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Wir sind noch da!

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Museo: Ausstellungen verschoben auf 2022

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Handels- und Gewerbevereine dekorieren - Weihnachtliches Funkeln

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Puppenküchen-Ausstellung startet am 28. November | Lirum, larum – Löffelstiel

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Briefe an den Autor des Don Quijote

Windmühlen sind keine Giganten

Der Autor Guillermo Aparicio, der viele Jahre in der Libanonstraße gewohnt hat, stellt in der Reihe Text & Extra am 22. April im MUSE-O sein jüngstes Buch vor; Norbert Eilts von Dein Theater liest Auszüge daraus.

Der 23. April ist Welttag des Buches: An diesem Datum vor 400 Jahren sind William Shakespeare wie auch Miguel de Cervantes gestorben. Beide waren absolut prägend, nicht nur für die Literatur ihres Landes, sondern für die Weltliteratur. Cervantes gilt als Vater des modernen Romans,  sein R22;Don QuijoteR20; ist für viele der Inbegriff der spanischen Seele. Guillermo Aparicio beschäftigt sich intensiv mit dem Werk über den Ritter von der traurigen Gestalt und seinen Knappen Sancho. In Briefen an den Erzähler schildert er die Erfahrungen mit dem Buch, seine Bewunderung, seine Kritik. Er führt ein und macht neugierig R11; eine Bereicherung für die Fans von Don Quijote und ein Lese-Anstoß für alle, die ihn noch nicht kennen.

Der Autor ist 1940 in einem spanischen Dorf geboren, hat Philosophie und Theologie studiert. 1970 gab er das Priesteramt auf und zog R22;aus Liebe zu einer bayrischen FrauR20; nach Berlin. In seiner Zeit in der Libanonstraße hat er die  Stadtteilzeitung R22;Stuttgarter OstenR20; mitherausgegeben, auch mehrere Bücher von ihm sind erschienen R11; unter anderem die Reihe R22;Spanisch für BesserwisserR20;. Seit 2001 R22;rentnertR20; er mit seiner Frau in Winnenden. www.apa.stefanmart.de

Windmühlen sind keine Giganten. Eine Lesung mit Guillermo Aparicio in der Reihe R22;Text & ExtraR20; von MUSE-O und der Ostend-Buchhandlung.
MUSE-O, Gablenberger Hauptstraße 130, 70186 Stuttgart
Freitag, 22. April, 19 Uhr
Eintritt: 10 Euro, Voranmeldung über www.muse-o.de wird empfohlen

MUSE-O wird institutionell gefördert vom Kulturamt der Stadt Stuttgart.
Weitere Informationen: www.muse-o.de

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Spendenaktion für historische Fahne

Neues vom Urbänle

Wie in unserer März-Ausgabe berichtet, möchte der Schwäbische Chorverband die historische Fahne des mittlerweile aufgelösten Liederkranzes Gablenberg restaurieren, um sie in einer Ausstellung im Silcher-Museum zu zeigen. Es handelt sich um die zweite Fahne des Vereins, die wie die erste von 1841 ein R22;UrbänleR20; zeigt: Diese Figur mit Bütte auf dem Rücken, Leiter unter dem Arm, Weinkrug in der Hand und Krone auf dem Kopf ist sozusagen der Bruder von Papst Urban, der der Schutzpatron der Wengerter war, aber nach der Reformation für die Protestanten nicht mehr taugte. Sie schufen sich als weltliches Abbild das Urbänle. Ungewöhnlich ist allerdings, dass dieses auf der Fahne eines Gesangvereins auftaucht. Die Gablenberger nahmen damit Bezug auf die Bedeutung des Weinbaus in ihrem Ort.

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„nei ond nonder“ wird zu Sideways

Neustart in der früheren Metzgerei

Das R22;nei ond nonderR20; in der Gablenberger Hauptstraße 115 soll mit dem neuen Namen R22;SidewaysR20; und neuem Konzept wiedereröffnen. Dahinter steckt Toni Schreiner, der bis September in der Cannstatter Brählesgasse das bisherige R22;SidewaysR20; geführt hat und dann wegen einer Eigenbedarfskündigung der Vermieterin schließen musste.

