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Wir sind noch da!

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Museo: Ausstellungen verschoben auf 2022

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Handels- und Gewerbevereine dekorieren - Weihnachtliches Funkeln

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Arbeiterfußball - eine fast vergessene Geschichte

Vernissage zur neuen Ausstellung

Am Sonntag, 16. Juni wird im MUSE-O um 15 Uhr eine Ausstellung eröffnet, die sich mit einem lange totgeschwiegenen sporthistorischen Thema befasst: dem Arbeiterfußball.

Die Wanderausstellung hatte 2018 im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund Premiere und wird bundesweit beachtet. Ihr offizieller Titel: „Der andere Fußball. 100 Jahre Arbeiterfußball – 125 Jahre Arbeitersport“.

In vielen Dörfern und Städten in ganz Deutschland bestanden ab dem späten 19. Jahrhundert neben den bürgerlichen Sportvereinen auch solche der Arbeiterbewegung. Für sie war ihr Sport auch politisch. Alle derartigen Verbände wurden in Deutschland von den Nazis 1933 verboten und konnten nach 1945 nicht an ihre frühere Bedeutung anknüpfen.

Die Ausstellung erinnert an diese weitgehend verschüttete Tradition und klärt die historischen Zusammenhänge. Auch von den entsprechenden Stuttgarter Vereinen wird auf eigens erstellten Tafeln die Rede sein.

Speziell für die Schau im MUSE-O wird die Wanderausstellung auch um einen originär musealen Teil erweitert: Vor allem aus den Sammlungen der Kuratoren, aber auch aus Stuttgarter Sammlungen kommen Exponate hinzu, die die Historie noch besser greifbar machen. Pokale werden zu sehen sein, Plaketten, Fahnen und andere Memorabilien. Eröffnet wird die Schau mit einer kleinen Feier und informativen Ansprachen der Ausstellungsmacher.

Der andere Fußball. 100 Jahre Arbeiterfußball – 125 Jahre Arbeitersport. Eine Wanderausstellung des Paderborner Kreises. 16. Juni bis 18. August, Eröffnung So., 16. Juni, 15 Uhr. Geöffnet Sa, So 14–18 Uhr (mit weiterführenden Informationen).
Eintritt 2 Euro, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei.

Aktuelle Informationen unter: www.muse-o.de. MUSE-O, Gablenberger Hauptstraße 130, 70186 Stuttgart MUSE-O wird institutionell gefördert vom Kulturamt der Landeshauptstadt Stuttgart.

 

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Feuer, Wasser, Luft & Erde

Konzert in der Petruskirche

Am Sonntag, 9. Juni um 19 Uhr, findet in der Petruskirche ein spannendes Crossover- Projekt statt. Der Kammerchor concerto vocale Stuttgart konzertiert gemeinsam mit dem Berliner Ivy Ensemble zum Thema „Feuer, Wasser, Luft & Erde“. Es kommen unter anderem Werke von Sandströms und Whitacre zur Aufführung. Außerdem werden eigens für den Kammerchor komponierte Werke uraufgeführt, die von außergewöhnlichen Stimm- und Sprechtechniken, Geräuschen und Improvisationen gekennzeichnet sein werden.

Evangelische Petruskirchengemeinde Gablenberg, Gablenberger Hauptstraße 92.

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Letzte Gelegenheit

Zur Finissage von „Mein Ding“ haben sich die MUSEO-Macher etwas Besonderes einfallen lassen. Die Leihgeber der Exponate werden zu Kaffee und Hefekranz eingeladen: am Sonntag, 26. Mai um 16 Uhr. Von 14 bis 18 Uhr kann die Ausstellung zum letzten Mal besichtigt werden, quasi als kleiner Schlenker auf dem Weg ins Wahllokal im Café MUSE-O. Die Ausstellung „Mein Ding“ hatte danach gefragt, was Bewohner mit dem Stuttgarter Osten verbindet und was sie mit dem Stadtbezirk in Zusammenhang bringen. Positiver Nebeneffekt der Zusammenkunft am Wahlsonntag: Die Leihgeber können ihre Objekte gleich wieder mit nach Hause nehmen und sie dort ihren angestammten Platz einnehmen lassen.

