Back to Top
 
 
Wir sind noch da!

Wir sind noch da!

Gegen Einsamkeit kann man etwas tun: Einkaufen zum Beispiel. Denn ....

Weiterlesen

Geschenke-Tipp zu Weihnachten: Der Schuhladen hat kuschelsocken

Geschenke-Tipp zu Weihnachten: Der Schuhladen hat kuschelsocken

Weihnachten naht. Mit dem christlichen Fest wird alle Jahre wieder ....

Weiterlesen

Museo: Ausstellungen verschoben auf 2022

Museo: Ausstellungen verschoben auf 2022

Am Sonntag, 28. November, also am 1. Advent, wird im MUSE-O die ....

Weiterlesen

Handels- und Gewerbevereine dekorieren - Weihnachtliches Funkeln

Handels- und Gewerbevereine dekorieren - Weihnachtliches Funkeln

Pünktlich zum 1. Advent werden in Gablenberg vor dem Alten ....

Weiterlesen

Puppenküchen-Ausstellung startet am 28. November | Lirum, larum – Löffelstiel

Puppenküchen-Ausstellung startet am 28. November | Lirum, larum – Löffelstiel

Im Winter und vor allem in der Weihnachtszeit wird traditionell die ....

Weiterlesen

 

Vorschau auf die Lange Ost Nacht am 22. Juli

Vom Schlager bis zum BluesDie Verantwortlichen der Langen Ost Nacht haben auch dieses Jahr viel Spaß beim Zusammenstellen des Programms. Auf den Bühnen werden bekannte und bewährte Gruppen ebenso vertreten sein wie neue Künstler. Wieder eine große Rolle spielt der Tanz mit ganz unterschiedlichen Facetten: Spanische Tänze sind ebenso vertreten wie Bauchtanz oder Eurythmie. Ebenso breit aufgestellt sind die Bühnen in Sachen Musik. Erstmals präsentiert sich Schlagersängerin Michaela Zondler, die durch Radio- und Fernsehauftritte bekannt ist und bei der LON ihr im Oktober erschienenes Album vorstellt. Auch Liedermacher und Blues und Rock sind im Lauf des Abends zu hören, ebenso gibt es eine Sportvorführung und die Theaterakademie Stuttgart wird sich mit einigen Episoden präsentieren. Teilnahme noch möglichMusiker- und Musikerinnen, Straßenkünstler, Chöre oder Bands, die Interesse an einem Auftritt auf der Bühne haben, können sich gerne kurzfristig bei Tracy Osei-Tutu melden. Auch bei den Straßenständen ist noch etwas Luft: Während das gastronomische Angebot bereits sehr vielfältig ist, gibt es noch Platz für Stände mit Aktionen, Informationen und ähnlichen Angeboten.

Kontakt: Tracy Osei-Tutu, Landeshauptstadt Stuttgart, Haupt- und Personalamt, Marktplatz 1, 70173 Stuttgart, Telefon 216-60245, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Kommentar schreiben (0 Kommentare)

Neues zur Historismus-Ausstellung

Im Juni geht die MUSE-O-Schau „Prunk und Plüsch – Historismus...“ mit zwei neu entwickelten Begleitveranstaltungen auf die Ziel­gerade.

Am Samstag, 10. Juni, leitet der Macher der Ausstellung, Jörg Kleinbeck, eine speziell für diesen Tag zusammengestellte kleine Exkursion. Diesmal geht’s zu den besonderen Objekten des Historismus an der Wagenburgstraße und in Gablenberg. Treffpunkt ist um 15 Uhr der Platz an der Kreuzung Wagenburg-/Kniebisstraße, vor der Wagenburg-Apotheke. Übrigens ist dieses Gebäude, einst als Gasthaus Zum Straußen erbaut, selbst ein herausragendes Beispiel für den in Rede stehenden Baustil, der hier vor allem mit Anklängen an die Gotik und die Renaissance in Erscheinung tritt.