Der gelernte Koch kann schon eine Menge über sein Konzept und seine Spezialitäten R11; er hat legendäre Snacks kreiert R11; erzählen. Zunächst muss er aber das Kapital für sein neues Lokal aufbringen, wobei ihm R22;CrowdfundingR20; helfen soll. Crowdfunding bedeutet, dass viele Menschen einen kleinen oder auch großen Betrag spenden, damit ein Grundstock an Eigenkapital für ein Projekt vorhanden ist. Bei bestimmten Beträgen bietet Schreiner R22;DankeschönsR20; als Gegenleistung an. Wer sich dafür interessiert, findet Informationen auf der Seite www.startnext.com/sidewaysstuttgart.

Einen Businessplan hat Schreiner erstellt, reichlich Vorerfahrung bringt er ebenfalls mit. Vor der Selbständigkeit hat er unter anderem fünf Jahre lang im Hotel Le Meridien gearbeitet, ebenso in der Küche der Akademie der Schönen Künste. Das Sideways war ein Treffpunkt von Fotografen, Models oder Schauspielern. Zu seinem Programm gehörten Lesungen und Kabarett, Musiker konnten sich präsentieren und immer wieder war Quiz- oder Pub-Abend. Dieses Konzept will Schreiner an Gablenberg Gegebenheiten anpassen, auch hier sollen Veranstaltungen stattfinden und Künstler auftreten. Siegfried Krapf, der Eigentümer des Lokals, der hier selbst viele Jahre lang Wurst produzierte und zeitweise auch eine Gaststätte führte, unterstützt das Projekt. R22;Mit der richtigen EinstellungR20; könne das Unternehmen gelingen, glaubt Krapf, der die Gablenberger Klientel kennt und selbst schon einige Ideen fürs neue Sideways beigesteuert hat.
So soll im Eingangsbereich, wo bisher die Metzgerei Buchert war, ein Mittagstisch angeboten werden. Außerdem werden ausgesuchte Wurstwaren verkauft. Die Treppe runter geht es in die eigentlich Bistro-Bar, in die Toni Schreiner seine Spezialitäten mitbringt R11; unter anderem die R22;Currywurst zum LöffelnR20; im Latte-Macchiato-Becher, die in der Cannstatter Zeit ein Renner war. Der Milchschaum oben drauf sei nicht nur der optische Clou, sondern schmecke auch gut, wenn man ihn unter die Soße hebt, verrät der kreative Koch. Die Idee ist inspiriert von R22;Hybrid FoodR20;, einem Trend aus New York, bei dem zwei Gerichte miteinander verschmolzen werden. Schreiner hat zudem vor, zusammen mit der Metzgerei Bless in Möhringen eine eigene Bratwurst zu kreieren. Die soll dann mit Birnensenf oder Feigenmarmelade gereicht werden und natürlich mit dem Hausbrot, das täglich selbst gebacken wird. Das passe wunderbar in diese Örtlichkeit, die schließlich ehemals eine Wurstküche war, findet der neue Betreiber.
Erschrecken will er mit seinen Kreationen niemanden. Er wird auch Vesperteller anbieten, ebenso typische schwäbische Gerichte und eine Saisonkarte. Ausschenken wird er Meckatzer-Bier vom Fass und Weine der Fellbacher Weingärtner. Die Eröffnung ist Anfang März geplant. aia

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Geschichten von Stuttgarts „Hausfluss“

Der Nesenbach live im MUSE-O

In der MUSE-O-Lesungsreihe Text & Extra kommt diesmal Stuttgarts Hausfluss zu Wort, der Nesenbach höchstselbst, verkörpert von dem Schauspieler Boris R. Hauck.

Der Nesenbach, einst ein stolzes Gewässer, das den Stuttgarter Kessel schuf, ist heute unsichtbar in die Tiefe verlegt, zum Abwasserkanal degradiert. Aber er hat durchaus etwas zu erzählen, denn er hat wahrlich schon viel erlebt.
Die von Hauck erfundene Figur ist halb Mensch, halb Fluss, sein Geschlecht ist unklar. Dieser Nesenbach plaudert aus dem Nähkästchen seiner langen Geschichte, beschwert sich, klagt, lamentiert, schwadroniert, setzt witzige Spitzen. Privates spielt ebenso eine Rolle wie Politisches und Historisches. Bei all dem wird der seltsame Bach unterstützt von dem Pianisten Paul Ernst Knötzele und der Chanteuse Pia Sofie Stahl, die ein ums andere Mal ins Geschehen eingreifen.
Diese im wahrsten Sinne merkwürdige Geschichte ist am Samstag, 19. März um 19 Uhr im MUSE-O zu erleben. Text & Extra läuft ja üblicherweise freitags, hier gibtR17;s also eine Ausnahme, denn der Termin musste in den Tourneeplan passen.