Eintritt 2 Euro, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei. Informationen unter: www.muse-o.de.
MUSE-O, Gablenberger Hauptstraße 130, 70186 Stuttgart
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Nach Fußball kommt Fußball.

MUSE-O: zwei neue Ausstellungen

Der Sommer 2019 steht im MUSE-O im Zeichen des Fußballs: Zwei ganz unterschiedliche Ausstellungen befassen sich nacheinander mit verschiedenen Aspekten unserer Sportart Nummer 1.

Ab dem 16. Juni macht im Alten Schulhaus Gablenberg eine Wanderausstellung Station, die 2018 im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund Premiere hatte und bundesweit Beachtung findet. Der Titel verrät eindeutig, worum es geht: „Der andere Fußball. 100 Jahre Arbeiterfußball – 125 Jahre Arbeitersport“. In vielen Dörfern und Städten, auch hierzulande, bestanden ab dem späten 19. Jahrhundert neben den bürgerlichen Sportvereinen auch solche der Arbeiterbewegung. Für sie hatte der Sport eine etwas andere Bedeutung, eben auch eine politische. Alle derartigen Verbände wurden in Deutschland 1933 von den Nationalsozialisten verboten und konn ten nach 1945 nicht an ihre frühere Bedeutung anknüpfen. Die Ausstellung erinnert an diese weitgehend verschüttete Tradition und klärt die historischen Zusammenhänge. Auch von den entsprechenden Stuttgarter Vereinen wird auf eigens erstellten Tafeln die Rede sein.

Speziell für die Stuttgarter Schau wird die Wanderausstellung auch um einen originär musealen Teil erweitert: Vor allem aus den Sammlungen der Kuratoren kommen Exponate hinzu, welche die Historie noch besser greifbar machen. Pokale werden zu sehen sein, Plaketten, Fahnen und andere Memorabilien. Vielleicht trägt ja auch der eine oder andere Stuttgarter Sammler bemerkenswerte Stücke bei (Angebote bitte an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!). Nach dem 18. August zieht die Präsentation dann weiter.

Im MUSE-O heißt es danach ab Anfang September: „Spiele rund ums Fußballspiel“. Tisch kicker und ähnliche Geräte in unterschiedlicher Größe und Machart werden zu sehen sein, aber auch ältere und neuere elektronische „Fußballspiele“. An manchen wird das Publikum seine Geschicklichkeit beweisen können. Dazu kommen in Vitrinen Gesellschafts- und Kartenspiele, bei denen es in irgendeiner Form um den beliebtesten Sport der Deutschen geht. Fußballfiguren runden das Ganze ab.

Die MUSE-O-Kuratoren haben bereits das eine oder andere Stück erworben, weitere werden folgen. Wieder andere Exponate sollen aus Museen und öffentlichen Sammlungen ausgeliehen werden. Besonders erfreulich wäre es natürlich, wenn auch Exponate aus der Bevölkerung beigesteuert würden (Mailadresse für Angebote siehe oben).

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Nachzügler werden präsentiert

MUSE-O: „Mein Ding“ erweitert

Die aktuelle Ausstellung „Mein Ding“ hat Zuwachs bekommen: weitere besondere Exponate von Ostlerinnen und Ostlern sowie einige Objekte aus der Sammlung von MUSE-O. Präsentiert wird die Erweiterung erstmals am Sonntag, 28. April, um 15 Uhr. Es ist wie immer: Die Eröffnung einer Ausstellung führt manchen Besuchern vor Augen, dass sie auch etwas zu der Schau hätten beitragen können. Deshalb haben die MUSE-O-Kuratoren in der derzeit laufenden Ausstellung „Mein Ding“ gleich etwas Platz für Nachzügler gelassen:

auf einer „Präsentationsebene“, einem einfachen Brett zwischen Holzleitern, die ja das Erscheinungsbild der gesamten Ausstellung prägen. Und auch MUSE-O hat jetzt nochmals in seine Sammlung geschaut. Dort fanden sich kleine Objekte, die große Stories erzählen. Sie sollen die eine oder andere inhaltliche Lücke füllen, die bei der rein auf Einsendungen basierenden Ausstellung doch geblieben ist. Dieser neue Teil ist ab dem gleichen Zeitpunkt in den Vitrinen auf der Vorfläche der Ausstellungsräume zu bewundern.