Am Sonntag, 25. Juni verwandelt sich ein Ausstellungsraum kurzfristig in einen Vortragssaal. Untermalt von zahlreichen prachtvollen Fotos berichtet Jörg Kleinbeck in einem rund dreiviertelstündigen Beitrag von seinen Entdeckungen zum Thema „Historismus in Straßburg – und anderswo“. In der elsässischen Hauptstadt ist dieser Stil noch sehr viel präsenter als in Stuttgart, hat auch – aufgrund der historischen Gegebenheiten – sehr viele aufwendig gestaltete öffentliche Gebäude hinterlassen.

Dies ist dann auch schon der letzte Tag der Historismus-Ausstellung im MUSE-O – falls sie die Verantwortlichen nicht doch noch dazu entschließen sollten, sie zu verlängern.

Prunk und Plüsch. Historismus im Stuttgarter Osten 1850-1914. Eine MUSE-O-Ausstellung von Jörg Kleinbeck

MUSE-O, Gablenberger Hauptstraße 130, 70186 Stuttgart

Ausstellung bis 25. Juni 2017

Geöffnet Sa, So 14-18 Uhr (mit weiterführenden Informationen)

Eintritt: € 2,-, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei

Sonderveranstaltungen:

● Historismus-Exkursion durch Gablenberg: Sa, 10. Juni, 15 Uhr

● Vortrag in der Ausstellung zum Thema „Historismus in Straßburg – und anderswo“: So, 25. Juni, 15 Uhr

Teilnahme an Exkursion und Vortrag frei, Spenden erwünscht

Aktuelle Informationen stets unter: www.muse-o.de

MUSE-O wird institutionell gefördert vom Kulturamt der Landeshauptstadt Stuttgart

Foto: Kleinbeck

Kommentar schreiben (0 Kommentare)

Weitere Exponate über Fotografen gesucht

Nostalgisches aus Ateliers

Was wohl dieses Mal zusammenkommt? Auch für Kurator Ulrich Gohl ist die Vorbereitung einer neuen Ausstellung im MUSE-O jedes Mal wieder eine rundum spannende Angelegenheit, stockt er doch meistens das vorhandene und nicht immer umfangreiche Material mit Stücken auf, die Bürgerinnen und Bürger beisteuern. Viel Zeit bleibt dafür oft nicht, manchmal liegen nur vier oder fünf Monate vom ersten Presseaufruf bis zur Eröffnung der jeweiligen Schau.

Das ist auch beim nächsten Thema, den Dorffotografen, so. Vom Gablenberger Fotoatelier Schlienz sind reichlich Glasplatten und Negative erhalten, es fehlen aber bisher Objekte aus dem Atelier – seien es Scheinwerfer, Kameras, die Stühle, auf denen die Fotografierten saßen oder Dekogegenstände bis hin zu den Hintergrundbildern. Nach solchem Material wird noch dringend gesucht. Ein paar „schöne, alte Fotos“ hat der Kurator aber schon bekommen, in digitalisierter Form, weil die Originale vor Licht geschützt werden sollten. Auch eine Carte de Visite, wie man damals die auf Karton aufgezogenen und mit einer Goldsignatur versehenen Fotos nannte, konnte er erstehen.

Mit den Nachkommen des Fotografen Clar hat Gohl Kontakt aufgenommen und hofft, von ihnen Geschichten und vielleicht auch Ausstattungsgegenstände zu erhalten. Neben Schlienz und Clar beschäftigt sich die Ausstellung mit den früheren Fotografen in Wangen, Feuerbach und Mühlhausen.

Eine Vitrine soll die dreidimensionalen Exponate zeigen. Die Aufmachung der ganzen Schau ist aber bewusst schlicht und puristisch gehalten, auch in Abgrenzung zu den letzten, recht aufwendigen Präsentationen. Schwerpunkt liegt ganz klar auf den Fotos, die für sich selbst an der Wand wirken sollen. Auch Text-Bild-Tafeln wird es dazu geben.