Ich, der Nesenbach. Ein Fluss packt aus. Ein Schauspiel von und mit Boris Rodriguez Hauck. Eine Veranstaltung in der Reihe R22;Text & ExtraR20; von MUSE-O und der Ostend-Buchhandlung
MUSE-O, Gablenberger Hauptstraße 130, 70186 Stuttgart
Samstag, 19. März, 2016 um 19 Uhr
Eintritt: 10 Euro, Voranmeldung über www.muse-o.de wird empfohlen

MUSE-O wird institutionell gefördert vom Kulturamt der Stadt Stuttgart.
Weitere Informationen: www.muse-o.de

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Russische Großfürstin zu Gast

Solotheaterstück im MUSE-O

Im Mai kommt Großfürstin Wera Konstantinowna ins MUSE-O: Die Schauspielerin Karin Sinn aus Remseck verkörpert in einem Solostück die Adlige, die lange in der Villa Berg lebte.
Karin Sinn hat ihre Faszination für die Fürstin entdeckt, als sie anlässlich des Jubiläums des Wera-Heims dieses besuchte. Wera war sozial und kulturell engagiert und hat zahlreiche Einrichtungen in Stuttgart gegründet oder unterstützt. Die russische Großfürstin wurde 1854 geboren und als Neunjährige von ihren Eltern zu ihrer Tante, Königin Olga von Württemberg, geschickt und von dieser aufgenommen. König Karl. adoptierte sie später. In ihrem Theaterstück erzählt Karin Sinn das Leben dieser Frau, die als Kind als aggressiv und nervenkrank galt und später als gesellige, soziale Frau beim Volk ausgesprochen beliebt war. Sie erzählt von der Heirat und dem totgeborenen ersten Kind, von der frühen Witwenschaft, dem riesigen Hofstaat und der Liebe zu Natur und Poesie. Ein Sprecher und ein Pianist ergänzen den Vortrag.
Den Termin am Freitag, 27. Mai kann man sich schon jetzt vormerken.

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Restaurierung kostet rund 4000 Euro

Eine Rarität aus Gablenberg

Wein und Gesang, das hat schon immer zusammengepasst. Man denkt dabei an gesellige Abende, an Weinlieder von Friedrich Silcher und anderen. Und man könnte an die alte Fahne des Liederkranzes Gablenberg denken, ein schönes Stück mit Seltenheitswert, das jetzt restauriert und im Silcher-Museum in Schnait gezeigt werden soll. Der Schwäbische Chorverband, in dessen Besitz das Vereinssymbol ist, hofft auf finanzielle Unterstützung.

Der Liederkranz, 1841 gegründet, war der älteste Verein im Wengerterort Gablenberg. Als sich der Verein 2008 aufgelöste, wurde die Fahne aus dem Jahr 1902 dem Schwäbischen Chorverband übergeben. Sie ist eine Kopie der ersten Vereinsfahne von 1841 und ein bemerkenswertes Stück, wie Rudolf Veit als langjähriger Mitarbeiter des Silcher-Museums in Schnait weiß. Der Kunsthistoriker hat die Fahne im vergangenen Jahr in einem Artikel in der Zeitschrift des Schwäbischen Chorverbandes, R22;Singen und StimmeR20;, gewürdigt. Ihr Bildmotiv zeigt ein R22;UrbänleR20;: So nennt man, so Veit, die Darstellung eines Weingärtners mit einer Bütte auf dem Rücken und einer Krone auf dem Kopf. Wobei letztere nicht etwa darauf hinweise, dass der gute Mann schon R22;einen in der Krone habeR20;, sondern auf den Papst Urban anspiele. Dieser ist in der Kirchenkunst mit einer Traube in der Hand und einer Krone ausgestattet und wurde im Mittelalter  als Schutzpatron der Weingärtner verehrt. Weil der katholische Heilige nicht ins protestantische Württemberg passte, wurde er hier durch eine weltliche Gestalt, das R22;UrbänleR20;, ersetzt.
Darstellungen diese Figur sind nicht häufig, schon von daher ist die Fahne eine Rarität. Zudem handle es sich um eine R22;für dörfliche Verhältnisse erstaunlich gute MalereiR20;, stellt Veit fest. Sie würde bestens in die Ausstellung passen, die das Silchermuseum derzeit vorbereitet: Sie dreht sich um Silchers Beziehung zum Wein und zu den schwäbischen Dichtern, die er vertont hat und wird die baden-württembergischen Literaturtagen begleiten, die dieses Jahr in Weinstadt stattfinden. Motto: R22;Wort.Wein.GesangR20;.
Auch für die Dauerausstellung des Museums kann sich Monika Brocks, die Geschäftsführerin des Schwäbischen Chorverbandes, die Gablenberger Fahne gut vorstellen. Allerdings müsse sie in jedem Fall ganz dringend restauriert werden, R22;weil sie sonst vollends kaputt gehtR20; R11; der Zustand der Ölmalerei auf Seide sei R22;furchtbarR20;. Ein erster Kostenvoranschlag belief sich auf rund 4000 Euro. Das Silcher-Museum, das seit über 100 Jahren vom Schwäbischen Chorverband getragen wird, ist dabei auf finanzielle Unterstützung angewiesen und ruft zu Spenden oder Sponsoring auf. Der Handels- und Gewerbeverein Gablenberg schließt sich dem an. aia