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Das geht ab

Country-Musik im MUSE-O

Seine beliebte Reihe feiner Unterhaltungsmusik setzt MUSE-O mit einem Country-Abend fort. Am Samstag, 27. April, kommt die Mr. Big Stringband ins Alte Schulhaus nach Gablenberg.

Der Musikstil dieser fetzigen Gruppe hat vielerlei Wurzeln: Bluegrass und Western Swing gehören dazu, aber auch Folk, Blues, R&B und Country. All das verschmilzt zu einer einzigartigen Mischung. Mit den gekonnt vorgetragenen Arrangements sorgfältig ausgewählter, bekannter und unbekannter Songs begeistert die Mr. Big Stringband ihr Publikum. Schon die Besetzung mit Gitarre, Dobro, Fiddle, Mandoline, Banjo und Kontrabass lässt erahnen, was da auf das Publikum zukommt. Tolle Soli und mehrstimmiger Gesang bereichert das virtuose Saitenspiel. Auf der Bühne zeigen die vier Jungs, dass sie riesigen Spaß an ihrer Musik haben, und so springt der Funke der Begeisterung ruckzuck auf die Zuhörerinnen und Zuhörer über. Mit diesem Konzert setzt MUSE-O seine Reihe gepflegter Unterhaltungsmusik fort. Da alle Konzerte dieser Serie ausverkauft waren, empfehlen die Veranstalter, über die Homepage des Museumsvereins www.museo.de  Karten zu reservieren.

Mr. Big Stringband. Country-Musik vom Feinsten. Mit Martin Groß (Dobro, Banjo, Gitarre, Gesang), Egbert van der Hammen (Gitarre, Bass, Gesang), Ewe Krumpholz (Fiddle, Mandoline, Banjo) und Mathias Möhring (Gitarre, Bass, Mandoline, Gesang). Ein Konzert im MUSE-O. Samstag, 27. April, 20 Uhr. Eintritt 8 Euro,

MUSE-O, Gablenberger Hauptstraße 130, 70186 Stuttgart

 

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Lokal-Schau

„Mein Ding“ – neue Ausstellung im MUSE-O

Das ist ein Ding: Die neue Ausstellung im MUSE-O widmet sich den ganz persönlichen Objekten, die Bewohner und Bewohnerinnen des Stuttgarter Ostens mit ihrem Stadtteil verbinden. 50 Exponate hat der Historiker und Kurator Ulrich Gohl von den Besitzern für die Dauer der Präsentation mit dem Titel „Mein Ding“ geliehen bekommen. Das Kaleidoskop von Alltagsgegenständen spiegelt die jeweilige emotionale Verbindung der Leihgeber zu ihrem Stadtbezirk wider.

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Kita-Kinder entdecken Kultureinrichtungen

4. Kinder-Kunst-Tag am 14. Mai

Am 4. Kinder-Kunst-Tag laden 46 Kulturbetriebe in Baden-Württemberg Kita-Kinder zu kostenfreien Mitmach-Aktionen und spannenden Vorführungen ein. Ab 1. April können sich Kita-Gruppen online anmelden unter: www.element-i-bildungsstiftung.de. Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann ist Schirmherrin der Veranstaltung.

Der jährliche Kinder-Kunst- Tag eröffnet Kindern inspirierende Einblicke in Kunst- und Kultureinrichtungen. Workshops regen sie an, ihre eigene Kreativität zu entdecken. Und: Die Mädchen und Jungen erleben ganz neue Lernorte und unbekannte Arbeitswelten.