Wer noch Fotos oder Gegenstände beisteuern kann, wendet sich per Mail an den Kurator, unter der Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Foto: Sammlung Böhm

Kommentar schreiben (0 Kommentare)

Neunte Ostwege-Broschüre ist erschienen

Auch dem Wasserhochbehälter am Kanonenweg ist ein Abschnitt gewidmet. Foto: aia

Neuer Blick auf Bekanntes

Immer wieder gelingt es dem Kulturtreff Stuttgart-Ost mit der Broschüre „Ostwege“ neue und unerwartete Blickwinkel auf den Stadtbezirk zu eröffnen. Jetzt ist die neunte Folge der Reihe erschienen: Ihr Titel lautet zwar „Ostwege für Anfänger“, aber auch eingefleischte Ostler können sich sicher sein, darin für sie Neues zu entdecken.

Seit der ersten Ausgabe im Jahr 2003 erscheinen die schmalen Heftchen, die in die Innentasche der Jacke passen, in unregelmäßigem Abstand. Arbeitersiedlungen und Wohnkolonien waren ebenso schon Thema wie Aussichtspunkte und Höhenwege, Anthroposophie, Brunnen oder Kultur und Kunst. „Kreuz und quer auf allen möglichen Wegen durch die Stadtteile zu ziehen“ sei dabei das Ziel, sagt Gerhard Götze, der auch für die aktuelle Broschüre die Fotos schoss. Die Texte stammen von Ulrich Gohl, der als Historiker und Kurator von MUSE-O ohnehin laufend zur Ostgeschichte recherchiert und dabei manchmal Dinge zutage fördert, die zwar in keiner aktuellen Ausstellung, aber dafür in den Kulturtreff-Broschüren Niederschlag finden. Zusammen mit Dorothee Siefert präsentierten die beiden das neue Heftchen in der Stadtteilbibliothek Ost.

Es richte sich zum einen an Neubürger im Osten, in dem ja doch „relativ viel Wandel und Wechsel“ sei, sagte Gohl. Aber natürlich wolle man „auch was bieten für die, die schon lange hier sind“. So enthielten die Texte zu den auffallenden und prägenden Gebäuden, die man schnell kennt, einige Überraschungen und Hintergrundinformationen. Wer weiß schon, dass im Hauptbau der Ostheimer Schule im Zweiten Weltkrieg mehr als 400 russische Zwangsarbeiter untergebracht waren? Oder dass eine Gruppe von Krankenschwestern das Karl-Olga-Krankenhaus gegründet hat? Ergänzend enthält die Broschüre Objekte, die man zwar immer wieder wahrnimmt, über die man sich, so Gohl, aber keine Gedanken mache: das Kraftwerk oder die Funktürme zum Beispiel. Und bei einem Gebäude wie der Schwabengarage fragt man sich zunächst, was die denn in der Broschüre zu suchen hat – um dann zu lesen, dass an ihrem Standort einst der älteste Zoo Deutschlands und in den 1920er-Jahren eines der größten Parkhäuser der Welt standen.

Zu jedem Stadtteil hat Gohl einen kurzen Überblick verfasst, der auf den Punkt bringt, „was ihn historisch prägt und ausmacht“.  Die einzeln beschriebenen Objekte sind auf Kartenausschnitten eingezeichnet. Und auch zu diesem Heft werden wieder geführte Spaziergänge, die Ostwege-Führungen, angeboten. Die ersten beiden haben bereits im Mai stattgefunden, weiter sind im September und Oktober geplant.

Die 36 Seiten starke, handliche Broschüre ist kostenlos und in einer Auflage von 3000 Stück erschienen. Sie liegt an folgenden Stellen aus: in der Stadtteilbibliothek in der Schönbühlstraße 88, in der Infothek des Rathauses der Stadt Stuttgart, in der Ostend-Buchhandlung, im MUSE-O und im Naturfreundehaus Fuchsrain.

Ideen und Stoff für weitere Ostwege-Folgen haben die Macher noch reichlich. Der Erscheinungsrhythmus des Heftchens hängt aber auch von der Kassenlage des Vereins ab. Zunächst sollen nun zwei ältere, vergriffene Folgen nachgedruckt werden.

Kommentar schreiben (0 Kommentare)

Fotografischer Nachlass

Im vergangenen Jahr sind sehr viele Bilder und Negative der Fotografen Schlienz sen. und jr. aufgetaucht. Aus dem Material möchte MUSE-O nun in Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv eine Ausstellung gestalten. Aber es sind noch Fragen offen...