Spendenkonto:
Schwäbischer Chorverband, IBAN DE70603903000390003000, BIC GENODES1LEO. Stichwort: Spende Si-Mu Gablenberger Fahne.
Spender erhalten eine Spendenbescheinigung vom Schwäbischen Chorverband.

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Evangelische Mystik

Der Protestantismus tat und tut sich schwer mit mystischem Gedankengut. Aber es gab sie, die evangelische Mystiker: Das belegt eindrucksvoll ein soeben erschienenes Buch der Gablenberger Autorin Brigitte Romankiewicz. Einen ganz bemerkenswerten Aspekt des Themas präsentiert sie am Freitag, 19. Februar im MUSE-O.

An diesem Abend soll es um Prinzessin Antonia von Württemberg (1613-1679) und ihre christlich-kabbalistische Lehrtafel in Bad Teinach gehen. Knapp 100 Jahre nach der Einführung der Reformation und einer strengen Kirchenordnung versammelte die kluge Frau einen Kreis humanistisch gebildeter Gelehrter. Ihr Projekt war weltweit einmalig: eine Lehrtafel, in der christliches und jüdisch-kabbalistisches Denken in einem einzigen Andachtsbild verbunden sind. Dass diese Aktion, die jede protestantische Enge im darniederliegenden Württemberg sprengte, überhaupt möglich war und dass die Tafel in Teinach alle antisemitischen Gewalttaten überdauerte, grenzt ans Wunderbare.

Brigitte Romankiewicz hat schon zahlreiche Bücher zur Religions- und Kulturgeschichte, zu Psychologie und Symbolforschung veröffentlicht. Den Abend bestreitet sie zusammen mit der Gablenberger Pfarrerin Katharina Roos, die sich ebenfalls intensiv mit der Mystik in verschiedenen Religionen befasst hat. Die beiden werden ihre Gedanken zur Bedeutung der Lehrtafel zusammentragen. Sie laden ein zum Gespräch über mutige Querdenker und über interkulturelle Impulse, die wir auch heute dringend brauchen können.
Der Abend steht in der Reihe R22;Text & ExtraR20;, die der Museumsverein Stuttgart-Ost zusammen mit der Ostend-Buch­handlung organisiert und präsentiert.

Katharina Roos

Katharina Roos

Prinzessin Antonia von Württemberg und ihre christlich-kabbalistische Lehrtafel in Bad Teinach: Brigitte Romankiewicz und Katharina Roos sprechen über ein Kapitel aus Romankiewiczs neuestem Buch R22;Sophia kehrt zurück. Evangelische Mystik im Schatten LuthersR20;. Eine Veranstaltung in der MUSE-O-Reihe R22;Text & ExtraR21;
Freitag, 19. Februar, 19 Uhr
MUSE-O, Gablenberger Hauptstraße 130, 70186 Stuttgart
Eintritt: 5 Euro.

