht zu überhören, die neue Ausstellung „Drehorgel & Co.“ im MUSE-O: Zu ihren Öffnungszeiten dürfte auch Passanten auf der Straße kaum entgehen, dass da etwas im Gange ist. Denn dieses Mal kann man die Exponate nicht nur bestaunen und Informationen dazu lesen oder hören, sondern sie auch selbst „bespielen“ – und so klang die Vernissage am 23. September zeitweise wie ein Vorgriff aufs Gablenberger Drehorgeltreffen.

Die Besucher hatten viel Freude daran, die mechanischen Instrumente, von der Plattenoder Walzenspieldose bis zum sich drehenden Weihnachtsbaumständer mit Musik, erklingen zu lassen. Mal klingen sie weich und voll, mal eher schnarrend und disharmonisch. Schon lange bevor das Grammophon Karriere machte, hatten Menschen das Bedürfnis zu Hause Musik zu reproduzieren. Dem trugen Spieldosen oder Musikautomaten, meist mit einer Kurbel zu bedienen, Rechnung. Technisch unterschieden sie sich zum einen durch das genutzte Speichermedium, wie Ulrich Gohl von MUSE-O, der auch diese Ausstellung konzipiert und zusammengestellt hat, erklärte: Auf Walzen mit Nadeln oder Krampen, auf Platten mit nach unten aufgebogenen Löchern oder Loch streifen wurden die Lieder „codiert“. Daraus musste dann wieder ein Klang generiert werden, zum Beispiel durch das Anschlagen von Metallzungen oder durch Ansaugen von Luft, die Pfeifen ertönen ließ. Im nächsten Schritt wurden ganze Instrumente automatisch gespielt, wie beispielsweise das automatische Klavier „Pianola“.

Das größte in der Ausstellung vertretene Stück ist ein „Komet“ Stand-Automat von 1898: ein ganzes Möbelstück, ähnlich wie eine große Pendel uhr, im dem nach dem Aufziehen Blechplatten mit 85 Zentimetern Durchmesser die jeweilige Melodie abspielen. Der volle, weiche Klang beeindruckte bei der Vorführung die Besucher der Ausstellung, umso mehr, als dieses in Leipzig gefertigte Stück eine echte Rarität ist – das zweite bekannte Exemplar die ser Art stehe in einem Sultanspalast auf Sumatra, berichtete Gohl. Diese Kostbarkeit darf das Publikum nicht anfassen, sonst aber fast alles in den beiden Aus stellungs räumen, mit gebührendem Respekt natürlich.

Bei der Zusammenstellung der mechanischen Instrumente waren die beiden Sammler Uwe Gernert aus Lengenfeld im Ostallgäu und Rudi Clausnitzer aus Nattheim wichtige Leihgeber. Sie informierten bei der Vernissage und führten ihre Schätze auch vor, erläuterten die verschiedenen Techniken und die Geschäftsmodelle, die es früher gab. So wurden Drehorgeln in einer Art Leasing verliehen. Impressionen aus der Welt der Drehorgelbauer und -spieler in Berlin bieten die Bilder des Fotografen Willy Römer, die im Treppenhaus des Alten Schulhauses hängen und zur Ausstellung gehören.

Drehorgel & Co. Mechanische Musikinstrumente zum Schauen, Hören und Spielen. Eine MUSE-O-Ausstellung.
Geöffnet Sa, So 14 bis 18 Uhr. Eintritt: 2 Euro, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei.
MUSE-O, Gablenberger Hauptstraße 130, 70186 Stuttgart

Aktuelle Informationen stets unter: www.muse-o.de.
MUSE-O wird institutionell gefördert vom Kulturamt der Landeshauptstadt Stuttgart.

 

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Reiche und bunte Geschichten

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: Kunst und KulturVeröffentlicht: Sonntag, 07. October 2018 10:56Geschrieben von Ait Atmane
Zugriffe: 179

Autor Klaus Steinke bei Text & Extra

Der nächste Abend der MUSE-O-Lesereihe „Text & Extra“ widmet sich einem Gebäude, das zwar nicht im Stuttgarter Osten liegt, aber zahlreiche Verbindungen hierher hat: der Villa Weissenburg. Die Lesung findet am 19. Oktober um 19 Uhr statt.

Mit einem besonderen Werk und einem besonderen Autor starten MUSE-O und die Ostend-Buchhandlung in die neue Staffel von „Text & Extra“. Der Stuttgarter Klaus Steinke, im Hauptberuf Kommunikationstrainer, mit Leidenschaft Historiker, ist ein mitreißender Redner. Er versteht es, die Beziehungen seines Themas – der Villa Weissenburg – mit dem Stuttgarter Osten herauszuarbeiten.

Die Wurzeln der Villa und ihres Parks reichen ins Mittel - alter zurück; auf diesem nördlichen Vorsprung des Bopsers ragte eine 1263 ersterwähnte Burg auf, die 1311 von den Reichsstädtern aus Esslingen zerstört wurde. Ab 1843 entstand dann hier eine Villa in klassizistischem Stil, die der Stuttgarter Seifenfabrikant Ernst von Sieglin im Jahre 1898 kaufte und ausbauen ließ. Zum Ensemble gehörten auch die noch bestehenden architektonischen Kleinode Teehaus und Marmorsaal, beide 1913 nach Plänen von Heinrich Henes er richtet und 1989 aufwendig restauriert. Die Villa wurde 1964 abgebrochen. Und was ist nicht alles in dieser Villa, ihrem Park und ihren Nebengebäuden passiert... Steinke hat die Geschichte und die Geschichten akribisch erforscht und wird sie spannend erzählen.

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Fertig renoviert

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: EventVeröffentlicht: Freitag, 05. October 2018 11:45Geschrieben von Ait Atmane
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Festwochenende an Erntedank

Die Renovierungsarbeiten an der Petruskirche innen und außen sind beendet: Das feiert die Gemeinde am Erntedank- Wochenende. Das Fest beginnt am Samstag, 6. Oktober um 18 Uhr mit einem Konzert: Unter dem Titel „Wenn Drehorgel auf Kirchenorgel trifft“ geben sieben Drehorgelspieler im Zusammenspiel mit der großen Plum-Orgel der Petruskirche Werke von Bach, Händel, Rossini, Verdi und anderen zu Gehör. Die Drehorgeln sind an diesem Tag ohnehin beim ersten Drehorgeltreffen in Stuttgart, genauer in Gablenberg, zu Gast. Das Konzert im Chorraum mit seiner besonderen Akustik ist für sie der Abschluss (vielleicht auch Höhepunkt) dieses Treffens. Weiter gefeiert wird am Sonntag ab 10 Uhr mit dem Erntedankgottesdienst. Zwei Dutzend neue Konfi-3-Kinder aus dem gesamten Stuttgarter Osten wirken dabei mit – der Gottesdienst verspricht also beschwingt und bunt zu werden.

Anschließend gibt es für alle Beteiligten ein schlichtes Mittagessen und natürlich ausgiebig Gelegenheit, die neu renovierten Räume im Untergeschoss der Kirche anzuschauen. Viele Gablenberger haben durch ihre Spendenbereitschaft deutlich gemacht, dass ihnen ihre Petruskirche am Herzen liegt. Darüber ist die Gemeinde sehr dankbar und froh, ihnen jetzt alles zeigen zu können.

(Bild: Wikipedia Von Bear62 - Eigenes Werk, CC BY 3.0, Link)

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