Ab 1909 arbeitete in Gablenberg der Fotograf Adolf Schlienz. Ab 1914 hatte er sein Fotoatelier in der Gablenberger Hauptstraße 67. Im Jahre 1932 kam ein Fotogeschäft in der Hauptstraße 69 hinzu. 1933 übergab Schlienz das Geschäft an seinen Sohn Hans, der es bis 1984 betrieb. In diesen vielen Jahren fotografierten die beiden nun Familienfeiern von der Taufe bis zum Begräbnis, dokumentierten örtliche Vereinsfeste und hielten Ansichten von Gablenberg mit der Kamera fest.

1984 schloss der Betrieb. Große Teile des fotografischen Nachlasses wurden – warum auch immer – in der Petruskirche eingelagert. Wahrscheinlich in Vorbereitung der Kirchenrenovierung kam das Material wieder zutage; es wurde an den Gaisburger Historiker Dr. Elmar Blessing übergeben. Der reichte es an MUSE-O-Kurator Ulrich Gohl weiter, der den Bestand ins Stadtarchiv vermittelte. Bei der ersten groben Sichtung zeigte sich, dass es sich um einige Abzüge, Dutzende von Glas-Fotoplatten und über 2000 Negative handelt.

Das Stadtarchiv lässt demnächst alle diese Bilder digitalisieren, um sie endgültig für die Nachwelt zu sichern. MUSE-O möchte nun bald aus den Fotos eine Ausstellung gestalten; „Unbekannte Bilder aus dem alten Gablenberg“ könnte sie heißen. Dazu haben die Ausstellungsmacher aber noch einige Fragen an die Gablenberger und Gablenbergerinnen: Stecken irgendwo weitere Nachlassteile der Fotografen Schlienz? Insbesondere gibt es bisher keinerlei Hinweise darauf, wo die Gegenstände der Studioeinrichtung – insbesondere die Fotoapparate, Scheinwerfer und ähnliches – geblieben sind. Interessant sind durchaus auch einzelne Fotos, die in hiesigen Alben überdauert haben; dies gilt besonders deshalb, weil Porträtfotos aus der Frühzeit des Ateliers im Nachlass kaum vorhanden sind.

Im Stuttgarter Osten gab es mindestens einen weiteren „Dorffotografen“, nämlich Clar in Ostheim. Auch von ihm besitzt das Stadtarchiv einen Bestand, allerdings einen winzig kleinen. Auch hier fragen die MUSE-O-Leute: Wer kennt den Verbleib des entsprechenden Nachlasses, Fotos ebenso wie Gegenstände? Wer hat einzelne Bilder in seinem Besitz, die er den Kuratoren zum Digitalisieren zur Verfügung stellen könnte?

Alle Angebote und Hinweise zu Schlienz und Clar sollen gehen an die „zuständige“ Mailadresse: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

PM: U. Gohl

Kommentar schreiben (0 Kommentare)

Fröhliche Mandolinen erklingen

Die Musikreihe im MUSE-O geht weiter. Am Freitag, 19. Mai, kommt das Trio um den Mandolinenvirtuosen Klaus Wuckelt ins Alte Schulhaus Gablenberg. „Zum Weinen schön“ sei diese Musik, heißt es in einer Besprechung – wir schließen uns an.

Lebensfrohe, flotte Melodien aus dem sonnigen Süden haben die drei Vollblutmusiker dabei, aus Italien, aus Griechenland. Sie geben aber auch melancholische Weisen aus Russland und Deutschland zum besten. „Balsam für die Seele“ sei diese Musik, so notierte ein Kritiker völlig zu Recht.

Das Klaus-Wuckelt-Trio, das sind neben dem Meister an der Mandoline und an der Lyra seine alten Musikerfreunde Didi Gaugele (Gitarre) und Menner May (Kontrabass). Mit ihren bezaubernden Weisen waren sie in den letzten Jahrzehnten in halb Europa, in Japan und in den USA zu hören.