Aktuelle Informationen stets unter www.muse-o.de

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Die Hauptstadt des Puppenspiels

Neue Ausstellung über Figurentheater(spieler)

R22;Wer kennt das Guschtäfle von Heslach? R11; Sachdienliche Hinweise nimmt die MUSE-O-Leitung entgegenR20;. Mit diesem Aufruf sucht Ausstellungsmacher Ulrich Gohl nach Hinweisen auf den Puppenspieler Pizaroff, der 1937 unter anderem in Heslach auftrat. Denn wie immer soll die aktuelle Ausstellung von MUSE-O auch dazu beitragen, noch bestehende Wissenslücken zu schließen. Nichtsdestotrotz bietet R22;Tri-tra-trullala. Puppenspieler in Stuttgart, besonders im Stuttgarter OstenR20; eine Menge spannender Informationen rund um die besondere Theaterform, die in Stuttgart eine lange Tradition hat. Bei der Vernissage am 27. April war der Publikumszulauf so groß wie lange nicht mehr: Rund 120 Personen kamen zur fachlichen Einführung und zum Puppenspiel des Theaters Tredeschin.

Auch Verwaltungsbürgermeister Werner Wölfle sprach bei der Eröffnung ein Grußwort und würdigte die Arbeit von MUSE-O. Der Reichtum des Lebens im Stadtteil liege gerade in den identitätsstiftenden Dingen, die im Alltag nicht im Mittelpunkt stehen, meinte er: R22;Unser Zusammenhalt in einer Großstadt lebt von solcher Verknüpfungsarbeit, die Sie hier bieten.R20;

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Mauersegler beobachten

Die Sommergäste sind eingetroffen

Ab Mitte Juni kann man im MUSE-O wieder Live-Naturkino erleben: Immer mittwochs ab 19 Uhr bietet Rolf Kayser per Kamera und Beamer Einblick in die Mauersegler-Nistboxen unterm MUSE-O-Dach. R22;Davor ist es uninteressant, weil da die Alten auf den Jungen sitzen, da sieht man eigentlich nichtsR20;, erklärt der Vogelexperte. Aber sobald beide Eltern ausfliegen, um Futter zu holen, lohnt sich der Einblick in die Kinderstube.

Mauersegler sind faszinierende Flugkünstler, die fast ihr ganzes Leben in der Luft verbringen, wo sie jagen, fressen, trinken und auch schlafen. Außerhalb der Brutzeit verbringen sie mehrere Monate am Stück in der Luft.

Sie haben kein festes Winterquartier, sondern sind in der kalten Jahreszeit südlich der Sahara über Afrika unterwegs. Um den ersten Mai kehren sie zu uns zurück, um zu brüten und ihre Jungen aufzuziehen. Ab Anfang August geht es dann mit diesen auf die Rückreise. Kein anderer Vogel ist so perfekt wie der Mauersegler an das Leben in der Luft angepasst.

Leider finden Mauersegler in unseren Städten und Dörfern immer weniger Nistmöglichkeiten, weil moderne Gebäude kaum noch Nischen und Einlässe bieten. Umso wichtiger ist es, gezielt Nistboxen für die Sommergäste anzubieten R11; im MUSE-O hat Rolf Kayser die Zahl der Boxen kürzlich auf 18 erhöht. Er berät auch gerne zum Anbringen von Nistmöglichkeiten in Privathäusern. Und wer einen Blick in die Kinderstube der im Alten Schulhaus nistenden Vögel werfen will, kommt einfach mittwochabends das Treppenhaus ganz nach oben bis unters Dach.

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Neu im Café MuseO

Bingo und Hofkonzert

Ab Mai wird im Café MuseO gespielt: Immer am zweiten Sonntag im Monat ab 16 Uhr findet ein Bingo-Nachmittag statt. Das vor allem in England und den USA sehr beliebte Lotteriespiel macht Jungen und Älteren Spaß und erfordert keine Vorkenntnisse. Man kann einfach kommen und mitmachen R11; und vielleicht einen der Gewinne ergattern, die jedes Mal verlost werden und dann gleich mitgenommen werden können. Erster Termin ist am Sonntag, 12. Mai.

Am 17. Mai hofft Café MuseO auf gutes Wetter, damit das Rockabilly-Konzert mit Musik aus den 1960er-Jahren draußen im Hof stattfinden kann. R22;Dazu gibt es ein dreigängiges Menü, da lassen wir uns kulinarisch was einfallenR20;, verspricht Pächter Michael Helmstädter. Das ganze Paket kostet 20 Euro, um Voranmeldung wird dringend gebeten, da ähnliche Veranstaltungen im vergangenen Jahr immer komplett ausgebucht waren.

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