Im vierten Jahr seines Bestehens zieht der Aktionstag, den die element-i Bildungsstiftung organisiert, erneut größere Kreise: 46 Kultureinrichtungen an zehn Standorten in Baden-Württemberg machen mit. Sie begrüßen am 14. Mai Kita-Gruppen in ihren Räumen und haben sich dafür etwas Besonderes ausgedacht. Insgesamt stehen 1500 Plätze für Mädchen und Jungen zwischen vier und sechs Jahren zur Verfügung. Auf der Website erfahren sie auch, welche Angebote es in ihrer Stadt genau gibt.

In Stuttgart machen mit: die Staatstheater Stuttgart, die Feuerbacher Kinderwerkstatt für Handwerk, Kunst und Fantasie, das Friedrichsbau Varieté Theater, Hobby himmel, JOiN – Junge Oper im NORD, JugendKunstSchule Kinderwerkstatt, kubi-S, Kulturzentrum Merlin, Landesmu seum Württemberg, Linden-Museum Stuttgart, Staatsgalerie Stuttgart, StadtPalais – Museum für Stuttgart, Das Stuttgarter Ballett, Stuttgarter Hymnus-Chorknaben, SWR Symphonieorchester, Theater am Faden Marionettenbühne, VHS Treffpunkt Kinder, Stuttgarter Musikschule und die Stadtbibliothek am Mailänder Platz. www.element-i-bildungsstiftung.de.

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Die Planung läuft

Lange Ost Nacht am 20. Juli

Kultur erleben, essen, trinken, feiern: Die Vorbereitungen für die Lange Ost Nacht 2019 laufen. Am Samstag, 20. Juli steigt die 18. Auflage der Straßenparty im Stuttgarter Osten. Dann wird zwischen dem Schmalzmarkt und dem Ostheimer Markt platz gefeiert.

Wie immer ist das Ziel, eine vielfältig e Mischung aus Gastronomie, Kultur, Spektakel und Information zusammen zubekommen. Daran arbeitet derzeit Maike Fischer, die in ihrem Freiwilligen Sozialen Jahr bei der Stadt Stuttgart die LON koordiniert. Bis Ende März können sich alle, die einen Beitrag zum Kulturprogramm – sei es auf einer der Bühnen oder auf der Straße – leisten wollen, bei ihr melden. Auch Anfragen für Straßenstände nimmt Maike Fischer gerne entgegen. Gastronomische Angebote von heimischer Küche bis hin zu exotischen Spezialitäten sind ebenso willkommen wie Info- oder Mitmachstände.

Fürs Kulturprogramm sind dagegen Bands, Chöre, Solomusiker, Theater- und Tanzgruppen, Kabarettisten, Artisen und andere Künstler gefragt. Für den Auftritt bei der Langen Ost Nacht kann leider keine Gage bezahlt werde n. Ab er die Teilnehm er haben hier die Möglichkeit, sich vor einem großen Publikum in guter Stimmung zu präsentieren. Veranstalter ist der Museumsverein MUSE-O. Anmeldungen und Anfragen an Maike Fischer, Landeshauptstadt Stuttgart, Telefon 21 66 02 45 oder per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

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Ein Thema seit über 150 Jahren

Eduard Pfeiffer legte den Grundstein

Ein Thema seit über 150 Jahren

Bezahlbaren Wohnraum schaffen: Dieses Schlagwort ist in der politischen Diskussion omnipräsent und steht für eine der ganz großen Herausforderungen in unserer Region. Neu ist es keineswegs und  hat schon vor mehr als 150 Jahren zur Gründung des damals lautenden „Verein für das Wohl der arbeitenden Klassen“ (heute Bau- und WohnungsVerein Stuttgart) geführt. Auch heute noch ist das oberste Ziel des Bau- und WohnungsVerein Stuttgart die Versorgung der Menschen aus allen Bevölkerungsschichten mit gutem und bezahlbarem Wohnraum. Auf der Agenda des in der Schwarenbergstraße ansässigen Wohnungsunternehmens stehen aber auch andere Punkte wie nachhaltiges, energiesparendes Bauen und Renovieren, Wohnen im Alter oder die Kommunikation zwischen den Bewohnern.