Der Start der neuen MUSE-O-Konzertreihe im Januar war ein voller Erfolg. Ein ausverkauftes Haus, mitreißende Musiker, begeisterte Zuhörerinnen und Zuhörer – besser konnte es nicht losgehen. Darum haben die Verantwortlichen von MUSE-O entschieden, die Reihe mit allerfeinster Unterhaltungsmusik fortzusetzen. Pro Jahr sollen es insgesamt vier Konzerte im Alten Schulhaus Gablenberg werden. Am 19. Mai ist wiederum mit großem Andrang zu rechnen. MUSE-O empfiehlt deshalb dringend, über die Reservierungsfunktion auf der Homepage Plätze vorzubestellen.

Klaus-Wuckelt-Trio. Mandolinenmusik. Ein MUSE-O-Konzert

Freitag, 19. Mai 2017, 20 Uhr

Eintritt € 8,-

MUSE-O, Gablenberger Hauptstr. 130, 70186 Stuttgart

Kommentar schreiben (0 Kommentare)

Führung durch „Prunk und Plüsch…“

Hintergrundwissen vom Ausstellungsmacher

Die vorläufig letzte Begleitveranstaltung zur MUSE-O-Schau „Prunk und Plüsch – Historismus...“ ist eine Führung am 14. Mai. Es führt der Macher der Ausstellung, Jörg Kleinbeck.

Man kann durchaus auf eigene Faust durch eine Ausstellung schlendern, sich mit Hilfe der ausgelegten und ausgehängten Informationen ins Thema vertiefen. Aber man kann sich auch führen lassen – das ist dann besonders zu empfehlen, wenn der Ausstellungsmacher selbst die Gruppe durch die Räume geleitet und Hintergrundwissen vermittelt. In der „Historismus“-Ausstellung ist dies am Sonntag, 14. Mai um 15 Uhr der Fall.

MUSE-O weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass Gruppen die Ausstellung auch außerhalb der üblichen Öffnungszeiten geführt besuchen können. Entsprechende Anfragen sind zu richten an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Prunk und Plüsch. Historismus im Stuttgarter Osten 1850-1914. Eine MUSE-O-Ausstellung von Jörg Kleinbeck

MUSE-O, Gablenberger Hauptstraße 130, 70186 Stuttgart

Ausstellung bis Juni 2017

Geöffnet Sa, So 14 bis 18 Uhr (mit weiterführenden Informationen)

Eintritt: 2 Euro, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei

Sonderführung durch die Ausstellung: So, 14. Mai, 15 Uhr

Teilnahme an der Führung frei, Spenden erwünscht

 

Kommentar schreiben (0 Kommentare)

Peter Schlack: „Gablenberg ist überall.“

Vorstellen muss man den Literaten und Grafiker hierorts wahrlich nicht mehr. Am Freitag, 5. Mai liest Schlack im MUSE-O aus seinem neuesten Band „Ond älles scho so lang her“, unterstützt von dem Gitarristen Georg Friedrich Lawall.

Neue Gedichte und Prosastücke sind in dem Büchlein versammelt, die wieder in die Kinderzeit des 1943 in Gablenberg geborenen Schlack zurückblicken. Damals standen noch überall die Weltkriegsruinen, die Brezel kostete fünf Pfennig, und die Kinder spielten „Kaiser, wie viel Schritte gibst Du mir?“. Ort der Handlung ist Gablenberg, aber, wie Schlack betont: „Gablenberg ist überall in Schwaben.“

Wer Schlack kennt, der weiß: Hier erwartet die Besucherin, den Besucher im Alten Gablenberger Schulhaus keine dröge Lesung. Vielmehr erzählt und liest der Autor lebhaft und packend in dem ihm eigenen authentischen Schwäbisch. Zum Erlebnis des Abends trägt auch der Musiker Georg Lawall seinen Teil bei. Der Instrumentalist und Komponist kommentiert und begleitet die Texte geradezu kongenial.

Die Veranstaltung läuft in der Lesungsreihe „Text & Extra“, die der Museumsverein Stuttgart-Ost zusammen mit der Ostend-Buchhandlung präsentiert.

Ond ällas scho so lang her: Peter Schlack liest aus seinem neuesten Buch, begleitet von Georg Friedrich Lawall (Gitarre) . eine Veranstaltung in der MUSE-O-Reihe „Text & Extra"

Freitag, 5. Mai, 19 Uhr

MUSE-O, Gablenberger Hauptstraße 130, 70186 Stuttgart

Eintritt: 8 Euro

PM: U. Gohl

Kommentar schreiben (0 Kommentare)

Lange Ost Nacht am 22. Juli

Programm nimmt Gestalt an

Die Lange Ost Nacht rückt näher, die Spannung steigt. Das Bühnenprogramm steht schon in groben Zügen und bietet eine bunte Mischung aus bekannten, bewährten Künstlerinnen und Künstlern und neuen Namen. Tanz, Theater und Sport sind ebenso vertreten wie Liedermacher oder Bands, Kinder werden ebenso zu sehen sein wie Erwachsene. Beim Tanz beispielsweise reicht die Palette von Kinder-Folkloretänzen über Swing und Eurythmie bis hin zu orientalischem Tanz, bei der Musik von Liedermacher Jeremy Giannaris bis hin zu Pophits mit einer Coverband und melodiösem Rock à la Pink Floyd.

Wer mitmachen will, kann sich weiterhin bei Tracy Osei-Tutu melden, denn die eine oder andere Programmlücke ist noch zu schließen. Auch Anfragen für Straßenstände, seien sie kulinarischer oder anderer Natur, nimmt sie noch entgegen.

Tracy Osei-Tutu, Landeshauptstadt Stuttgart, Haupt- und Personalamt, Marktplatz 1, 70173 Stuttgart, Telefon 216-60245, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Kommentar schreiben (0 Kommentare)

Die RAF, neu analysiert

Von der wissenschaftlichen Arbeit an den Originalquellen und nicht von den üblichen Vor-Urteilen geprägt ist die kompakte Untersuchung von Stefan Schweizer über die RAF, jene Terrorgruppe der 1970er-Jahre. Der Ostheimer Autor stellt sein Buch am 27. April in der Lesungsreihe „Text & Extra“ im MUSE-O vor.

Viel ist über die RAF schon geschrieben worden – und immer wieder voneinander abgeschrieben. Dem stellt der promovierte Literaturwissenschaftler Schweizer einen anderen Ansatz gegenüber: Er analysiert anhand der RAF-Originaldokumente zunächst die Ideologie, dann die daraus abgeleitete Strategie und schließlich die damit verbundenen Attentate der verschiedenen Terroristengenerationen. Dabei argumentiert er eng an den RAF-Bekennerschreiben, den Strategiepapieren der Gruppe und anderen RAF-Dokumenten. Trotz der Komplexität des Themas und der Präzision der Aufarbeitung liegt mit diesem Sachbuch ein spannender, gut verständlicher Text vor, der neue Erkenntnisse erbringt. Das wird auch die Lesung im MUSE-O zeigen; sie läuft in der Reihe „Text & Extra“, die der Museumsverein zusammen mit der Ostend-Buchhandlung veranstaltet.

Der Autor Stefan Schweizer wurde 1973 in Ravensburg geboren. Kindheit und Jugend verbrachte er in Stuttgart und im amerikanischen Pittsburgh. Nach Promotion und Zweitem Staatsexamen arbeitet er seit 2004 als Lehrer. Er ist Autor von zahlreichen Monografien und Aufsätzen zu den Themen Terrorismus, Literatur und Kulturwissenschaft. Seit 2012 veröffentlicht er auch Kriminalromane.

„Es dürfte kaum jemanden geben, der durch seine historischen Kenntnisse bessere Voraussetzungen als Stefan Schweizer bietet, um aus der RAF-Geschichte einen Thriller zu machen.“ Das schreibt der renommierte Politologie-Professor Dr. Wolfgang Kraushaar, der ebenfalls zur RAF-Geschichte geforscht hat.

RAF 1.0-3.0 – Ideologie, Strategie, Attentate. Eine Lesung von und mit Dr. Stefan Schweizer. Eine Veranstaltung in der Reihe „Text & Extra“ von MUSE-O und der Ostend-Buchhandlung

Freitag, 27. April, 19 Uhr, Eintritt 5 Euro.

MUSE-O, Gablenberger Hauptstraße 130, 70186 Stuttgart

Kommentar schreiben (0 Kommentare)