„Sozial denken und wirtschaftlich handeln“ – das nennt Laura Kaminsky vom Bau- und WohnungsVerein Stuttgart als Leitlinie des Wohnungsunternehmens. Bei rund 4500 bestehenden Wohnungen allein in Stuttgart ist da eine Menge zu tun. Auf den Osten, wo die Wiege des Vereins und mit der Ostheimer Siedlung das erste seiner Projekte steht, entfallen derzeit rund 2200 Wohnungen – und damit das ganze Spektrum von Sanierung über Modernisierung bis Neubau.

Projekte im Osten

Die Siedlung Ostheim entstand in den Jahren 1892 und 1893 zwischen der Lichtensteinstraße und der Achalmstraße. Der „Verein für das Wohl der arbeitenden Klassen“, gegründet vom Sozialreformer und Stuttgarter Ehrenbürger Eduard Pfeiffer, erstellte 45 Gebäude mit guten Wohnungen für die unteren und mittleren Einkommensschichten. Die Mieter konnten ihre Häuser sogar mit einem bis dahin in Deutschland einzigartigen Mietkaufsystem erwerben. Der Kern der Siedlung Ostheim ist in seiner Struktur heute nahezu unverändert erhalten und steht unter Denkmalschutz. Viele der Häuser hat der Bau- und WohnungsVerein Stuttgart inzwischen zurückgekauft und mit Feingefühl saniert. Ostheim ist eben ein ganz besonderes Viertel.

Zudem wurden ab 2016 eine Vielzahl an Gebäuden im Viertel Ostenau  (Abelsberg-/Lehmgrubenstraße) saniert, mit neuen Fenstern, neuem Dach und Wärmedämmung. Im Fall des Gebäudes Raitelsbergstraße 31, an dem 2017 gearbeitet wurde, stand über die energetische Sanierung hinaus auch eine umfassende Modernisierung an: Die Wohnungen bekamen neue Bäder, modernere Grundrisse und teilweise Vorsatzbalkone. Trotz Modernisierung wohnen alle Bewohner weiterhin sicher beim Bau- und WohnungsVerein Stuttgart im Stuttgarter Osten.  

Dem Bau- und WohnungsVerein Stuttgart liegt die Erhaltung des historischen Erscheinungsbilds der Siedlung Ostheim am Herzen. In den Jahren 2010 bis 2018 investierte er insgesamt rund 119 Millionen Euro in die Instandhaltung und Modernisierung des Stuttgarter Ostens, wovon ein großer Teil in die Siedlung Ostheim floss.

Zu den noch jungen Neubauten des Bau- und WohnungsVerein Stuttgart gehört ein Gebäude in der Schönbühlstraße mit einer Kindertagesstätte und zehn Wohneinheiten: Es setzt den Schlusspunkt unter die Quartiersentwicklung am Klingenbach.

Im Werden ist gerade die Klingenstraße 101-103 mit mehr als 30 Wohnungen und einer Gewerbeeinheit. Solche Gewerbeeinheiten als Begegnungsstätte für die Kommunikation zwischen den Bewohnern, aber auch mit den Nachbarn im Stadtteil, hat der Bau- und WohnungsVerein Stuttgart schon mehrfach gebaut und zur Verfügung gestellt. Ein Beispiel dafür ist das Quartier Rotenbergstraße, das 2013 bezogen wurde. Hier bilden Neu- und Altbauwohnungen, eine Kindertagesstätte, eine Sozialstation und ein Wohncafé, in dem die Menschen zusammenkommen, eine Einheit.

Beispielhaft: Neuffenstraße 5 vor der Modernisierung Beispielhaft: Neuffenstraße 5 nach der Modernisierung

Individualität und Begegnung

All das war schon in der Philosophie Eduard Pfeiffers angelegt. Er wusste, dass menschliches Zusammenleben funktioniert, wenn individuelle Freiräume ebenso gegeben sind wie Möglichkeiten der Begegnung und Kommunikation. Zu empfehlen ist die umfassende und interessant gestaltete Seite zur Siedlung und ihren Menschen, die der Bau- und Wohnungsverein erstellt hat: www.die-siedlung-ostheim.de.

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